Archiv 2008 / 2009

Hier finden Sie alle Berichte der Jungen Liste aus den Jahren 2008 und 2009 in chronologischer Reihenfolge

 
 

 

 

 

2009

 

BENEFIZAKTION „BESCHERT“ TAFEL ÜBER 1000 EURO (30.12.2009)

„Entschieden für Oberammergau“ bringt mit Ihrer Veranstaltung „Eine besondere Bescherung“ 1020 Euro Spende für die Oberammergauer Tafel zusammen.

„Entschieden für Oberammergau“ konnte bei Ihrer Benefizaktion „Eine Besondere Bescherung“ am vergangenen Sonntag am Museum gut Tausend Euro Erlös erzielen, welcher nun an die Oberammergauer Tafel gespendet wird. Bei winterlichem Wetter und dennoch erträglichen Temperaturen besuchten viele Einheimische und Touristen unseren Stand, an welchem heiße Wintergetränke und Snacks angeboten wurden. Von früh bis spät war der EfO-Stand gut besucht und viele Besucher nützten ab und zu sogar die Sommerhits des DJ's um sich bei Aerobic-Übungen etwas aufzuwärmen. Der Renner der Aktion war neben dem bekannten Spezialitäten vom berühmten „ WürstlMo“ auch die selbst hergestellte Feuerzangenbowle. Nicht nur den vielen Besuchern des Info-Standes der Jungen Liste sei gedankt – ein spezieller Dank an dieser Stelle dem „WürstlMo“ welcher sich an der Aktion beteiligte und für jede verkaufte Wurst einen Teil der Einnahmen spendete, sowie Bini & Martin, die bei ihrer musikalischen Umrahmung der Veranstaltung auf Ihre Gage verzichteten. Desweiteren dankt die gesamte Liste Tobi Jablonka (Posch Hotel), Franco (EisCafe Paradiso), Peri's Obst & Gemüseladen, Krachs Laden sowie der Gärtnerei Schneller, ohne deren Sachspenden und Ihre Unterstützung ein solches Fest nicht gelingen könnte! Danke auch an das GAP-Tagblatt für den zweimaligen Veranstaltungshinweis! Da die Aktion, besonders auch für die Urlauber im Ort eine amüsante Abwechslung zwischen den Festtagen darstellte, planen wir momentan an weiteren Events dieser Art. Hier gibts noch den Pressebericht zur Veranstaltung.

 

 

DAS WAR 2009 POLITISCH – EIN JAHRESRÜCKBLICK VON ENTSCHIEDEN FÜR OBERAMMERGAU (29.12.2009)

Was hätte man anders, was hätte man besser oder geschickter machen sollen? – viele Fragen, die uns zwei Gemeinderäte von EfO vor allem in den lezten Tagen des Jahres beschäftigen. Sind wir noch auf dem Kurs, den wir bei der Wahl angepeilt haben? Wass waren die einzelnen, ganz persönlichen Rückschläge oder Erfolge? Wie sieht 2010 aus? Wie geht es weiter?

Wir haben für Sie die wichtigen kommunalpolitischen Eckdaten des  Jahres 2009 in einem Jahresüberblick hier zusammengefasst.

 

 

 

BENEFIZAKTION „EINE BESONDERE BESCHERUNG“ ERFOLGREICH (28.12.2009)

Der Winterstand der Jungen Liste „Entschieden für Oberammergau“war ein voller Erfolg, und so kann jetzt schon mit einer großen Spende an die Tafel Oberammergau gerechnet werden. Vielen Dank auch an unsere Helfer und Unterstützer, die uns bei diesem Fest geholfen haben! Ein besonderer Dank an Tobi Jablonka (Posch Hotel), Franco (Eiscafe Paradiso), Peri (Gemüseladen), Krachs Laden, Gärtnerei Schneller und Hotel Böld und viele viele andere für Sachspenden und die unkomplizierte Unterstützung! Ein ausführlicher Bericht mit Bildern und Sponsoren folgt!

 

 

OBERAMMERGAUER WEIHNACHTSMARKT EIN ERFOLG (22.12.2009)


Wie uns die Veranstalter des Oberammergauer Weihnachtsmarktes mitteilen, war die Veranstaltung ein voller Erfolg: 37 Betreiber beteiligten sich einerseits mit 27 Ständen am Markt, die übrigen waren Lebende Krippe, Karussell, Eselreiten uvm.
Der Markt verzeichnete an den Wochenenden insgesamt etwa 5000 Besucher, „darunter auch nicht wenige Italienier“ wie Karl Heinz Götz, einer der Initiatoren, berichtet.
Im Zuge des Weihnachtsmarktes wurde auch ein Werbefilm über Oberammergau gedreht, welcher an der Touristikmesse in Köln präsentiert werden soll.
Über die Hälfte der Aussteller waren Ammergauer, einige hiesige Betreiber hatten sich leider zu spät beworben, so dass das Buden-Kontingent leider nicht mehr für alle Bewerber ausreichte.
Laut Götz ist eine Wiederholung nächstes Jahr wieder geplant, der Markt „sei sogar noch ausbaufähig“. Schön wär’s!
   

 

 

RIESEN WERBUNG FÜR OBERAMMERGAU: 3,5 MIO SEHEN NUNNS BEWERBUNG BEI „SCHLAG DEN RAAB“ AUF PRO SIEBEN (20.12.2009)

Samstag Abend, 20.15 – Eine riesen Überraschung. Bei der Aufstellung der Kandidaten der Quiz-Show Schlag den Raab stand plötzlich ein bekanntes Gesicht auf dem Podium: Bürgermeister Arno Nunn! Ein kleines Bewerbungsvideo zeigte unseren sportlichen Bürgermeister beim Rennradfahren, beim Fußballspielen und nicht zuletzt unseren Ort Oberammergau mit den Vorbereitungen auf die Passionsspiele. Leider war das Glück nicht auf Arno Nunns Seite: Per Telefon-Voting stimmten die Zuschauer für eine andere Person, die gegen Stefan Raab antreten sollte: die Mitkandidatin Amelie Mooseder. Dennoch, 3,5 Millionen Zuschauer verfolgten das TV-Event: Eine garantierte Werbung für Oberammergau!

 

 

 

„ZWISCHEN DEN JAHREN“: ‚ENTSCHIEDEN FÜR OBERAMMERGAU’ VERANSTALTET BENEFIZAKTION „EINE BESONDERE BESCHERUNG“ (15.12.2009)

Wie schon einmal kurz erwähnt, möchten wir an dieser Stelle nun ausführlich auf unsere Veranstaltung „Eine Besondere Bescherung“ aufmerksam machen:

Am 27.12.2009 gibt’s am Max Streibl Platz (Museum) bei (hoffentlich) winterlichem Wetter und stimmungsvoller Dekoration heiße Wintergetränke zur Einstimmung auf den Jahresausklang, darunter Feuerzangenbowle, Punsch, „Hot Virgin Caipi“, ein „Überaschungsbier“ uvm. Musikalisch umrahmt wird die Veranstaltung durch Live-Auftritte von „Bini & Martin“. Ein besonderes Special ist die Verköstigung: Hierzu konnten wir den „WürstlMo“ gewinnen, den wohl berühmtesten Grillmeister im Oberland. Er wird Sie mit seinen fränkischen Bratwürstln und seinen Sonderkreationen verwöhnen. Selbstverständlich stehen auch die zwei Gemeinderäte sowie die Mitglieder der Liste für persönliche Gespräche oder Fragen an diesem Tag gerne zur Verfügung.

Den Erlös der Veranstaltung spenden wir an die Tafel Oberammergau!

Also: „Herzlich Willkommen!“

 

 

 

 

KLARHEIT BEI WASSER- UND ABWASSERGEBÜHREN (13.12.2009)
Zunächst kurz Grundsätzliches:
Die Bayerische Gemeindeordnung sagt in ihrem Artikel 57 unter Anderem:
“Im eigenen Wirkungsbereich sollen die Gemeinden in den Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit die öffentlichen Einrichtungen schaffen und erhalten, die nach den örtlichen Verhältnissen für das wirtschaftliche, soziale und gesellschaftliche Wohl ihrer Einwohner erforderlich sind, insbesondere Einrichtungen zur Aufrechterhaltung der öffentlichen ... Reinlichkeit, ... der Gesundheit ... Die Gemeinden sind ... verpflichtet, aus Gründen des öffentlichen Wohls erforderlichen Einrichtungen zur Versorgung mit Trinkwasser herzustellen und zu unterhalten.”
 
Das Kommunale Abgabengesetz (KAG)* wird hier noch deutlicher:
 
Art. 8 (2):  Das Gebührenaufkommen soll die nach betriebswirtschaftlichen Grundsätzen ansatzfähigen Kosten einschließlich der Kosten für die Ermittlung und Anforderung von einrichtungsbezogenen Abgaben decken.
 
Art. 8 (6): Bei der Gebührenbemessung können die Kosten für einen mehrjährigen Zeitraum berücksichtigt werden, der jedoch höchstens vier Jahre umfassen soll. Kostenüberdeckungen, die sich am Ende des Bemessungszeitraums ergeben, sind innerhalb des folgenden Bemessungszeitraums auszugleichen; Kostenunterdeckungen sollen in diesem Zeitraum ausgeglichen werden.
 
Soweit zur Theorie, sehen wir uns die Wasserver- / und Entsorgung in Oberammergau an:
 
Bei der Vorkalkulation für 2009 wurde von Seiten der Verwaltung ein Wasserverbrauch für Oberammergau von 410.000 cbm (Kubikmeter) angenommen. Bei den Wasserabrechnungen für die einzelnen Jahre wurde dann festgestellt, (Oberammergau berechnet im Vier-Jahres Rhythmus) dass der Verbrauch jeweils zum Vorjahr gesunken ist, und im Jahr 2008 nur noch 362.943 cbm verkauft wurden – Eine Abnahme von ca. 11,5 %. Gut für die Natur – schlecht für die Gemeinde:  Diese Einnahmeverluste müssen umgelegt werden. Dazu kommen Unterhaltskosten der Wasserleitungen und der Wasserspeicher, sowie Zukunftsinvestitionen und Personalkosten.
Einen großen Posten der Gebührenerhöhung macht hier natürlich auch die Kläranlagenerweiterung aus – dies ist unumstritten.
Leider Paradox: Im Klartext heißt diese Regelung, dass Wassersparen nur anscheinend Geld spart: Die Gemeinde muss nämlich wie oben gesagt die durch die Sparsamkeit weggefallenen Einnahmen auf den verbliebenen Wasserpreis aufrechnen, um wieder kostendeckend zu sein.
Ein weiterer einschneidender Grund für die Erhöhung war auch der Umgang mit der sog. Niederschlagsabwassergebühr: Viele Bürger haben vor ca. 2 Jahren angegeben, versiegelte Flächen nicht in die Kanalisation zu entwässern, sondern über Versitzgruben versickern zu lassen oder in Regentonnen zu sammeln– dies vollkommen zu recht und verständlich. Manko für die Gemeinde: hierdurch sind erhebliche Einnahmen weggebrochen, die natürlich auch wieder umgelegt werden müssen.
Ein kleiner Lichtblick für den Ottonormalverbraucher: Die Regelung der Umlage funktioniert natürlich auch Rückwärts: Wird der Haushaltsposten Wasser über einen gewissen Zeitraum überdeckt, kann auch dieses „zu viel“ wieder umgelegt werden: Dies würde dann wieder sinkende Beiträge bedeuten.
 
* Information: Im Kommunalen Abgaben Gesetz , KAG sind Beiträge und Gebühren geregelt. Unter anderen Verbrauch und Aufwandsteuern, Feuerschutzabgabe, Erschließungsbeitrag, Fremdenverkehrsbeitrag, Kurbeitrag u.a.
Für Interessierte ist dies auf den Seiten der Bayerischen Staatsregierung zu finden. Wir haben hier den link für Sie eingerichtet:

 

 

GROßER ERFOLG DES GROSSEN OBERAMMERGAUER WEIHNACHTSMARKTES BEREITS AM ERSTEN WOCHENENDE ! (12.12.2009)
Die einzelnen „Events“ des Weihnachtsmarktes in der Übersicht:
 
Freitag, 11.12.
16 Uhr Eröffnung durch Bürgermeister Nunn und
1. Vorstand Karl-Heinz Götz, musikalische Umrahmung durch den Musikverein
Oberammergau.
17.20 Uhr Klöpfelesinger.
 
Samstag, 12.12.
16.30 Uhr evang. Posaunenchor.
17.00 Uhr Liederkranz Friedl Wagner (ca. 20 Min.).
18.15 Uhr Klöpfelesinger.
 
Sonntag, 13.12.
15 Uhr Theatergruppe Barbara Streibl (ca. 25 Min.);
17.20 Uhr Klöpfelesinger gehen durch den Markt.
 
Freitag, 18.12.
17.35 Uhr Musikverein (Blaskapelle, ca. 20 Min.);
17.15 Uhr Alphornbläser (ca.15 – 20 Min.).
 
Samstag, 19.12. 
16.30 Uhr evang. Posaunenchor ca. 20 Min.
17.00 Uhr Liederkranz Friedl Wagner (ca. 20 Min.).
 
Sonntag, 20.12.
15.00 Uhr Theatergruppe Barbara Streibl (ca. 25 Min.)
16.30 Uhr Klöpfelesinger.
Ab 18.00 Uhr Ziehung der Gewinner des
Krippenweg-Gewinnspieles am Max-Streibl-Platz (Museum).
 
Nikolaus mit Süßigkeiten für die Kinder, täglich von 15.30 – 17.30 Uhr.
Lebende Krippe täglich 16 – 19 Uhr, immer zur vollen Stunde,
ca. 10 Minuten (Sonntag 20.12. bis 17.00 Uhr).
Kinderkarussell während der Öffnungszeiten des Weihnachtsmarktes.
Weihnachtspostamt am Max-Streibl-Platz, Freitag 16-20 Uhr geöffnet,
Samstag/Sonntag von 15 – 20 Uhr, Sonntag 20.12. bis 18 Uhr.
Kutschenfahrten während der Öffnungszeiten des Weihnachtspostamtes.
Christbaumverkauf durch die Bergwacht am 3. Adventswochenende.
Biathlonschießanlage am 4. Adventswochenende.
Termine ohne Gewähr, Quelle: Veranstalter

 

 

 

 

„AMMERGAUER ALPEN“:
WIE STEHEN DIE AMMERTAL-GEMEINDEN ZUM WELLENBERG ? (08.12.2009)
Am 7.12.2009 haben sich diverse Vertreter der Ammertalgemeinden sowie Werkleitung, Bürgermeister und Fraktionsführer von Oberammergau zu einem ersten Gespräch bezüglich der momentanen Lage und der zukünftlichen Entwicklung des Wellenbergs im Oberammergauer Rathaus getroffen.
Da es sich um eine nicht-öffentliche Sitzung handelte, dürfen und wollen wir detaillierte Aussagen und Zitate einzelner Ortsvertreter hier nicht näher benennen, dennoch wollen wir eine grobes Resumeè dieses ersten Treffs nach außen tragen, dies wurde auch mit Bürgermeister Nunn so abgesprochen.
Nach außen tragen einerseits, weil das Thema Wellenberg von allgemeinem Interesse und allgemeiner Betroffenheit ist, zum Anderen, weil sowohl Gemeinderat und Bevölkerung in den letzten Wochen die Haltung der Ammertalgemeinden zu diesem Thema wissen wollten, insbesondere seit durch eine Aufstellung bei der Bürgerinformation Wellenberg klar ersichtlich wurde, dass der Hauptteil der WB - Besucher eben nicht Touristen, sondern Einwohner des Ammertals sind.
Offen gesagt lassen sich zwar alle Ammertalgemeinden mögliche Entwicklungswege offen, dennoch war klar zu bemerken, dass jede Gemeinde wirtschaftlich momentan so mit sich selbst bemüht ist, dass vorerst keinerlei Zustimmung oder Interesse bekundet wurde, sich an WellenBerg - Investitionen oder am WellenBergdefizit zu beteiligen.
Positiv zu sehen ist, dass alle Gemeinden auch in Zukunft durchaus gesprächsbereit sind, wenn es um konzeptuelle Ideen oder andere Finanzierungsmöglichkeiten gehe. Man werde sich weiterhin über das Thema Gedanken machen.
 Unsere EfO - Einschätzung: In Oberammergau hapert es noch an einem konkreten Konzept, wir wissen selbst noch nicht genau was wir wollen. Da ist es natürlich schwer, mögliche Partner für eine Beteiligung zu begeistern, unter diesen Umständen die Reaktion der Ammertal-Gemeinden natürlich verständlich – dennoch : Bleiben wir realistisch und erhoffen uns hier nicht zu viel…

 

 

 

„DIE POST IST DA !“    2  x  POST FÜR OBERAMMERGAU (7.12.2009)
War in letzter Zeit eine negative Entwicklung zu beobachten, besonders bei den Lebensmitteldiscountern, nämlich konzentriert am Ortsrand zu liegen und zentrumsnahe Filialen zu schließen, so zeigt sich im Falle der Postfiliale Oberammergau eine sehr positive Entwicklung aufzutun: Wie dem Gemeinderat mitgeteilt wurde, zieht die jetzige Postfiliale (Freikorpsstraße)  in die Rottenbucherstraße 13 um (ehemaliges „Plus“-Markt Gebäude). Hierbei ergeben sich vielerlei positive Effekte: Die umstrittene Park- und Verkehrssituation in der Freikorpsstraße  (bes. bei der Anlieferung) wird deutlich entschärft, zudem bietet die Filiale in der Rottenbucher Straße mehr Parkplätze.
Eine zusätzliche Überraschung ist zudem, dass eine weitere Filiale der Post in der Ettalerstraße 14 (ehemals „Nunn’s Soul Food“ / Photo Haag) eröffnen wird, die quasi für die südost – Hälfte von Oberammergau gut erreichbar und zugleich zentrumsnah ist! Beide Filialen starten ihren Service laut Mitteilung voraussichtlich Mitte/Ende Januar 2010.   

 

 

BIERMÖSL BLOSN BEGEISTERN 600 ZUHÖRER! (5.12.2009)

Selten so gut besucht war der Saal des Ammergauer Hauses wie beim Auftritt der Biermösl-Blosn letzten Freitag, welcher vom Verein „AmmerGetOn!“ veranstaltet wurde. Etwa 600 Besucher ließen es sich nicht nehmen, den brilliant vorgetragenen frechen Gstanzln, Liedern, und Kompositionen zu lauschen. Von Altbekanntem, wie die fast Kult gewordene Geschichte über eine bekannte „Brewery“ „deren Bier man nicht saufen könne“, bis zu völlig neuen boarischen Gestanzln ging das Repertoire der drei Brüder. Musikalische Spitze bewiesen die Brüder Christoph, Hans und Michael Well bei der Interpretation von Barocken Stücken, bei welchen vor allem Christoph Well an Trompete und Harfe die Besucher zum Staunen brachte. Überraschend und zugleich treffend war das Wissen über die Gemeinde Oberammergau und deren Umgebung, welches sie immer wieder in Ihre Lieder einfließen ließen. Vom „High-Nunn“ in Oberammergau war die Rede, vom Pleitegeier, von Gewerbegebieten, und dass die BiermöslBlosn gerade eher den Eindruck haben, ein Konzert in Afghanistan aufzuführen "bei so vui vollbärtige, langhoorade Männer de do hock'n". Letztendlich kann man aber sagen, dass insbesondere die Oberammergauer Politik mit einem blauen Auge davongekommen ist – hier hatten viele wohl Schlimmeres erwartet. In einigen Stücken wollten die Well-Brüder wissen, ob die Oberammergauer nicht nur Theater spielen können, sondern auch singen – was das Publikum dann in diversen Refrains unter Beweis stellte: „Keine Angst vorm Singa, liebe Ammergauer, de in Uffing hams aa kenna!“ Als Zugabe spielten die Biermösl Blosn abschließend rockiges ala „On the Road again“, was die Zuschauer mit minutenlangem Applaus honorierten. Ein mehr als gelungener Abend !

Viele Texte und Hörbeispiele gibt’s übrigens direkt auf der Homepage der Gruppe unter www.biermoesl-blosn.de . Es lohnt sich!

Kilian Härtle

 

 

 GROßE PROFIL – FRAKTION - LISTENVERSAMMLUNG AM 11.12.2009 (4.12.2009)
 „Die beste Informationsquelle sind Leute, die versprochen haben, nichts weiterzuerzählen.“  (Marcel Mart)
– Ein Sprichwort zum Schmunzeln – mit einem Tick an Wahrheit. Wir wollen offensiv mit Informationen umgehen, weil sie Vieles erklären. Deshalb laden wir
alle Mitglieder der Listen der Fraktion "mit Profil"  zur Versammlung am Fr. 11. Dez. um 19.30 Uhr in die "Rose" eingeladen. Diesen Abend wollen wir als Info – und Diskussionsabend nutzen, aktuelle Informationen mitteilen, Euer Feedback zu unserer Arbeit hören und mit Gerüchten, Vorurteilen und Missverständnissen aufräumen. Zudem wollen wir Zukunftsperspektiven unserer Fraktion vorstellen.
     

 

NEUER FILMBEITRAG ÜBER LESEPROBE DER PASSIONSSPIELE UVM. (3.12.2009)
Die Deutsche Welle (TV) hat im Internet einen weiteren Beitrag über die Passionsspiele veröffentlicht. In dem ca. 4 Minuten dauernden Kurzfilm wird Andreas Richter bei Stimmbildung und den aktuellen Sprechproben begleitet. Aktuelle Interviews mit Regisseur Stückl und Einblicke hinter die Kulissen der Passionsvorbereitung ergänzen die Reportage. Unter http://www.dailymotion.com/video/xbctsv_oberammergau-passion-play-video-of_creation (externer Link) kommen Sie direkt auf die Seite des Senders, der Film startet bei den meisten PC’s automatisch. In diesem Zusammenhang verweisen wir auch auf vier neue Berichte in unserer EfO Multimedia-Bibliothek, die Sie unter dem Menü "Passion 2010" finden.
Wir wünschen viel Vergnügen.
     

 

KLÄRUNG IM FALL BAUGENEHMIGUNG VON ‚TEMPORÄREN SKISCHULHÜTTEN’ (2.12.2009)
Die von uns angeregte Frage zur bisherigen Genehmigung von Containern oder kleinen temporären Lagerhütten im Skigebiet (siehe BA Sitzung vom 16.11.2009) ist geklärt: Wir hatten damals nachgefragt, wie man in früheren Fällen die Genehmigung von temporär aufgestellten Hütten gehandhabt hatte, bzw. in welcher Form hier Genehmigungen vorliegen. Wie das Bauamt nach der Aktendurchsicht heute mitteilte, liegen für alle bisher aufgestellten Container oder Kleinbauten im Gebiet korrekte Bauanträge mit Genehmigungen vor.

 

 

PASSIONSTEXT: DURCHWEG POSITIVE KRITIK VON SEITEN DER KIRCHE (2.12.2009)
Prof. Dr. Ludwig Mödl hat als theologischer Berater die Neubearbeitung des Textes begleitet.
Wir zitieren hier deshalb Auszüge seiner Beurteilung, welche er für die Pressemappe zur Textvorstellung am 28.11.2009 verfasst hat.
„Das Passionsspiel von Oberammergau ist kein Volksschauspiel im üblichen Sinn. Seit Generationen hat es international Beachtung gefunden, so dass Menschen aus aller Welt anreisen, um es zu sehen – nicht nur Christen. […].  Einige Szenen werden gegenüber der letzten Aufführung von 2000 stark verändert. Die Gründe dafür sind vielfältig. So müssen wir z.B. annehmen, dass viele der kommenden Zuschauer die christlichen Inhalte nur noch partiell kennt, vor allem nicht mehr mit den theologischen Details vertraut ist, welche die früheren Inszenierungen beim Gros der Zuschauer voraussetzen konnten. Deshalb wird die erste Szene nicht mit der Vertreibung der Händler aus dem Tempel beginnen, sondern zuvor die wichtigsten Botschaften Jesu vorstellen. Des Weiteren sollten einige Figuren neu charakterisiert werden, um einige Botschaften pointierter vermitteln zu können. So wird etwa der römische Landpfleger Pontius Pilatus in seiner Hinterhältigkeit geschildert – seine Soldaten stehen von Anfang an im Hintergrund und signalisieren den Besatzungsstatus.
Der Verrat des Judas und jener des Petrus werden deutlicher nebeneinander gestellt und dabei die unterschiedliche Bewältigung der Schuld herausgearbeitet. Noch andere Szenen wurden – teilweise nur marginal - verändert (z.B. auch ein lebendes Bild). Bei alledem geht es darum, den Kern des Geschehens, nämlich die Botschaft von der Erlösung durch das Leid und den Tod Jesu Christi, szenisch deutlicher vorzustellen.
Als theologischer Berater darf ich anmerken, dass mir die neu gefassten Teile als eine Verbesserung erscheinen. Meine Einwände und Anregungen wurden voll umfänglich berücksichtigt. Sicherlich werden sich bei den Proben noch einige Veränderungen ergeben. Doch ich bin zuversichtlich, dass die Passion 2010 – ähnlich wie all ihre Vorgängerinnen – vielen Menschen Trost und Kraft spenden wird.
Prof. Dr. Ludwig Mödl“
  
 
 
HAUSHALT, WELLENBERG UND BÜHNENBILD… (1.12.2009)

… das sind nur einige Themen des umfangreichen „Infobriefes November 2009“, den unsere Partnerliste „Frauenliste Oberammergau“ heute veröffentlicht hat. Zu zusätzlichen 7 weiteren Themen erhalten Sie in gewohnter Weise Informationen, Einschätzungen und Stellungnahmen. Den Info-Brief gibt’s unter der empfehlenswerten Seite  www.frauenliste-oberammergau.de oder natürlich gleich hier bei uns.

 

 

 

KEINE LANGEWEILE AM WOCHENENDE: CHRISTKINDLMARKT, BÜHNENBILDER, KRIPPEN UVM.... (29.11.2009)
Keine Langeweile kann am kommenden Sonntag aufkommen, denn neben dem traditionellen Christkindlmarkt beim Kirchenbauer/Pfarrkirche steht am Sonntag um 11 Uhr auch die Einweihung der Oberammergauer Tafel angrenzend zur Bäckerei Aurhammer durch Pfarrer Stefan Blumtritt und Peter Lederer auf dem Programm. Gleichzeitig um 11 Uhr, aber auch nochmals um 14 Uhr werden im Passionstheater die neuen Bühnenbilder, die Lebenden Bilder, Kostüme sowie die Änderungen des neuen Passionstextes offiziell vorgestellt. Bisher wurden diese nur dem Gemeinderat vorgestellt und erklärt. Desweiteren startet der mittlerweile im ganzen Oberland bekannte Krippenweg, der Interessierte durch ganz Oberammergau führt. Um 19.30 findet dann das überregional bekannte Adventssingen inder Pfarrkirche St. Peter und Paul statt, bei welchem heimische und auswärtige Sänger-und Musikgruppen besinnliche Weisen zur „Staadn Zeit“ vortragen.
      

 

     
PREMIERE FÜR DEN GROßEN OBERAMMERGAUER WEIHNACHTSMARKT (29.11.2009)
Am 11. Dezember um 16 Uhr findet die Eröffnung des 1. Oberammergauer Weihnachtsmarktes rund um das Pilatushaus statt. Die Eröffnung wird vom Musikverein musikalisch umrahmt. Der Markt findet an 2 Wochenenden jeweils freitags von 16-20 Uhr, samstags von 10-20 Uhr und sonntags von 10-20 Uhr statt (11.12. - 13.12. und 18.12. -20.12.). Unser großer Dank an diesser Stelle an 2. BGM Karl Heinz Götz, der in sehr großer Mühe diesen Markt initiiert und organisiert hat!
 
       
„WO SIND ALL DIE WIESEN HIN?“ (28.11.2009)
In letzter zeit wurden in Oberammergau 2 Wiesen mit Kies bedeckt und planiert. (nördl. Hotel Böld und hinter ehemaligem Tengelmann). Diese sind Teil des Shuttle-Bus-Konzeptes, welches für die Zeit der Passion erstellt wird. Ziele sind kurze Wege, eine hohe Frequenz und ein reibungsloser Ablauf. In diessem Zusammenhang erhalten auch die Stufenparkplätze eine Beleuchtung, um den Komfort für die Passsionsgäste zu erhöhen und andererseits die Feuerwehr zu entlasten, die den Parkplatz bisher provisorisch ausgeleuchtet hat. Die Beleuchtung hat auch Nutzen für spätere Veranstaltungen.
    

 

5000 ZAHLTEN BISHER 40 MILLIONEN FÜR EIN BAD - Gemeinderatssitzung vom 25.11.2009
Eine mögliche „hitzige Debatte“ wurde zur gestrigen Gemeinderatsitzung zum Wellenberg vor wenigen Tagen in der Presse vermutet, es war dann aber wieder einmal eine Sitzung, in denen dem Gemeinderat und den Besuchern vorgeführt wurde, wie es um die Gemeindefinanzen steht. Das Ende vom Lied war dann eine 9:9 Patt – Situation. Der Antrag der Bürgerinitiative wurde also abgelehnt. 9:9 – das denkbar schlechteste Ergebnis für eine richtungsweisende Außenwirkung. Und für das Vertrauen in den Gemeinderat.
 
Unsere Entscheidung von gestern Abend wollen wir aus diesem Grund hiermit zusätzlich untermauern:
Früher – so hört man viele Stimmen – sei der WellenBerg mit einem „Betriebsleiter mit Verantwortung, Elan und Führungsgeschick“ mit einem positiven Ergebnis gefahren worden.
Diese Aussage ist falsch! Der Werkleiter Herr Gerl hatte in der Sitzung alle Betriebsergebnisse seit 1984 aufgelistet: 1990 hatte der WB z.B. ein Defizit von 1,25 Mio Euro ‚erwirtschaftet’ – seit dem wurden jährlich Defizite zwischen 700.000 Euro und 1,2 Mio Euro eingefahren.
 
Wahr an der o.g. Aussage ist lediglich, dass das Defizit damals noch finanziert werden konnte; die Energiekosten betrugen ein Zehntel der heutigen, die Anzahl der Besucher war doppelt so hoch und es existierten noch keine 5-6 Konkurrenzbäder im näheren und weiteren Umland die die spärlichen Besucher heutzutage noch zusätzlich abziehen.
 
Bis zum heutigen Zeitpunkt sind seit der Eröffnung des Wellenbergs in diesen rund 40 Mio Euro gesteckt worden – die jährlichen Defizite nicht mitgerechnet! Ist uns also dieser Brocken für unser 5000 – Einwohner Dorf in der jetzigen Art diese unglaubliche Belastung wert? Definiert sich Oberammergau alleine durch den jetzigen WellenBerg?
 
Wir von EfO haben mit unserem jetzigen Mandat 6 Jahre Zeit um Oberammergau positiv zu verändern, also packen wir’s auch an! Ein erneutes Verschieben haben wir entschieden abgelehnt. Ebenso halten wir den Initiativenvorschlag der „Überbrückungsfinanzierung“ für ca. 2 Jahre für höchst gefährlich für die weitere Handlungsfähigkeit unseres Dorfes.
Es existiert ein Gutachten von 2003, welches schon damals auf eine Schließung abzielt – ohne wirklich erkennbare Konsequenzen - , das Landratsamt ermahnt uns in regelmäßigen Abständen seit dem gleichen Jahr einer sofortigen Haushaltskonsolidierung – und dies vehement!
In angestrebten Zusatzspielen in der Passion 2010 sehen wir ebenfalls keine Lösung: Was nützt es, ständig nach immer neuen Weiterfinanzierungsmöglichkeiten für unsere Betriebe zu suchen, anstatt endlich die grundlegenden Probleme anzupacken und zu lösen?
 
2 Wochen nach unserem „Amtsbeginn“ im Mai 2008 haben wir die große ‚Watschn’ bekommen, als wir durch diverse Berichte im Gemeinderat mit ansehen mussten, wie es wirklich um Oberammergau steht. Wir haben aber nie resigniert. Wir müssen umdenken. Die großen Strukturprobleme müssen jetzt angepackt werden – das führt natürlich automatisch auch zu Veränderungen. Aber ist das denn so verkehrt?
 
Beruhigend für uns und sicherlich auch für die Initiative ist sicher auch der Zusatzbeschluss, dass das „Alte Becken“, mit zugehörigem westlichen Liegewiesen – Areal NICHT verkauft wird, was eigentlich auch der Auslöser und die ursprüngliche Intention zur Gründung der Initiative war. Hier bleibt das Herzstück für die Ammergauer erhalten und könnte ggf. mit einem neuen Konzept betrieben werden.
Also: Sehen Sie den bestätigten Beschluss nicht als „AUS“ für den Wellenberg, sondern als mindestens 10 Jahre längst fälligen Startschuss für etwas Neues! Lassen Sie uns die Millionen, die der WellenBerg verschlingt, für ein neues, angemessenes Bad verwenden – und für viele andere wichtige Dinge (Wanderwege, Ortsbild uvm), die uns Jahr für Jahr durch die Verbindlichkeiten WellenBerg verwehrt bleiben, und die uns so paradoxerweise auch touristisch den Anschluss verlieren ließen!
Die einzelnen weiteren Beschlüsse mit Abstimmungsergebnis:
 
1. Die Werkleitung wird beauftragt, in Zusammenarbeit mit Gemeinderat und Bürgerinitiative bis zum 31. März 2010 Konzepte für den Betrieb eines „neuen“ Bades zu entwickeln (18:0). 2. Es wird noch im Dezember eine Sondersitzung des Gemeinderates zu diesem Thema geben (15:3).
3. Über eventuelle Sonderspiele der Passion zugunsten des Umbaus des Wellenbergs wird frühestens Ende März entschieden, wenn nähere Verkaufszahlen vorliegen, und somit die Notwendigkeit abgeschätzt werden kann (15:3).
4. Die Gemeinde wird aus dem Gesamtareal des Wellenbergs den unteren Teil am „Alten Becken“ mit der zugehörigen großen Liegewiese im Westen nicht verkaufen (11:7).
Nebenbei bemerkt:
In der Sitzung wurde dem Gemeinderat teilweise unterschwellig vorgeworfen, er habe durch diesen Beschluss Wähler verprellt oder stimme gegen den Wählerwillen. Dem wollen wir an dieser Stelle für „Entschieden für Oberammergau“ folgendes entgegenstellen:
In unserem Informationsflugblatt zur Wahl 2008 haben wir zum Thema WellenBerg geschrieben:
„Die Zeiten haben sich geändert – die Unterhalts und Energiekosten fressen die Gemeindefinanzen auf. […] Ziel ist es das Bad zu optimieren und auf die Bedürfnisse eines 5000 – Einwohner Dorfes zu schrumpfen“.
Wir haben uns hier also nichts vorwerfen zu lassen – auch keine „Fraktionsdisziplin“.

 

 
16:1 – EIN SATTES VOTUM PRO OLYMPIA (19.11.2009)
Der Gemeinderat hat gestern über das sogenannte Mini-Bid-Book entschieden, eine Art Bewerbungsunterlage, bei welchem die Bewerber und Austragungsorte gewisse Daten zur Verfügung stellen und Garantien abgeben, die dann von der Stadt München als Bewerberstadt an das IOC weitergeleitet werden können. Generell hat sich der Gemeinderat dafür ausgesprochen, alle noch offenen Probleme zu lösen und alle Bedenken auch ernst zu nehmen, d.h. nicht unvorbereitet in die Berwerbungsphase zu stolpern.
Außerdem wurde Bürgermeister Nunn vom Gemeinderat beauftragt, „Oberammergau“ als Spielstättenname in die Bewerbung einzubringen (bisher: „Romanshöhen“). Die Verlesung des Eckdatenpapiers, welches gut 30 langwierige Minuten dauerte, ermöglichte den etwa 15 Zuhörern im Sitzungssaal einen Einblick in die Komplexität des Themas. Ein Sachverhalt wurde dabei von Bürgermeister Nunn besonders betont, und zwar die rechtliche Verbindlichkeit des gefällten Gemeinderatsbeschlusses. Diese Aussage wollen wir auch an dieser Stelle nach außen tragen:
Das Bayerische Staatsministerium des Innern wurde am 29.09.2009 in einem gemeinsamen Schreiben der betroffenen Gebietskörperschaften gebeten, zu prüfen und mitzuteilen, ob die Abgebe der erforderlichen Erklärung gemäß Art. 72 Absatz 2 GO* bzw. Art. 66 Abs 2 LKrO* genehmigungspflichtig ist, da hier unter Umständen ein Eintreten für fremde Schuld (gesamtschuldnerische Haftung der Garantiegeber) gegeben sein könnte.
Mit Schreiben vom 27.10.2009 hat dies im Einvernehmen mit der Bayerischen Staatskanzlei erklärt, dass die Garantien noch „kein genehmigungspflichtiges Rechtsgeschäft darstellen“ und „ aus dem Wortlaut der Erklärung […] eine Zusage unmittelbarer finanzieller Unterstützung oder ein Einstehen für fremde Schuld“ weder gegeben ist, noch vom IOC* in dieser Phase verlangt werde. Die Garantieerklärung trage nur „politischen Charakter“.
 
* GO=Gemeindeordnung         * LKrO=Landkreisordnung     *IOC Internationales Olympisches Komitee
              
    

 

BAUAUSSCHUSSSITZUNG AM 16.11.2009 – "VON MINI CONTAINERN UND GROßEN FAHNEN"  (17.11.2009)
DER VERKEHRSBERUHIGTE BEREICH wird auch in den Wintermonaten fortgesetzt. Besonders die Dorfstraße plant, die Sommerdekoration und die Aufenthaltsflächen durch Winterdekoration (Weihnachtsbäume etc.) zu ersetzen. Die Fortführung des verkehrsberuhigten Bereiches dient auch diversen Winterveranstaltungen wie zum Beispiel dem großen geplanten Weihnachtsmarkt. Einige für den Winterdienst problematische Stellen wurden ebenfalls angesprochen.

DIE ORTSEINGÄNGE erhalten demnächst endlich eine Aufwertung. Gemäß einem Aufgabenkatalog, der von der Arbeitsgruppe Ortsentwicklung aufgestellt und dem BA empfohlen wurde, werden bis zum Beginn der Passion folgende Maßnahmen durchgeführt: An beiden Ortseingängen werden die „Willkommen Schilder“ aufgewertet und erhalten ein neues, neutrales und zeitgemäßes Aussehen: der grüne Hintergrund wird ersetzt durch einen grauen Ton, das aktuelle Logo von Oberammergau soll die Gäste deutlich sichtbarer begrüßen. Außerdem wird die Fläche für Veranstaltungen geordnet und vergrößert, hier soll in Zukunft die Werbung in einem geordneten und farblich passenden Kontext angebracht werden. An Schrift und Optik wird ebenfalls nach gebessert. Außerdem wird das Schild am südlichen Ortseingang um ca. 0,5-1m angehoben, um besonders im Winter bei Schnee optimal sichtbar zu bleiben. Im Zuge der Parkplatzbeleuchtung soll dann auch das Willkommensschild beleuchtet werden.
Im Hinblick auf die Passionsspiele und dem Motto „Offen für die Welt“ sollen die jetzigen relativ kleinen Fahnenmasten an den Ortseingängen durch jeweils 5 größere Ersetzt werden, welche linear angeordnet und von unten durch Strahler illuminiert werden. Dort können dann bei Bedarf auch Veranstaltungsflaggen oder Landesfahnen bei Nato-Besuchen angebracht werden. Die momentanen kleinen Fahnen können dann im Passionsjahr als Beflaggung am Theatervorplatz verwendet werden (siehe auch unsere Animation hierzu vom Dezember 2008, Arbeitsgruppe Passionstheater).
Des weiteren soll der momentane Schilderwald beseitigt werden – doppelte Schilder entfallen, ein einheitliches übersichtliches Bild soll entstehen. Ebenso soll auf ein positives Image nach außen geachtet werden: Statt z.B. dem momentanen „Kolbensesselbahn geschlossen“ kann sich der Bauausschuss wie von uns angeregt ein „Kolbensesselbahn zur Wintersaison 2009/ 2010 ab ..... geöffnet“ vorstellen.
EIN MINI CONTAINER, beantragt von einer auswärtigen Skischule/ Snowboardschule für ca. 2 Monate während der Wintersaison im Bereich der Skilifte, hat unvorhergesehen eine längere Diskussion entfacht. Der BA diskutierte erst eine Weile über den Schutz von hiesigen Skischulen, dann über die Optik des ca. 3x3m großen Containers, bis sich schließlich herausstellte, dass früher aufgestellte Container oder Lagerhütten offenbar eventuell gar nicht genehmigt waren. Der Bauausschuss hat bei der Verwaltung darauf hin angeregt in den Akten von 2002-2005 nach diesem Sachverhalt zu recherchieren und zu prüfen ob damals ein Antrag zur Errichtung eingereicht wurde. Der Mini Container wurde anschließend fast einstimmig genehmigt.

EINEN WEITEREN RÜCKSCHLAG hat die Verlegergasse zu verbuchen: Der Antrag der Fraktionen Mit Profil und FW auf Sperrung der Verlegergasse für den Schwerlastverkehr wurde vom Landratsamt abgelehnt. Es müssen stichhaltige, belegbare Fakten auf den Tisch gelegt werden, die eine solche Sperrung – auch im Sinne anderer Straßen – rechtfertigen. Mit dem Beweis einer deutlichen Verkehrszunahme wird sich die Gemeinde daher gegenüber dem Landratsamt schwer tun: Laut einer kurzfristigen Zählung im November (10.11-16.11.) hat der Verkehr gegenüber einem Vergleichszeitraum zur Zeit der Fußgängerzone um ca. 40% abgenommen, was die Zahlen, die Georg Niggl vom Bauamt vorstellte, deutlich aufzeigten.
Der Bauausschuss hat darauf hin festgelegt, solche Zählungen mit dem neuen unauffälligem Gerät auch in anderen Straßen durchzuführen, um sich ein objektives Bild von den jeweiligen Straßen machen zu können. Das neu erworbene Messgerät misst sowohl Frequenz, als auch Geschwindigkeit und Fahrzeugart der vorbeifahrenden Fahrzeuge.
KEINE ÖFFENTLICHEN BELANGE waren schließlich noch in der Auslegungsphase der Aufhebung des Bebauungsplanes Nr. 8 / Breitenau zu verzeichnen, wie Herr Eitzenberger abschließend dem Gremium berichtete. So kann der Verfahrensweg ohne Hindernisse weiterlaufen. Der BA hat dieses Jahr beschlossen, den Bebauungsplan aufzuheben, da das Gebiet heute bereits fast vollständig im Sinne der Ortsplanung bebaut ist.
Kilian Härtle
 
      
OLYMPIA – GEMEINSAM VORANTREIBEN, ABER MIT BEDACHT ! (15.11.2009)
Schlechte Stimmung für ein großartiges Ereignis … Der geplante Ratsentscheid, der in Garmisch bezüglich der Olympia-Frage geplant war ist nur eines von vielen Zeichen des momentanen Missmutes gegenüber der Olympia Bewerbung. Dabei bietet sich für Oberammergau, für die Region Garmisch-Partenkirchen bzw. für den ganzen Freistaat eine einmalige Chance, an einem solchen Ereignis teilzuhaben. 

 

Es ist sicher, dass sich eine solche Chance nie wieder ergeben wird. Alleine aus diesem Grund sollte man die Idee unterstützen. Natürlich haben auch wir Vorbehalte, viele Dinge sind von der Bewerbergesellschaft vage oder rechtlich gar unmöglich formuliert, Kosten sind nicht fixiert, organisatorisch ist Vieles noch nicht abgeklärt. Hierbei sehen wir auch die Ursache für die momentane Stimmung.Laut einem Bericht der Süddeutschen Zeitung „kalkulieren die Olympia-Planer das Budget für die reine Organisation der Spiele auf 1,18 Milliarden Euro. Das Geld dafür soll aus den vom IOC eingenommenen Gebühren für Fernsehlizenzen, von Sponsoren und aus dem Verkauf der Eintrittskarten kommen. Größtenteils auf den Steuerzahler kommen dagegen die Aufwendungen für Sportstätten, Olympische Unterkünfte und Verkehrswege zu. Zwischen 1,6 und 2,3 Milliarden Euro müssen nach dem Kostensuenario der Planer in die olympische Infrastruktur fließen." 

Welcher Teil dieser Kosten konkret auf austragenden Kommunen zu fällt muss geklärt werden.

 In welcher Form sind Eingriffe in die Natur geplant? Unseren Informationen zu Folge müssen die Biathlon - Trassen mit einem Unterbau aus Kies ausgestattet werden, da der Boden im geplanten Gelände sehr moosig und daher zu feucht und wenig tragfähig ist.

 Auch für die Zeit nach den Spielen ist vieles noch nicht geklärt: Falls die Spiele stattfinden – wer kümmert sich um den Abbau der Anlagen nach dem Großereignis?  Gibt es hier eine Art Rückbauverpflichtung seitens der Bewerbergesellschaft?

Wer ist nach den Spielen die verantwortliche Position für eine Nach-Abwicklung der Spiele? Wer ist Ansprechpartner bei entstandenen Schäden? Werden auch die Trassen (Kies) auf den Jetztzustand zurückgebaut oder fällt das auf die Gemeinde zurück? Dies sind nur einige der noch ungeklärten Punkte.

Unsere generellen Fragen werden wir im Gemeinderat ansprechen und versuchen, die offenen Punkte gänzlich zu klären.

 

       
VERANSTALTUNGSHINWEIS: KATHREINTANZ am 21. NOVEMBER 2009 (10.11.2009)
Der Musikverein Oberammergau e.V. lädt am Samstag, den 21.November 2009 um 20 Uhr zum Kathreintanz ins Kleine Theater ein. Es spielt die Ammergauer Blasmusi. Unter anderem werden Bayerische Volkstänze, Polkas, Landler und Boarische gezeigt und vorgetanzt und können so leicht nachgetanzt werden. Für Bewirtung ist ebenfalls gesorgt!

  
BABYSITTER-NETZWERK: BALD ENDET ANMELDEFRIST (9.11.2009)
Angesichts eines Fehlers in der Telefonnummer der Caritas-Geschäftsstelle in unserem Bericht zum Babysitter-Netzwerk, nutzen wir die Gelegenheit, nochmals auf den Termin hinzuweisen:
Alle Interessierten werden gebeten, sich bis zum 21.11.2009 bei der Caritas Kontaktstelle zu melden.
Tel. 08822/94376   oder  unter   oberammergau@caritasmuenchen.de
Unserem „Korrekturleser“ an dieser Stelle vielen Dank für den Hinweis! Den zum Thema im Oktober erschienenen Bericht des Garmisch - Partenkirchner Tagblatts können Sie hier nachlesen.
       
   
EIGENINITIATIVE: JUGENDVEREIN UND DIE LISTE ‚ENTSCHIEDEN FÜR OBERAMMERGAU’ ORGANISIEREN 2 VERANSTALTUNGEN IM DEZEMBER (1.11.2009)
Am Freitag, den 4. Dezember holt der Verein AmmerGetOn! („Ammerjam Open Air“, „Südtiroler Denna-Abend“) unter Initiierung  von Neumitglied Benedikt Fischer die legendären BIERMÖSL BLOSN nach Oberammergau !
Die bayerische Kultgruppe verbindet typisch bayerische Volksmusik mit bissigen satirisch-politischen Texten. Vielleicht gibt’s bei diesem äußerst empfehlenswerten Abend ja auch einiges über Oberammergau zu hören…
Kartenvorverkauf  ab 26.10. im "Zeitlos" Geschenke Fischer am Passionstheater. Tel. 08822 - 4222 und in Krach's Laden, Oberammergau.
Beginn: ab 20:00 Uhr bis 22:30 Uhr, Ammergauer Haus.
Drei Wochen später, am Sonntag, den 27. Dezember, veranstaltet die Liste „Entschieden für Oberammergau“ einen stimmungsvollen Jahresendspurt am Max Streibl Platz (Museum) unter dem Motto „EINE BESONDERE BESCHERUNG“. Neben Glühwein gibt es spezielle Wintercocktails, Snacks und vieles mehr. Musik rundet das Programm ab. Den Kompletterlös spenden wir an die Oberammergauer Tafel! Wir werden darüber noch genauer informieren.
           
 
KURZZUSAMMENFASSUNG DER ZWISCHENPRÄSENTATION DES STUDENTENENTWURFES ZUR ORTSENTWICKLUNG: BROSCHÜRE JETZT
ONLINE GESTELLT (30.9.2009)
Die von „Entschieden für Oberammergau“ zusammengefasste Broschüre der Zwischenergebnisse können Sie ab sofort bei der Homepage der Gemeinde Oberammergau unter „Ortsentwicklung“ einsehen. Hier sehen Sie einen kurzen Überblick über die bisherige Arbeit und die bisherigen Konzepte. Die Broschüre soll zugleich auch für die große Ausstellung im Frühjahr 2010 werben, bei welcher alle Entwürfe in ausführlicher Weise (Pläne/Modelle etc…) über längere Zeit präsentiert werden sollen.
Für ganz eilige gibt’s die Broschüre natürlich auch gleich hier bei uns.
Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass Nachdrucke usw. nur mit Zustimmung des Herausgebers verwendet werden dürfen.
 


JUGENDBEAUFTRAGTER SIMON FISCHER (EFO) RUFT ZUSAMMEN MIT DER CARITAS EIN BABYSITTERNETZWERK INS LEBEN (29.10.2009)
Eltern stehen immer wieder vor dem Problem wie ihre Kinder während der Arbeit oder anderen Terminen betreut werden können. Besonders schwierig wird es, wenn diese Tätigkeit außerhalb der Öffnungszeiten bestehender Einrichtungen wie Kindergärten etc. liegt.
Dieser Not soll nun Abhilfe geschaffen werden wie Annette Wagner vom Caritas Freiwilligenzentrum Oberammergau und Jugendbeauftragter Simon Fischer berichten.
Gerade durch den erhöhten Bedarf an Babysittern und Tagesmütter während der Passionszeit
erwarteten sich Annette Wagner und Simon Fischer einen guten Start ihrer Initiative. Die Koordination der Tagesmütter wird zwar anders als 2000 nicht von der Gemeinde übernommen soll aber vor Ort durch eine aktive Tagesmutter geleistet werden. Siehe auch die Pressemeldung zum Thema.
Alle Interessierten werden gebeten, sich bis zum 21.11.2009 bei der Caritas Kontaktstelle zu melden.
Tel. 08822/94376   oder unter oberammergau@caritasmuenchen.de

 

            

OLYMPIA 2018 – MEHR INFORMATIONEN ZU EINEM EINZIGARTIGEN EREIGNIS (24.10.2009)

Unter dem Thema „Olympia 2018 – die Chance für Oberammergau“ findet am Montag, 2. November, um 19 Uhr im Ammergauer Haus ein öffentliches Symposium mit Sport- und Tourismus-Experten statt. Dazu zählen Boblegende Stefan Gaisreiter, die frühere Ski-Weltcupfahrerin und Kombinations-Weltmeisterin Miriam Vogt, und Matthias Schöner, der als einer der „Masterplaner“ der Bewerbung für die Olympischen Spiele Münchens gilt ; er wird den Anwesenden das Sportstätten- und Verkehrskonzept näherbringen. Außerdem soll durch einen Vortrag eines Spezialisten dargelegt werden, welche kurzfristige oder nachhaltige Bedeutung Großereignisse dieser Art auf Regionen wie unsere haben.

  
 
DEMNÄCHST VERÖFFENTLICHUNG DER TU - ZWISCHENERGEBNISSE (23.10.2009)
Momentan arbeitet „Entschieden für Oberammergau“ an der Zusammenstellung einer Kurzdokumentation, in der die im August im Passionstheater vorgestellten Zwischenentwürfe in Kurzform zusammengefasst sind. Diese wird dann in Kürze auf der Gemeindehomepage veröffentlicht werden. Zusätzlich sollen diese Kurzbeschreibungen an öffentlichen Stellen ausgestellt werden. Die Arbeitsgruppe Ortsentwicklung wird darüber noch über die Presse explizit informieren. Ziel der Kurzzusammenfassung ist, den momentanen Stand aufzuzeigen und zudem auf die große Ortsentwicklungs-Ausstellung aufmerksam zu machen, welche die Gemeinde Oberammergau zusammen mit der TU München voraussichtlich ab März 2010 veranstalten wird. Dort werden dann sämtliche Konzepte ausführlich anhand von Plänen und Modellen präsentiert werden.

 

 

"GUTACHTEN WELLENBERG“ VERÖFFENTLICHT  !  (12.10.2009)
Die Gemeinde Oberammergau hat das „Wellenberg Gutachten“ (Machbarkeitsstudie und Wirtschaftlichkeitsberechnung) auf ihrer Homepage veröffentlicht! (Siehe auch unseren diesbezüglichen Antrag der Liste „Entschieden für Oberammergau“ vom 24.09.2009).
Wir hatten im Antrag gefordert, das Gutachten zu Veröffentlichen, da das Defizit des Wellenberges und die zukünftige Entwicklung alle Oberammergauer Bürgerinnen und Bürger beträfen, noch dazu verdienten geplante oder bereits gegründete Initiativen, welche sich um den Erhalt des Wellenberges oder Teile dessen einsetzen, den gleichen Informationsstand wie gemeindliche Entscheidungsträger. Vielleicht kann die Veröffentlichung auch dazu beitragen, dass Gerüchte oder Illusionen beseitigt werden.
Das Gutachten kann auf der Gemeinde-Homepage www.gemeinde-oberammergau.de eingesehen werden
Bitte beachten Sie den ausdrücklichen Hinweis der Gemeindeverwaltung, dass Nachdrucke usw. nur mit Zustimmung des Verfassers des Gutachtens verwendet werden dürfen!
        
 
GROßER BERICHT ÜBER DIE ISRAELREISE IM BAYERISCHEN FERNSEHEN (11.09.2009)
Wie uns die Pressestelle der Passionsspiele 2010 mitteilt, wird am kommenden Mittwoch, den 14. Oktober im Bayerischen Fernsehen ein großer Bericht der Israelreise ausgestrahlt. „In insgesamt sieben Tagen pilgerte die Gruppe (der Hauptdarsteller, Solisten und der beiden Oberammergauer Pfarrer)  von der Kreuzfahrerstadt Akko über Nazareth nach Jerusalem. An all den Orten, an denen Jesus mit seinen Jüngern wirkte, machte die Gruppe Halt und setzte sich tiefgreifend mit der Heiligen Schrift auseinander“.(BR)
 
Nähere Infos zur Sendung gibt es schon jetzt unter:
 
 
„WITH COMPLIMENTS... “ (05.10.2009):
Wir empfehlen den neuen Monatsbericht unserer Kolleginnen der Frauenliste mit vielen Informationen, Meinungen, Stellungnahmen unter http://www.frauenliste-oberammergau.de
 
           
RECHENSCHAFT – INFORMATION – PRÄSENTATION : 3 TERMINE FÜR DIE BÜRGERINNEN UND BÜRGER VON OBERAMMERGAU (4.10.2009)
Am 22.10.09 veranstaltet die Gemeinde Oberammergau eine Bürgerinformation – unter anderem mit folgenden Themen: Haushalt, Sachstand Wellenberg, Sachstand und Bericht Passionsspiele 2010.
Einen Monat später, am 28.11. findet die 1. Leseprobe mit Pressetermin statt. Unter anderem werden hier auch Bühnenbilder und Kostüme vorgestellt.
Ab dem darauf folgenden Tag am 29.11.09 werden die Bühnenbilder und Kostüme in einer Ausstellung präsentiert.


ERFOLGREICHER VERLAUF DER KULTURVERANSTALTUNGEN IM SOMMER 2009 ! - BUDGET PASSION WIE GEPLANT (3.10.2009)
Sämtliche Kulturveranstaltungen im Sommer 2009 „Pestpiel“, „Krieg und Frieden“, „ Himmel und Erde“ sowie der „Brandner Kaspar“ konnten mit einem erfreulichen Ergebnis abgeschlossen werden. Dies berichtete vor Kurzem Werkleiter Gerl. Zudem habe man das Pestspiel dazu genützt, das neue Buchungssystem- und Verfahren zur Budgetüberwachung, Ausschreibung und die einzelnen Kostenstellen als probelauf für die Passionsspiele zu erproben. Dieser betriebswirtschaftliche Testlauf lief ebenfalls erfolgreich ab.
Wie unsere Fraktion in einem Gespräch erfuhr, ist man im Passionstheater auch mit dem neuen 'Controller' Herrn Rieger sehr zufrieden, er arbeite gut und hole das Beste heraus, und nehme auch dem Bühnenchef Carsten Lück jede Menge hinderlicher Bürokratiearbeiten (Aussschreibungen etc. ) ab. Mittlerweile ist man technisch in puncto Kostenkontrolle auf dem Stand, dass man jederzeit den aktuellen Budget-Stand mit den einzelnen Kostenstellen abrufen könne.
Ein großer Dank auch von unserer Seite an alle Arbeiter und Arbeiterinnen, die sich derzeit mit großem Einsatz im Passionsstheater für das Gelingen der Passsion einsetzen Es ist mitunter ihr Verdienst und ihre Sorgfalt, dass die Kosten so gut eingehalten werden können!

  
SIMON FISCHER UND KILIAN HÄRTLE STIMMEN ENTSCHIEDEN GEGEN EINE SOFORTIGE AUFSTELLUNG EINES BEBAUUNGSPLANES FÜR DIE FREIKORPSSTRAßE (GR SITZUNG VOM 30.09.09) 2.10.2009
In der Bauauschusssitzung vom 28.09.2009 hat der Ausschuss wegen einem in die Straße eingreifenden Neubaus einer Garage die Aufstellung eines Bebauungsplanes für die Freikorpsstraße dem Gemeinderat empfohlen (wir berichteten). Kilian Härtle hatte zuvor plädiert, die Anwohner der Freikorpsstraße zuvor ausgiebig über ein solches Bebauungsplanverfahren zu informieren, da dies vielen Bürgern kein Begriff sei und die Tragweite eines solchen Beschlusses oft nicht klar sei.
2 Tage später – um 16.00 – drei Stunden vor der Gemeinderatssitzung am 30.9.2009 erhielten die Gemeinderäte per email die Eilanordnung, dass der Beschluss des Bebauungsplanes per Mehrheitsbeschluss zur Tagesordnung hinzugefügt werden könne, was letztendlich dann auch geschah und somit ein Bebauungsplan mehrheitlich beschlossen wurde. Wir begrüßen zwar ausdrücklich die Aufstellung eines solchen Bebauungsplanes, haben aber zu diesem Zeitpunkt dagegen entschieden, weil:
  • sämtliche Anwohner nicht, wie von uns angeregt, vor der Hauptentscheidung informiert wurden
  • in der Kürze der Zeit nicht durch das GAP Tagblatt oder Ähnliche informiert werden konnte
  • in den 48 Stunden zwischen Bauausschuss und Gemeinderatsitzung niemand die Möglichkeit hatte eine Stellungnahme abzugeben
  • die Verhältnismäßigkeit der Sachlage für uns problematisch war: eine Garage löst den Fall aus – ein ganzer Straßenzug ist dann von den Maßnahmen betroffen
  • ein Bebauungsplan erhebliche Tragweiten nach sich ziehen kann: Reglements, Einschränkungen, Grundstücksabtretungen etc... Dies ist zwar unserer Einschätzung nach hier nicht der Fall, aber hier ging's ums Prinzip.
Weitere Gegenstimmen für die Aufstellung des Bebauungsplanes kamen von Franz Windirsch (Mit Profil) sowie Gertrud Lischka (FW).

 

             
WEITER GEHT’S: BERICHT DES JUGENDBEAUFTRAGTEN SIMON FISCHER
ÜBER SEINE ARBEIT IM VERGANGENEN JAHR (2.10.2009)
Simon Fischer wollte durch einen Vortrag in der öffentlichen Gemeinderat- Sitzung am 30.9.2009 von seiner Arbeit als Jugendbeauftragter berichten. Aus zeitlichen Gründen – bedingt durch die Querelen bei der Wahl, wurde der Tagesordnungspunkt von der Tagesordnung genommen. Hier bei uns können Sie sich vorab schon einmal in einer Zusammenfassung des Berichts über seine Arbeit informieren… mehr.
         
 
LEIDER NICHT GEKLAPPT… (1.10.2009)
leider hat es nicht geklappt ... Ich habe mir in letzer Zeit meine Arbeit und Freizeit dementsprechend eingeteilt um Arno Nunn als 2. Bürgermeister optimal zur Seite stehen zu können und vieles abzuarbeiten, um Ihm für wesentliche Themen den Rücken freizuhalten.
Leider wurde dies letztendlich nicht möglich. Ich möchte sich aber auch auf diesem Weg nochmals ausdrücklich für die Unterstützung und das Vertrauen bedanken, das ich in den letzten Tagen von vielen Bürgern und GR Kollegen bekommen habe! Vielen Dank dafür!
Simon Fischer

 

      
KARL - HEINZ GÖTZ IST NEUER 2. BÜRGERMEISTER! (30.09.2009)
Nach einem langwierigen Prozedere ist gestern Abend Karl - Heinz Götz leider wieder einmal durch einen Los-Entscheid zum Bürgermeister gewählt worden. Wir wünschen dem Karl Heinz alles Gute, Unabhängigkeit und Eigenständigkeit! 
            
    
BAUAUSSCHUSSSITZUNG VOM 28.09.2009 – DIE „FREIKORPSSTRAßENSITZUNG“ (29.09.2009)
1. GROßE KONSEQUENZEN FÜR EINE GANZE STRAßE WEGEN EINER GARAGE: Nach einer Beschwerde eines Nachbarn wegen einer ca. 1m in die Straße eingreifende Neubebauung einer Garage in der Freikorpsstraße wurde  der Bau dieser Garage durch das Landratsamt eingestellt. Im Verfahren stellte sich heraus, dass die jetzige Kante der Garage rechtmäßig zwar auf der Grundstückskante liegt, die Grundstückskante aber in den Straßenbereich einschneidet. Um die Sache aufzuklären und in Zukunft einen geregelten Verlauf der Straße zu garantieren forderte der Nachbar ein Bebauungsplanverfahren für die Freikorpsstraße. Hierbei soll für eine mögliche zukünftige Neubebauung die Bebauungsgrenze zur Straße hin neu definiert werden, um in Zukunft einen oben geschilderten Vorfall zu verhindern. Mit großer Mehrheit beschloss der Bauausschuss, einen Bebauungsplan für die Freikorpsstraße dem Gemeinderat zu empfehlen. Es wird sich zeigen ob dieser auch eine Mehrheit findet, denn es beträfe eine Menge Anwohner und Grundstückseigner in der Straße, die in einem vorgeschriebenen Verfahren dann dazu befragt werden müssen, ob aus Ihrer Sicht Einwände bestehen. Aus unserer Sicht ist eine solche Bebauungsplanregelung zwar sinnvoll, dennoch bleibt zu überlegen und abzuwägen ob dieser Präzedenzfall „Garage“ im Verhältnis zum Nutzen eine lange Liste an Problemen aufwerfen würde.
Die Tektur, d.h. eine veränderte Planung und somit die Akzeptanz der in die Straße eingreifenden Garage wurde wegen den beengten Verhältnissen (Winterdienst, Verkehrsaufkommen etc.) vom Bauausschuss nicht erteilt.
2. EBENFALLS BESCHIEDEN WURDE DIE SCHWIERIGE VERKEHRSSITUATION
AN DER EINFAHRT DER FREIKORPSSTRAßE IN DIE BAHNHOFSTRAßE
Dieser Bereich zeichnet sich in negativer Weise durch die sehr schlechte Einsichtigkeit in die Bahnhofstraße aus. Besonders wenn größere Lieferwägen parken, wird die Ausfahrt hier erheblich erschwert. Generell kann hier kein Parkverbot ausgewiesen werden, auch sind die Parkplätze notwendig für umliegende Gewerbebetriebe. Der BA beschloss die Situation zu entschärfen, indem der direkte Ausfahrtsbereich von 5m (in welchem bei Einmündungen durch die StVO generell ein Parkverbot existiert) durch ein „X“ auf dem Straßenbelag zu markieren und die Verwaltung anzuweisen, hier in Zukunft auch stärker bei Parkverstößen zu kontrollieren.
3. FREIKORPSSTRAßE BLEIBT NORMAL BEFAHRBAR
In einer von Gemeinderat und Verwaltung durchgeführten Befragung hatten sich 77% der Befragten in der Freikorpsstraße gegen, und 23% für eine Einführung einer Einbahnstraße ausgesprochen. Damit bleibt alles beim Alten.
4. AM ANDEREN RAND DES ORTSKERNS, NÄMLICH IN DER KLEPPERGASSE ÄNDERT SICH IN KÜRZE DIE PARKREGELUNG: Wegen größerer Verkehrsprobleme und Beschwerden der Nachbarn ist in Zukunft an der Einmündung zur Faistenmantlgasse das Parken für LKW und Kastenwägen verboten. Parken dürfen hier wegen der Behinderung der Durchfahrt in Zukunft nur noch PKW. Ausgeschildert wird dies durch ein entsprechendes Zusatzschild an den Parkschildern.
Positiv aufgenommen wurden die zwei neuen Parkplätze die vom Bauausschuss im Frühjahr am Ende der Kleppergasse beschlossen wurden. Die Parkplätze würden laut Verwaltung gerne angenommen und die zwei Blumentröge von den Anwohnern gepflegt. Dafür auch an dieser Stelle vielen Dank!
5. NEUE INFO TAFEL AM BAHNHOF
 In Kürze wird am Bahnhof eine Infotafel mit Ortsplan aufgestellt. Diese soll bereits Hinweise auf Shuttlebusverbindungen für die Passionsspiele enthalten und stellt einen zusätzlichen Service für Gäste und Besucher dar. Die Tafel ist beleuchtet und für die Gemeinde kostenlos: sie wird durch Werbung neben dem Ortsplan durch die ausführende Werbefirma finanziert.
6. WEITERE THEMEN IN KURZFORM:
- Falls es vom Landratsamt genehmigt wird, wird an der Bundesstraße ein Hinweisschild für die in Oberammergau befindliche Gas-Tankstelle errichtet
- Der Raisachweg (Ammerdamm – Westseite) wurde durch eine straßenrechtliche Widmung etwas nach Süden verlängert um die Zufahrt zu einem Grundstück auch rechtlich zu gewährleisten.
- Zusätzlicher Pflanzentrog in der Verlegergasse
 
Kilian Härtle, GR
     
      
ÜBERRASCHUNG IM HERBST: SIMON FISCHER IST DER KANDIDAT DER FRAKTION „MIT PROFIL“ FÜR DAS AMT DES 2. BÜRGERMEISTERS (28.09.2009)
Eine kleine Sensation brachte die Fraktionssitzung „Mit Profil“ am Samstag den 26.9.09 zu Tage: Simon Fischer äußerte seinen festen Entschluss, für das Amt des 2. Bürgermeisters zu kandidieren. „Es sei gerade eine sehr schlechte Stimmung in Oberammergau, vieles werde schlechter gemacht und geredet als es ist – Oberammergau brauche Schwung und Perspektiven. Bürgermeister Nunn arbeite so viel wie möglich, könne aber wegen der Arbeitsflut keine Prioritäten setzen um Projekte voranzutreiben und explizite Probleme zu lösen, hier wolle er Nunn unterstützen wo es nur geht.“ Fischer erhält die volle Rückendeckung der gesamten Fraktion „Mit Profil“: Heino Buchwieser, der einstige Anwärter auf das Amt des 1. und 2. Bürgermeisters begrüßte die Entscheidung und sagte, dass es eine wichtige und richtige Entscheidung sei, ein neues Gesicht ins Rennen zu schicken. Er selbst sei immer zur Verfügung gestanden, weil kein anderer das Amt übernehmen wollte – gerne mache er aber den Weg für Neues frei“. Christl Freier und Wolfgang Proksch bedankten sich bei Heino Buchwieser für sein großes Engagement und seine Geduld und Kraft, die Fraktion immer wieder zusammen zu halten, gerade in umstrittenen oder schwierigen Zeiten.
Wir von ‚Entschieden für Oberammergau’ und die Fraktion „Mit Profil“ sind uns sicher mit Simon Fischer die richtige Wahl für Oberammergau getroffen zu haben, es wäre schön und ein wichtiger Schritt nach vorne, wenn er auch am kommenden Mittwoch die nötige Unterstützung vom Gemeinderat bekommen würde!

 
„AUF WORTE MÜSSEN TATEN FOLGEN“ – LÄNGST BESCHLOSSENER ANTRAG „KEIN SCHWERVERKEHR IN DER VERLEGERGASSE“ SOLL ENDLICH UMGESETZT WERDEN. (27.09.2009)
In einem Schreiben an Bürgermeister Nunn fordert die Fraktion ‚Mit Profil’ die sofortige Umsetzung des Antrags der Fraktion FW vom 18.6.2008 zur Sperrung der Verlegergasse für den Schwerverkehr. Eine Sperrung im Sinne eines „Versuches“ (nötig aus StVO-Sicht)  war am 13.8.2008 einstimmig beschlossen worden. Lesen.
                       

 

 

ENTSCHIEDEN FÜR OBERAMMERGAU SETZT SICH FÜR VERÖFFENTLICHUNG DES WELLENBERG - GUTACHTENS EIN (24.09.2009)

In einem Brief an Bürgermeister Nunn und Werkleiter Gerl plädiert Kilian Härtle (EfO) für eine Veröffentlichung des Gutachtens zum Wellenberg gerade hinsichtlich der benötigten Informationen für die neugegründete ‚Initiative Alpenbad’:
„Das Defizit des Wellenberges und die zukünftige Entwicklung betreffen alle Oberammergauer Bürgerinnen und Bürger, noch dazu verdienen geplante oder bereits gegründete Initiativen, welche sich um den Erhalt des Wellenberges oder Teile dessen einsetzen, den gleichen Informationsstand wie gemeindliche Entscheidungsträger.“   
  Lesen.
                   
 VERANSTALTUNG IM HERBST : „THEATERFREUNDE OBERAMMERGAU“ PRÄSENTIEREN NEUES STÜCK (23.09.2009)
„Männerhort“ heißt das neue Stück der Theaterfreunde Oberammergau, welches im Kleinen Theater unter der Regie der Schauspielerin Isabella Leicht aufgeführt wird. Zum Stück:
Drei Männer haben sich im Heizungskeller eines Einkaufszentrums einen Rückzugsraum eingerichtet, welchen sie regelmäßig während der Shopping-Touren ihrer Frauen aufsuchen. Als ihre „Oase“ von einem Brandschutzgutachter entdeckt wird, überschlagen sich die Ereignisse. Der Gutachter droht, den „Hort der Männlichkeit“ zu verraten.
Aufführungstermine und mehr Infos unter www.theaterfreunde-oberammergau.de .
             
            
NACH RÜCKTRITT VON FLORIAN STREIBL: NUNNS VERSTÄRKUNG WIRD AM 30.9.2009 GEWÄHLT (22.09.2009)
Nach momentanem Stand und ersten Überlegungen bleibt sich die Fraktion „Mit Profil“ treu und könnte erneut Heino Buchwieser ins Rennen schicken. Das Ergebnis der letzten Kommunalwahl zeigt zwar, dass er für das Amt des Bürgermeisters nicht gewünscht war, dennoch sehen wir es gerade jetzt als optimal an, wenn Heino Buchwieser Arno Nunn unterstützend zur Seite treten könnte. Schon vor 6 Monaten haben wir einen Kriterienkatalog aufgestellt, welche Anforderungen wir an einen Kandidaten aus unseren eigenen Reihen stellen, diese erfüllt Heino Buchwieser in allen Punkten. Momentan sehen wir das Amt des 2. Bürgermeisters weniger als Machtposition an – es gehe jetzt vielmehr darum, Bürgermeister Nunn Freiraum zu schaffen um sich den 3-4 Kernproblemen, die Oberammergau hat, anzunehmen.
Mit einer tatkräftigen Bürgermeister-Unterstützung kann man sicher bald mit Resultaten und Lösungen rechnen – darauf warten ja die Bürgerinnen und Bürger schon lange. Die Fraktion wird sich in Kürze zu diesem Thema treffen und nächste Woche ihre endgültige Entscheidung vorstellen.
Pressemeldung und weitere Informationen zum Thema finden Sie hier.
             
 

NACH 1 MONAT SOMMERPAUSE:  WIR SIND NUN WIEDER MIT AKTUELLEN INFORMATIONEN FÜR SIE DA (15.09.2009)

Nach der Sommerpause und Urlaub sind wir nun wieder in gewohnter Weise für Sie da und versuchen, noch mehr und aktueller als zuvor, Sie am Laufenden zu halten. Bei der Fülle an Gerüchten und Vorwürfen, die besonders in den letzten 2 Monaten besonders durch die Diskussion um den Wellenberg aufgekommen sind, halten wir das für dringend notwendig. Was Sie auf unseren Seiten an Informationen lesen können, sind belegbare, neutrale Fakten, auf welche Sie sich auch verlassen können - wir würden diese sonst nicht öffentlich kund tun.

Unsere Meinungen und Hinweise über die Opposition, andere Wählergruppierungen trennen wir in unseren Mitteilungen immer von diesen reinen Fakten. Das haben wir bis jetzt immer so gemacht und das werden wir auch weiterhin tun. Probleme und Themen mit Emotionen zu mischen halten wir für falsch!

In die aufgebauschte Debatte um das Flugblatt der Gelben Fraktion der „Freien Wähler“ sind wir bewusst nicht näher eingestiegen, da wir selbst wissen was an den Aussagen falsch, was wahr und was zur populistischen Stimmungsmache benutzt wurde – anstatt dessen haben wir uns in der Sommerpause mit aktuellen Problemen auseinandergesetzt und daran gearbeitet, hier Lösungen zu finden.

Eine Stellungnahme der Jungen Liste zum momentanen Stand der Arbeiten, der politischen Lage und unserem momentanen Eindruck über Zusammenarbeit, Fairness und Gemeindepolitik werden wir aber noch im 4. Quartal dieses Jahres veröffentlichen.

Es freut uns darüber hinaus, dass schon viele unser Angebot nutzen, uns per email Fragen zu stellen, wenn einige Punkte unklar sind oder noch Informationsbedarf besteht, desweiteren konnten wir auch einigen Bürgerinnen und Bürgern bei konkreten Problemen direkt weiterhelfen.

„Umfassende Öffentlichkeitsarbeit“ (...) „Aktuelle Politikthemen werden intensiv dargestellt und aufgearbeitet“ ( GAP-Tagblatt über  unsere Internetpräsenz, Sept. 2009):

Seit dem Start von www.entschieden-fuer-oberammergau.de haben wir allein unter „Aktuell“ über 140 Berichte und Meldungen veröffentlicht - demnächst wird sich auch unsere Informationsvielfalt verbessern: Nachdem viele Bürgerinnen und Bürger wenig oder gar nicht von unserem Angebot im Internet profitieren können/wollen, werden wir unser Angebot hierzu auf gedrucktem Wege für jedermann zugänglich erweitern. Näheres dazu in Kürze.

Wir wünschen Ihnen und uns einen schönen Herbst und hoffen, dass unsere Arbeit nun mit geglätteten Wogen so vorangehen kann, wie man es von uns auch erwartet.

In diesem Sinne,

Kilian Härtle, Simon Fischer

 

 

BUNDESTAGSWAHL AM 27.09.2009 – WAS WÄHLEN ? (15.09.2009)

Zeitaufwändig und teilweise kompliziert zu lesen sind die verschiedenen Parteiprogramme, die die unterschiedlichen Parteien zur kommenden Bundestagswahl am Sonntag veröffentlicht haben. Eine kleine Hilfe ist hier der im Internet erschienene „Wahl-O-Mat“ der von der Bundeszentrale für Politische Bildung zur Verfügung gestellt wurde. Anhand von 38 Fragen zu verschiedenen Thesen wie Atomausstieg, Rente, EU-Mitgliedschaft usw. wird hier ermittelt, mit welcher Partei Ihre Wünsche am Meisten übereinstimmen. Nach dem ca. 5 – minütigen Fragenkatalog erscheint dann das – oft überraschende – Ergebnis. Unser Direktlink zum Wahlomat: HIER

 

  
WELLENBERG-SITZUNG VOM 12.08.2009  (16.08.2009)
Nach einer entschlossenen aber sachlichen Einleitung von Bürgermeister Arno Nunn wurde von Erich Heidingsfelder (HAI-Architekten und Ingenieure) der momentane Stand des Wellenberges dargestellt und mögliche Szenarien für die Zukunft aufgezeigt. Unser Ziel war es hier in diesem Teil der öff. Sitzung  die Anwesenden Bürgerinnen und Bürger auf den gleichen Wissensstand wie den Gemeinderat zu bringen und so haben wir diverse Fragen an Herrn Heidingsfelder gestellt, die fachlich fundiert in der Sitzung von ihm erläutert und erklärt wurden.
Der überwiegende zweite Teil war überladen von parteipolitischem Interesse. Zu den langen Diskussionen, die Teils nur aus Wiederholungen von Gesagtem bestanden, haben wir unsere
Beiträge zum Thema dann bewusst zurückgenommen.
Simon Fischer positionierte uns Gemeinderäte von Entschieden für Oberammergau in seinem Plädoyer zwischen Mut und Verantwortung, man müsse jetzt angreifen, die Sache dürfe nicht noch einmal verschoben werden.
Zur dramatischen Situation der Kündigung sagte er, es ist jetzt zwar hart, aber dennoch fair, jetzt ein Signal für die Angestellten zu setzen, ihnen ein Jahr Zeit für Vorbereitung und Gespräche zu geben. Nach eineinhalb Jahren Ungewissheit wird man mürbe und verlange nach einer klaren Aussage.
Wir müssen jetzt die Suppe auslöffeln, die andere eingebrockt haben, auch wenn Sie uns nicht schmecke.  Die Entscheidung sei unpopulär, aber dringend nötig!
Werkleiter Gerl bestätigte seine Aussagen.


INFORMATION STATT POPULISMUS :    13 FRAGEN UND ANTWORTEN ZUM WELLENBERG, DIE UNSERE ENTSCHEIDUNG UNTERMAUERN.
Nachfolgend eine Sammlung von Fragen zum Wellenberg, die wir anhand der Auskünfte von Werkleiter Gerl, dem Bürgermeister Arno Nunn und den Ingenieuren von Heidingsfelder Architekten und Ingenieure (nachfolgend „HAI“) für sie zusammengefasst haben.
Diese sollen den Status Quo des Wellenbergs aufzeigen, Vorurteile aufheben und falsche Aussagen richtigstellen.
Die genannten geplanten Neuerungen sind als grobe Konzeptideen zu verstehen, hier ist noch keine Vorgehensweise oder konkrete Planung beschlossen!

1. WAS SIND DIE „VERLUSTBRINGER“ DES WELLENBERGES?
Zu den wesentlichen Verlustbringern zählen die Außenbereiche im Allgemeinen, die großen Wasserflächen, sowie die Rutschenanlage. Bei den Außenbecken ist technisch eine ebenso große und aufwändige Wasseraufbereitung notwendig, wie in Hallenbecken. Es sind dort ebenfalls rechtliche Auflagen einzuhalten. Große Massen an Wasser (Kubikmeter) erfordern einen sehr hohen Energieeinsatz. Außenbecken sind nur an sehr wenigen Tagen effektiv nutzbar (2008: 16 gute Tage) – das Hallenbad ist dagegen an weit über 300 Tagen im Jahr im Betrieb. Außerdem sind große Flächen natürlich als Betreuungs/Pflege/Aufsichtsflächen anzusehen und erhöhen so den Personalbedarf.
 
2. IST EINE UMWANDLUNG DES „ALTEN BECKENS“ IN EIN SELBSTREINIGENDES NATURBECKEN MÖGLICH?
Grundsätzlich ja. Laut HAI würde dies für ein Becken dieser Größe etwa Kosten von 1,3 - 1,8 Mio. Euro erfordern, die Defizite bleiben dann aber in etwa gleich hoch. Bei den geringen Außenbetriebstagen ist dies nicht zu empfehlen.
Auch von der Anziehungskraft/Attraktivität ist dies problematisch, da wir in einer Region mit vielen Naturgewässern liegen. Laut unseren Informationen plant Unterammergau in nächster Zeit einen ebenfalls Naturweiher.
 
3. WIE SIEHT ES MIT DEN VOM INGENIEURBÜRO HAI GENANNTEN FÖRDERGELDERN FÜR EINE NEUKONZEPTION DES WELLENBERGS IN HÖHE VON 40-60% AUS?
Die Fördergelder werden je nach Finanzkraft der Gemeinde ausbezahlt, somit hat die Gemeinde Oberammergau momentan keine schlechten Chancen auf einen relativ hohen Prozentsatz an Fördergeldern. Allerdings sind nicht alle Maßnahmen beim Wellenberg förderungsfähig: Für Sauna und Gastronomie erhält man i. d. R. keine Fördermittel, wobei ein Betrieb einer Sauna in finanzieller Hinsicht höchstwahrscheinlich im Plus liegen wird.
Fördergelder gibt es ansonsten für Umbau, Freibadbereich, Kinder/Familienzonen.
 
4. DAS BAD SOLL NACH DER MOMENTANEN KONZEPTSTUDIE UMGEWANDELT WERDEN IN EIN „FAMILIENBAD“. WAS BEDEUTET DAS?
Hier können Bereiche geschaffen werden, welche für Kinder und Familien optimiert werden. Dazu gehören Innen- und Außenbecken mit verschiedenen Wassertiefen, Spielzonen, Erlebnis und Aufenthaltsbereiche für Kinder, Eltern und Betreuer, Wickelräume etc…
 
5. NACH DEM NEUEN KONZEPT WERDEN DIE AUSSENFLÄCHEN DES BADES ERHEBLICH VERKLEINERT? IST DAS DIE EINZIGE MASSNAHME IM AUSSENBEREICH?
Nein. Natürlich ist ein weiterer Bereich der Konzeption die Steigerung der Attraktivität des kleineren, verbliebenen Außenbereiches. Es soll auch in Zukunft Liegewiesen, Ruhezonen usw. geben – in zeitgemäßer und attraktiver Form. Auch sind Themenwelten im Außen/ und Innenbereich denkbar.
 
6. WIE SIEHT ES MIT DER SAUNA AUS?
Diese soll erheblich vergrößert und attraktiver gemacht werden, um sich hier auch von anderen Angeboten im Oberland deutlich abzuheben. Angedacht ist eine große Saunalandschaft mit getrennter Damen und Herrensauna mit Außenbereich. Zudem soll – im Gegensatz zum jetzigen Status – das Panorama in die Saunaplanung miteinbezogen werden.
 
7. WARUM IST EIN HEISS/WARMWASSERBECKEN NICHT SO KOSTENINTENSIV WIE IMMER BEHAUPTET WIRD?
Generell sind Heißwasserbecken bei Weitem kleiner als große Schwimmbecken und beinhalten so wesentlich weniger Kubikmeter Wasser. Der Energieaufwand für das Aufheizen und Temperaturhalten ist somit wesentlich geringer. Dazu bildet lt. HAI das warme Wasser an der Oberfläche eine Art „Isolierschicht“ zur angrenzenden Luft aus, welche die tieferen Schichten vor Auskühlung schützt.
 
8. HAI ARCHITEKTEN GEHEN IN IHRER STUDIE VON 144.000 ZUKÜNFTIGEN BESUCHERN AUS. WOHER KOMMT DIESE ZAHL UND IST DIESE REALISTISCH?
Die Zahl errechnet sich aus einer sogenannten Bedarfsanalyse. Hierbei werden die Bewohner des Einzugsgebietes sowie die Konkurrenzangebote herangezogen. Für Oberammergau sind somit 144.000 Besucher pro Jahr als realistisch anzusehen.
Als Puffer haben die Ingenieure den 10% Anteil an Touristen nicht eingerechnet, sowie die Gesamte Generation 65+ nicht mit einbezogen.
HAI erachtet diese Zahlen als realistisch, hier wurde nichts „schöngerechnet“, sie gehen hier eher vom schlechtesten anzunehmenden Fall aus.
 
9. WIE SIEHT ES MIT DEN VON HAI GENANNTEN KOSTEN VON MONATLICH RUND 310.000 EURO AUS?
Momentan teilen sich die 1,1 Mio. Defizit pro Jahr wie folgt in 2 Bereiche auf:
Betriebsergebnis 1: (laufende Kosten, Personal, Energie etc.) = ca. 750.000 Euro Defizit/Jahr
Betriebsergebnis 2: (Abschreibungen, Zins, Darlehen etc…) = ca. 400.000 Euro Defizit/Jahr
Somit ergibt sich die auch bei den Bürgern oft kommunizierte Summe von ca. 1,10 Mio. Euro jährlich.
Bei der von HAI vorgeschlagenen Variante würde sich nach den Investitionen von Rund 6,5 Mio. Euro die Kosten wie folgt aufsplitten:
 
Betriebsergebnis 1: (laufende Kosten, Personal, Energie etc.) = ca. 60.000   Euro   Defizit/Jahr
Betriebsergebnis 2: (Abschreibungen, Zins, Darlehen etc…) = ca. 250.000 Euro Defizit/Jahr
Somit ergibt sich die „neue“ Summe von ca. 310.000 Euro Defizit jährlich.
 
10. WIR SOLLEN 6,5 MIO EURO INVESTIEREN UND HÄTTEN IMMER NOCH EIN DEFIZIT VON 310.000 EURO IM JAHR ZU TRAGEN?
Ja. Es gibt fast keinen Bäderbetrieb, der schwarze Zahlen schreibt. Ausnahmen sind wenige private Betriebe. Bäder zählen zu den freiwilligen Aufgaben einer Gemeinde, sind also nicht zwingend.
Laut Aussagen von Herrn Gerl in der öff. Sitzung am 12.8. ist bei einer weiteren Umstrukturierung von OT und der notwendigen Senkung des momentanen Gesamtdefizites von 4,5 Mio/Jahr auf die geplanten 1,5 Mio/Jahr eine Ausgabe für ein Bad von 310.000 Euro jährlich für Oberammergau darstellbar.
 
11. ES GIBT DIE „AMMERGAUER ALPEN“ – UNSERE TOURISTISCHE VEREINIGUNG DER AMMERTAL- GEMEINDEN. IST ES DA NICHT MÖGLICH AUCH DIE AMMERTAL-GEMEINDEN ALS BÜRGERLICHE UND TOURISTISCHE NUTZER DES WELLENBERGES AM DEFIZIT ZU BETEILIGEN?
Grundsätzlich Ja. Dies wurde auch mit den Gemeinden im letzten Jahr schon einmal angesprochen. Die Rückmeldung bzw. die Bereitschaft sich am 1,10 Mio. Defizit zu beteiligen war sehr gering. Dies könnte natürlich bei den 300.000 Euro Defizit, die wir bei einer neuen Variante hätten, anders aussehen. Auch der konkrete Beschluss „Schließung Wellenberg zum 31. Sept. 2010“ könnte hier Druck ausüben und mehr Bereitschaft zur Beteiligung hervorrufen, da ja ein gewaltiger Attraktivitätsfaktor für alle Ammertalgemeinden wegbrechen würde.
 
12. WARUM SCHLIESSUNG IN EINEM JAHR?
Dies hat in erster Linie arbeitsrechtliche Hintergründe. Außerdem finden wir es wichtig, dem Personal genügend Zeit von Beschluss bis zur Schließung zu geben um Gespräche zu führen oder sich neu zu orientieren. Ursprünglich wurde über einen wesentlich früheren Schließungszeitpunkt diskutiert.
   
13. VIELE OBERAMMERGAUER BEDAUERN DEN WEGFALL DES ALTEN BECKENS. WARUM LIEGT DER SCHWERPUNKT DES KONZEPTES AUF EINEM "HALLENBADBETRIEB"?
Wie schon in der Frage nach den "Verlustbringern" in wirtschaftlicher Hinsicht beantwortet, geht es hierbei auch um die Bedürfnisse, die durch in Bad in Zukunft abgedeckt werden sollen / müssen. Man denke an die Schulschwimmkurse, die Angebote für Senioren, gesundheitliche Angebote wie Wassergymnastik, Schulungsangebote (Wasserwacht etc.) oder externe Angebote wie z.B. durch die VHS welche natürlich weiterhin ganzjährig angeboten werden sollen. Dies ist nur mit einem Hallenbad möglich.
Falls Sie noch zusätzliche Fragen haben können Sie diese an postmaster@entschieden-fuer-oberammergau.de mailen. Wir werden versuchen, diese nach unserem Wissen angemessen zu beantworten.

 

 

GROßES PRESSEECHO AUF PEST, HIMMEL & ERDE , KRIEG & FRIEDEN (03.08.2009)

Die Veranstaltungen des Kultursommers bereiteten Oberammergau in den letzten Monaten jede Menge positiver Presseberichte und Kritiken. EfO verzeichnete in seiner Presseberichtsanfrage rund 75 Meldungen und auch größere Berichte im Internet und fast allen großen bekannten Deutschen Tageszeitungen.


 

PRÄSENTATION DER ZWISCHENERGEBNISSE DER STUDENTEN DER TU MÜNCHEN (02.08.2009)

Am Samstag, den 1.8.2009 haben die Studenten der TU München anhand von 17 Entwürfen die bisherigen Zwischenergebnisse ihrer Arbeit im Foyer des Passionstheaters vorgestellt. Schon in diesem Stadium wurden Defizite in unserer Struktur aufgezeigt, Potentiale des Ortes würden nicht genutzt. Ein gezieltes „Ja“ oder „Nein“ in Punkto Fußgängerzone wollten und konnten die Vertreter der TU und die Studenten (noch) nicht äußern. Man solle in Zukunft das Ganze betrachten und nicht anhand von 3-4 betroffenen Straßen Konzepte entwickeln. Außerdem solle man kritisch sehen, ob alleine die Verkehrslage/Verkehrsproblematik die Entwicklung eines Ortes beeinflussen sollte. Hierzu zähle viel mehr. Im Rahmen der Präsentation gab es auch schon konkrete Ideen zu sehen wie z.B ein Entwurf für ein neues Rathaus inkl. Parkgarage, eine Tourist-Info mit Markthalle für Regionalvermarktung am (ehem.) Ammergauer Haus, und etwa die bessere Anbindung des Bahnhofes an den Ort u.v.m. Leider wurde die Öffentlichkeit von der Gemeinde nicht wie geplant durch die Pressse über die Veranstaltung informiert, so waren nur wenige Oberammergauer Bürger zu dieser Zwischeninfo erschienen. Wir von „Entschieden für Oberammergau“ werden uns daher in den nächsten Tagen dafür bemühen, Ihnen Ausschnitte der Arbeiten hier online vorstellen zu können, damit Sie einen Eindruck von der Arbeit der Studenten bekommen können. Die geplante große Ausstellung wird dann in professioneller Weise Ende Februar/Anfang März stattfinden und den Besuchern für einen langen Zeitraum offen stehen. Ein Ausstellungskatalog mit allen Entwürfen und der wisssenschaftlichen Analyse der Universität München ist ebenfalls in Arbeit.

Allen Studenten und Assistenten an dieser Stelle nochmals vielen Dank für die Mühe am vergangenen Wochenende!

Unsere Einschätzung bis jetzt: Mehr Ideen als erwartet, zu hohe Einschätzung des Faktors "Passion" der ja eigentlich nur alle 10 Jahre unseren Ort bestimmt, dafür: professionelle und intensive Beschäftigung mit dem Thema, keine gänzlich umsetzbaren Konzepte aber jede Menge neuer und richtiger Bausteine für eine zukunftsfähige Lösung.

 

„BRANDKRUSTENPILZ“ & „BRÜCKENGRAS“ : BAUAUSSCHUSS VOM 27.7.2009 (27.07.2009)

Kastanie am Parkplatz gegenüber Elekro Gaus. Die Kastanie war aufgrund Ihres schlechten Zustands schon mehrmals Tagesordnungspunkt in den Ssitzungen des Bau und Umweltausschusses. Bereits im Jahr 2000 hatte Florian Schwarzfischer den Baum für die Gemeinde untersucht und festgestellt, dass eine Sanierung des Baumes keinen Sinn mehr mache und der Baum früher oder später gefällt werden sollte. Beim gestrigen Ortstermin begutachtete der Bauausschuss den schlechten Zustand des Baumes (Vor allem am unteren Stammbereich – siehe unsere Aufnahme). Zudem wurde am aufsteigenden Stamm – sichtbar an schwarzen Fäden – der gefährliche Brandkrustenpilz festgestellt, so sollte der Baum unverzüglich gefällt werden. Einstimmig beschloss der Bauausschuss die Fällung der Kastanie sowie eine Neupflanzung in Form einer Linde, einerseits als klassischer „Dorfbaum“ , andererseits um eine Infektion einer neu gepflanzten Kastanie zu vermeiden.

VERKEHRSBERUHIGTER BEREICH. LETZTE MASSNAHMEN VOR DEM START. Die von den Geschäftsleuten eingebrachten und durch die Arbeitsgruppe Ortsgestaltung ( Abbildung: Mitglieder der AG Ortsgestaltung und der Verwaltung am Vergangenen Sonntag im Rathaus beim Sichten der Vorschläge) geordneten und gesichteten Gestaltungsvorschläge wurden nun als Gesamtkonzept dem Bauausschuss zum Beschluss vorgelegt.(Pro: 5:3). Hierbei wurde noch über Einzelheiten abgestimmt, über welche wir kurz informieren wollen:

Neue, überarbeitete Lösung für den Platz vor der Sternapotheke: Einstimmig beschloss der Bauaussschuss einen zentralen Aufenthaltsbereich mit Platzcharakter, welcher von 2 Parkplatzblöcken gesäumt wird. Die gesamtanzahl der Parkplätze bleibt dabei gleich: Vor der Hypo- Vereinsbank werden zusätzlich Schrägparker installiert. Durch diese Lösung wird den 2 konträren Meinungen „Platz“ oder „Parkplatz“ am ehersten gerecht.

Georderte Tröge und Bäume der Gemeinde sind im Übrigen nicht nur für die Zeit des Verkehrsversuches nötig: Gerade für die kommenden Passionsspiele werden diese für Begrenzungen der Shuttlebushalteflächen bzw. für die Gestaltung des Vorbereiches des Passionstheaters (Siehe Konzept der Arbeitsgruppe Passionstheater, Dezember 2008) benötigt. Dies war Gegenstand einer kurzen Diskussion im Zuge der Gestaltungsmaßnahmen.

Der Bereich des „Verkehrsberuhigten Bereiches“ wird wohl verkleinert werden: Statt wie geplant bis zur Pfarrgassse (Hotel Turmwirt) reicht die Spielstraße auf Besschluss des Bauausschusses nun bis zum Bereich Friseur Kretschmar/Blumen Schneller. Grund hierfür war keine einzige Gestaltungsmaßnahme von Geschäften ausserhalb der Linie bei Goldschmiede Flemisch. Der Bauauschuss reagierte so mit einem einstimmigen Beschluss auf das offensichtliche fehlende Interesse, auch diesen Bereich probehalber zu einem verkehrsberuhigten Bereich umzuwandeln. Die Verkürzung des Verkehrsberuhigten Bereich geschieht nun durch eine Eilanodnung des Bürgermeisters, um nicht die nächst-mögliche GR – Sitzung abwarten zu müsssen.

In der Ludwig Thoma Straße wurde der Gestaltungsvorschlag der Geschäfte, die hier sehr viel Eigeninitiative einbringen, sehr begrüßt: Hier werden im Zuge des Verkehrsversuches einheitliche Bänke von den Geschäften zur Verfügung gestellt.

Auch in der Theaterstraße wird es kunden- /benutzerfreundlicher: hier entstehen zwei Kurzzeitparkplätze.Ebenso werden in der Kleppergasse im Bereich Gasthof Rose Kurzparkplätze (blau markiert) geschaffen, um die Parksituation auch rechtlich eindeutiger zu machen.

Negativ beschieden wurde ein Antrag der Geschäftsleute der Othmar-Weis Straße: Wegen augenscheinlichen Schnellfahrens und einer „Entwicklung zur Umfahrungssstraße“ baten anliegende Geschäfte um die Erruierung einer 20 km/h Zone in diesem Bereich. Die Verwaltung legte TempoSys - Meßzahlen vom September 2008 vor: hierbei zeigte sich, dass rund 76% der Verkehrsteilnehmer eine Geschwindigkeit unter 30 km/h einhalten, 24 % der Verkehrsteilnehmer zwischen 35 und 50 km/h. Nur ein PKW erreichte im Messzeitraum eine Geschwindigkeit von 55 km/h. Die Verwaltung wird den betroffenen Geschäften die Zahlen zur Verfügung stellen. Vorerst bleiben hier 30 km/h Geschwindigkeit – es wird jedoch stärker kontrolliert. Auch blitzen ist nicht ausgeschlosssen. Dies gilt übrigens auch im kommenden verkehrsberuhigten Bereich im Ortszentrum!

  Weiteres:

- Aufstockung und Umbau (Modernisierung) eines Anwesens in der Hillernstraße: genehmigt

- Errichtung eines Stallgebäudes und einer landw. Halle im Aussenbereich: genehmigt

- Eiscafe Paradiso: Terrassenüberdachung mittels einer ausladenden Markise mit Stützelementen: abgelehnt (hier wurde nicht auf die vom Bauaussschuss empfohlene Schirm-Lösung zur Erhaltung des Platzcharakters reagiert.)

- Entwurf einer Innenbereichssatzung für den Bereich Brückengras: genehmigt

   

 

20 JAHRE FRAUENLISTE: SOMMERFEST AM 1. AUGUST (25.07.2009)

Aus Anlass ihres 20jährigen Bestehens veranstaltet die Frauenliste Oberammergau am Samstag,dem 1. August auf dem Museumsplatz in Oberammergau ein fröhliches Sommerfest. Beginn ist 14.00 Uhr. Dieses Fest ist gleichzeitig als Benefizveranstaltung zugunsten der „Tafel“ gedacht, die jetzt auch inOberammergau eingerichtet werden soll. Außer Musik und Tanz wird natürlich Essen und Trinken satt geboten: Elsässer Flammkuchen, vegetarisch oder mit Speck, an Ort und Stelle frisch gebacken, mit hervorragenden Weinen aus organischbiologischem Weinbau von der „Lebenshilfe RheinlandPfalz e.V.“ und alkoholfreien Getränken. Außerdem gibt es Spiele für Groß und Klein. Höhepunkt wird eine Tombola sein, bei der jedes Los gewinnt. Der Erlös geht zu 100% in die Finanzierung eines Raumes für die Unterbringung und Ausgabe der gespendeten Lebensmittel.

Wir wünschen unserem Fraktionspartner alles Gute zum Jubiläum!

 

OSTINATO – WERKE VON GREGORIANIK BIS MODERNE IN DER BASILIKA KLOSTER ETTAL (24.07.2009)

Der Jugendchor der selbstständigen Evangelischen Lutherischen Kirche im Sprengel Ost veranstaltet unter der Leitung von Benjamin Rehle, Leipzig, am Montag den 3. August um 20.15 Uhr ein Sommerkonzert in der Basilika in Ettal. Zur Aufführung kommen bei diesem geistlichen Konzert Werke von Gregorianik bis Moderne. Der Eintritt ist frei – um Spenden wird gebeten. Weitere Info's zum Ensemble gibt’s unter  www.ostinato-chor.de

 

    
JAHRESAUSSTELLUNG DER SCHNITZSCHULE OBERAMMERGAU (21.07.2009)
Die Jahresausstellung der Schnitzschule Oberammergau findet am kommenden Wochenende, 25. und 26. Juli,  jeweils von 10.00 – 18.00 Uhr in den Räumen der Schnitzschule statt. Gezeigt werden die Arbeiten der Schüler, welche im laufenden Schuljahr entstanden sind, darunter Arbeiten aus den Bereichen Schrift, Grafik, Zeichnen und natürlich der Bildhauerei. Die Jahresausstellung hat eine große Tradition –  im  letzten Schuljahr verzeichnete die Ausstellung an beiden Tagen mehrere hundert Besucher – und ist auf jeden Fall einen Besuch wert!
An dieser Stelle sei auch nochmals an die neugestaltete Homepage der Schule verwiesen, welche Sie unter www.bildhauerschule.de besuchen können.
Unser Dank gilt auch dem Schnitzschuldirektor Florian Stückl, der im Juni ein gemeinsames fächerübergreifendes Treffen mit den Schnitzschülern und den Studenten des Ortsentwicklungswettbewerbs der TU München unterstützt und ermöglicht hat!

 

 
DER ‚BRANDNER KASPAR’ AM 23. UND 24. JULI IN OBERAMMERGAU (19.07.2009)
Mit seiner Inszenierung setzt der Intendant des Münchner Volkstheaters Christan Stückl die Linie fort, die er schon mit der Geierwally, Der Räuber Kneißl und Peer Gynt überaus erfolgreich verfolgt hat: bayerische Stoffe in Zusammenarbeit mit Maximilian Brückner und den Riederinger Musikanten zu interpretieren und musikalisch umzusetzen.
Weit über 150 mal spielte das Ensemble vor ausverkauftem Haus in München und war im November 2006 sogar an der Copacabana in Rio de Janeiro zu Gast.
Nach dem großen Erfolg des „Brandner Kaspars“ im Passionstheater im letzten Jahr gastiert nun am 23. und 24. Juli die Erfolgsinszenierung des Münchner Volkstheaters erneut im Theater.
 
 

BELEBEN, ÄNDERN, VERANSTALTEN: GEMEINDERATSITZUNG VOM 16.7.2009 – TEIL 1 (15.07.2009)

Verkehrsberuhigungsmaßnahmen: Der Verkehrsversuch „Fußgängerzone“ in der Ludwig-Thoma-Straße zwischen Dorfstraße und Verlegergasse wird mit Inkrafttreten des neuen Verkehrsversuches in den nächsten Wochen beendet: Der Teilabschnitt der Ludwig-Thoma-Straße wird ebenfalls zum neuen Areal des „verkehrsberuhigten Bereiches gezählt, d.h. Gleichberechtigung für alle Verkehrsteilnehmer. In Zukunft sind die Geschäfte in der Ludwig-Thoma Straße also wieder anfahrbar. Dies war auch der Wunsch dortiger Geschäfte die, die Umsatzeinbußen durch die FUZO vermeldeten. Positiv an der Änderung erschien dem Gremium auch die Homogenisierung des Gebietes, d.h. dass nicht mehrere Verkehrsversuche nebeneinander existieren. Zusätzlich werden hier auch 4 Kurzzeitparkplätze eingerichtet. Eine passable Lösung für Geschäftsleute und Kunden.


Im Negativen belebt wird aus unserer Sicht leider wieder der Platz vor der Hypobank und der Sternapotheke: Hier hatte sich seit der Sperrung für Autos ein sehr schöner ruhiger Platz entwickelt, der von vielen Bürgern gern angenommen wurde. Der Gemeinderat hat sich nun leider mehrheitlich für die Eingliederung dieses kleinen Teilbereiches in den Verkehrsberuhigten Bereich entschieden, d.h. der Platz ist demnächst wieder befahrbar. Grund für die Diskussion um diesen Platz für war ein Antrag der Sternapotheke. (Verminderte Erreichbarkeit, weniger Parkplätze, Umsatzrückgang, Gefahr für Kinder beim Rückwärtsausparken aus der Dorfstraße). Letzteren Punkt sehen wir als einzig stichhaltiges Argument. Auch im Hinblick, dass der Gemeinderat anstrebt in Zukunft beim Devrient-Weg ca. 40 Parkplätze neu anzulegen stellen wir uns langsam schon die Frage, ob wir nun jeden attraktiven Platz im Ortskern mit Parkplätzen übersäen wollen, oder ob es das Ziel sein muss, die Attraktivität und Aufenthaltsqualität einzelner Bereiche zu steigern.

Hinweis zum Verkehrsversuch „Verkehrsberuhigter Bereich“: Die Gestaltungsvorschläge der Geschäfte in den betroffenen Bereichen liegen seit gestern vor. Kommenden Sonntag werden die Pläne gesichtet und angepasst, so dass sie in der nächsten Bauausschusssitzung abgesegnet werden können.

 

Änderung von Flächennutzungsplänen:

Der Oberammergauer Drachenfliegerlandeplatz wurde nun nach einem Jahrelangen Verfahren rechtlich als ein „Landeplatz für Hängegleiter und Gleitsegler“ definiert. Dadurch wird verhindert dass hier in irgendeiner Form in Zukunft eine Bebauung stattfindet. Zudem wurde in einem weiteren Flächennutzungsplanverfahren das Gebiet „zum Steinacker“ vom landwirtschaftlichen Gebiet zum allgemeinen Wohngebiet (WA) geändert.


Veranstaltungen im Passionstheater in den nächsten Jahren:

Die Arbeitsgruppe „Veranstaltungen im Passionstheater“ hat in der o.g. Sitzung ihre Analyse und ihr Konzept vorgestellt. Dieses können sie hier bei uns aktuell einsehen. >KLICK<   (Quelle: Gemeindeverwaltung Oberammergau)

In weiterführender Diskussion äußerte Werkleiter Gerl das Theater müsse sich in Zukunft für mehr öffnen, als das bisher der Fall war. Es müsse dafür ein professioneller Veranstalter mit Know - How gefunden werden, Eigenproduktionen sollen aber auch weiterhin möglich sein.

Der Gemeinderat setzte sich – auch auf Anfrage von GR’ Doris Hofer (FL) den 30.11.2009 als Zielsetzung. Kilian Härtle (EfO) forderte, dass die Planungen für’s Erste bis zur Passion 2010 abgeschlossen sein müssen, 2010 habe man mit den 500.000 Passionsbesuchern eine erhebliche und völlig kostenlose Werbeplattform: Hier sollte jedem Besucher schon der Flyer mit Folgeveranstaltungen ausgehändigt werden können.

BGM Nunn ergänzte abschließend, dass das neue Konzept aber auch Zeit braucht, dass Oberammergau sich als Festspielort mit Alleinstellungsmerkmal etabliere. Das gehe nicht von heute auf morgen. Diese Zeit müssen wir uns und dem Ort geben.

 

 
HIMMEL & ERDE – KRIEG & FRIEDEN – KLÄNGE UND TEXTE AUS DER ZEIT DER PEST (09.07.2009)
Unter dem Titel Himmel und Erde präsentiert der Ammergauer Motettenchor am 12. Juli 2009 in der Pfarrkirche ein Konzertprogramm mit geistlichen und weltlichen Werken von Claudio Monteverdi und Heinrich Schütz. Beide Komponisten lebten in der turbulenten Zeit des 30jährigen Krieges. Begleitet werden die Gesänge durch ein Ensemble mit Originalinstrumenten. Der bekannte Schauspieler Alexander Duda („Löwengrube“) liest dazu authentische Augenzeugenberichte.
Solisten, Chor und Orchester der Passionsspiele 2010 können sie dann erstmals gemeinsam im Passionstheater erleben beim Konzert Krieg und Frieden am Samstag, 1. August 2009 um 20 Uhr.Es kommen hierbei Werke von F. Mendelssohn-Bartholdy („Verleih uns Frieden gnädiglich“), G. F. Händel („Zadok the Priest“) und J. Haydn („Paukenmesse“) zur Aufführung.
Karten gibt’s beim Verkehrsamt (08822 923158) oder unter  www.passionstheater.de
Einen Pressetext von Markus Zwink zu den Konzerten können Sie hier lesen.

 

 

OBERAMMERGAU SEINER ZEIT VORAUS ? - „SHARED SPACES“ PROGRAMME IN GANZ EUROPA (07.07.2009)

Shared Spaces steht für eine völlig neue Gestaltung des öffentlichen Raumes in welchem Verkehr, Verweilen und andere räumliche Programme oder Funktionen nebeneinander gleichwertig funktionieren. Im Gegensatz zu den 60er Jahre – in denen man ganz bewusst auf die Trennung der Verkehrssysteme setzte, ist nun ein Trend zu spüren, der sich außerhalb Deutschlands bereits teilweise zu einem echten Erfolgsmodel durchgesetzt hat. In niederländischen Dörfern und in der Schweiz wird dieses System seit ca. 10 Jahren erprobt und weiterentwickelt.

Generelles Resumee: die Unfallzahlen sind drastisch gesunken, die Aufenthaltsqualität stark gestiegen. Wir haben für Sie 2 aktuelle Berichte des DAB zu diesem Thema:


Shared Spaces / Auto contra Fußgänger    (c) DAB

 

 

2 X PETER IN OBERAMMERGAU (6.7.2009)

Neben der Katholischen Kirche mit Ihrem Pfarrer Peter Lederer hat nun offiziell die Evangelische Pfarrgemeinde Herrn Pfarrer Peter Sachi als Seelsorger, der die Nachfolge von Pfarrer Häublein antritt, begrüßt. Am Samstag den 4. Juli fand der feierliche Gottesdienst der Installation vor der Evangelischen Kirche statt. BGM Arno Nunn äußerte in seiner Begrüßungsrede erfreut zu sein einen so offenen Menschen und „Global Player“ für die Evangelische Kirche begrüßen zu dürfen, der gewiss neue Ansichten und Denkweisen in den Ort bringt. Pfarrer Peter Sachi war zuvor 9 Jahre in Kiew (Ukraine) tätig. Wir wünschen dem neuen Evangelischen Pfarrer alles Gute bei seiner neuen Tätigkeit.

 

 

PREMIERE FÜR ‚DIE PEST’ (3.7.2009)
Das Stück »Die Pest« erzählt die Geschichte des Taglöhners Kaspar Schisler, der 1633 in den Wirren des Dreißigjährigen Krieges die Pest in Oberammergau eingeschleppt hat, vom monatelangen Sterben an der Pest und dem Gelöbnis alle 10 Jahre das Passionsspiel aufzuführen. Heute ist um 20 Uhr Premiere im Passionstheater. Weitere Termine:
Sa. 4. Juli, Fr. 10. Juli, Sa. 11. Juli, Fr. 17. Juli, Sa. 18. Juli.   
Karten: Kategorie 1-3: 39 € / 29 € / 19 €

 

 

 

INFORMATIONEN AUS DER BAUAUSSCHUSSSITZUNG VOM 29.6.2009 (1.7.2009)
Rasche Umsetzung
Im Zuge der o.g. Bauausschusssitzung wurde die weitere Vorgehensweise zum Thema Verkehrsberuhigung diskutiert und beschlossen. Davor wurde in einer ausführlichen Ortsbegehung die Lage der Schilder festgelegt, welche den Bereich begrenzen. Generell wurde auf eine eindeutige Beschilderung geachtet, ein neuerlicher Schilderwald wird verhindert. Start des Verkehrsberuhigten Bereiches ist in ca. 2 Wochen.
 
Eigeninitiative
Um die Funktionalität des Verkehrsberuhigten Bereiches zu gewährleisten ist natürlich eine entsprechende Ausstattung und Gestaltung der Bereiche unerlässlich und wichtig.
Die Befürworter des Gremiums (alle außer Fraktion FW) einigten sich darauf, den Anliegern größtmögliche Freiheit zu lassen und die Initiativen und Ideen der einzelnen Gastronomen und Geschäfte innerhalb des Bereiches einzubinden. Gleichzeitig sollen diese dadurch auch Verantwortung für das Funktionieren dieses Bereiches übernehmen:
Alle Betroffenen der Bereiches werden in Kürze von Bürgermeister Nunn angeschrieben und um entsprechende Vorschläge vor Ihren Geschäften gebeten. (bis 13.7) Diese Vorschläge werden dann von der Arbeitsgruppe Ortsgestaltung sortiert und ggf. leicht angepasst und dann rasch zur Ausführung frei gegeben. Einige Betriebe haben bereits freiwillig gleich nach dem GR Beschluss zum Verkehrsberuhigten Bereich schon Gestaltungsvorschläge eingereicht, was uns sehr freut.
 
Umwidmung
Im Zuge der kommenden Gemeinderatsitzung am 15.7.2009 kann es durch Anträge von 3 Geschäften zu einer erneuten Änderung der Verkehrssituation kommen: Die Sternapotheke forderte – mit Unterstützung einer Unterschriftenaktion – die Änderung der momentanen beruhigten Platz-Situation vor Hypobank und Sternapotheke. Besonders die einseitige Parksituation (Rückwärts ausparken) bringe Gefahren mit sich und das Geschäft sei nicht mehr optimal anfahrbar.
In der Ludwig Thoma Straße monierten Peri’s Gemüsehandel und Radio Gut einen Rückgang des Umsatzes wegen jetzt fehlender Parkplätze und einer Totalberuhigung. Der Bauausschuss empfahl dem Gemeinderat nun, beide Bereiche in das Konzept des Verkehrsberuhigten Bereiches aufzunehmen. Die Entscheidung hierfür fällt wahrscheinlich in der Nächsten GR-Sitzung.
 
Aufwertung
Der Max Streibl Platz erhält eine Aufwertung und eine neue Attraktion: Stephan Steidle will nach seiner Renovierung der Eisdiele (ehem. Paradiso) auch den Vorbereich / Vorplatz neu gestalten. Geplant ist ein Gastro - Außenbereich, eingesäumt von einer Mauer und einer kleinen Überdachung. Bis auf wenige Änderungen wurde dem Vorhaben zugestimmt. Steidle hatte den gesamten Platzbereich anhand eines detaillierten Modells vorgestellt. Wir begrüßen diese Maßnahme als eine weitere Aufwertung des Zentrums!
 
Aufhebung
Der Bebauungsplan Nr. 8 ist aufgehoben worden ( Himmelreich/Breitenau). Der Plan wurde 1979 zur Baulichen Entwicklung aufgestellt. Durch vielerlei Befreiungen und Ausnahmen wurde bereits mehrmals der eigentliche Bebauungsplan umgangen,, so dass sich das Gremium jetzt dafür entschlossen hat, den Bebauungsplan für den Bereich aufzulösen. Die verbleibenden 3 Grundstücke können nun nach § 34 BauGB überbaut werden, d.h. man muss sich – kurz und einfach erklärt - an der umgebenden Bebauung orientieren. Eine unpassende, heraus stechende Neubebauung ist somit nicht zu befürchten.
 
Vorschlag
Bernd Bardelang, Besucher der o.g. Sitzung, äußerte den Vorschlag, die Freikorpstraße als Einbahnstraße zu erproben. Einerseits entschärfe dies die Engstelle bei der Postagentur (Park-, Liefer- und Wendeverkehr) andererseits sei die Problematik der Ausfahrt in die Bahnhofstraße Richtung Unterammergau entschärft – hier sei durch die neuen Parkplätze die Sicht gefährlich eingeschränkt. Das Gremium begrüßte den Vorschlag, BGM Nunn wird nun die Bewohner der Freikorpstraße anschreiben um deren Meinung dazu zu erfragen.

 

 
OLYMPIA IN OBERAMMERGAU – HINWEIS IN EIGENER SACHE (28.6.2009)
Unserer Meinung nach wird die Bewerbung Olympia – Biathlonaustragungsstätte momentan ‚zu heiß gekocht’. Bei dem in der Presse benannten Termin handelte es sich um eine Informationsveranstaltung der Verantwortlichen, bei welchem der Gemeinderat seine positive Grundeinstellung zu der Sache gezeigt hat. Weitere Planungen und Vorstellungen werden natürlich noch folgen. Davon „konkret“ zu sprechen ist voreilig. Wir werden weiter darüber informieren.

 

 
ANTRAG GEGEN AUSBEUTERISCHE KINDERARBEIT (25.6.2009)
Einstimmig hat der Gemeinderat auf Antrag der „Freien Wähler“ den Beschluss gefasst, dass im Rahmen des gemeindlichen Beschaffungswesens keine Produkte mehr gekauft werden, die mit ausbeuterischer Kinderarbeit hergestellt werden. Alle Beschaffungen  – dies betrifft sowohl Verwaltung, gemeindliche Betriebe, sowie Anschaffungen für Passionsspiele - werden künftig mit folgender Maßgabe ausgeschrieben:  Zitat: „Berücksichtigung finden nur Produkte, die ohne ausbeuterische Kinderarbeit im Sinne der ILO-Konvention 182 über die schlimmsten Folgen der Kinderarbeit hergestellt sind bzw. Produkte, deren Hersteller oder Verkäufer aktive ziel führende Maßnahmen zum Ausstieg aus der Kinderarbeit eingeleitet haben. Bei Produkten, die in Asien, Afrika oder Lateinamerika hergestellt oder verarbeitet worden sind, ist dies durch Zertifizierung einer unabhängigen Organisation oder eine entsprechende Selbstverpflichtung nachzuweisen. Gleichzeitig ist darauf hinzuwirken, dass nur Produkte Verwendung finden, bei deren Produktion ökologische Mindeststandards eingehalten wurden.“

 

 

GEMEINDERAT ENTSCHEIDET SICH FÜR EINEN ERNEUTEN BEFRISTETEN VERKEHRSVERSUCH IM ORTSZENTRUM VOR DER PASSION (25.06.2009)
In der gestrigen Sitzung des Gemeinderates hat sich eine deutliche Mehrheit (11:8 , Gegner: Fraktion FW ) für einen erneuten Verkehrsversuch im Ortszentrum – und zwar in Form eines groß ausgedehnten verkehrsberuhigten Bereiches – ausgesprochen. Der von BGM Nunn vorgestellte und entwickelte Vorschlag einer Fußgängerzone in Dorfstraße und Verlegergasse scheiterte knapp.Auch wenn die Gründe der Gegner eines erneuten Versuches nachvollziehbar sind, wollen wir an dieser Stelle nach vorne blicken und die positiven Aspekte des Versuches „Verkehrsberuhigter Bereich“ darstellen und die geplanten Maßnahmen erklären.

 - Die Öffnung der Dorfstraße mit der jetzigen 10 km/h – Lösung ist nicht mehr tragbar: Die Geschwindigkeit wird nicht akzeptiert, sie kann zudem nicht kontrolliert werden. Durch die bauliche Einschränkung (Tröge, Sitzbänke, Aufenthaltszonen) wird die Geschwindigkeit nun durch die äußeren Gegebenheiten eingeschränkt.

 - Fußgänger, Radfahrer und Autos haben die gleiche Priorität.

 - Der Versuch ist bis April 2010 zeitlich begrenzt, d.h. auch für alle Gegner und Skeptiker ist es ein absehbarer Zeitraum.

 - Sowohl Gegner als auch Befürworter müssen beim Kompromiss einen Schritt aufeinander zugehen.

 - Die Felder außerhalb der Fahrbahn (Rettungswegbreiten werden eingehalten!)  sollen/können von den jeweiligen Nutzern gestaltet/ausstaffiert werden.*

 - Für Geschäfte und Gastronomie ergibt sich mehr öffentlicher Raum um sich zu präsentieren.*

 - Im gesamten Verkehrsberuhigten Bereich wird es mehr Aufenthaltszonen geben.

- Die Aufenthaltsqualität wird gesteigert

 - Der Versuch des Verkehrsberuhigten Bereiches betrifft eine größere Ausdehnung als die anderen Vorschläge. Somit wird möglichst allen Einwänden und Forderungen entsprochen. (Initiative Dorfstraße 1 „pro“, Initiative Dorfstraße 2 „contra“, Unterschriftenliste der Mütter, die sich „auch einen Verkehrsberuhigten Bereich vorstellen können“). Beim gemeinsamen Treff der 2 konträren Initiativen am Dienstag, den 16.6.2009 beim Bürgermeister stellte sich heraus, dass ein Verkehrsberuhigter Bereich für alle noch am ehesten darstellbar ist.

 - Alle Bereiche bleiben anfahrbar, kein Bezirk wird benachteiligt oder bevorzugt, es entsteht aus geschäftlicher Sicht nicht mehr das Gefühl „aus der Zone ausgeschlossen zu sein“.

 - Der verkehrsberuhigte Bereich wurde in dieser Form noch nicht erprobt. Wir wollen die 6 Monate nutzen um auch daraus Erkenntnisse zu erzielen, die uns nach der Passion 2010 ohne weitere Versuche in diesem Gebiet rasch weiterbringen.

 - Wir setzen auf die Eigeninitiative der Geschäfte die die Möglichkeit haben Ihren Bereich zu gestalten.*

 Unabhängig davon, wie die Resultate des Testlaufes aussehen werden ist jetzt in den kommenden Monaten eine letzte Möglichkeit und Chance etwas Neues auszuprobieren. Eine Fußgängerzonenregelung wurde bisher erprobt – gewiss lassen sich die Erkenntnisse dieses jetzigen begrenzten Testlaufes zusammen mit den Ergebnissen des TU-Wettbewerbs, welche vollständig im Februar 2010 vorliegen, für eine möglichst optimale, große Lösung nach den Passionsspielen 2010 verwenden!

INFOS UND BEISPIELBILDER ZUM THEMA KÖNNEN SIE SICH HIER ANSEHEN

* Die genauen Modalitäten, Auflagen und Möglichkeiten werden in der Bauausschusssitzung am Montag, den 29. Juni 2009 geklärt.

 

 

VORLÄUFIGES AMTL. ENDERGEBNIS DER EUROPAWAHL AM 7.JUNI 2009 IM LKR. GARMISCH –PARTENKIRCHEN: 
(*Angaben ohne Gewähr, geordnet nach Prozent, Quelle LRA)
 

 

WV-Nr
Partei
Stimmen
Prozent
1
CSU
15.742
57,35%
4
FDP
2.740
9,98%
3
GRÜNE
2.487
9,06%
2
SPD
1.789
6,52%
27
FW FREIE WÄHLER
1.239
4,51%
5
ÖDP
813
2,96%
7
BP
689
2,51%
9
DIE LINKE
358
1,30%
30
RRP
302
1,10%
31
RENTNER
200
0,73%
8
DIE TIERSCHUTZPARTEI
195
0,71%
6
REP
162
0,59%
29
PIRATEN
106
0,39%
10
FAMILIE
99
0,36%
23
DIE VIOLETTEN
84
0,31%
15
AUFBRUCH
54
0,20%
21
DVU
50
0,18%
11
VOLKSABSTIMMUNG
45
0,16%
13
PBC
45
0,16%
19
50PLUS
45
0,16%
26
FÜR VOLKSENTSCHEIDE
36
0,13%
14
CM
35
0,13%
12
DIE FRAUEN
31
0,11%
20
AUF
23
0,08%
22
DIE GRAUEN
22
0,08%
24
EDE
15
0,05%
25
FBI
14
0,05%
28
NEWROPEANS
13
0,05%
16
DKP
12
0,04%
18
PSG
4
0,01%
17
BÜSO
2
0,01%

 

   



































Eine hervorragende Auflistung aller Einzelergebnisse und viele Grafiken zur Wahl finden Sie direkt beim Landratsamt Garmisch Partenkirchen unter   http://www.lra-gap.de/135.0.html
      
 
Führungsbetrieb Passionstheater: Probebetrieb für das Konzept von „Entschieden für Oberammergau“ (3.6.2009)
Einer von vielen Punkten im Wahlkampf der unserer Liste „Entschieden für Oberammergau“ war die Umstrukturierung bzw. Neukonzeption des Führungsbetriebes im Passionstheater: Zusätzlich zu den ausführlichen bestehenden Führungen sollten auf die Linderhof und Oberammergau anfahrenden Busunternehmen zugeschnittene Kurzführungen angeboten werden. Die Liste hat daraufhin Kontakte geknüpft und Vorgespräche geführt. Simon Fischer und Kilian Härtle haben Mitte 2008 dieses Konzept dem zuständigen Werkleiter von Oberammergau Tourismus Alfons Gerl vorgelegt und mit ihm gemeinsam die weiteren Schritte besprochen.
Gemeinsam mit der Werkleitung hat das Führungsteam nun eine solche Kurzführung entwickelt und wird diese nun mit einem bekannten Busunternehmen in den nächsten Wochen erproben. Hierbei sollen gleichzeitig Nachfrage, sowie Interesse der Teilnehmer analysiert werden. Diese Daten sollen – nach dem Passionsjahr – für weitere Entwicklungen in diese Richtung genützt werden.

 

 

BESUCHERUMFRAGE SCHLOSS LINDERHOF UND OBERAMMERGAU (31.5.2009)

Am 6.6.09 starten die Studenten der Verwaltungs- und Wirtschaftsakademie München (VWA Garmisch-Partenkirchen) unter der Leitung von Dr. rer. pol. Karlheinz Zwerenz, Professor für Volkswirtschaftslehre und Statistik, Fachbereich Tourismus, FH München, eine Umfrage zur Studie „Tourismus im Oberland“. Dabei werden Touristen in den Orten Schloss Linderhof und Oberammergau über Ihren Aufenthalt befragt. Die Befragung dauert ca.5 Minuten. Für die Aktion, die bis zum 21.6.2009 dauert, werden noch Vermieter, Hotels und Einzelhändler gesucht, die den Fragebogen (Deutsch und Englisch) in ihren Betrieben auslegen und den Besuchern beim Ausfüllen behilflich sind. Interesssenten melden sich bitte unter email: feichtner.ogau@t-online.de oder unter Tel. 0175 4072350.

 

 

 

 „ROSNER PASSION 2010“ (28.5.2009)

Wie der „Erdinger Anzeiger“ in seiner heutigen Ausgabe berichtet, ist im Jahr 2010 im Landkreis Erding/Freising ein gewaltiges Projekt am Entstehen: Die Aufführung der Rosner Passion. Regisseur Diethart Lehrmann hatte das barocke Theater Stück bereits vor 10 Jahren im Freisinger Asam Theater auf die Bühne gebracht. Laut der Meldung der Zeitung sollen „die Rollen mit Schauspielern aus den Theatergruppen des Landkreises besetzt werden“ – es werden ca. 70 Rollen vergeben. Das Blatt zitiert weiter Museumsleiterin Götz: Die Rosner Passion soll „eine Ergänzung zum volkstümlichen Stück in Oberammergau darstellen und Freising im Kielwasser dieses großen Projekts ein neues Gesicht als Passionsstadt geben“. Mehr Infos / Online -  Zeitungsbericht unter:

http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/rosner-passion-freising-stellt-mammutprojekt-beine-323156.html  (externer Link)

 

 

 

„TRAGEN, LEUCHTEN, HÖREN“ (19.5.2009)

Baustellenfahrzeuge und Handwerker zeigen es in den letzten Wochen mehr und mehr an: Es rührt sich was im Passionstheater. Es ließe sich zwar vermuten, dieser Auflauf hätte immer noch viel mit der „Unendlichen (Dach) Geschichte“ zu tun – aber hier zeigen sich bereitss erste, grundlegende Vorbereitungen für die Passionsspiele 2010: Momentan wird daran gearbeitet, das Dach und die Bogenkonstruktion der Zuschauerhalle zu verstärken um sie an die geforderten statischen Beanspruchungswerte zu bringen. Einerseits geschieht dies durch Maßnahmen an der Hallenstruktur selbst, auf der anderen Seite wird auch der Einbau von 4 neuen Beleuchterbrücken mit dieser Maßnahme direkt verbunden: Die Beleuchterbrücken tragen zum neuen statischen System und damit zur Stabilität bei.

Jede Menge elektrischer Neuerungen werden – nicht nur für das Passionssspiel – sondern auch für die weitere Zukunft des Theaters in der Halle und auf der Bühne installiert: Der Beleuchtungsmeister der Passionsspiele 2010, Herr Martin Feichtner, hat diesbezüglich die zukunftsweisenden Elektroinstallationsmaßnahmen in der Gemeinderatssitzung am 22.4.2009 näher vorgestellt: Der Bühnenbereich erhält eine neue Sprechanlage, zudem werden Buchsen für Mikrophone und Lautsprecher im gesamten Theaterbereich angeordnet um bei kommenden Veranstaltungen mit maximaler Flexibilität arbeiten zu können und so auch als Veranstaltungsstandort attraktiv zu sein. Für die Verkabelung werden moderne Glasfaserkabel verwendet, an welche an diversen Stellen im Theater und im Zuschauerraum mit mobilen Mischpulten angedockt werden kann.

Eine enorme Steigerung in Kunden und Besucherfreundlichkeit bringt folgende Innovation mit sich: Im Zuschauerbereich werden im Fußboden Funkschleifen verlegt, deren Frequenz von modernen Hörgeräten abgerufen werden kann. Dies bietet so auch Schwerhörigen in Zukunft ein deutlich komfortableres Theater- oder Konzerterlebnis.

Generell befindet man sich insgesamt mit den bisherigen Maßnahmen, wie Beleuchterbrücken, Statik-Ertüchtigung und Tontechnik unter den für diese Posten im Budget veranschlagten Kosten.

Wir werden weiterhin auf eine strikte Einhaltung des Budgets achten – auch der Werkleiter Herr Gerl wird dem Gemeinderat/Werkausschuss in regelmäßigen Abständen über die Budget-Entwicklung berichten.

 

 

BERICHT AUS DER BAUAUSSCHUSSITZUNG VOM 11.5.2009 (11.05.2009)
Einundzwanzig öffentliche und nichtöffentliche Punkte waren am Montag, den 11.5.2009 in der Bauausschusssitzung zu diskutieren und beschließen. Zuvor fand um 17 Uhr eine ausgiebige Ortsbegehung statt. Wir möchten Sie an dieser stelle über die wesentlichen Punkte der Sitzung – welche von allgemeinem Interesse sind – genauer informieren:
 
An den Zufahrten der Volksschule wurden die bestehenden Feuerwehrzufahrten überprüft, welche teilweise nicht dem DIN-Stand entsprechen. Besonders ungenügende Einfahrtsbreiten und parkende Fahrzeuge machen die Zufahrt für die Feuerwehr sehr schwer und oft unmöglich. Dies stellt ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar. Aus diesem Grund hat der Bauausschuss in Rücksprache mit der Feuerwehr beschlossen, die Einfahrt bei der Herkulan- Schwaiger-Gasse auszubauen und auf Grund des Wenderadiuses des Leiterwagens zwei Parkplätze wegzunehmen. Ebenso finden Verbesserungsmaßnahmen der Feuerwehrzufahrt von der Daisenbergerstraße aus statt.
 
In der Kleppergasse wurde die Parksituation nochmals diskutiert nachdem im vergangenen Jahr ein Antrag der Fraktion der Freien Wähler auf das Thema aufmerksam gemacht hatte.
Viele Beschwerden für oder gegen das eingerichtete Parkverbot entlang der Druckerei Weixler erreichten in den letzten Wochen die Verwaltung. Das Parkverbot hat zwar einerseits die Verkehrssituation verbessert, animiert aber gleichzeitig zum schnelleren Fahren, weil jetzt quasi eine durchgehende Achse bis hin zur Einmündung Faistenmantelgasse geschaffen wurde. Der Bauausschuss reagierte mit folgenden Änderungen: Die schmale Durchfahrt – wenig befahren und im Winter als Schneeabladeplatz genutzt – wird nun für den Verkehr gesperrt und darauf 2 Stellplätze für PKW geschaffen. Durch diese Maßnahme will man zugleich den Verkehr drosseln, da diese Nebenstrasse von vielen Kindern als Schulweg benutzt wird. Eine Darstellung der neuen Situation können sie auf unserer Skizze sehen.
Wir hoffen nach einer breiten Mehrheit im Ausschuss auch auf eine Akzeptanz bei den Anwohnern!
 
Das Bistro „Wurstkuch“ am Pilatusgarten kann sich in Zukunft noch besser präsentieren:
Die Betreiber erhielten durch das Gremium die Gestattung auf Erweiterung der Gästefläche im Außenbereich um ca. 15qm. Dadurch kann das Bistro an schönen Tagen mehr Gäste aufnehmen und trägt so zur Aufwertung des gerne angenommenen Platzes bei. Der Antrag auf temporäre Überdachung des Sitzbereiches erfordert eine Genehmigung durch das LRA und steht in der Genehmigung außerhalb der Verantwortungsbereiches der Gemeinde. Hier finden noch Gespräche statt.
 
Tempo 30 in der Rottenbucherstraße? - Rechtlich nicht möglich: Ein Antrag der Liste ‚Mit Augenmaß’ zur Einrichtung von Parkplätzen in der Rottenbucher Straße scheiterte auf Grund der beengten Straßenverhältnisse. Bei seitlichen Stellplätzen verbleibe eine Fahrspurbreite von 3,50m wie sich beim Ortstermin herausstellte – zu wenig für zwei Fahrspuren und das Verkehrsaufkommen. Tempo 30 ist aufgrund der StVO nicht möglich, da es sich nicht um eine Straße in einem Ausgewiesenen Wohngebiet handelt. Laut Aussage der Verwaltung in der Sitzung sind „zwar keine Markierungen vorhanden – es spreche aber momentan nichts gegen das Parken am Straßenrand wenn nicht explizit ein Parkverbot ausgewiesen ist“ – das wissen sie aber jetzt nicht von uns…
Desweiteren sollen in der Rottenbucher Straße verstärkt Kontrollen stattfinden, um die Rasermentalität – besonders abends – i.w.S.d.W. einzubremsen.
 
Traurig: Der Baum am Sternplatz hat die Bodenverdichtung und den damit einhergehenden Wassermangel im letzten Jahr nicht überstanden – erhält jetzt aber Ersatz: für rund 700 Euro wird die Gemeinde einen neuen Baum Pflanzen – allerdings wesentlich kleiner als der jetzige. Ein Baum in vergleichbarer Größe hätte rund 3500 Euro gekostet. Nötige Gelder sind in der momentanen finanziellen Situation nicht in diesem Maße im Haushalt eingestellt. Dieser bedarf darüber hinaus erst noch der Genehmigung.
Weitere Punkte:
- Eiscafe Paradiso: Eingereichte Entwürfe für eine Überdachung des Vorplatzes finden keine Zustimmung beim gesamten Bauausschuss und bedürfen einer Neukonzeption. Der BA forderte v.A. wie  ursprünglich beschlossen die 2 Bestandsbäume
- Zustimmung für Neubau eines Mehrfamilienhauses in der Freikorpsstraße
- Erstellung von zwei Kurzzeitparkplätzen in der Nähe des Jugendtreffs für Kirchen/ - Friedhofsbesucher gedacht.
- Werbeanlage Fa. Paulisch „Alpenwelt“ – vorbehaltlich genehmigt
- Wolf: Neubau von Ferienwohnungen an den Hundesporthallen: nach Rücksprache mit LRA genehmigt
- Die von der Verwaltung vorbereitete Änderung von 4 Flächennutzungsplänen wurde aus Zeitgründen vertagt.

 

 

 

"... SO!! ... GSOGG HON I'S ENK!!“ * - ANDREAS HOFER VOLKSCHAUSPIELE IN MERAN (10.5.2009)

Mit einem der größten Volksschauspiele im Alpenraum startet das Volksschauspiel Meran vom 15. Mai bis 20. Juni das Stück vom berühmten Tiroler Freiheitskämpfer Andreas Hofer in Algund bei Meran. Dieses beeindruckende Spektakel mit über 320 Mitwirkenden auf der Bühne und ca. 200 Hinter der Bühne (Musikkapelle ca. 80 Mann), findet nur alle 25 Jahre statt. Jetzt ist es wieder so weit. Das Freilichtspiel setzt sich aus mehreren Szenen, sog. Bildern zusammen. Das dritte Bild wurde von Georg Hustler und das fünfte Bild von Alois Menghin erstellt. Zur ersten Aufführung in Meran kam es am 5. September 1892. Bis zum Oktober wurde das Stück 9 Mal aufgeführt. Schon damals waren über 300 Mitwirkende beteiligt. Diese Erstaufführung war ein so großer Erfolg, dass die 1330 Sitzplätze bei allen Vorstellungen zur Gänze ausverkauft waren.
Die aktuelle Fassung, welche vom 15. Mai – 28. Juni 2009 in Algund gespielt wird, ist eine textliche Überarbeitung des Regisseurs Erich Innerebner in Zusammenarbeit mit dem Historiker Michael Forcher.
Das Meraner Volksschauspiel „Andreas Hofer“ wurde in seiner ursprünglichen Fassung von Carl Wolf im Jahre 1892 geschrieben.
Alle Info's, Karten, Arrangements unter: http://www.andreashofer2009.info
*(Original-Zitat von Andreas Hofer)    /    Text: Volksschauspiel Meran

 

 

'33 AUF EINEN STREICH’ – AUSWEITUNG DER PRÄSENTATION DER ENTWÜRFE „PASSION DES LEBENS“ (7.5.2009)
Zum „Rahmenprogramm“ der Passion 2010 zählt neben vielen weiteren Veranstaltungen und Attraktionen auch die Freilichtausstellung „Passion des Lebens“, einem vom Förderverein Museum und Pilatushaus und der Schnitzschule organisierten Wettbewerb (wir berichteten). 33 Künstlerinnen und Künstler reichten Modelle im Maßstab 1: 5 zum o.g. Thema. ein. Eine Jury, bestehend aus Hubertus v. Pilgrim, Professor an der Kunstakademie München, den Bildhauern Barbara Lorenz-Höfer und Franz Hemmerle, Bürgermeister Arno Nunn und Gemeinderat Florian Lang haben mittlerweile 9 Modelle ausgewählt, die nun in einer Größe von 2,50 m umgesetzt, und zur Passion 2010 im Ort aufgestellt werden. Es sind die Entwürfe von: Rupert Blaschke, Wolfgang van Elst, Ingrid Jablonka, Barbara Lampe, Konrad Saal, Siegfried Schieder, Roman Schilcher, Yvonne Schmid und Florian Stückl. Die ausgewählten Modelle waren leider nur kurz, und in schlechter und unvorteilhafter Art und Weise bis zum 3. Mai, im Foyer des Passionstheaters ausgestellt. Dies war die eindeutige Meinung vieler Besucher an diesem Wochenende. Wir haben dieses Feedback an BGM Nunn weitergegeben. Geplant ist (und war), dass alle eingereichten 33 Modelle (bei Zustimmung) nach der Zeitsprung-Ausstellung im Museum ausgestellt werden sollen. Die Ausstellung der Exponate findet vom 11.6.bis 14.6. 2009 jeweils von 10.00-17.00 Uhr statt. Der Eintritt für Besucher dieser Ausstellung ist voraussichtlich kostenlos!

 

 

KONJUNKTURPAKET II: ÜBER EINE HALBE MILLION EURO FÜR OBERAMMERGAU (4.5.2009)

Wie unsere GR- Kollegen der Fraktion „Freie Wähler“ melden (www.politik-oberammergau.de), sind seit heute die Gelder der Konjunkturpaket II – Förderung für Oberammergau bekannt. Insgesamt erhält unser Ort 620.000 Euro, welche folgendermaßen verteilt werden: 462.000 Euro zur energetischen Sanierung des Marie Mattfeld – Hauses („Hänsel und Gretel Heim“) und 158.000 Euro für den Kindergarten Kunterbunt, ebenfalls für eine energetische Sanierung. Die Gemeinde hatte sich gezielt für Fördermaßnahmen dieser Art beworben (wir berichteten, s. 1.4.09), da hier auch der Schwerpunkt der Konjunkturpaket II – Fördermaßnahmen lag.

 

Wir haben für sie die wesentlichen weiteren Punkte des Konjunkturpaket II allgemein zusammengefasst:

Investitionen. Teil des Pakets ist ein öffentliches Investitionsprogramm in Höhe von rund 17,3 Milliarden Euro. Wie man gut am Beispiel der Förderungen in Oberammergau sehen kann, sollen diese anteilig in die (energetische) Sanierung von Schulen sämtlicher Richtungen, Verkehrswegen und Breitbandtechnologie fließen. Der Bund zahlt hierfür 14 Milliarden, die Länder sollen insgesamt 3,3 Milliarden Euro beisteuern.

Steuern. Seit dem 1. Januar 2009: Der Eingangssteuersatz wird von 15 auf 14 Prozent gesenkt. Der Grundfreibetrag steigt von 7.664 auf 7.834 Euro.

Bonus für Kinder. Für jedes Kind wird ein einmaliger Bonus von 100 Euro gezahlt. Zusätzlich bekommen Hartz-IV-Empfänger für jedes Kind im Alter von sechs bis 13 Jahren künftig rund 35 Euro mehr im Monat.

Krankenkassenbeiträge. Vom 1. Juli 2009 an sinkt der Beitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung von 15,5 auf 14,9 Prozent - paritätisch für Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Bis zum Ende nächsten Jahres sollen die Versicherten so insgesamt ca. neun Milliarden Euro weniger gezahlt haben.

Kurzarbeit und Qualifizierung. Die bereits auf 18 Monate verlängerte Kurzarbeit soll attraktiver gemacht werden um Entlassungen zu vermeiden. Der Staat will künftig die Hälfte der Sozialversicherungsbeiträge für Kurzarbeiter übernehmen. Für Weiterbildung und Umschulung werden knapp 2 Milliarden Euro bereitgestellt.

Rettung für Unternehmen. Nach der oft umstrittenen Hilfe für Banken erhalten nun auch Unternehmen einen "Schutzschirm". In Schieflage geratene Firmen sollen vom Staat vorübergehend mit Bürgschaften oder Krediten gestützt werden. Die Mittel dafür wurden mit 100 Milliarden Euro vervierfacht.

Abwrackprämie & KFZ Steuer. Wer 2009 ein mindestens neun Jahre altes Auto abmeldet und sich ein neues ab Abgasnorm Euro 4 kauft, erhält 2.500 Euro. Zudem soll die Kfz-Steuer noch mitte des Jahres von Hubraum auf Schadstoffausstoß umgestellt werden.

 

 

ZEITSPRUNG - EINE VOR- UND FRÜHGESCHICHTSAUSSTELLUNG DES OBERAMMERGAU MUSEUMS WEGEN DER GROSSEN NACHFRAGE IM LETZTEN JAHR VERLÄNGERT VOM 4.4. – 7.6. 2009 (2.5.2009)

2000 Jahre jährt sich das Datum der Varusschlacht 2009 - ein wichtiger Grund, auch die Zeit bis zum Eindringen der Römer 15 v. Chr in den nördlichen Alpenraum zu beleuchten. 10.000 Jahre lebte der Mensch zu diesem Zeitpunkt bereits im Alpenraum. Die Ausstellung will diese Zeitspanne über experimental -archäologische Stationen erfahrbar machen. Hier können die Besucher ausgehend von der Stein-, Holz- und Lederbearbeitung bis hin zum Bronzeguss und der Eisenbearbeitung die Geschichte unserer Vorfahren nachvollziehen und mit ihren Händen „begreifen”. Ergänzt wird die Ausstellung durch Führungen (spezielle Führungen für Schulklassen und Kindergärten), Vorführungen und Kurse z.B. in Bogenbau und Bogenschießen, Töpferei oder Bronzeguss. Besonders für Kinder spannend ist die Darstellung der historischen Entwicklung in einem Zeittunnel: vom Jäger und Sammler über die Sesshaftwerdung bis zum Vordringen der Römer. Der Oberammergauer Rätselweg führt Sie zur archäologischen Ausgrabungsstätte am Döttenbichl. Unter den Funden waren auch drei Katapultpfeilspitzen, die den Stempel der 19. Legion tragen, die 9 nach Chr. in der Varusschlacht im Teutoburger Wald vernichtend geschlagen und nie mehr aufgestellt wurde.

Die spielerische Erforschung der Naturmateralien Ton, Bienenwachs, Feuerstein, Fell und vielem mehr unter fachmännischer Anleitung kann an den Experimentaltagen am Sonntag, 19. April 2009, Samstag, 23. Mai 2009, Samstag, 6. Juni 2009 jeweils von 14 bis 19 Uhr vertieft werden.

Öffnungszeiten Aussstellung: Di-So 10-17.00 Uhr

www.oberammergaumuseum.de

Quelle/Text: Ammergauer Alpen GmbH

 

 

VON DEN WIESENBRÜTERN ZUM HUNDEKOT – TIERISCHER HANDLUNGSBEDARF (GR. Sitzung vom 22.4.2009) - 27.4.2009
Das Landratsamt Garmisch-Partenkirchen beabsichtigt, für den Bereich des Pulvermooses östlich der Ammer eine Betretungsregelung zu erlassen. Das Pulvermoos wurde vom Bayer. Landesamt für Umweltschutz als Wiesenbrütergebiet mit regionaler Bedeutung ausgewiesen.
Eine Erhebung zu Brutvogelvorkommen im Gebiet im Jahr 2008 hat ergeben, dass es besonders im Bereich östlich der Ammer zu erheblichen Einschränkungen des Brutgeschehens durch Freizeitnutzungen kommt. Insbesondere wird das Gebiet von Hundehaltern zum Auslaufen ihrer Tiere genutzt. Es wird daher eine befristete Betretungsregelung (1. April-31.Juli)  für diesen Bereich empfohlen.
In der o.g. GR Sitzung wurde das Thema nun ausgiebig diskutiert.
Andreas Eitzenberger äußerte in der Sitzung, dass das Landratsamt wohl die neue Regelung durchsetzen wird, er möchte aber den Gemeinderat davor informiert haben.
In Bezug auf die Meldung eines Landwirtes verwies BGM Nunn auf die Disziplin in Sachen Beseitigung Hundekot seitens der Hundehalter. Wenn das Gebiet nun gesperrt werde, dann würden andere Flächen in verstärktem Maße verunreinigt.
GR Utschneider (FW), erwähnte, dass das Problem Hundekot immer öfter und verstärkt ersichtlich werde. Die Gemeinde müsse deutlich signalisieren, dass dies nicht gewünscht ist. Es fehle an einer konsequenten Verfolgung von Verschmutzungen durch Hundekot.
Kilian Härtle (EfO) bemerkte, dass es nicht die Hundebesitzer seien, die mit der Thematik nachlässig umgingen. Oft finde man ja Doggybag-Tüten herumliegen, was darauf schließen ließe, dass es lediglich an Abgabemöglichkeiten mangle.
Er äußerte gegenüber der Verwaltung, dass er die Sache nun beschleunigt bearbeitet haben wolle, nachdem er schon drei mal – zweimal im Bauausschuss und einmal im Haupt/Finanzausschuss darauf hingewiesen habe und mündliche Anträge gestellt habe. Zudem sei er wegen dem wachsenden Hundekotproblem schon von vielen Seiten angesprochen worden. Nach einer Nachfrage von Franz Windirsch (SPD), ob die Hundesteuer eine zweckgebundene Steuer sei, und dies verneint wurde, wurde auch darüber nachgedacht, zu prüfen, ob es rechtlich möglich ist – in Zukunft die Gelder der Hundesteuer zweckgebunden zu verwenden und dadurch das Problem zu lösen.  Peter Held (FW) verwies auf die Möglichkeiten des Ordnungswidrigkeitsrechts, welches ebenfalls zu prüfen sei.
Letztendlich beschloss der GR, ca. ein Viertel der vom Landratsamt geforderten Fläche von der Regelung auszuklammern, um den Hunden in diesem Bereich Auslaufmöglichkeiten zu bieten. Der Beschluss wird nun vorerst an das LRA übermittelt.

 

 

BERGWALDOFFENSIVE: NEUE KONZEPTE UND WEGE ZUR PFLEGE UND BEWIRTSCHAFTUNG UNSERER WÄLDER (GR Sitzung vom 22.4.2009) -26.4.2009

Seit mittlerweile 15 Jahren bemüht sich die Gemeinde Oberammergau in Zusammenarbeit mit der Privatwaldgemeinschaft Oberammergau und der Bayerischen Forstverwaltung um eine Sanierung des Schutzwaldes am Laber. Bisher blieben die Maßnahmen leider ohne den gewünschten Erfolg, insbesondere ein zu starker Wildverbiss verhindert die Verjüngung der sich immer mehr auflösenden Altbestände. Nun soll im Rahmen der Bergwaldoffensive ein neuer Anlauf genommen werden. Herr Hillebrandt vom Amt für Landwirtschaft und Forsten in Weilheim stellte in der o.g. Sitzung das Projekt vor. Von Seiten der Staatsregierung ständen nun mehr Mittel für gezielte Projekte zur Verfügung, bisher seien die Gelder oft nach dem Gießkannenprinzip verteilt worden – ohne Effektivität. Dies soll sich nun ändern. Projektmanager Mayr äußerte das Bestreben, alle Interessengruppen (wie z.B. Jagd, Forst, Privatwaldgemeinschaft, Grundstücksinhaber, Landwirtschaft uva.) zum sog. Bergwaldforum zusammenzuschließen um gemeinsam neue Wege und Möglichkeiten auszuloten und vorhandene Meinungsverschiedenheiten abzustimmen. Nur dann können die Gelder der BWO optimal genutzt werden. Der Gemeinderat begrüßte einstimmig dieses Projekt. Weitere Infos unter:  http://www.aelf-wm.bayern.de (AELF Weilheim) bzw. http://www.verwaltung.bayern.de/Anlage3981734/DieBergwaldoffensive-SchutzfuerunsereBergwaelder-Faltblatt.pdf (Infobroschüre zur Bergwaldoffensive).

 

 

MITWIRKENDE DER PASSIONSSPIELE 2010: FREIKARTENREGELUNG (22.4.2009)
Wie die Gemeindeverwaltung aktuell mitteilt, gelten für die Passionsspiele 2010 folgende Regeln für die verschiedenen Gruppen von Mitwirkenden: für die öffentlichen Proben am 08.05., 09.05., 13.05. und 14.05.2010 sollen zu Beginn des nächsten Jahres wieder Freikarten an die Bürger und Mitwirkenden nach Maßgabe folgender Regeln ausgegeben werden:
Alle volljährigen Gemeindeangehörigen (Hauptwohnsitz): je 1 Karte
Zusätzlich jeder Mitwirkende ab 18 Jahre: je 2 Karten
Nicht volljährige Sprechrollenträger, Sänger und Musiker : je 2 Karten
(Angaben ohne Gewähr)
 
Weitere Informationen, Neuigkeiten und Termine erfahren sie direkt auf den Gemeindeseiten unter
  

 

SCHNELLE POLITIK - SINNVOLLE, NACHHALTIGE INVESTITION: START DES STUDENTENENTWURFES „ZWISCHEN DEN PASSIONEN“ AM MORGIGEN MITTWOCH, DEN 22.4.2009 (21.4.2009)

Was im November noch als Idee in den Köpfen der Arbeitsgruppe Ortsentwicklung entstanden ist und bereits im Januar die einstimmige Zustimmung des gesamten Gemeinderates fand, wird schon morgen Wirklichkeit: Am Mittwoch wird an der Technischen Universität München den Architektur- und Städtebaustudenten der Entwurf „Zwischen den Passionen“ vorgestellt. Der Entwurf wird für die Studenten zunächst für eine Semester angeboten, schon am 31. Juli findet eine Präsentation der ersten Ergebnisse in Oberammergau statt, welche auch den Bürgerinnen und Bürgern zugänglich gemacht wird. Die besten und geeignetsten Arbeiten der Studenten erhalten dann die Möglichkeit zur „Vertiefung“ in welchem wesentliche Schwerpunkte herausgegriffen werden und für Oberammergau dann mehrere Konzepte und ggf. Lösungen erarbeitet werden sollen. Vorschläge hierfür sind die Strukturänderung am Ammergauer Haus, Neufassung des Areales rund um das Rathaus oder die Neuorientierung der Bahnankunft/Areal LOK Gewerbepark. Diese Arbeiten werden dann ebenfalls in einer Ausstellung Ende Februar ausgestellt. Vom 24.-25. April verweilen die Studenten in Oberammergau und führen Grundlagenuntersuchung, Analysen, und Befragungen durch. Hier soll auch versucht werden ein sinnvolles Erschließungskonzept unter Einbeziehung von Plätzen, Straßen, Fußgängerzonen zu entwickeln.

Auch die Universität Innsbruck hat sich mit dem Regierungsbaumeister Josef Rott, zur Zeit Gastprofessor an der Tiroler Landeshauptstadt, dem Thema angenommen und bearbeitet den „Fall Oberammergau“ in einer Gesamtanalyse, welche der Gemeinde dann zur Verfügung gestellt wird. "Entschieden für Oberammergau" wird in regelmäßigen Abständen aus der TU-München berichten!

Zur Homepage des spezialisierten Lehrstuhles für „Planen und Bauen im Ländlichen Raum“ gelangen sie hier:

http://www.land.ar.tum.de/09_zwischen_den_passionenX.html

 

 

PASSION 2010 – SPIELERWAHL ; EIGENE PASSIONSSPIELSEITE VON EfO (18.4.2009)

Ein heiß diskutiertes und emotionales Thema mit vielen Spekulationen und Vermutungen hat heute ein Ende gefunden: Mehr als 600 Zuschauer haben am Passionstheater nach der Gelübdeerneuerung die Präsentation der Hauptdarsteller verfolgt – traditionell von Willi Hässler auf zwei Tafeln geschrieben. Viele Vermutungen fanden ihre Bestätigung, einige von Spielleiter Christian Stückl vorgeschlagene Besetzungen waren eine richtige Überaschung. Die generelle Tendenz: Die Gruppe der Darsteller ist geprägt durch eine massive Verjüngung. Alles zum Thema Spielerwahl und „Passion 2010“ allgemein wollen wir nun in einer eigenen Rubrik stets aktuell vorstellen.  Darüberhinaus stellen wir eine ausführliche Medienbibliothek über die Berichterstattung Dritter zur Spielerwahl und Passion zur Verfügung.

 

 

WIRTSCHAFTSKRISE: OBERAMMERGAU UND DAS KONJUNKTURPAKET II (1.4.2009)

Die Gemeinde Oberammergau hat im Rahmen des Konjunkturpakets II der Bundesregierung die energetische Sanierung/Modernisierung von Schule und Kindergärten beantragt. Dabei handelt es sich um Maßnahmen, die auf diese Weise mit relativ geringem Eigenanteil der Gemeinde durchgeführt werden können. Bei allen anderen Förderbereichen wie Infrastruktur oder Städtebau falle Oberammergau durch das Raster der Förderrichtlinien, so Herr Trainer und Herr Norz von der Gemeindeverwaltung, die mehrere Fördermöglichkeiten geprüft hätten. Beim Antrag auf Förderung müssen sich die Gemeinden an strenge Vorgaben und Richtlinien halten. Die Modernisierungsmaßnahmen erfüllen diese Kriterien. Wir werden nun den Bescheid abwarten.

 

 

FRAUENLISTE OBERAMMERGAU STELLT KREISRÄTIN (1.4.2009)

Christl Freier ist ab sofort Kreisrätin der Grünen. Wie ihr Sohn Korbinian Freier hatte Christl Freier auf der Kreistagsliste der Grünen bei der Kreistagswahl im März vergangenen Jahres

kandidiert. Korbinian Freier musste nun aus beruflichen Gründen sein Amt niederlegen und Christl Freier rückte direkt für ihn nach. Wir freuen uns, dass wir nun mit einer Person unserer Fraktion auch im Kreistag vertreten sind und wünschen der Christl alles Gute!

 

            

„IM ZWEIFELSFALL SOLL IHNEN DAS GEMEINWOHL HÖHER STEHEN ALS IHRE KARRIERE, DER ERFOLG DES GANZEN HÖHER ALS IHR EIGENER ODER DER ERFOLG IHRER PARTEI“ (Helmut Schmidt) (30.03.2009)

 Stellungnahme der beiden Gemeinderäte von Entschieden für Oberammergau, Kilian Härtle und Simon Fischer, zum Umgang mit dem Amt des 2. Bürgermeisters. Wir haben uns entschlossen, unsere Meinung Ludwig Utschneider, Florian Streibl sowie der Öffentlichkeit kund zu tun, da dieses Thema viele Bürgerinnen und Bürger „beider Seiten“ bewegt hat, dem Ansehen des gesamten Gemeinderates geschadet hat. Unsere persönliche Meinung zum „Rücktritt vom Rücktritt“ können Sie hier lesen.


 

„LUDWIG-THOMA-STRASSE WIRD FUßGÄNGERZONE“ – KLARSTELLUNG ZUM ZEITUNGSBERICHT IM GAP-TAGBLATT (29.3.2009)

Zum o.g. Zeitungsbericht wollen wir an dieser Stelle einige Aussagen relativieren und richtigstellen, welche im Bauauschuß so wie im Artikel beschrieben so nicht beschlossen worden sind:

- Die Anzahl der Parkplätze am Sternplatz soll um 2-3 Parkplätze reduziert werden (straßenseitig), um beim jetzigen Baum mehr Fläche für Dekoration und Bänke zu schaffen um so die Aufenthaltsqualität zu steigern. Die weggefallenen Parkplätze sollen durch 2 Parkplätze an der Wienerwald-Garage (bisher Parkverbot) kompensiert werden. Die Dekoration kann durch Eigeninitiative („Trog-Patenschaften“ etc.) verbessert werden. Eine Maßnahme ist hier am Sternplatz sehr wahrscheinlich, da der jetzige Baum durch zu starke Verdichtung des Bodens im letzten Jahr möglicherweise nicht mehr austreibt und ersetzt werden muss.

- Falsch ist die Aussage, dass die Metzgerei Gerold auf der Wiese neben der Garage einen Kinderspielplatz einrichten kann: Die Wiese wird von der Gemeinde lediglich für ein solches Vorhaben zur Verfügung gestellt, falls die „Initiative Sternplatz“ einen solchen Spielplatz wünscht und auch finanziert. Hierbei sind aber noch Haftungsfragen und der Umgang mit dem in der Wiese befindlichen Kunstwerk abzuklären. Des Weiteren darf die Wiese nicht für gastronomische Zwecke, bzw. für eine Erweiterung von Verkaufsflächen genützt werden.

- Ludwig-Thoma Straße: Hier entfallen wegen der „neuen“ Fußgängerzone 3 Parkplätze entlang Radio Gut / Hässler. Diese werden nur 15 m entfernt um’s Eck (gegenüber „Doppers“) angeordnet, um einerseits die Parkflächen nicht zu weit von den Geschäften zu entfernen, andererseits den Verkehr in der Verlegergasse zu drosseln. (Geschwindigkeit hat zugenommen).

Hier wird auch den Anwohnern in der Ludwig Thoma Straße Rechnung getragen, denn Ihre Privateinfahrten wurden oft als Wendehammer benutzt. Lieferverkehr und Ausnahmegenehmigungen werden noch gesondert geregelt.

- Für die Überquerung der FuZo beim Pilatushaus wird noch nach sinnvollen Gestaltungsmöglichkeiten gesucht.

- Noch in dieser Woche trifft sich die Arbeitsgruppe auch mit Vertretern der Initiative Dorfstraße ( + Sternplatz) , um auch für den Bereich der Dorfstraße weitere Gestaltungsmöglichkeiten und Regelungen zu besprechen. Das Einholen von Meinungen von Anwohnern sowie das Laden von verschiedenen Interessengruppen zu den Treffen der Ortsentwicklungsgruppe wollen wir in Zukunft verstärkt durchführen.


 
WERBUNG IM AUSLAND: WIE WIRD OBERAMMERGAU UND SEIN PASSIONSSPIEL PRÄSENTIERT? (21.3.2009)
Auf der Internetplattform Youtube sind jede Menge Videos über Oberammergau zu finden, unter Anderem auch Werbetrails diverser Reiseveranstalter. Wir haben etwas recherchiert und bieten Ihnen hier direkten Zugriff auf einen Kanadischen und zwei Amerikanische Veranstalter.

http://www.youtube.com/watch?v=n2Prhz0QIF8   * (Externer Link)       CROSSROAD CHRISTIAN TOURS

http://www.youtube.com/watch?v=to-0QjD5Y0Y   * (Externer Link)       INSIDE VACATIONS

http://www.youtube.com/watch?v=nnjhn3L_dWA  * (Externer Link)       EDUCATIONAL OPORTUNITIES TOURS

 

 
INFOS AUS DEM JUGENDTREFF: KICKERTOURNIER (21.3.2009):
Am Samstag, den 28.3. 2009 ab 16 Uhr findet im Jugendtreff ein Kickertournier statt. Anmeldung hierzu immer Di/Mi oder Fr/Sa im Jugendtreff oder unter der Nummer 94123. Näheres auf dem uns zur Verfügung gestellten Flyer.
   
     

HABEN POLITIK UND TOURISMUS GEMEINSAME ZIELE ? – VERMIETERSTAMMTISCH AM 17.3.2009

Christl Unruh und Sonja Schauberger hatten am vergangenen Mittwoch zum traditionellen Vermieteterstammtisch geladen. Zusammen mit einer relativ großen Gruppe aus Gemeinderäten aller Fraktionen und Vertretern der Ammergauer Alpen GmbH wurden aktuelle Punkte wie Vermarktung, Veranstaltungen und Kundenservice erläutert. In einer Frage-Antwort-Runde sollten sich die Gemeinderäte zu aktuellen touristischen Themen und grundsätzlichen Fragen äußern, bevor der Abend in eine allgemeine Diskussionsrunde überging. Schnell wurde deutlich, dass viele Probleme aus mangelndem Wissen beider Seiten entstehen, dies soll in Zukunft durch einen besseren Informationsfluss und eine bessere Vernetzung (auch in die politische Ebene) verbessert werden. Einige direkte Wünsche und Anregungen der Anwesenden, wie z.B. das Problem mangelnder Mülleimer im Ort, wurden bereits am nächsten Tag im Werkausschuss angesprochen.Skeptisch wurde von Teilen der Teilnehmer auf den bevorstehenden Ortsentwicklungswettbewerb der Technischen Universität München eingegangen, welcher in Kürze starten soll: „Die 12500 Euro hätte man besser in den Tourismus investieren sollen.“Eine Stellungnahme mit allen Fakten unsererseits zu dieser These können Sie ebenfalls hier unter „Aktuell“ lesen, hier scheint noch Informationsbedarf zu sein.

 

 

FAKTEN ZUM TU-WETTBEWERB (17.3.2009)

- Es handelt sich hierbei nicht um ein "Gutachten zur Fußgängerzone" (wie im Zeitungsbericht über den Vermieterstammtisch falsch berichtet (GAP Tagblatt vom 23.3.2009) , sondern um Konzepte und Ideen für mögliche Ortsentwicklungsrichtungen, welche anhand von Plänen und auch Modellen präsentiert werden und dann im Rahmen einer Ausstellung der Bevölkerung gezeigt werden.

- Der TU Wettbewerb ist keine Ausschreibung an Studenten oder Architekten, sondern er stellt eine sehr seltene Gelegenheit da, bei welcher angehende Architekten und Städteplaner während ihrer Ausbildung nicht nur hypothetisch, konkret an reelen Fragestellungen arbeiten und neue Konzepte entwickeln können. Hier profitieren Gemeinde Oberammergau und die TU-München.

- Die Gelder sind für die Wissenschaftliche Arbeit der TU zu leisten, das heißt die Analysen, Gutachten und Vorbereitung des Entwurfes für die Studenten. Hierzu wurde ein konkreter Vertrag unterzeichnet, in welchem alle Eventualitäten berücksichtigt wurden.

- Die 11000 Euro (inkl. 7% USt) für diese wissenschaftliche Leistung wurden aus dem Genehmigten Gemeindehaushalt 2008 entnommen, dort verankert für den Fußgängerzonen-Versuch. Da dieser Versuch durch die politische Entscheidung beendet wurde, werden die Gelder nun zweckgebunden für das Thema Ortsentwicklung weiterverwendet. Einerseits für den TU Entwurf, andererseits parallel für kleinere Änderungen und Gestaltungsmaßnahmen im Ortszentrum ab diesen Frühling.Bei den weiteren 1500 Euro (inkl. 19% MwSt) für den Druck der Entwurfsergebnisse als Broschüre zur Ausstellung belässt die TU die Entscheidung bei der Gemeinde, ob sie die Broschüren drucken lässt, oder die Druckarbeiten von einer einheimischen Druckerei in Oberammergau oder anderen Anbietern drucken lässt.

- Die Forderung – wie beim Vermieterstammtisch gefallen - man hätte die Gelder besser zur Durchführung der Tour Transalp verwenden sollen um Gäste zu werben, ist so nicht richtig: Die Gelder für solche Veranstaltungen sind im Haushalt von Oberammergau Tourismus eingestellt und nicht im Gemeindehaushalt. OT wird 2009 wieder etwa 3 Mio. Euro aufnehmen, um die Touristische Infrastruktur zu halten.

- Die Studenten erhalten auch Tourismus-Daten der Ammergauer Alpen GmbH zur Verfügung gestellt, um natürlich auch das Thema Tourismus einzubeziehen.

- Ein Städtebaulehrstuhl der Universität Innsbruck ist auf das Projekt aufmerksam geworden und wird sich ebenfalls (kostenlos! (Österreich-Regelung)) mit ca. 30 Studenten an dem Projekt beteiligen. Die Ergebnisse dieser Studien werden der Gemeinde zur Verfügung gestellt.

- Eine durchdachte Ortsentwicklung und Gestaltung wird sich natürlich auch positiv auf unsere Gäste auswirken.

 

 

 

JUGEND: „ZUKUNFTSWERKSTATT IN HALL/TIROL“ (16.3.2009)

„Täglich werden Entscheidungen getroffen, die sich auf Deine Zukunft auswirken. Die Zukunftwerkstatt bietet Dir die Chance, gemeinsam mit anderen Jugendlichen eigene Projekte auf die Beine zu stellen und die Zukunft in Deinem Wohnort nach den Interessen Junger Menschen zu gestalten“.

Mehr zu diesem Projekt, für welches sich unser Jugendbeauftragter Simon Fischer eingesetzt hat, findet Ihr auf unserer Jugendseite.

        
 

8197 EURO FÜR INDIEN – JAHRESBERICHT DES PRANA HILFSPROJEKTES (GR - SITZUNG VOM 11.3.2009)

Stellvertretend für Frau Dr. Hilde Link hat Herr Prof. Laubscher dem Gemeinderat den bisherigen Stand des Prana Projektes vorgestellt. Das Prana Hilfsprojekt läuft seit 2005 und wird von der Gemeinde Oberammergau finanziell unterstützt. Die Gelder hierfür werden aus den Kulturveranstaltungen generiert – jeweils 1 Euro pro Eintrittskarte gingen bisher an das Projekt. Aus dem Kartenverkauf der Veranstaltungen im Sommer 2008 konnte so ein Spendenbetrag von 8197 Euro zusammengebracht werden, welcher von BGM Nunn an Prof. Laubscher überreicht wurde.

Momentan existieren 4 Klassen in der aus den Geldern neu geschaffenen Förderschule, besetzt mit mittlerweile 130 Schülern. Mit Hilfe der letzten Spende konnten zusätzlich zwei Englisch-Lehrer eingestellt werden.

Begeistert schilderte Laubscher: „Der Name „Oberammergau“ sei mittlerweile geläufig in dem kleinen Ort in Indien, die Kinder wissen sogar wo der Passionsort genau in Bayern liegt“.

Die Prana Hilfe unterhält eine ständig aktualisierte, sehr interessante Homepage zu dem Projekt:  www.linkhilfe.de


 
 

KEINE ZUSTIMMUNG FÜR INFORMATIONSFREIHEITSSATZUNG (GR SITZUNG VOM 11.3.2009)

Die Fraktion der Parteillosen Wählergemeinschaft – nach eigener Mitteilung ab sofort zu „Fraktion Freie Wähler“ umbenannt, hat zur o.g. Gemeinderatssitzung den Antrag zum Erlass einer Informationsfreiheitssatzung gestellt, welcher nach ausgiebiger Diskussion keine Mehrheit fand. Trotz unserer starken Bemühungen zu mehr Transparenz haben wir von EfO uns gegegen die Informationsfreiheitssatzung entschieden, was auf den ersten Blick als Verstoß gegen unsere Grundsätze erscheint – das Gegenteil ist aber der Fall. Wir wollen dies an dieser Stelle kurz erläutern:

 

Mit einer Informationsfreiheitssatzung erhält der Bürger ein Recht auf bestimmte Information. Er muss sie förmlich beantragen und eine Gebühr entrichten. Die Verwaltung muss für die Auswahl und Herausgabe der Information ein bürokratisches Verfahren entwickeln, Fristen sind einzuhalten, Informationen auf Ihre Herausgabemöglichkeit zu prüfen usw. Das würden wir ihr sogar zumuten, wenn es politisch sinnvoll wäre.

 

Tatsächlich hat aber heute jeder Bürger die Möglichkeit auf Information. Er kann sie erfragen bei der Verwaltung, beim Bürgermeister oder über die GemeinderätInnen seines Vertrauens. Das ist für den Bürger kostenlos und auf einem kurzen Wege und unkompliziert machbar.

 

Die Grenzen liegen da, wo der persönlichen Lebensbereich Dritter (Steuer-, Sozialgeheimnis), Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse oder Informationen, deren Bekanntwerden dem Wohl der Gemeinde Nachteile bereiten würde, betroffen sind. Diese Informationen macht selbstverständlich auch eine Satzung nicht zugänglich.

 

Die Satzung würde also für den Bürger nicht wirklich einen Mehrwert schaffen. Dafür würde sein Zugang zur Information gebührenpflichtig und die Verwaltung wäre mit einem weiteren bürokratischen Verfahren belastet. Und Bürokratie lähmt. Wir wollen aber eine schlanke und effiziente Verwaltung. Eine einfache Dienstanweisung des Bürgermeisters könnte hier möglicherweise dasselbe bewirken, wie eine formalistische Satzung.

 

Und: Auch im Sinne der Vertrauensbildung halten wir z.B. das direkte Gespräch mit uns für die weit bessere Maßnahme als einen förmlichen Antrag. Auch halten wir die Homepages der Frauenliste, der PWG und von uns selbst für eine nie dagewesene Informationsplattform mit sehr hohem Anspruch an Vollständigkeit und zusätzlichen Erklärungen. Viele Ihrer emails an uns haben bereits gezeigt, dass Sie über eine simple Anfrage sehr schnell und ausführlich an die gewünschten Informationen kommen - dies haben uns bereits viele Bürgerinnen und Bürger so bestätigt. In diesem Sinne: 100% Transparenz – aber sinnvoll und effizient.

Kilian Härtle, Simon Fischer


 
JUGENDBEAUFTRAGTER SIMON FISCHER ÜBER EIGENE EMAIL-ADRESSE DIREKT ERREICHBAR (25.2.2009)
Simon Fischer, zum Jugendbeauftragten der Gemeinde bestimmt, ist seit Kurzem über eine eigene Email-Adresse direkt zu den Themen Jugend & Soziales zu
erreichen:   
jugendbeauftragter@entschieden-fuer-oberammergau.de . Beachten Sie in diesem Zusammenhang in nächster Zeit auch unsere eigene Jugendseite unter "Projekte & Dienste"    
     
 
FORUM VORÜBERGEHEND GESCHLOSSEN (9.2.2009)
Da sich die Spam-Einträge in unserem Forum mittlerweile zu einem echten Problem entwickelt haben, sind wir gezwungen das Forum für einige Zeit aus dem Netz zu nehmen. In ca. 2-3 Wochen wird das Forum mit neuer Sicherheitstechnologie für Sie wieder verfügbar sein. Wir bitten um Verständnis. Nachrichten hinterlassen können sie wie bisher auch im Gästebuch oder über die emailadresse postmaster@entschieden-fuer-oberammergau.de . Darüber hinaus finden sie unter "Internationale Nachrichten uvm." ein Feedbackformular, mit welchem Sie uns auf unkomplizierte Weise ebenfalls Nachrichten zukommen lassen können.
    

FEUERWEHR, WERKLEITER, TRACHTENVEREIN: BERICHT AUS DER GEMEINDERATSSITZUNG VOM 4.2.2009 (5.2.2009)

In der o.g. Sitzung wurden der neugewählte Kommandant Peter Gaus und sein Stellvertreter Johannes Zwink in ihrem Amt bestätigt. Bürgermeister Nunn berichtete in einer kurzen Stellungnahme zur Dienstversammlung der Feuerwehr über die vielfältigen Leistungen und Aufgaben und die große Verantwortung der Feuerwehr. Dafür sprach er seinen großen Dank aus.

Mehr Einfluss für Werkleiter Gerl: Als weiterer Tagesordnungspunkt wurde die Betriebssatzung von OT in derartiger Weise abgeändert bzw. ergänzt, dass dem Werkleiter erweiterte Bereiche zur Verfügung stehen und er über höhere Summen entscheiden darf. So wird das Entscheidungsrecht / Einstellungsbefugnis Gerls von Entgeldstufe A4 auf A7 erhöht, ebenso erhöht sich die Entscheidungsbefugnis über Ausgaben von 25.000 Euro auf 50.000 Euro. Die soll einen reibungslosen und unkomplizierten Geschäfts- und Organisationsverlauf der Passsion 2010 sichern. Wichtig war dem Gemeinderat hier die Beschränkung auf Vorgänge und Ausgaben, die in direkter Verbindung mit den Vorbereitungen der Passionsspiele beziehen. Alle anderen „Rechte und Pflichten“ bleiben bei der alten , vom Gemeinderat eingeschränkten Art erhalten und unberührt.

Der Antrag des Trachtenvereines zur Unterstützung des “Brezenangelns“ mit 200 Euro wurde ebenfalls genehmigt. An die recht kurze Debatte über diesen geringen Zuschuss wurde die Frage nach dem generellen Umgang mit solchen Anträgen erläutert: Der Gemeinderat entschied sich wieder für die alte Regelung, dass Zuschüssse, welche bereits im Haushalt verankert sind, keiner extra Genehmigung durch den Gemeinderat benötigen. Damit wurde der Beschluss vom 11.6.2008 wieder aufgehoben, in welchem der Gemeinderat eine Vorlage aller Zuschussanträge beschlossen hatte, um einen Überblick über Zuschüsse zu bekommen und direkt auf evtl. unnötige Ausgaben eingreifen zu können.

 

Abschließend berichtete der Jugendbeauftragte Simon Fischer (EfO) über die geplante „Zukunftswerkstatt“, einer Initiative des Kreisjugendrings, bei welchem Jugendliche bei einem Workshop in Hall in Tirol Zukunftsperspektiven entwickeln und anschließend bei uns präsentieren sollen. Nach längerer Diskussion und dem Zusatz, die Ergebnisse des Workshops auch dem Gremium zu präsentieren, wurde zusätzlich der Antrag über 5x80 Euro als gemeindliche Unterstützung für diese Jugendfahrt genehmigt. In Kürze mehr auf unserer Jugendseite.


     
ERSTE HÜRDE GESCHAFFT: 12.500 EURO FÜR ORTSENTWICKLUNGSWETTBEWERB DER TECHNISCHEN UNIVERSITÄT MÜNCHEN GENEHMIGT – WISSENSCHAFTLICHE ASSISTENTEN BESUCHEN OBERAMMERGAU (4.2.2009)

Es geht voran: Die von der fraktionsübergreifenden Ortsentwicklungsgruppe entwickelte und von Entschieden für Oberammergau initiierte Studentenentwurf der TU München nimmt konkrete Formen an: Die nötigen 12.500 Euro wurden vom Gemeinderat genehmigt, dabei entstehen eigentlich keine Zusatzkosten, denn die Gelder sind im Haushalt noch zur Fortführung der Probeversuches Fußgängerzone festgessetzt gewesen – jetzt finden Sie eine neue sinnvolle und themenverwandte Verwendung. Momentan befindet sich EfO noch in abschließenden Vertragsverhandlungen, letztes Wochenende besuchten bereits zwei wissenschaftliche Assistenten des „Lehrstuhls für Planen und Bauen im Ländlichen Raum“ Oberammergau. Ludwig Utschneider (PWG) und Kilian Härtle(EfO) informierten die Ingenieure über Geschichte, Missstände, Probleme und Potentiale des Ortes. Laut einem ersten Eindruck der Städteplaner birgt Oberammergau ein großes Potential, es sei für die Studenten kommendes Semester gewiss kein leichter Entwurf, biete aber jede Menge Möglichkeiten. An dieser Stelle sei auch ausdrücklich dem Bauamt Oberammergau gedankt, darunter besonders Johannes Maier, welcher die Vorbereitungen des Wettbewerbes großzügig und unbürokratisch unterstützt hat. Ein ausführlicher Bericht folgt!

  
 
HEINO BUCHWIESER KANDIDIERT ERNEUT FÜR „MIT PROFIL“ (2.2.2009)
In der Fraktionssitzung von „mit Profil“ haben sich die Gemeinderäte der 5 Fraktionslisten nach ausgiebiger Diskussion für Heino Buchwieser als Kandidat für die freie Stelle des 2. Bürgermeisters ausgesprochen. Auch wenn die Personalie in vielen Augen der Bevölkerung nicht unumstritten ist, sprechen folgende Punkte für Heino Buchwieser: Buchwieser war schon einmal 2. Bürgermeister, dazu kommen 25 Jahre politische Erfahrung als Fraktionsführer. Buchwieser ist beruflich unabhängig und noch dazu ständig am Ort – er ist dadurch zu jeder Zeit eine optimale „Vollzeit“ - Unterstützung für Arno Nunn, welche er auch braucht. Da er seit Jahren auch mit dem Tagesgeschäft vertraut ist, kann er Bürgermeister Nunn gerade in dieser Zeit, in der viele schwerwiegende Entscheidungen sorgfältig zu prüfen sind , zahlreiche Sachen abnehmen.
Auch Simon Fischer und Kilian Härtle von ‚Entschieden für Oberammergau’ waren von der Fraktion für das Amt des 2. Bürgermeisters vorgeschlagen worden. Beide arbeiten jedoch außerhalb und können so Bürgermeister Nunn aus zeitlichen und organisatorischen nicht optimal zur Seite stehen – dies wurde auch mit Arno Nunn in einem Gespräch so kommuniziert.
Wir wollen uns daher weiterhin als zwei „normale“ Gemeinderäte mit Ideen und Projekten engagieren, (siehe TU-Dorfentwicklungswettbewerb), welche Oberammergau voranbringen, und uns nach wie vor für eine gute Zusammenarbeit einsetzen - wir glauben, dass das auch von uns verlangt wird.
   
   

SORGE UM UNZUREICHENDE ENTWICKLUNG IN SACHEN WELLENBERG (31.1.2009)

Nach eindeutigen Aufträgen an die Werkleitung zur Entwicklung von Konzepten in der Klausurtagung im Juli 2008 und zum Info-Abend Wellenberg im Dezember 2008 sind wir mit dem Vorantrieb und den bisherigen Ergebnissen unzufrieden. Aus diesem Grund hat die Fraktion Profil den „Antrag auf Erarbeitung von Weiterführungszenarien für den Wellenberg“ in welchem wir beantragen, dass folgende Alternativ-Szenarien geprüft und als Entscheidungsgrundlage bis zum 30.6.09 aufbereitet und gegenübergestellt werden:

Schließung und Rückbau; Rückbau und Neubau eines Hallenbadbereichs (aus den freiwerdenden Geldern bei Nichtfortführung des „alten Wellenberges“; Verschiedene Rückbau-Szenarien des Hallenbadbereichs, mit/ohne Saunabereich, mit/ohne Verkleinerung des Aussenbereichs; Erhaltung/Neubau eines Sommerbads; Weiterbetrieb wie bisher, eventuelle Optimierungsmöglichkeiten. Der Antrag kommt in Kürze auf die Tagesordnung. 

     
    

LEITBILD: WEITERE HORTPLÄTZE BESCHLOSSEN (HAUPTAUSSCHUSS 26.01.2009)

Oberammergau macht sich fit für zukünftliche Entwicklung: Zum Schuljahr 2009/2010 werden in Räumen der Hauptschule zusätzliche Hortplätze geschaffen. Damit erhöht sich die Anzahl auf 70 Plätze, auch ein Puffer für die nächste Zeit wurde berücksichtigt. Die benötigten Räumlichkeiten stehen auch dem Realschulprojekt Oberammergau (wir berichteten) nicht im Weg: Momentan ist die Schule für 22 Klassen ausgelegt, es sind aber nur 16 Klassen vorhanden. Zudem erfordert nach jetzigem Wissen die Errichtung eines Realschulzweiges eine Ganztagesbetreuung, so wäre der Hort mit Betreuungsmöglichkeit eine gute Grundlage. Wir sehen im einstimmigen Beschluss einen weiteren Schritt für eine verbesserte Entwicklung unseres Ortes im sozialen Bereich gemäß unserem neuen Leitbild. Auch als Standortfaktor für Oberammergau wird eine gute Betreuungssituation in Zukunft ein wichtiges Thema sein.


 

GEPLANTER BILDHAUERWETTBEWERB NIMMT KONKRETE FORMEN AN - WEITERE AKTIONEN WÄHREND PASSION (WA-SITZUNG 21.1.2008)

Der von Oberammergauer Künstlern initiierte Bildhauerwettbewerb wurde nach langer Diskussion mehrheitlich beschlossen - zudem wurde festgesetzt , das angedachte Budget in Höhe von 150000 Euro auf 133500 zu deckeln - was dem derzeitigen errechneten Stand der Veranstalter entspricht.
Noch nicht geklärt ist der genaue Standort. Die – durch eine unabhängige Jury ausgewählten - Skulpturen werden wohl in der Nähe des Museums in komprimierter Weise aufgestellt, um dem Gesamtkonzept mehr Ausdruck zu verleihen.
Ebenso beschloss der Werkaussschuss einen Malkurs für Kinder in Kindergarderobe. Die Kunstwerke der Kinder sollen in einem Kalender veröffentlicht werden und nach der Passion als Erinnerung dienen. (Kostenpunkt: ca. 3000 Euro)
Als zusätzlicher Punkt positiv beschieden wurde die Auslobung eines Stipendiums für einen Schüler der Oberammergauer Schnitzschule. Er soll das Thema Passion in seiner Arbeit aufgreifen und ausarbeiten. (5.500 Euro). Ebenfalls genehmigt wurde die Ausstellung eines Internationalen Künstlers mit Bezug zu Oberammergau während der Passion. Dafür werden 20.000 Euro zur Verfügung gestellt. Alle diese Aktionen laufen unter dem Motto „Passion des Lebens“ und wurden, und werden durch den Förderkreis Oberammergau Museum, Frau Dr. Constanze Werner und dem Schnitzschulleiter Florian Stückl initiiert bzw. betreut.


 

CONTAINER CONTRA RENOVIERUNG (WA 21.2.09)

Die Gestaltung der Toiletten im Passionsspielhaus für die Passionsspiele 2010 soll nun durch eine Container-Lösung erfolgen. Aus Zeit- und auch Kostengründen erfolgt keine Renovierung der bestehenden Anlagen im Passionsspielhaus, dies hat auch damit zu tun, dass sich noch kein schlüssiges Konzept für einen Ausbau oder eine Gestaltung des Foyers erarbeiten ließ. Dies hatte der Werkausschusss in seiner Sitzung am 21.1.09 einstimmig beschlossen. Zuvor war von Werkleiter Gerl erläutert worden, dass man bei der Zuschauerhalle des Passionsspielhauses höhere Kosten haben werde , als bislang im Passions-Budget 2010 veranschlagt. Die Halle müsse zwischen den Sommerveranstaltungen komplett eingerüstet werden. Hintergrund sind statische Probleme und die notwendigen Beleuchterbrücken. Für ihn ist es fraglich, ob jetzt der Einbau von zusätzlichen Toiletten im Passionsspielhaus sinnvoll ist, da nachwievor nicht geklärt ist, was mit dem Foyer passieren solle. Als positive Referenz für eine Container - Lösung erwähnt er die Kandinsky-Ausstellung am Lenbachhaus in München: Dort wurde mit Hilfe von Containern der Vor/ und Eingangsbereich gestaltet, und zwar in so optimaler Form, daß erst gar kein 'Container Charme' zu spüren gewesen sei.“

 

 

„ARREVIDERCI RIALTO?“ - MARODER PÜRSCHLINGSTEG THEMA IM WERKAUSSCHUSS (22.1.1009)

Die von den Einheimischen genannte „Rialtobrücke“ bereitet Probleme: Eine nach dem Halleneinsturz von Bad Reichenhall in Auftrag gegebene Unterssuchung aller relevanten Bauwerke ergab für den Pürschlingsteg ein schlechtes Ergebnis: Wie das Gutachten aufzeigt, weist die Konstruktion teilweise erhebliche Schäden auf, welche eine umfangreiche Instandsetzung erforderlich machen. Grundlegende Probleme bereiten massive Feuchteschäden und teilweise aufgegangene Leimfugen. (der verwendete Leim ist teilweise für den Aussenbereich nicht geprüft). Dies berichtete das Ingenieur-Büro Dr. Linse und Partner dem Werkausschuss in der o.g. Sitzung. Der Werkausschuss hat in nächster Zeit und nach weiterer Prüfung über folgende Vorgehensweisen zu entscheiden:

1. Instandsetzung der Konstruktion: Kostenschätzung ca. 138.000,-- € . Hierbei verbleibt jedochnach wie vor das Problem der unterschiedlichen Verleimung und weiterer Instandhaltungskosten.

2.Neubau des Steges unter Beibehaltung der bisherigen Widerlager Kostenschätzung ca. 185.000,-- €. Aufgrund der Lastenaufnahme durch die beiden Widerlager an den Uferseiten geht man wieder von einer Holzkonstruktion aus.

3. Abbruch des Pürschlingsteges

 


 

PROBLEME MIT UNSERER HOMEPAGE ? – SO KLAPPTS WIEDER! (15.01.2009)

 

Unser Forum wird zur zeit wieder von Unbekannten zugemüllt. Neben ständiger Kontrolle und dem Löschen der Einträge haben wir durch eine ständige Umstellung der Zieladresse des Forums darauf reagiert, dass auch automatisch generierte Einträge seltener bei uns zuschlagen können. Daran liegt es auch, dass manche PC’s Probleme haben, das Forum zu öffnen, da der Internetexplorer ebenfalls Adressen und ggf. Bilder zum schnelleren Zugriff speichert. So lösen Sie das Problem: klicken sie bei Ihrem Browser auf „Extras“ – „Browserverlauf löschen“ – „Alles löschen“. Somit werden auch die sog. „Temporären Dateien“ gelöscht und sie haben keine Fehlermeldungen mehr. Beachten Sie im Browser Menü auch die Hinweise zu den einzelnen Löschfunktionen!

       

SCHNEESKULPTUREN UND SCHNITZSCHULE (21.01.2009)

Seit einiger Zeit schmücken wieder überlebensgroße Schneeskulpturen den Ortskern von Oberammergau. Diese wurden – wie schon in den Jahren zuvor – von den Schülern der hiesigen Schnitzschule entworfen und ausgeführt. Mit einiger Verspätung, Grund waren das Wetter und die Schulferien der staatlichen Schule über Weihnachten und Neujahr, sind nun die Kunstwerke entlang Dorfstraße und Dorfplatz zu bewundern. Unser Dank gilt den Schülerinnen und Schülern, dem Schnitzschulleiter Florian Stückl und nicht zuletzt dem Bauhof, der die Grundkuben für die Figuren erstellt hat. Bei dieser Gelegenheit sei auch auf die neue Homepage der Schnitzschule Oberammergau hingewiesen, welche Sie unter www.bildhauerschule.de  besuchen können.

      
 
TAFEL, PARKEN, POST – INFORMATIONEN ZUR BAUAUSSCHUSSSITZUNG VOM 19.01.2009 (20.01.2009)
Die Einrichtung einer sogenannten „Tafel“ mit der Erstellung einer dazugehörigen Lagermöglichkeit mit Garagen war u.a. Thema bei der o.g. Sitzung des Bauausschusses. Die Caritas plant den Aufbau dieser Abgabestelle für Lebensmittel an Bedürftige in nächster Zeit als Anbau an das Gebäude Vorbuchner (Bäckerei Aurhammer) Richtung Benefizium. Das kleine Carport-ähnliche Gebäude wird über die Daisenbergerstraße erschlossen, dabei würde mindestens ein Parkplatz wegfallen. Der Bauausschuss genehmigte das Bauvorhaben – auch aus sozialen Grundsätzen – einstimmig.
 
Parkplätze neu geschaffen werden sollen dagegen in Zukunft in der Tirolergasse: Die unbefriedigende Situation aus Bushaltestelle und unzureichender Parkmöglichkeit für Friedhofsbesucher waren Grund zur Überlegung ob 3 neue Parkplätze an der Einfahrt zum alten Kurgarten angelegt werden sollen. Einstimmig beschlossen die Ausschussmitglieder eine Kostenschätzung vornehmen zu lassen und in einer der nächsten Sitzungen abschließend darüber zu entscheiden.
Ein jeweils einseitiges oder beidseitiges Halteverbot in der Ludwig-Lang-Straße (Höhe Hotel Arnika) und unterhalb der Talstation Laberbahn war Gegenstand eines Antrages von GR Alexander Raggl, da besonders in den Wintermonaten die Parksituation unzureichend und die Durchfahrt stark eingeschränkt sei. Einstimmig lehnte der BA die Anträge ab, da es sich nur um ein paar Tage im Jahr handelt, in der die „Störungen“ auftreten, zudem würde man andererseits vielen Anwohnern Parkmöglichkeiten nehmen. Sollten Probleme mit dem Winterdienst auftreten, würde er diese umgehend der Gemeinde melden oder sei selbst befugt, temporäre Halteverbotschilder aufzustellen. Solche Hinweise des Schneeräumdienstes lägen bislang aber nicht vor, so BGM Nunn ergänzend. Eine verstärkte Aufmerksamkeit wird man sich aber – besonders im Bereich Ludwig Lang Straße – dem Parken auf den Gehwegen widmen: Es wird darauf hingewiesen, genügend Platz für Passanten (ggf. mit Kinderwägen!) freizuhalten.
Ein Antrag mit zugehöriger Unterschriftenliste zur Situation Verkehrsbehinderung und Parken an der neuen Postagentur in der Freikorpsstraße war zudem Thema an diesem Abend. Autos und Liefer-LKWs blockieren teilweise die Straße, die Gemeinde solle die Situation überprüfen, so der Tenor des Schreibens eines Anwohners. Zur endgültigen Prüfung wird in Kürze das Landratsamt befragt, schon jetzt aber sah der Ausschuss keine ausschlaggebenden Gründe, in die Situation einzugreifen: Seit geraumer Zeit werde von Seiten des Post-Betreibers versucht, Kunden- und Lieferverkehr zeitlich zu trennen, damit seine Stellplätze für die Lieferfahrzeuge zur Verfügung stehen, welche nach seinen Aussagen max. 10min. Standzeit aufweisen.
Auch rechtlich sei an der Parksituation an der Postagentur nichts zu beanstanden: Die nötigen Stellplätze (durch einen Stellplätzschlüssel vorgegeben), seien alle vorhanden und gut ausgebaut. Weiteres müsste privatrechtlich geklärt werden. „Das grundsätzliche Problem sei die nicht optimale Lage, dies sei schwer zu lösen, dennoch werden Agentur und vor allem der rasche Service gut und gerne angenommen“, so Nunn. Das Thema wird am Amtstag beim Landratsamt nochmals angesprochen.
Weitere Punkte waren noch die Genehmigung einer weiteren Hundehalle als Ergänzung zur bisherigen, sowie die rechtliche Überprüfung der ausgeführten Glasfassade des Müllermarktes am Gewerbegebiet zur LOK. Laut Auskunft des Bauamtes sei diese genehmigt, „der Bau und Umweltausschuss habe der Glasfassade in seiner Sitzung am 15.10.2007 zugestimmt.“
"ZUKUNFT ZENTRUM OBERAMMERGAU" - DIE  ORTSENTWICKLUNGSSEITE VON 'ENTSCHIEDEN FÜR OBERAMMERGAU' JETZT ONLINE  (02.01.2009)
Die Ortsentwicklungsseiten von "Entschieden für Oberammergau" sind seit dem 1.1.2009 online. Unter Projekte/Dienste - Ortsentwicklung finden sie ab jetzt alle Informationen zum Thema und jede Menge Beispielliteratur und Referenzbeispiele aus anderen Orten. Poltitsch weiter geht das Thema der "Fraktionsübergreifenden Arbeitsgruppe Ortsentwicklung" am 12. Januar - dort sollen in der Sitzung weitere Schritte beschlossen werden, um rasch voranzukommen. 

   
2008:
  
  
   

HAUSHALT 2009: WEITERHIN HOHER SCHULDENSTAND UND NEUE KREDITAUFNAHME -  KEINE WEITEREN STEUERERHÖHUNGEN (23.12.2008)

In der Gemeinderatssitzung am 17.12.2008 lobte BGM Nunn die sichtbaren Anzeichen von Verwaltung, Gemeindebetrieben und dem Gemeinderat, zu sparen. Trotzdem ist die Lage weiterhin sehr ernst: Der Schuldenstand der Gemeinde wird zum 31.12.2008 voraussichtlich 11.291.000 Euro, der von Oberammergau Tourismus 12.294.000 Euro betragen. Zudem ist die Gemeinde auf einen weiteren Kredit in Höhe von rund 3,1 Mio im Jahr 2009 angewiesen (nur Bewahrung der Liquidität.) Der Kämmerer Herr Trainer empfahl dringend, alle nicht notwendigen oder aufschiebbaren Investitionen auf nachfolgende Jahre zu verschieben und den Erlös aus dem Passionsspiel vorrangig für Kreditrückzahlungen zu verwenden. Außerdem sollte zwingend der restliche Passionserlös in eine Sonderrücklage einbezahlt werden um bis zum Passionsjahr 2020 die jeweiligen Jahresverluste von OT daraus bezahlen zu können, da die Einnahmen aus den Passionsspielen 2010 nicht ausreichen werden, um die strukturellen Probleme der Gemeinde zu überbrücken. Trotz des immensen Schuldenstandes gibt es aber auch Positives: Oberammergau Tourismus blieb 2008 um rund 500000 Euro unter den geplanten Kosten.In den Haushaltsberatungen wurde zudem festgelegt, sowohl die Grundsteuer A (land- und forstwirtschaftliche Grundstücke / Erlös 2008: 9800 Euro) als auch die Grundsteuer B (Erlös 2008: 780000 Euro) nicht weiter anzuheben. Auch in Sachen Gewerbesteuer gibt es bürgerfreundliches zu berichten: Der Gewerbesteuerhebesatz liegt derzeit bei 350%, angesichts der wirtschaftlich schwierigen Zeit und der prognostizierten Wirtschaftskrise sah der Gemeinderat derzeit aber von einer weiteren Anhebung ab. Aus den gleichen Gründen lehnte man auch die Anhebung des Fremdenverkehrsbeitrags um 1% ab. Wer die genauen und ausführlichen Zahlen einsehen will, kann diese selbstverständlich via email bei uns anfordern.

 

NEU HINZUGEFÜGTE DOWNLOADS: GESCHÄFTSORDNUNG DES GEMEINDERATES OBERAMMERGAU UND GEMEINDEVERFASSUNGSRECHTSSATZUNG (17.12.2008)

Wir haben im Downloadbereich zwei neue Schriftstücke für Sie abgelegt: zum Einen die Geschäftsordnung (GeschO) des Gemeinderates, die sog. „Spielregeln“, zum Anderen die Gemeindeverfassungsrechtssatzung (GVerfS), welche Zusammensetzung, Ausschüsse, Aufgaben und Entschädigungen des Gemeinderates beinhaltet. Harte Kost, die aber sein muss. Für Interessierte gleich hier

 

                                                                                                                                                                                                                      
„KITA“ UND HORT : WEITERE SOZIALPROJEKTE IM AMMERTAL (14.12.2008)
Die Bundesregierung hat beschlossen, ab 2013 den normierten Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz für Kinder, die das dritte Lebensjahr vollendet haben, zu erweitern auf Kinder ab dem ersten vollendeten Lebensjahr. Für die Schaffung von neuen bedarfsanerkannten Plätzen für Kinder unter 3 Jahren bis 2013 stellt der Bund 4 Milliarden Euro Zuschüsse bereit. Weitere 100 Mio. Euro sollen vom Freistaat hinzukommen. Die Hälfte der entstehenden Kosten ist dann von den Kommunen zu tragen.Derzeit gibt es im Ammertal keine geeignete Einrichtung in der Kleinkinder entsprechend betreut werden können. Diese Aufgabe ist nur im Rahmen einer interkommunalen Zusammenarbeit im Ammertal zu stemmen. Bis 2013 bleibt noch Zeit wichtige Fragen der Organisation und Zusammenarbeit zu klären. Den generellen „Start“ auch in Verwaltungshinsicht gab der Finanz/Hauptausschuss schon jetzt, um das Projekt voranzubringen. Hort (der in Zusammenarbeit mit Herrn Eschbach vom Marie Mattfeld - Haus in leerstehenden Räumen der Volksschule untergebracht werden soll) und die Kindertagesstätten können als weiterer Baustein des neuen Oberammergauer Leitbildes gesehen werden. Dort steht unter dem Punkt „Soziale Grundlagen und Daseinsfürsorge“ neben der 'Grund und Hauptschule als Bildungszentrum im Ammertal' auch zu lesen, man „wolle familienfreundliche Maßnahmen zur Tagesbetreuung bedarfsgerecht bereitstellen“. Ein erster Schritt ist hiermit nun getan. Eine Kostenschätzung für die Projekte soll die Verwaltung bis Ende Januar 2009 vorlegen.
    

 

SONNENHOF: VORSTELLUNG DER UMPLANUNGEN DURCH DEN VORHABENTRÄGER (13.12.2008)

Der Betreiber des Hotel Sonnenhof hat in der GR-Sitzung am 10.12.08 die neuen Erweiterungspläne zusammen mit einem Modell im Maßstab 1:250 vorgestellt. Nach eigenen Angaben wurden allen Einwendungen von Seiten des Landratsamtes, des Bauamtes und des beratenden Rechtsanwaltes Dr. Spieß rechnung getragen. Der geplante Neubau befindet sich nun – bis auf wenige Ausnahmen – innerhalb des Flächennutzungsplanes. Die Gutachten wurden alle vorgelegt, das Naturschutzgutachten zeigt – bei der vorliegenden Bebauung – nunmehr keine Bedenken auf; auch das geologische Gutachten bestätigt, dass durch die geringeren Eingriffe Auswirkungen auf die nordwestlich gelegenen Fischweiher jetzt ausgeschlossen sind.  Ein paar Zahlen: Es sollen 58 neue Zimmer entstehen, die Gebäudeeingriffe in die Landschaft – besonders im Bereich des „Kopfbaues im Osten – gehen um 85% zurück. „Die Gesamtkubatur des neuen Hotels hat sich um 60% reduziert, kein Gebäude sei unterkellert. Beim Neubau rechne man mit einem Gebäudevolumen von etwa 16.000 cbm, der Altbestand weise ein Volumen von rund 14.800 cbm auf." Die Sitzung war eine reine Informationsveranstaltung für den Gemeinderat – beschlossen wurde nichts. Die Initiative Osterbichl wurde am nächsten Tag im Rathaus von BGM Nunn über die neue Planung informiert – dies hatte der Gemeinderat noch vor Beginn der Sitzung festgelegt. Bürgermeister Arno Nunn wird auch bei seiner Bürgersprechstunde am kommenden Donnerstag, den 18.12.2008 Projekt und Modell interessierten Bürgern vorstellen.

 


    

„WEITER GEHTS!“ - GEMEINSAMER FRAKTIONSÜBERGREIFENDER ANTRAG ZUR WEITEREN VORGEHENSWEISE 'ORTSENTWICKLUNG' (5.12.2008)

Seit dem Ende der Fußgängerzone Anfang November trifft sich in regelmäßigen Abständen eine fraktionsübergreifende, unabhängige 'Arbeitsgruppe Ortsgestaltung', bestehend aus Christl Freier (FL) Simon Fischer, Kilian Härtle (EfO), Michael Fux (CSU), Ludwig Utschneider und Alexander Raggl (PWG). Auch Bürgermeister Nunn wurde schon involviert, zusätzlich steht unserer Arbeitsgruppe der Städteplaner und Architekt Peter Höldrich - kostenlos – beratend zur Verfügung. Dafür auch an dieser Stelle an alle Beteiligten vielen Dank! In den ersten Treffen wurden zunächst die Schwerpunkte gesetzt und versucht, die zukünftige Entwicklung auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen. Jetzt steht von Seiten der Arbeitsgruppe ein großer Schritt bevor: Erstmalig für Oberammergau soll sich ein Städtebaulehrstuhl der Technischen Universität München (TUM) im Rahmen eines Semesterentwurfes der Sache annehmen. Hierbei soll der „Fall Oberammergau“ als Entwurfsthema bei den Architekturstudenten der TU Angeboten werden und so sollen im Laufe eines Semesters Konzepte, Ideen und konkrete Entwürfe zur Ortsmitte und Ammergauer Haus entstehen, die dann im Sommer 2009 – so die vorläufige Planung – als Ausstellung in Oberammergau vorgestellt werden sollen. Momentan befindet sich „Entschieden für Oberammergau“ gerade in den Beratungen mit der TU München. Zur Zeit haben 2 Lehrstühle ein Interesse geäußert, ein spezialisierter Lehrstuhl äußerte bereits, an dem Thema schon kommendes Semester arbeiten zu wollen. Modalitäten wie Auflagen, Kosten und Vorgaben sind aber noch exakt abzustimmen. Entschieden für Oberammergau sieht in dieser Idee eine gute Möglichkeit, Aussenstehende ohne Vorbehalte am Projekt teilhaben zu lassen. Oft behindern rechtliche Hindernisse oder andere private, finanzielle Blockaden sinnvolle Ideen. Wir sehen in den TU Entwürfen (es werden wahrscheinlich ca. 20-30 Varianten entstehen) einen wegweisenden und interessanten Ideenpool für Oberammergaus Zukunft.

Ein erster Schritt ist nun, das Projekt dem Gemeinderat zur Abstimmung vorzulegen. Dies wird durch einen fraktionsübergreifenden Antrag in nächster Zeit so weit sein. Vielen Dank an dieser Stelle an Ludwig Utschneider für die Ausformulierung des Antrages sowie an die anderen Teilnehmer für die Unterstützung dieser Idee. Den Antrag werden wir nach den Ergebnissen der Beratungen mit der TU hier veröffentlichen. 

     

REGIONALE SCHULENTWICKLUNG IM AMMERTAL: EINRICHTUNG EINER HAUPT- UND REALSCHULE AN DER VOLKSSCHULE OBERAMMERGAU (1.12.2008)

 

Der Rektor der Oberammergauer Volksschule, Herr Sappa, hat in der Gemeinderatssitzung am 1.12.2008 in einem sehr ausfühlichen und informativen Bericht und folgend Antrag für die Einführung einer Realschulklasse in Oberammergau plädiert. Hauptgrund sei das Bildungsangebot für das gesamte Ammertal zu verbessern. Schulwege würden enorm verkürzt. Durch den Schülerrückgang seien in der Oberammergauer Grund – und Hauptschule seit Jahren räumliche Kapazitäten freigeworden, deren Nutzung sich für das Projekt anbieten würde. Sappa will zunächst eine „echte 5R“ mit Realschullehrplan und Lehrern einführen, er selbst rechnet -falls alles klappt- schon ab September 2009. Danach will man je nach Schülerzahl über eine Erweiterung bzw. eine 'mehrzügige Realschule' nachdenken.Noch einen positiven Effekt hätte eine Realschule: Den Leistungs/ oder Entscheidungsdruck, sich schon nach der 4. Klasse für einen Schulwechsel entscheiden zu müssen, kann durch ein Realschuljahr am Ort erheblich abgepuffert werden.

Einstimmig beschloss der Gemeinderat schließlich den Antrag für eine Einrichtung der Realschule. Dieser soll so schnell wie möglich dem Kultusministerium zur Genehmigung vorgelegt werden. Dieser Beschluss ist auch mit dem Leitbildpunkt „Bildung“ konform, welches der Gemeinderat im August aufgestellt hatte.

Wie ein solches Projekt aussieht, kann man bereits an der Volksschule Rottach Egern sehen. Herr Sappa hat uns einen Zeitungsbericht zur dortigen Kooperationsschule zur Verfügung gestellt.  lesen ...

 

 

NÄCHSTER SCHRITT FÜR DIE ORTSENTWICKLUNG: KLAUSURTAGUNG AM 24. JANUAR 2009 (1.12.2008)

Anfang nächsten Jahres hält der Gemeinderat eigens für die weitere Entwicklung des Ortes eine Klausurtagung ab. Hierbei soll es um das Thema Ortszentrum und auch um den Umgang mit den Immobilien des Ortes gehen. Ebenso steht das Ammergauer Haus auf der Themenliste. Seit dem Beschluss zur Öffnung der Fußgängerzone hat sich eine fraktionsübergreifende, unabhängige Ortsgestaltungsgruppe gebildet, welche das Thema – wie nach der Beschlussfassung geäußert - zur Zeit vorantreibt. Über die einzelnen Ideen und Ziele werden wir Sie demnächst unter „Projekte & Dienste“ genau informieren.

  
   
AUSSERORDENTLICHE BÜRGERVERSAMMLUNG  "WellenBerg" (25.11.08)
Am Mittwoch, den 03. Dezember 2008, 20:00 Uhr, findet im „Kleinen Theater“ eine außerordentliche Bürgerversammlung zum Thema „Bade- und Freizeitzentrum WellenBerg“
statt.
Es ist folgende Tagesordnung vorgesehen:
- Begrüßung und Einführung durch den 1. Bürgermeister
- Bericht des Werkleiters: Ausgangssituation, Aktuelle Maßnahmen, Künftige Entwicklung
- Diskussion
Alle Mitbürgerinnen und Mitbürger sind zu der außerordentlichen Bürgerversammlung herzlich eingeladen. Hierbei ergibt sich die Möglichkeit näheres über Zahlen, Auswirkungen / Einsparungsmöglichkeiten verschiedener Modelle zu erfahren sowie natürlich seine eigene Meinung zu äussern.

 
NEUER HISTORISCHER FILM: OBERAMMERGAUER IMPRESSIONEN 1934 (24.11.2008)
In einem überlieferten amerikanischen home-video von 1934 , welches einst bei einer Deutschlandrundreise gedreht wurde, haben wir auch einige Sequenzen von Oberammergau entdeckt.
Diese waren anfangs schwer zu finden, da der gesamte Film von schlechter Qualität und 'spiegelverkehrt' aufgenommen worden war.
Wir haben den Film 'richtig gedreht' und stellen Ihnen nun die "Ammergauer Sequenzen" vor (Dorfstraße, Platz vor der Sternapotheke, Mühlbach, Kriegerdenkmal uvm.).   zum Film (1MB, Windows Media Player)
     

ARBEITSKREIS PASSIONSTHEATER (AKP) STELLT KONZEPT ZUR ERNEUERUNG/UMGESTALTUNG DES UMFELDES DES PASSIONSTHEATERS VOR - ALTE PROBLEMATIK MIT TOILETTEN EBENSO AUFGEGRIFFEN  (21.11.2008)

Der im Juni gegründete, aus Gemeinderäten verschiedener Fraktionen und einem Mitarbeiter des Bauamtes zusammengesetzte Arbeitskreis Passionstheater hat in 5 Treffen vor Ort und einigen internen Gesprächen ein Konzept zum Umgang mit der mangelhaften Toilettensituation am Passionstheater und der besucherfreundlichen Gestaltung des Vorplatzes erstellt und nun erstmals dem gesamten Gemeinderat am 12.11.2008 vorgestellt. Johannes Maier (Bauamt) sowie die Gemeinderäte Karl-Heinz Götz, Kilian Härtle, Peter Held, Georg Schauer, Christian Stückl und Rolf Zigon haben in den letzten Monaten ein genaues Raumprogramm/Funktionsprogramm für die Passion 2010 aufgestellt und mehrere Szenarien durchgespielt. Durch mobile Einheiten kann auf verschiedenste Bedürfnisse der Besucher reagiert werden, auch wurden die Erfahrungen der letzten Passionsspiele mit eingebracht.Gefasst und überdacht werden sollen die Module durch eine kostengünstige Zelt-Konstruktion, die flexibel auch an anderen Orten im Dorf bei Bedarf aufgestellt werden kann.

Einen zweiten Schwerpunkt legte die Gruppe auf die Lösung des Toilettenproblems: Als Beispiel wären 42 Damentoiletten erforderlich, 18 sind momentan vorhanden. Diesem Problem könne entweder durch eine zweite Spange innerhalb des Theaters entgegnet werden, oder durch gemietete mobile Systeme.

Im Großen und Ganzen zeigte sich der Gemeinderat sehr zufrieden mit dem Resultat, einige Punkte seien noch zu überarbeiten und dann erneut zu diskutieren, so der allgemeine Konsens.

„Entschieden für Oberammergau“ stellt Ihnen eine Präsentation (multipage-pdf) mit den vorläufigen verschiedenen Vorschlägen und Impressionen des Arbeitskreises hier als Download zur Verfügung. (2MB).

 

   

1. BÜRGERMEISTERBRIEF IM NOVEMBER (27.10.2008)

Bürgermeister Nunn wird nach eigenen Angaben im November seinen ersten Bürgerbrief herausbringen. Die Wiedereinführung einer Bürgerinformation wurde durch einen Antrag der Fraktion Profil Mitte August mehrheitlich beschlossen. Bürgermeister Nunn erklärte sich bereit, die Information zu übernehmen. Dies wurde von allen Gemeinderäten begrüßt, es handle sich um eine direkte, neutrale Information aus erster Hand.

 

 

DACH: MONTIEREN, VERSPANNEN, ÜBERPRÜFEN… (26.10.2008)

 

Neues vom Dach: Die vor Regen schützende Folie wurde nun unter die Zerstäuberrauten aus Edelstahl montiert. Zuvor wurde die Gesamtkonstruktion nach dem Einbringen der Rautenfelder in einem aufwändigem Verfahren verspannt. Dabei musste darauf geachtet werden, dass die Schale durch die Zugkräfte ihre ausgeklügelte Geometrie nicht ändert.

Zur Zeit werden nun auch die durch die vielen Planungsänderungen notwendigen Schnitt- und Schweißstellen durch ein anerkanntes Institut der Fachrichtung Schweißtechnik überprüft und beschichtet.

 

 

ANFRAGEN UND EMAILS ERST WIEDER AB MITTE NOVEMBER (25.10.2008)

Simon Fischer ist vom 1.11. – 15.11., Kilian Härtle vom 6.11. – 20.11. im Urlaub. Ihre emails und Anfragen werden wir ab Mitte November wieder beantworten können. Wir bitten um Ihr Verständnis.

 

BESUCHERZAHLEN VERANSTALTUNGEN 2008 (WA 9.10.2008) (23.10.2008)

Im Werkausschuss am 9.10.2008 wurden die Besucherzahlen des Kultursommers 2008 aufgezeigt. Wir wollen Ihnen diese Zahlen unkommentiert zur Verfügung stellen:

Paulus 2.383 davon 1383 Freikarten (großteils bedingt durch den Ausfall der Dacheröffnung

Brandner 4649 davon 96 Freikarten

Fleming/Villazon 3295 davon 230 Freikarten

Jeremias 5520 davon 1273 Freikarten (überw. Mitwirkende)

Aufsplittung Fleming/Villazon:

30 Meet & Greet, 48 Presse, 60 Sponsoren, 12 Münchner Rundfunkorchester, 53 FAN KIDS, 4 Zwink, 2 Nunn, 8 Fleming, 6 Dirigent, 2 Techn. Direktor, 5 Villazon


 
OBERAMMERGAU MUSEUM SAISON 2009 - PLANUNGEN (18.10.2008)
In der Werkausschusssitzung vom 15.10.2008 wurde unter Anderem über die weitere Vorgehensweise bezüglich der Ausstellungen im Oberammergau Museum beraten. Zunächst soll die mit viel Eigeninitiative und der Beteiligung der Oberammergauer Schnitzschule ins Leben gerufene Ausstellung „Zeitsprung“ bis Mitte Juni 2009 fortgeführt werden, die anschließend nach Innsbruck weiterwandert. Die Ausstellung ist Euregioprojekt, wird daher gefördert und ist längerfristig ausgelegt.
Ab Juli bis November 2009  ist dann die Retrospektive Hubert Nikolaus Lang angesetzt, einem bekannten Oberammergauer Künstler, der u.a. auch christliche Motive umsetzt und interpretiert: Eine passende Ausstellung gemäß dem neuen Leitbild von Oberammergau und zugleich eine gute Einstimmung für das Passionsjahr. Die Kosten dafür fallen im Gegensatz zu anderen Ausstellungen eher gering aus, Werkleiter Gerl beziffert sie auf etwa 5000 Euro.
Für das Passionsjahr ist dann laut Förderverein Oberammergau Museum evtl. eine Ausstellung zur Passionsgeschichte angedacht, so Rolf Zigon.
In kurzer Zeit werden Frau Dr. Constanze Werner zusammen mit Oberammergau Tourismus die Planungen für eine große Ausstellung über den berühmten Oberammergauer Künstler Zeno Diemer beginnen – zeitig auch deswegen, um eine exakte Kostenschätzung aufstellen zu können. Des Weiteren sollen wieder Fördermittel aus Kulturfonds für diese Ausstellung genutzt werden.
         

ZUSATZINFORMATIONEN ZUM PASSIONSBUDGET (15.10.2008)

Zusätzlich zu den in der Presse geschilderten Zahlen wollen wir noch einige Informationen zum Thema Budget Passionsspiele an Sie weitergeben:

  • Es ist das erste mal, dass es im Zusammenhang mit den Passionsspielen ein klar aufgestelltes Budget gibt. Christian Stückl hat im Gemeinderat mehrmals das akribisch ausgearbeitete Budget vorgestellt und es wurde jeder einzelne Aufstellungspunkt diskutiert.

  • Das Budget selbst wurde vom Gemeinderat gedeckelt, d.h es hat oberste Priorität, unter diesen Zahlen zu bleiben.

  • Euro-Umstellung und Inflation wurden mit einem Satz von 25% (=2,5% p/a) mit eingerechnet.

  • Das Budget wurde mit einer angenommenen Auslastung von 85% kalkuliert. Ab einer Auslastung von ca. 92 % bleibt mehr für die Gemeinde übrig, als die Investitionskosten betragen. Zur Information: Die Passionsspiele 2000 hatten eine Auslastung von 100%

  • Zweifelhafte oder zeitlich schwer einzuhaltende Ausgabenposten im Budget ( z.B. Passionsausstellung) hat der Gemeinderat mit einem Sperrvermerk versehen.

  • Brandschutzauflagen, TÜV-Auflagen für Bühnentechnik, statische Ertüchtigungen der Halle sind als Kostenfaktor im Budget bereits mit eingerechnet.

  • „Kein Comeback für Wilson & Co“: Momentan ist eine Ausstellung mit heimischen Künstlern geplant, initiiert vom Museums-Förderverein und Schnitzschulleiter Florian Stückl. Es haben sich bis jetzt rund 30 Künstler und Bildhauer beworben, die ein Modell Ihrer später vergrößerten (ca. 80cmx250cm) Arbeit vorstellen sollen. Die Ausstellung soll – wenn Sie stattfindet – in kompakter und geballter Weisse in der Nähe des Passionstheaters aufgebaut werden. Eine weitere Vorgehensweise wurde noch nicht besprochen.


 

SEHR HOHE MARKT-DICHTE: SCHON SEIT APRIL 2008 BESCHLOSSEN (15.10.2008)

Statt des eigentlich geplanten Heimwerkermarktes am Gewerbegebiet LOK steht nun ein zusätzlicher Discountmarkt mit über 800 Quadratmeter Verkaufsfläche kurz vor der Eröffnung. Wie uns jetzt von öffentlicher Seite zugetragen und bestätigt wurde, hatte noch der alte Bauausschuss (2002-2008) einer „Nutzungsänderung des Heimwerkermarktes zum "Geschäftshaus für Nahrungs- u. Genussmittel"“ einstimmig in der Sitzung vom 14.April 2008 zugestimmt und damit noch ein Tor für einen zusätzlichen Lebensmittelmarkt aufgestoßen.

 

   
ENTSCHIEDEN FÜR OBERAMMERGAU LEGT WIDERSPRUCH GEGEN DEN BESCHLUSSVORSCHLAG „ENTLASTUNG DER WERKLEITUNG“ EIN. (GR SITZUNG VOM 24.9.08) (9.10.2008)
In der GR Sitzung vom sollte die Werkleitung OT der Jahre 2005 und 2006 entlastet werden.
Generell ging es um die „Absegnung“ der Jahresabschlüsse (2005: 4,79 Mio. Defizit / 2006: 4,18 Mio Defizit), sowie die Annahme der diesbezüglichen Rechnungsprüfung.
Dieses Thema wurde auch in der Werkausschussitzung am 18.9. vordiskutiert und nun erneut zum Beschluss vorgelegt. Der Beschlussvorschlag wurde von Kilian Härtle nicht akzeptiert: „Man kann nicht einer Entlastung von Vorgängen zustimmen, welche man zuvor heftig kritisiert hat, wie z.B. die Vorfälle von mit Loreley-Klassik“. Die Verwaltung machte darauf Aufmerksam, dass man Gründe zur Verneinung des Beschlusses vorweisen müsse. „Dies sei in der kurzen Zeit gar nicht möglich - ausserdem gebe es ja bekanntlich jede Menge "schwebender Verfahren" “ , so Härtle.
Eine große Mehrheit fand letztendlich der neue Beschlussvorschlag von Herrn Trainer, die Entlastung „formal“ vorzunehmen, so kann das Landratsamt weiter diesbezügliche Tätigkeiten abschließen, dem neuen Gemeinderat bleibt jedoch die Möglichkeit offen, die Vorkommnisse der letzten Jahre wieder aufzurollen.

LETZTE WOCHE: BUND DER STEUERZAHLER STELLT SCHWARZBUCH 2008 VOR (8.10.2008)
Der Präsident des Bundes der Steuerzahler BdSt, Herr Daeke hat das neue Steuer-Schwarzbuch 2008 vorgestellt. Kuriose, aber eigentlich dramatische Tatsachenberichte, die zum Kopfschütteln einladen, garantieren eine kurzweilige Lektüre. Auch Garmisch-Partenkirchen ist mit dem Neubau der Skisprungschanze vertreten, deren Kosten erheblich gestiegen waren. Ein weiteres Beispiel für Steuerverschwendung laut BdST ist der „Management-Plan „Wölfe in Bayern“: Erkenntnisse wie „Haben Sie Respekt vor dem Tier!“, „Laufen Sie nicht weg!“ oder „Laufen Sie nicht hinterher - Wölfe sind keine Kuscheltiere“ waren dem Land Bayern einiges an Aufwand und Ausgaben wert.
Mehr solcher erschreckender Kuriositäten finden Sie online auf den Seiten des BdSt:
         

EIN UMSTRITTENES THEMA NIMMT NEUE WENDUNG: 13:8 GEGEN DEN FORTBESTAND DES BISHERIGEN PROBEVERSUCHS FUßGÄNGERZONE (08.10.08)
Die Gemeinderäte der Liste Entschieden für Oberammergau, Kilian Härtle und Simon Fischer, haben sich für eine neue Ortsgestaltung und eine Wiederaufnahme von Planungen für ein Oberammergauer Zentrum ausgesprochen. Wir stimmten aber auch ganz klar gegen eine Fortführung des Probeversuchs in der Dorfstrasse.
Dringend notwendig ist für uns ab sofort mit den Planungen und der Entwicklung einer großen, funktionierenden Fußgängerzone zu beginnen. Ziel ist eine schnellstmögliche Umsetzung.
Trotz der knappen Mittel sehen wir langfristig eine Chance und Notwendigkeit für eine Fußgängerzone.
Für die zukünftige Entwicklung von Oberammergau wird das Angebot einer Fußgängerzone von großer Wichtigkeit sein. Dass diese in der Dorfstraße liegt, ist nach wie vor nicht ausgeschlossen, die Strasse ist durch das Angebot prädestiniert. Über neue Modelle muss nachgedacht werden.
Aus einem positiven Probeversuch (viele Qualitäten waren durchaus erkennbar - das hat die Entscheidung sehr schwer gemacht) sollte auch eine reelle Fußgängerzone werden können und das sehen wir gefährdet wenn wir verbissen an den zwei Fronten festhalten. Es soll wieder eine neutrale Diskussionsgrundlage geschaffen werden. Das hätte schon vor einiger Zeit geschehen müssen: Jetzt ist der Weg dafür frei.
Wir möchten die Hauptgründe für die jetzige Beendigung des Probebetriebes darlegen:
Auch wenn sich im Bereich der Fußgängerzone einiges entwickelt hat, hätte diese ‚Fußgängerzone’ aus der finanziellen Lage der Gemeinde nur als Provisorium fortbestehen können. Die Unannehmlichkeiten und Probleme, die die Sperrung der Dorfstraße hervorruft können somit auch nur in geringem Maße gelöst werden, da hierzu momentan kein großer Aufwand betrieben werden kann.
Viele politische Fehlentscheidungen und andere Faktoren in den letzten Jahren haben zu der momentanen sehr bedenklichen Haushaltslage geführt. Das jetzt die Mittel fehlen, die den Probeversuch weiterzuentwickeln, und dazu die Umfahrungsprobleme sinnvoll zu lösen, zeigt sich jetzt direkt in den Auswirkungen.
Das Argument mit einer Schließung des Provisoriums die innenliegenden Geschäfte zu schädigen ist so nicht richtig: Von keinem Geschäft wurden durch den Probeversuch bedingte Steigerungen oder Rückgänge registriert, vielmehr klagen alle (auch ausserhalb) über eine abnehmende Tendenz. Dem Einzelhandel schadet aber gewiss das vor 3 Jahren beschlossene Gewerbegebiet.
Bisher wurden die Probleme, welche durch das Provisorium entstehen noch nicht ausreichend geklärt und diskutiert. Wir haben uns selbst ein Bild in der Verlegergasse gemacht.
Viele Bürger sind für eine Fußgängerzone (oftmals auch in ausgeweiteter Form) - lehnen aber das jetzige Provisorium ab.
Daher am Provisorium festzuhalten schien uns in der momentanen Lage der falsche Weg. 
Wir orientieren uns darüber hinaus an unserem Wahlprogramm, in welchem wir uns in derartiger Weise ebenso geäußert haben.
 Kilian Härtle, Simon Fischer

 

 

 

NACH "STREIBL GEHT - FUX KOMMT" JETZT "NEUMEIER GEHT - STREIBL KOMMT": AUFREGENDER WAHLSONNTAG -  FLORIAN STREIBL IST MdL !   (30.9.2008)

Florian Streibl ist bei der Landtags – und Bezirkstagswahl im Stimmkreis Bad Tölz-Wolfratshausen für die Freien Wähler in den Landtag gewählt worden!  

Der Freie Wähler wurde von Listenplatz 16 aus auf Platz vier vorgewählt und schaffte somit den Einzug ins Münchner Maximilianeum. Am 15. Oktober beginnt sein Amt als Landtagsabgeordneter in der diesbezüglichen konstituierenden Sitzung. Die frühere Vertretung aus dem Ammertal, Johann Neumeier (CSU), erreichte die notwendigen Stimmen nicht mehr. Generell erlebte die CSU am Wahlsonntag ein herbes Debakel: die einstige 'Partei der absoluten Mehrheit' erreichte nur noch um die 43 %. Teilweise wurden bis zu 20 % Stimmenverlust verzeichnet. Der bayerische Ministerpräsident Dr. Günther Beckstein ist darauf hin am 1.10. zurückgetreten.

'Entschieden für Oberammergau'  möchte dem Flori an dieser Stelle zum Erfolg gratulieren und Ihm alles Gute wünschen! Für alle Daten und Statistiken zur Wahl haben wir einen Direktlink ins Landratsamt eingerichtet:

www.lra-gap.de

 


ENTGEGEN DER GERÜCHTE: "LUGGI-FEUER" ERHIELT UND ERHÄLT WEITERHIN UNTERSTÜTZUNG    - ERGEBNIS DER N.Ö. GR-SITZUNG VOM 11.8.2008 (27.9.2008)
Entgegen einiger Gerüchte hat die Gemeinde Oberammergau das Ludwigfeuer in Oberammergau auch dieses Jahr mit 5000 Euro unterstützt. Das soll auch in künftigen Jahren bis zur Aufhebung des Beschlusses so sein. Der Brauch des Luggi-Feuers wird seit Jahrzehnten durch die Eigeninitiative und den nicht unerheblichen Einsatz der vielen Mitwirkenden am Leben gehalten, hebt Oberammergau von anderen Gemeinden ab und ist Anziehungspunkt für sehr viele Zuschauer aus dem gesamten Oberland, so der Tenor der Diskusssion im Gemeinderat.
Außerdem passe ein Ereigniss wie das Ludwigfeuer perfekt zum neuen Leitbild der Gemeinde Oberammergau, welche in Zukunft Brauchtum und Alleinstellungsmerkmale Oberammergaus stärker fördern will.
 
STELLUNGNAHME DER FRAKTION 'MIT PROFIL' ZUM FLUGBLATT DER PARTEILOSEN WÄHLERGEMEINSCHAFT (27.9.2008)
 
Die Fraktion 'Mit Profil' hat in einem internen Schreiben auf den Inhalt des Flugblattes "Informationen für unser Dorf" reagiert und insbesondere die Vorwürfe zu mangelnder Transparenz klargestellt. Entschieden für Oberammergau hat diese Internetpräsenz zur Veröffentlichung des Schreibens zur Verfügung gestellt. Zum Lesen der Stellungnahme klicken Sie bitte direkt hier.
    
                
WIE VERSPROCHEN: STÜCKL INFORMIERT UND STELLT BUDGET VOR (25.9.2008)
Wie nach der umstrittenen Gemeinderatssitzung bezüglich des Budgets (siehe unsere Klarstellung vom 4.8.08) angekündigt, veranstaltet Christian Stückl am Sonntag, den 12. Oktober um 20 Uhr im Ammergauer Haus einen Informationsabend zu Inszenierung und Budget.
Eine Stunde früher, um 19 Uhr, hält der musikalische Leiter der Passionsspiele, Markus Zwink, ebenfalls eine eigene Informationsveranstaltung für Interessierte von Chor und Orchester ab.
     
    
STREIBL GEHT - FUX KOMMT (24.9.2008)
Michael Fux wurde in der Gemeinderatssitzung vom 24.9.2008 zum neuen Gemeinderatsmitglied vereidigt. Er tritt damit die Nachfolge von Tobias Streibl an, der aus beruflichen und privaten Gründen um sein Ausscheiden aus dem Ehrenamt gebeten hat.
Fux war 1996 Gründungsmitglied von „DIE JUNGEN“, welche damals knapp den Einzug ins Rathaus verfehlten. Wir von ‚Entschieden für Oberammergau’ begrüßen den ‚Fuxi’, wünschen Ihm eine gute Hand und freuen uns, dass durch diese Personalie der Oberammergauer Gemeinderat zusätzlich wieder ein Stück jünger geworden ist.
 
  
BEIRATSSITZUNG DER SCHNITZSCHULE OBERAMMERGAU (19.9.2008)
Am Freitag, den 19.9.2008 hat die diesjährige Beiratssitzung der Schnitzschule Oberammergau stattgefunden. Anwesend waren Frau Philip von der Bayerischen Staatsregierung, Landrat Kühn, Schnitzschulleiter Florian Stückl, Prof. Nikolaus Lang, BGM Arno Nunn und die beiden Beiräte der Gemeinde, Florian Lang und Kilian Härtle.
Diskutiert wurden grundsätzliche Themen, ein Rückblick auf das vergangene Schuljahr wurde aufgezeigt, und der Stand der Holzschnitzerei im Allgemeinen erörtert. Generell wurde festgelegt, die Schnitzschule in Zukunft stärker nach außen zu repräsentieren, dies auch in Oberammergau selbst. Auch die Aktion der Schneeskulpturen im Oberammergauer Zentrum soll heuer nach Möglichkeit wieder stattfinden.

 
OFFIZIELLER TEXT DES LEITBILDES VON OBERAMMERGAU  JETZT ONLINE (11.9.2008)
Der Gemeinderat hat in seiner Klausurtagung am 9.8.08 ein Leitbild für die Zukunft Oberammergaus aufgestellt.
Der Gemeinderat hatte das Leitbild in gemeinsamer, konstruktiver Arbeit erstellt und zugleich mit mehreren Terminvorgaben ergänzt, die momentan bis Mitte 2009 reichen. So soll erreicht werden, dass das Leitbild schnell und zielgerecht angepackt wird. Anfang September war im Garmisch - Partenkirchner Tagblatt über das neue Leitbild zu lesen, vor Kurzem hat Bürgermeister Nunn es auch online auf der Homepage der Gemeinde zur Verfügung gestellt. (www.gemeinde-oberammergau.de) Auch bei uns können Sie das Leitbild einsehen:  Wir haben es unter Downloads für Sie als pdf-Datei eingestellt.
Das Leitbild ist übergreifend formuliert worden. Sollten sie konkrete Fragen zu den einzelnen Punkten haben, werden wir diese gerne im Forum unter "Allgemeine Fragen" detailliert beantworten.
   
 
GEGENDARSTELLUNG ZUM TAGBLATT-BERICHT "INVESTOR AUS HOLLAND ZEIGT INTERESSE" VOM 9.9.2008 
Vom Inhalt dess Zeitungsberichtes im GAP-Tagblatt wollen wir uns hiermit in strikter Weise distanzieren und anhand von Zitaten folgendes klarstellen: 
"Nach Tagblatt Informationen befindet sich die Gemeinde derzeit in Gesprächen mit einem Baden-Württembergischen Projektmanagement-Unternehmen" - Davon ist dem gesamten Gemeinderat nichts bekannt! 
"Man habe dem Bürgermeister und dem Gemeinderat bereits verschiedene Vorschläge unterbreitet" - Diese Aussage ist definitiv falsch! Mit dem Gemeinderat haben weder Gespräche stattgefunden, noch wurden wir schriftlich informiert!
Inwiefern Gespräche mit Bürgermeister Nunn stattgefunden haben wissen wir nicht. Der Zeitungsbericht trägt aber nicht gerade zu einem positiven Bild des Gemeinderates, sowie dem Bemühen aus der heiklen Situation "Wellenberg" das Beste zu machen, bei.
Liebe Oberammergauerinnen, liebe Oberammergauer, falls Sie detaillierte Fragen zum Thema haben, werden wir diese im Forum gerne für Sie direkt beantworten. Wir hoffen wir konnten dem für uns überraschenden Bericht hiermit zu Genüge entgegentreten und für etwas mehr Klarheit sorgen.
      
Kilian Härtle & Simon Fischer
     
    
    
WELLENBERG - GERÜCHTE CONTRA IDEEN (6.9.2008)
In Oberammergau kursiert das Gerücht, dass der Gemeinderat und die Verwaltung bestrebt seien, den Wellenberg ganz zu schließen. Es kursieren sogar exakte Kostenschätzungen über einen evtl. Abriss. Im Internetforum der Parteilosen Wählergemeinschaft wird darüber diskutiert - auch wir wollen uns aus Sicht der Gemeinderäte und unserer Liste dazu äußern:
   
Das Gerücht der bevorzugten Abrisses ist falsch. Es wurde nie darüber Gesprochen. Fakt ist, dass Herr Gerl, eingestellt als Sanierer, vom gesamten Gemeinderat noch in der Klausurtagung im Ende Juli den eindeutigen Auftrag bekommen hat möglichst viele Szenarien durchzuspielen und auch durchzurechnen: Von der Beibehaltung des Status Quo (mit rund 950.000 Euro Defizit / Jahr) , über den Wegfall einzelner Bereiche (Heissbecken, Rutschenhaus) usw., und das wie gesagt nur aus der Sicht der Zahlen! Der Wellenberg wird erst in nächster Zeit ausgiebig (wie von Ludwig Utschneider im Forum erwähnt) diskutiert werden - beschlossen ist definitiv nichts.
Soweit die Information der beiden Gemeinderäte unserer Liste.
  
Die Liste hat schon in Ihrem Konzeptflugblatt (siehe Downloadbereich) im Wahlkampf eine Umstrukturierung des Wellenbergs erwähnt und angestrebt  Dabei geht es wieder um die Frage der Verhältnismäßigkeit: Was ist für einen 5000 Einwohner Ort angemessen? Der jetzige Wellenberg kann als 'Event' schon lange nicht mehr mithalten. Wenn wir in der Liga der großen Freizeitbäder mitspielen wollten, bräuchten wir eine Generalsanierung und zusätzlich alle 3-4 Jahre Neuerungen im Erlebnisbereich, um mit der Konkurrenz mithalten zu können. (Therme Erding usw...).
Es kommt also für unser Bad darauf an, in anderen Bereichen zu Punkten, d.h. Nischen zu suchen. Dort existieren schon einige, teils kostengünstige Ideen:
z.B. Einbindung der Pizzeria La Grappa mit Biergarten ins Bad, Bereitsstellung von Grillplätzen ("Erlebnisbad"), Im Sommer FLEXIBLE Verlängerung der Öffnungszeiten, damit sich auch für viele das "Baden nach der Arbeit" rentiert;  Runter mit den Eintrittspreisen - man zahlt momentan für vieles mit, was man nicht nutzt; Je nach Saison nur Öffnung von Teilbereichen: Brauche ich im Sommer bei 30 Grad ein Heissbecken?, Ist es aus energetischer Sicht sinnvoll, im Winter in einem Heissbecken nach aussen Schwimmen zu können?. Problem Abwasserkosten: Umwandlung des kalten Beckens in ein Naturbecken mit Selbstreinigender Funktion: damit auch Erhöhung des Flairs (Ruheoase...) und der Badequalität uvm.
Das ist ein kleiner Bereich der  Ideen und Gedanken, welche wir uns gemacht haben - und welche durchaus aufzeigen, dass es uns nicht daran liegt, Oberammergau zu Tode zu sparen. Alle diese möglichen Ideen sind natürlich auf ihre Machbarkeit zu überprüfen. Und hier wird man sich in vielen Bereichen an Leute/Firmen wenden, die sich auskennen und einschlägige Referenzen haben.
(Badleitung, Angestellte, Fachplaner, Energieingenieure etc).
Das Thema Wellenberg ist auch ein Wesentlicher Bestandteil des Listentreffs, welchen "Entschieden für Oberammergau" Mitte September abhalten wird. Wir werden Sie darüber noch genauer informieren.
Wenn Sie noch weitere Lösungen/Ideen zu diesem Thema haben, können Sie diese gerne in unserem Forum mitteilen. Vielleicht sind Ihre Ideen weitere Bausteine im Gesamtkonzept Wellenberg.
      
             
SIMON FISCHER TREIBT JUGEND- UND ARBEITSPLATZPROJEKTE VON "ENTSCHIEDEN FÜR OBERAMMERGAU"   VORAN (1.9.2008)
Simon Fischer hat als Jugendbeauftragter der Gemeinde Oberammergau an Treffen mit den Jugendbeauftragten anderer Gemeinden teilgenommen und dabei auch die im Wahlkampf geäußerte Idee der ‚Ammertaler Arbeitsbörse’ angesprochen. Diese fand im allgemeinen Gremium große Zustimmung - vielleicht kann die Arbeitsbörse längerfristig sogar überregional realisiert werden. Weitere Gespräche werden hierzu folgen. Auch in Oberammergau selbst hat sich in Punkto Jugendarbeit etwas getan: Bisher fanden Gespräche mit Verantwortlichen sozialer Stellen, sowie der Polizei statt. Simon Fischer plant desweiteren mehrmals jährlich eine Jugendsprechstunde einzurichten und einen „Kinder- und Jugendhilfestammtisch“ ins Leben zu rufen, bei welchem aktuelle Probleme und Ideen erörtert und auf kurzem Wege zur Umsetzung gebracht werden. Ziel ist es auch unsere Strukturen optimal zu nutzen und hierdurch eine noch bessere Vernetzung unserer vorhandenen Einrichtungen zu erreichen.
Langfristig wird auch angestrebt, den Ort in Bezug auf Kinderbetreuung und Kindergarten/Hortplätze auf einen hohen Stand zu bringen. „Dabei geht es nicht nur um den sozialen Aspekt“, so Fischer – „eine zuverlässige und effiziente Kinder- und Jugendbetreuung wird in Zukunft für Familien und Arbeitnehmer ein nicht zu unterschätzender Standortfaktor für Oberammergau sein.“
   
 
NACH ANFRAGE NACH UNTERSTÜTZUNG: EINIGE VEREINE ERHALTEN VORERST KEINE ZUSCHÜSSE MEHR  (n. ö .S. (GR) vom 23.7.2008)) (23.8.2008)

Diverse Vereine haben wegen der finanziellen Lage vorerst keine Zuschüsse mehr erhalten. Das hat der Gemeinderat in einer nichtöffentlichen Sitzung am 23.7. beschlossen. Grundlage zu dieser Abstimmung lieferten 3 Vereine bzw. Institutionen, die einen Antrag auf Zuschuss gestellt hatten: ( Ammertal Sportiv für den Alpen Bike Cup, Ammergauer Alpen Cup (Fußball), und die Nato-Schule mit einem Zuschuss zum Herbstball.) Der Gemeinderat argumentierte in großer Mehrheit, dass nicht um jeden Vereinsantrag eigens debattiert werden dürfe. Man brauche eine klare Linie, bis Oberammergau sich wieder Zahlungen leisten könne. So hat man entschieden, auf die Geldleistungen an die o.g. Institutionen vorerst zu verzichten, Sachleistungen (Bauhof etc.) werden aber weiterhin gerne für die Vereine geleistet, da man die Eigeninitiativen sehr begrüße. Eine Grundsatzentscheidung hierzu soll noch folgen.

Wichtig: Vereinszuschüsse, welche im Haushalt bereits verankert sind (z.B. jährlich vereinbarte Zahlungen) werden natürlich weiterhin bezahlt! - Auch hier will der Gemeiderat eine klare, nachvollziehbare Linie fahren.

    

ZERSTÄUBERMEMBRAN AUFGEZOGEN (19.08.2008)
Ein weiterer Schritt zur hoffentlich baldigen Fertigstellung der fahrbaren Bühnenüberdachung ist fast vollbracht: Die letzten Rauten des Edelstahlnetzes, welches die Regentropfen zerstäuben und somit ein Prasseln verhindern sollen, werden gerade montiert. Die Arbeiten am Edelstahlnetz waren wegen Maßungenauigkeiten in letzter Zeit ins Stocken geraten, weswegen auch die geplante Eröffnung der Überdachung ausfallen musste.
Unter die Edelstahlrauten wird anschließend die Folie gespannt, welche vor den Niederschlägen schützt.
 

SKIBETRIEB IM WINTER (17.08.2008)
Die Kolbenlifte und die Kolbensesselbahn bleiben Oberammergau für die Wintersaison zunächst erhalten. Laut Nachricht von Herrn Gerl seien noch wesentliche Punkte mit Grundstückseignern abzuklären, außerdem „wolle man nicht um jeden Preis verkaufen“ so 1. Bürgermeister Nunn. Die Wintersaison soll regulär mit den ersten ausreichenden Schneefällen starten und ist je nach Witterung vorerst bis 31.3.2009 angesetzt.
 
 
 SOMMERFERIEN: SITZUNGSFREIE ZEIT (15.8.2008)
Bis zu den nächsten Sitzungen Mitte September hat der Gemeinderat Sitzungsfreie Zeit. Bisher wurden seit Mai aufgrund vieler drängenden Probleme 11 GR-Sitzungen abgehalten, das entspricht der sonst üblichen Sitzungsanzahl in einem ganzen Jahr.
Durch die "Sommerferien" werden hier auf www . entschieden – fuer – oberammergau. de unter „Aktuell“
etwas weniger Informationen einfließen. Wir werden in der Zwischenzeit unseren Downloadbereich und unseren Informationspool für Sie weiter ausbauen und anpassen.
   
  
FUßGÄNGERZONE BLEIBT WIE GEPLANT BIS 2. NOVEMBER (14.8.2008)
Der Antrag der Fraktion Parteilose Wählergemeinschaft zur Öffnung der Fußgängerzone für den Verkehr zum 31.8.2008 wurde mit einer knappen Mehrheit abgelehnt. Somit bleibt die Fußgängerzone, wie am 24.10 2007 beschlossen bis zum 2. November diesen Jahres gesperrt.
Alle Fraktionen haben daraufhin angeregt, sich nun dem Thema Verkehr und Ortsgestaltung verstärkt zu widmen um eine optimale Lösung für Oberammergau zu finden. Dafür wird zudem eigens eine Gemeinderatsitzung stattfinden.
In unserem Forum können Sie aktiv Ihre Ideen und/oder negativen Erfahrungen dazu äußern,
welche wir bei der nächsten Entscheidung mit einfließen lassen.
     

GEMEINDERAT BESCHNEIDET KOMPETENZEN VON WERKLEITUNG (GERL) UND 1. BÜRGERMEISTER (NUNN) (14.8.2008)
Auf Anregung eines Antrages der Fraktion der Parteilosen Wählergemeinschaft wurde die
Entscheidungskompetenz für Personalfragen für Bürgermeister und Werkleiter von Besoldungsgruppe A9 auf Besoldungsgruppe A4 herabgesenkt. Alle darüber werden nun vom Ausschuss bzw. Gemeinderat entschieden. Abstimmungsergebnis 12:7.
 
  
VERLEGERGASSE: SPERRUNGSVORSCHLAG AN DAS LRA (14.8.2008)
Die geplante Sperrung der Verlegergasse für den Schwerlastverkehr hat noch eine Hürde zu überwinden: Laut Auskunft der Verwaltung sei durch die neue Rechts/ Sachlage eine Sperrung der Verlegergasse für den Schwerlastverkehr zu prüfen, dann könne sie mit großer Wahrscheinlichkeit in Kürze umgesetzt werden.
   
 
13.8.2008:    100 TAGE " www.entschieden-fuer-oberammergau.de "
BITTE EMPFEHLEN SIE UNS WEITER!
Seit exakt 100 Tagen gibt es nun unsere Seite. Wir sind bemüht, Sie regelmäßig auf dem Laufenden zu halten und diese Seite weiter auszubauen!
Unsere Besucherzahlen sind leider noch etwas dürftig, bitte empfehlen Sie uns daher weiter! Vielen Dank!
 
 

OBERAMMERGAU ERHÄLT WIEDER EINE BÜRGERINFORMATION (11.8.08)
In der öffentlichen Sitzung vom 11.8.08 stellte die Fraktion „Mit Profil“ den Antrag auf Wiedereinführung einer Bürgerinformation. Nach längerer Diskussion über Art und Weise der Information erklärte sich Bürgermeister Nunn bereit, ab September in regelmäßigem Turnus durch einen Bürgerbrief zu informieren, der als Beilage im Kreisboten erscheinen soll. (Darüber hinaus in Internet und via Presse). Dies wurde von allen Gemeinderäten begrüßt, es handle sich um eine direkte, neutrale Information aus erster Hand. Die Kosten werden sich für diese Lösung auf ca. 1600 Euro im Jahr belaufen, die eingestellte Oberammergauer Zeitung nahm durchschnittlich 20000 Euro pro Jahr in Anspruch.
 
  
GEMEINDERÄTE WERDEN MEHR INFORMIERT  (11.8.08)
Gemäß einem Antrag der Parteilosen Wählergemeinschaft wird der Gemeinderat in Zukunft besser über die Inhalte von nichtöffentlichen Sitzungen informiert. Das hat der Gemeinderat in seiner Sitzung vom 11.8. beschlossen. Bisher wurde über die Themen nur in der Sitzung selbst informiert, das erschwerte oft die Abstimmung aufgrund der oft komplizierten Sachverhalte und kurzen Information. In Zukunft liegen die Informationen 2 Tage vor der Sitzung zur Einsicht für die Gemeinderäte in der Gemeinde aus.
 
 
OBERAMMERGAU BEKOMMT EIN LEITBILD FÜR DIE ZUKUNFT (11.8.08)
Der Gemeinderat hat in seiner Klausurtagung am 9.8.08 ein Leitbild für die Zukunft Oberammergaus aufgestellt. Die Klausurtagung fand aus Kostengründen im Pfarrsaal statt. In der öffentlichen Sitzung am 11.8. hat Bürgermeister Nunn vorläufig über das Ergebnis der Tagung informiert:
Das Leitbild besteht aus mehreren Bereichen. Ein großes Potential liegt in unserer Natur.
Ebenso sollen in Zukunft sollen die historischen Stärken Oberammergaus stärker betont und gefördert werden. Dazu zählen Passion, Holzschnitzerei, Brauchtum – gewachsene Strukturen.
Die bisherigen Subventionen für den Tourismus werden heruntergefahren bzw. angepasst um mehr Eigeninitiative einzufordern.
Gewerbe wird nun aktiv beworben und vermarktet, Oberammergau soll zudem langfristig ganz auf regenerative Energien umstellen.
Auch im Sozialen Bereich soll vieles optimiert werden: die Pflegesituation für ältere Menschen soll sich verbessern, die Bauleitplanung soll sich verstärkt um Generationenwohnen und Einheimischenmodelle bemühen. Die Grund- und Hauptschule soll aufgrund der Entwicklung im Erziehungsbereich zu einem der Bildungszentren im Ammertal werden.
Dies ist nur ein kurzer Überblick über das Leitbild. Das ausführliche, offizielle Leitbild für die Gemeinde Oberammergau wird in Kürze von Bürgermeister Nunn bekanntgegeben.
Der Gemeinderat hatte das Leitbild in gemeinsamer, konstruktiver Arbeit erstellt und zugleich mit mehreren Terminvorgaben ergänzt, die momentan bis Mitte 2009 reichen. So soll erreicht werden, dass das Leitbild schnell und zielgerecht angepackt wird.
Der Wunsch nach weiteren Klausurtagungen wurde ebenfalls geäußert.
 
 
KLAUSURTAGUNG DES GEMEINDERATES AM SAMSTAG, DEN 9.8.2008 (8.8.2008)
Der Gemeinderat hält am Samstag den 9.8.2008 seine Klausurtagung ab. Dabei geht es in erster Linie um die Zukunft von Oberammergau, d. h. wo sich der Ort in Zukunft sieht bzw. wie er sich darstellen will. Dabei soll ein sogenanntes 'Leitbild' geschaffen werden, eine Grundrichtung, an welche sich alle folgenden Unterkonzepte orientieren. Wir müssen für unseren Ort Prioritäten setzen. Was ist uns wichtig, was wollen wir erhalten? Wo sehen wir unsere Chancen? Dass sich Oberammergau und die Oberammergauer Politik mit einer Art "wir können alles", "wir wollen alles" in letzter Zeit überschätzt hat, zeigt die derzeitige Lage. Hoffen wir, dass wir am Samstag zusammen ein zukunftfähiges Leitbild finden werden. Wenn Sie mitdiskutieren wollen und Ihre Meinung zu Ihrem "Oberammergau der Zukunft" äussern wollen, haben wir für Sie in unserem Forum dafür ein extra Thema eingerichtet.
 
 
KURZRESUMÈE ZUR BÜRGERVERSAMMLUNG VOM 31.7.   -   STELLUNGNAHME ZUM BUDGET  (4.8.2008)
Bürgermeister Arno Nunn veranstaltete am 31.7. um 20 Uhr im Kl. Theater die erste Bürgerversammlung.
Neben allgemeinen Informationen zur finanziellen Lage und zur Gemeindestruktur erregte auch die geschätzen Kosten für das Dach die Gemüter: Nunn geht hier von ca. 2.75 Mio Euro aus.
Überschattet wurde die Versammlung durch eine vehemente Diskussion über das vom Gemeinderat in nichtöffentlicher Sitzung beschlossene Budget für die Passionsspiele 2010, welches vorerst nicht veröffentlicht wird.
Aufgrund der durch Spekulationen ausgelösten öffentlichen Diskussion möchten wir aus unserer Sicht einiges klarstellen:
Es ist das erste mal, dass die Passionsspiele ein konkretes Budget bekommen, welches eingehalten werden muss und auch überwacht wird.
Das Budget wird der Bevölkerung im September bei einer eigenen Informationsveranstaltung vorgestellt werden.
Zur Zeit wird uns - besonders im Zusammenhang mit dem Budget - Thema mangelnde Transparenz vorgeworfen. Wir sehen es aber als unsere Aufgabe hier verantwortungsvoll umzugehen. Es wäre die denkbar schlechteste Lösung, diese Zahl JETZT in der Öffentlichkeit zu nennen. Und unter Öffentlichkeit sehen wir hier vielmehr die Nicht-Oberammergauer und den Presseapparat. Dass es für die Mitwirkenden oder die Bürgerinnen und Bürger von Oberammergau sehr schwer zu vermitteln ist, ist uns bewusst. Es geht hier nicht darum, den Oberammergauern etwas vorzuenthalten! In keinster Weise.
Wir stehen momentan unter dem Druck der Aufsichtsbehörden (auch hier ist noch nicht alles geklärt) und der Presse. Deshalb müssen wir hier wirklich sensibel umgehen und bitten daher um Ihr Verständnis.
Verantwortung obgrund der hohen Summe und die Aussenwirkung von Oberammergau sind uns jetzt wichtiger als die Profilierung von Einzelgruppen.
Wir wollen an dieser öffentlichen und teilweise sehr emotionalen Diskussion nicht teilnehmen - uns geht es hier um die Sache.
Bitte geben Sie dem gesamten Gemeinderat noch ein wenig Zeit - das Paket wird - wie gesagt - vorgestellt werden! Wir alle wollen fixe Zahlen nennen - die sich nicht wieder ändern.
Die Veröffentlichung an sich ist hier nicht das Thema - es geht um den Faktor Zeit, bis alles abgeklärt ist. Das muss bei solchen Summen verständlich sein.
Zusätzliche Information: Es geht im Gesamtpaket nicht nur um Inszenierungsgelder oder Ähnliches. TÜV-Gutachten, Brandschutzmaßnahmen, nötige statische Maßnahmen (welche nach dem Unglück von Reichenhall gefordert werden), Versicherungen usw.  wurden ebenso beachtet.
Kilian Härtle & Simon Fischer

BAUAUSSCHUSS: 'ENTSCHIEDEN FÜR OBERAMMERGAU' STELLT MÜNDLICHEN ANTRAG ZUR ÄNDERUNG DER   WERBEANLAGENSATZUNG (26.7.2008)
Kilian Härtle hat in der Bauauschusssitzung vom 16.7.2008 angeregt, die komplette für Oberammergau gültige Werbeanlagensatzung durch eine neue zu ersetzen. „Die Satzung stamme vom 22. Juni 1984 und sei absolut nicht mehr zeitgemäß. Der heutige Stand der Technik erlaube mittlerweile wirksame moderne Werbeanlagen die sich trotzdem harmonisch in das Ortsbild einfügen können“. Die Verwaltung wird sich um eine Neuauflage der Satzung bemühen. EFO hat dazu Hilfe angeboten. Härtle: „Auch wenn eine Werbeanlagensatzung natürlich nicht das Thema Nr. 1 im Ort ist, wollen wir dennoch unsere Hausaufgaben machen und sicherstellen, dass Oberammergau nach unseren 6 Jahren im Gemeinderat auch von den Satzungen her wieder auf einem aktuellen Stand ist."
 
 
WIRBEL UM CSU-BERICHT IM GAP-TAGBLATT VOM 22.7.08
Die Äußerungen Zigons, welche am 22.7.2008 im Garmisch - Partenkirchener Tagblatt zu lesen waren, sind von unserer Seite nicht zu akzeptieren!
Wir möchten an dieser Stelle noch einmal betonen, dass die Zusammenarbeit im Gemeinderat von Anfang an sehr gut funktioniert hat und das aus unserer Überzeugung auch weiterhin der Fall sein wird. Sehr viele interfraktionelle Gespräche haben diesbezüglich stattgefunden und finden weiterhin statt. Dafür sind wir auch angetreten. Unterschiedliche politische Meinungen/ Richtungen sind im Gremium ganz normal – wichtig sind aber Auskommen und Zusammenarbeit.
Es war bisher der 2. Artikel in der Zeitung (nach dem Artikel des Museumsvereines) in welchem er den Gemeinderat in ein schlechtes Licht rückt.
Kilian Härtle & Simon Fischer

 

 

NEU! ABSTIMMUNGSERGEBNISSE DES GEMEINDERATES JETZ HIER (20.7.08):

Alle Mitglieder des neuen Gemeinderates haben festgelegt, Themen und Abstimmungen aus den Sitzungen - sofern rechtlich möglich - zu veröffentlichen. Ein "obligatorischer Tagesordnungspunkt" sorgt ab nun bei jeder Sitzung dafür, daß die jeweiligen Punkte zur Veröffentlichung freigegeben werden.

Wir haben nun mit dieser Berichterstattung gestartet: Jetzt finden Sie relevante Abstimmungssergebnisse mit wichtigen Hintergrundinformationen - und dies auch aus nicht öffentlichen Sitzungen - hier unter Aktuell nach Ihrer jeweiligen Freigabe!

 

 

HISTORISCHE FILME VON OBERAMMERGAU (15.7.08)

Ein aufmerksamer Besucher des Gästebuches unserer Seite hat historische Filmaufnahmen von Oberammergau bei der offenen Filmeplattform YouTube entdeckt, und uns die Direkt -Links dazu zur Verfügung gestellt. (Die Links verweisen Sie direkt zum Film auf der YouTube Seite und stehen damit rechtlich nicht mehr in unserem Einflussbereich.(Siehe auch unseren Haftungsausschluss)). Wir haben die Filme aber selbst schon gesichtet und waren begeistert!

 

Einer davon zeigt Oberammergau und seine Menschen im Jahre 1910:

http://www.youtube.com/watch?v=6_dASqViiOs   (externer Link)

Der andere zeigt Oberammergau im Jahre 1950 und legt einen Fokus auf die Passion und die Hauptdarsteller:
http://www.youtube.com/watch?v=kf-3p8iiGow  (externer Link)

Beim Klick auf die jeweiligen Links startet der entsprechendeFilm auf der Youtube Seite automatisch. Nach den Filmen gelangen Sie über den "Zurück Button" ihres Browsers wieder hier her. Viel Vergnügen! 


BÜRGSCHAFT FÜR PASSIONSSPIELE 2010 JETZ FIX! (10.7.2008)

Um die Vorbereitungen und die Durchführung der Passionsspiele zu finanzieren brauchte es ca. 10 Millionen Euro zusätzliche Finanzmittel. Vor Kurzem gab es in dieser Angelegenheit eine gute Nachricht: der Freistaat Bayern springt ein. Die Landesregierung übernimmt eine Bürgschaft - und zwar über 80 Prozent der benötigten Mittel. Dies teilte der Bayerische Ministerpräsident Dr. Günther Beckstein bei seinem Besuch in Oberammergau am 10.7. mit. Zuvor stellte Finanzminister Huber eine Bedingung: Auch die Oberammergauer Gemeinde selbst muß große Anstengungen unternehmen, um in Zukunft aus den Finanzproblemen herauszukommen. Der Ministerpräsident wurde bei einem Empfang am späten Nachmittag von Bürgermeister Nunn, dem Gemeinderat, dem Musikverein Oberammergau und vielen anderen Stellvertretern örtlicher Vereine im Foyer des Passionstheaters begrüßt.

 


GESCHÄFTSORDNUNG DES NEUEN GEMEINDERATES STEHT FEST (5.7.2008)

Die Geschäftsordnung des neuen Gemeinderates, quasi die "Spielregeln", die die Kompetenzen von Gemeinderat und Bürgermeister regeln, ist in den letzten Wochen von der Verwaltung zur Veröffentlichung ausgearbeitet worden. Alle Fraktionen haben schon vor Ihrem Amtsantritt hart an der neuen Geschäftsordnung gearbeitet und viele Verbesserungsvorschläge eingebracht. In Kürze finden Sie die gesamte Geschäftsordnung zum bequemen Download auf unserer Seite. Darüber hinaus werden wir eine Zusammenfassung erstellen, welche für eilige Leser die Neuerungen, Änderungen und Verbesserungen der Geschäftsordnung in knapper, verständlicher Weise aufzeigt.

 

 

GUTE STIMMUNG UND ZUSAMMENARBEIT IM GEMEINDERAT (2.7.2008)

Durch den Kommentar zum Pressebericht über die Vorwürfe und Anzeigen der " SPD contra "Gelb" im "Garmisch - Partenkirchener Tagblatt" könnte der Eindruck erweckt worden sein, dass die bisherige gute Zusammenarbeit und das gute Auskommen sehr darunter leidet bzw. die Gefahr besteht, wieder in alte Gräben zu rutschen. Wir möchten an dieser Stelle betonen, dass dies absolut nicht der Fall ist. Ludwig Utschneider erwähnt in seiner Presseerklärung dass "....  die Kooperation mit ... der Fraktion „Mit Profil" Gott sei Dank gut funktioniert". Desweiteren äußerte er uns gegenüber intern, dass "die Zusammenarbeit über die Fraktionsgrenzen ... bislang sehr gut funktioniert." Wir werten und schätzen das genau so und sehen darin eine wichtige und gute Ausgangslage für die Lösung der Probleme in nächster Zeit!

Beachten Sie hierzu auch den Gastbeitrag von Ludwig Utschneider in unserem Forum. 

 

 

1. BÜRGERMEISTER ARNO NUNN HAT EINE BÜRGERSPRECHSTUNDE EINGERICHTET (2.7.2008)

Im vorläufig geplanten 2-wöchigem Turnus bietet der Bürgermeister nun Bürgersprechstunden an.

 

 

"NACHGEDACHT"... (30.6.2008)

Die geplante Eröffnung des fahrbaren Bühnendaches am 12. Juli 2008 wird nicht stattfinden. Was in den letzten 4 Jahren nicht geklappt hat konnte auch der neue Gemeinderat in den vergangenen 2 Monaten nicht schaffen. Den vorübergehenden Schlusspunkt setzten überaschend Schwierigkeiten bei den Maßtoleranzen der rautenförmigen Felder. Alle geplanten Veranstaltungen im Passionstheater werden jedoch stattfinden.

 



LISTE STARTET "BRAINSTORMING" FÜR GEMEINDEHOMEPAGE (1.6.2008)

Die Liste "Entschieden für Oberrammergau" arbeitet seit einiger Zeit an ersten Vorstellungen einer Oberammergauer Homepage (Inhalt, Funktionen, Layout) welche dann auch die "Ammergauer Arbeitsbörse" beinhalten soll. Sind erste konkrete Vorstellungen vorhanden, werden wir sie hier vorstellen.


 

JUGENDBEAUFTRAGTER UND SCHNITZSCHULE (28.5.2008)

Simon Fischer ist zu Jugenbeauftragten der Gemeinde Oberammergau, Kilian Härtle zusammen mit Florian Lang ("Für unser Dorf") zum Beauftragten der Schnitzschule gewählt worden. Demnächst werden auch hier die ersten Gespräche und Treffen stattfinden.

 


MÜNDLICHER ANTRAG UM AUSFÜHLICHE INFORMATION DER GEMEINDE: HOHEIT / VERWALTUNG (27.5.2008)

Simon Fischer stellte in der öffentlichen Sitzung am 27.5.2008 den Antrag, dass die Hoheitsverwaltung einen ähnlichen Bericht zum Ist-Zustand der Verwaltung abgibt, wie es Herr Gerl von Oberammergau Tourismus am 26. Mai 2008 tat. (Informationsveranstaltungen, Handouts etc...).

 

 

FÜHRUNGSBETRIEB PASSIONSTHEATER (20.5.2008)

Neben dem "Tagesgeschäft" beschäftigt sich unsere Liste momentan mit der Neustrukturierung des Führungsbetriebes im Passionstheater. (Wie im Wahlprogramm angekündigt) Seit ca. 3 Wochen stehen wir in engem Kontakt mit Reiseunternehmen und haben diesbezüglich auch schon mehrere Gespräche geführt. 

Am 2.Juni 08 hat von unserer Seite ein Treffen mit Bürgermeister Nunn und dem Werkleiter OT, Herrn Gerl statt gefunden, bei welchem wir unser Konzept, sowie die Kontakte zu Reiseveranstaltern vorgestellt und übergeben haben.

Sollte es hierzu Neuigkeiten geben, werden wir Sie an dieser Stelle darüber informieren.

 


SCHAUKASTEN ZUR BÜRGERINFORMATION (24.5.2008)

Unsere Liste plant, einen Schaukasten zum Aushang aktueller Informationen am Rathaus einzurichten. Momentan sind laut Auskunft der Gemeindeverwaltung noch alle Kästen vermietet. Sobald der Schaukasten "in Betrieb" ist, werden wir Sie natürlich umgehend informieren.

 


ANTRAG Nr. 1 der Liste "Entschieden für Oberammergau" an den Gemeinderat (1.5.2008)

Am 1.5.2008 haben wir den ersten Antrag unserer Liste an den Gemeinderat gestellt. Darin ging es um die Forderung nach monatlichen Kurzrechenschaftsberichten von Oberammergau Tourismus, der Ammergauer Alpen GmbH und der Marketingstelle der Passionsspiele. Unser Antrag wurde in der öffentlichen Sitzung am 27.5.08 behandelt und ist nach längerer Diskussion in wesentlichen Zügen einstimmig angenommen worden. Die Einzelbetriebe werden künftig in kurzen Intervallen anhand einer 20-Punkte Liste mit wesentlichen Eckdaten informieren.  Nähere Infos dazu in Kürze.