Archiv 2010

Hier finden Sie alle Berichte der Jungen Liste aus dem Jahr 2010 in chronologischer Reihenfolge

 

 
ERLEBNIS: SONNENFINSTERNISBRUNCH AUF DEM LABER (30.12.2010) 

Folgende Mitteilung erreichte uns von der Laberbergbahn – wir geben diese gerne weiter:

Zur partiellen Sonnenfinsternis am Dienstag 04.01.2011 um 9.26 Uhr startet die Laber-
Bergbahn den Fahrbetrieb bereits um 7.30 Uhr.
Sie haben die Möglichkeit bei einem gemütlichen Frühstück zuerst den Sonnenaufgang
und dann die Sonnenfinsternis vom Aussichtsrestaurant aus zu beobachten.
Die Berg- und Talfahrt inkl. Frühstücksbrunch kostet bei Auffahrt bis 9.30 Uhr nur 15,--€.
Vorankündigung: Nächste Vollmondfahrt geplant für Mittwoch, 19.01.2011.
            
      
NUNN WAGT MUTIGEN EINSCHNITT BEI AMMERGAUER ALPEN … UND GEHT IN DIESEM PUNKT POLITISCH BADEN. (21.12.2010)
Ausgelöst durch den Blog-Eintrag unseres Kollegen Michael Fux kam die wohl für uns bisher ärgerlichste nichtöffentliche Sitzung ins GAP - Tagblatt, die wir seit unserem Amtsantritt 2008 erleben mussten. Ein scheinbar harmloser Tagesordnungspunkt „Vertragsverlängerung Ammergauer Alpen“ entpuppte sich dann in der Sitzung als Hau - Ruck-Not – Entscheidung - weil sich niemand der nahenden Kündigungsfrist des Ammergauer-Alpen Vertrages bewusst war.
So gab es für die meisten wohl nur eine Möglichkeit: Hand hoch für eine Vertragsverlängerung, um den Fortbestand der Ammergauer Alpen nicht zu gefährden.
Macht 5 Jahre x rund 600.000 Euro
So steht dann in der heutigen Tagblattausgabe zu lesen, dass eine große Mehrheit für die Vertragsverlängerung der Ammergauer Alpen gestimmt hat.
Wir beide von „Entschieden für Oberammergau“ gehörten nicht zu dieser großen Mehrheit.
Denn wir waren sauer. Und enttäuscht.
Seit Wochen bemühen wir uns intern um eine Umstrukturierung innerhalb der AA.
Sei es eine Beteiligung der Leistungsträger oder Gewerbetreibenden, eine Umstaffelung der Beitragsbeteiligung, eine Einbeziehung des Wellenbergs (Fux – Vorschlag), die Namensänderung, die Einbeziehung und mehr Mitspracherecht der Leistungsträger, u.v.m.
Seit 2 Wochen bieten wir Hoteliers und Vermieter die Möglichkeit, sich an der Diskussion zu beteiligen.
Letztendlich ließen wir nach der Abstimmung ins Protokoll aufnehmen:
"Kilian Härtle und Simon Fischer (EfO) möchten explizit feststellen, dass sie nicht gegen die Ammergauer Alpen GmbH sind, zudem wollen Sie durch Ablehnung Ihre ausdrücklich nicht die Leistung von Herrn Christöphler und den Angestellten der AA kritisieren.
Vielmehr wollen  Sie dadurch Ihr absolutes Unverständnis der Vorgehensweise zu diesem Tagesordnungspunkt zum Ausdruck bringen.
Härtle und Fischer äußern, sie können nicht für eine Verlängerung des Vertragswerks der AA stimmen, weil den Gemeinderäten durch den völlig überaschenden Termindruck jeglicher Einfluss auf Vertragsinhalte und eventuelle Verbesserungsvorschläge verwehrt war."
Durch diesen „Last Minute – Beschluss“ wurde DIE Chance vertan, etwas zu ändern.
Man wird nun hoffentlich bemüht sein, die Änderungsvorschläge anderweitig noch irgendwie in die GmbH zu integrieren. Mal sehen.
 
Simon Fischer & Kilian Härtle

 

 

 

PASSIONSTHEATER GMBH BEGINNT MIT DER VERMARKTUNG DER NÄCHSTEN SAISON (17.12.2010)
Auf der momentan noch im Aufbau befindlichen, völlig neu gestalteten Homepage des Passionstheaters, hat die neugegründete „Passionstheater GmbH“ (wir berichteten)  mit dem Marketing für die nächste „Spielsaison“ begonnen. Auf der Homepage www.passionstheater.de finden Sie die genauen Spieldaten, zudem können Sie direkt Karten bestellen, was früher an das DER abgegben werden musste und teilweise nur telefonisch möglich war.
Schon jetzt zeigen sich also die Vorteile des „alles aus einer Hand – Prinzips“.
Ein YouTube Film, sowie viele Hinweise zum Autor Thomas Mann, zum Stück selbst, und ein Link zur Sonderausstellung im Oberammergau Museum vervollständigen den Auftritt.
Bleibt zu hoffen, dass sich die Seite bald in ihrem fertigen „Gewand“ präsentiert und viele Besucher auf sich und die Veranstaltungen aufmerksam macht.
Bildquelle und Rechte: Passionstheater GmbH
   
   
   
NEU: PRESSEECHO ZUM THEMA UND WEITERE INFORMATIONEN:
(Süddeutsche Zeitung)
(Merkur Online)
*externe Links, bitte beachten Sie unseren Disclaimer
   

 

 
FILM: MEDITATIONSWEG AMMERGAUER ALPEN (15.12.2010)
Der vor Kurzem eingeführte „Meditationsweg Ammergauer Alpen“ hat sich inzwischen zu
einem Erfolgsmodell entwickelt und wird auch schon von einigen Gastbetrieben als
mit angeboten. Laut AA schafft er eine passende Verbindung von Geist/Gesundheit und Kultur und repräsentiert somit auch die touristische Grundausrichtung der Ammergauer Alpen. Mehr oder weniger durch Zufall haben wir einen ausführlichen Bericht zum Meditationsweg von Zeno Bierling beim Anbieter YouTube gefunden.
Der Film zeigt alle 15 Stationen des neuen Meditationswegs in wunderschönen, stimmungsvollen Aufnahmen: http://www.youtube.com/watch?v=EyrAJPyB2ZA *
* externer Link, bitte beachten Sie unseren Disclaimer
© Zeno Bierling
 
 
 

AMMERGAUER ALPEN: BIS JETZT „TOTE HOSE“ BEI DEN LEISTUNGSTRÄGERN (15.12.2010)

Vor einer Woche haben wir von „Entschieden für Oberammergau“ über unsere generelle Tendenz in Sachen Ammergauer Alpen berichtet und unsere Forderungen und Überlegungen zu einer Möglichen Umstrukturierung zur Diskussion gestellt.
Dabei war es uns besonders wichtig, die Meinungen der Leistungsträger (z.B. Hotels, Vermieter, Gewerbe etc…) zu hören und eine Diskussion zu diesem Thema anzustoßen.
Im Wesentlichen ging es uns hierbei darum, zu erfahren, welche Defizite die Angesprochenen derzeit an den AA sehen, inwiefern Sie bereit wären einen Anteil an den AA zu übernehmen, und so selbst Teil der Gesellschafterversammlung zu werden. (siehe hierzu auch unsere Vorschläge vom 8. Dezember).
Indes ist bei uns vorerst Ernüchterung eingekehrt:
Bis jetzt hat sich bisher nur ein Oberammergauer Vermieterehepaar per email zur Zukunft der AA Alpen geäußert. (welches ganz nebenbei übrigens die Einbindung der Leistungsträger ebenso für unbedingt notwendig hält).
Wir hoffen, dass diese momentane „Flaute“ nicht sinnbildlich für den Beitrag der Leistungsträger an den künftigen AA ist.
Daher noch'mal unsere Bitte:
Wir halten es nun auf jeden Fall für wichtig und angebracht, das Thema zu diskutieren. Dies soll auch außerhalb des Gemeinderates geschehen!
Nutzen wir jetzt die Chance für Veränderungen und neue Ideen!
Schreiben Sie uns Ihre Meinung an liste-junge@web.de .
 
   

UNSER GROßES "EfO-SPEZIAL" ZUR BÜRGERVERSAMMLUNG AM 9. DEZEMBER

BÜRGERVERSAMMLUNG

67 TAGE NACH DER PASSION 2010: BÜRGERMEISTER UND WERKLEITER PRÄSENTIEREN DIE VORLÄUFIGE ABRECHNUNG (10.12.20010)
Jeder weis es, es wurde Jahrelang kritisiert: Die Passionsspiele 2000 sind bis heute nicht richtig und abschließend abgerechnet. Umso mehr zeigte sich auch in diesem Punkt Neuerungen und Verbesserungen der Passion 2010: Die Abrechnung ist heuer – nur gute 2 Monate nach den Passionsspielen – so gut wie fertig!
Wir machen’s kurz – denn die Zahlen sprechen für sich - keiner hatte mit einem sochen Egebnis gerechnet:
37,8 Mio Ergebnisüberschuss, 19,49 Mio hatte man kalkuliert.
Besser kann es nicht laufen!
Sogar die Passion 2000 wurde überboten, soweit man die Zahlen zusammen bringt ergab sich damals ein Erlös von 26,6 Mio Euro.
Das oft kritisierte Budget war in Summe und Konzept ebenfalls ein Erfolgsmodell:
Rund 32 Mio. waren darin als Ausgaben verankert, nach momentanem Stand wurden hiervon ‚nur’ 27,7 Mio benötigt.
Bei der Inszenierung, die Werkleiter Gerl als „Grundlage des wahnsinnigen Erfolges der Passion“ bezeichnete, hatte Spielleiter Stückl selbst, gegenüber dem aufgestellten Ansatz, ca. 1 Mio Euro eingespart.
Generell bezeichneten die Verantwortlichen die Vorbereitung und die Durchführung als „Nervenritt“, besonders auch Hinsichtlich der schleppenden Verkaufszahlen. Es sei prima gearbeitet worden und man habe in diversen Krisensitzungen immer wieder neu auf Situationen reagiert. „Letztendlich seien fast alle Entscheidungen des Gemeinderates und der Verantwortlichen richtig gewesen, wie das Ergebnis zeige“, so Nunn.
Werkleiter Gerl sagte, Bürgermeister Nunn habe in der ganzen Passionsvorbereitungsphase eine Geradlinigkeit bewiesen und an den Tag gelegt, wie man es von einem Politiker normalerweise nicht kennt.
Dieser gab den Dank an alle Beteiligten und Mitwirkenden weiter. „Ihr wart das, die dass alles auf die Füße gestellt haben, und das ist auch bei allen Besuchern der Passionsspiele angekommen“.
   
   
  
BÜRGERVERSAMMLUNG
„ICH WAR JEDEN CENT WERT, DEN DIE GEMEINDE FÜR MICH GEZAHLT HAT“
Anlässlich der Bürgerversammlung und dem Auslaufen seines Amtes als Werkleiter schilderte Alfons Gerl in – aus unserer Sicht eigentlich gerechtfertigtem – deutlichen Eigenlob die Geschehnisse und Konfliktlösungen in seiner Amtszeit seit 2007. Warum auch nicht – „ned g’schimpft is g’lobt gnua“ hört man in Oberammergau zu oft. Und in der Tat hat Gerl, neben einigen Verfehlungen die er direkt benannte und einräumte, einiges erreicht und wichtige Weichen gestellt.
Auch wir von EfO mussten damals – in einer der ersten Sitzungen erfahren – wie schlimm es um Oberammergau stand. Wir waren absolut Pleite, (es gibt keinen passenderen Begriff) zudem hatten vorherige Legislaturperioden einen Berg an Problemen hinterlassen.
 
Gerl begann mit einer Auflistung des Status Quo bei seiner „Übernahme“:
  • Desolate finanzielle Gesamtsituation: Kreditunwürdigkeit drohte, die nächsten 2 Jahre schienen nicht mehr Finanzierbar zu sein
  • Passion 2010 nicht finanziert: Man hatte sich seit 2000 nicht um die Finanzierung oder Rücklagen für 2010 gekümmert.
  • Dach war nicht finanziert, desolate Verträge, Bauverzögerungen, Umplanungen
  • Diverse Rechtsstreitigkeiten
  • Liquiditätsengpass bereits Ende 2007 (Kreditaufnahmen für Löhne, Einschränkungen beim Räumdienst im Winter, Minderung Straßenbeleuchtung, Unterhalt Wanderwege etc…): „Teilweise wusste ich nicht mal mehr, wie ich im nächsten Monat meine Angestellten zahlen sollte“
  • Diverse Probleme mit Partner DER
  • Schlechte Kommunikation mit Aufsichtsbehörde
 
Sanierungsmassnahmen (kurzfristig) , u.a.:
  • Einführung eines Controlling-Systems
  • Nichtbesetzung einer Stelle (Schwangerschaft)
  • Nichtverlängerung von 6 befristeten Arbeitsverträgen
  • Aufbau eines Personalpools (statt der bisherigen Insellösungen der Betriebe)
  • Outsourcing des gesamten Fremdenverkehrsbereichs in die Ammergauer Alpen GmbH zum 01.01.2008
  • Betriebswirtschaftliche Schulung der Betriebsleiter (Budgetierungsprozess 2008)
  • Änderung der Preispolitik
  • Reduzierung der Zuschüsse an Vereine und andere Träger des sportlichen/sozialen/kulturellen Lebens in Oberammergau
  • Parkraumbewirtschaftung Kolben
  • Einbeziehung des Museums-Vereins in den Museums-Betrieb (bis jetzt gescheitert)
 
Weiteres und Resultate:
  • Gestaltung der Verträge Ammergauer AlpenGmbH
  • Gestaltung der Verträge mit DER insbesondere Gesellschaftsvertrag
  • Sicherung der Liquidität Ende 2009 ohne Inanspruchnahme eines DER Kredits
  • Optimierung cash management (Einsparung dadurch rund 400.000 €)
  • Beendigung diverser Rechtsstreite (Einsparvolumen ca. 250.000 €
  • Überführung des Personals von OT (Tourismus) in die Ammergauer Alpen GmbH
  • Beendigung diverser Arbeitsverhältnisse)
  • Monatliche Soll-Ist Ist-vergleiche für Betriebsleiter
  • Verabschiedung der Wirtschaftspläne bereitsEnde des Vorjahres
  • Quartalsberichte im Werkausschuss
  • Einführung Parkraumbewirtschaftung Kolben
  • Einigung Loreley mit DER
  • Verkauf Campingpark
  • Auflösung der Gärtnerei
  • Beschluss Verkauf Lift
  • Abschluss der Mediation Dach (Schluss – Vergleich)
  • Erarbeitung einer Ablauforganisation Passion
  • Verbesserung der Informationspolitik gegenüber den Mitgliedern des Gemeinderates
  • Verbesserung der Zusammenarbeit mit Aufsichtsbehörde (Herrn Hopfensberger )
  • Deutliche Reduzierung der Überstundensituation bei OT
  • Diverse Entscheidungen für die Vorbereitung der Passion 2010
 
Ehrlich und kritisch äußerte er folgende nicht gelöste Probleme:
  • Verkauf Kolbenlift nicht abgeschlossen
  • Gesamtkonzept Wellenberg nicht erkennbar
  • Lösung Ammergauer Haus fehlt
 
Gerl’s Schlussatz: „Auch wenn manche es nicht sehen wollen und mich als untätig betiteln – ich behaupte für mich, ich war jeden Cent wert, den die Gemeinde für mich bezahlt hat.“
 
Wir glauben Gerls Auflistung zeigt deutlich auf, was alles im Argen lag. Daher resultiert auch, warum gewisse Sachen erst nach und nach erledigt werden konnte und sich immer wieder verzögerten. Denn neben dem Versuch, das „Insolvente Oberammergau“ wieder einigermaßen auf Kurs zu bringen, wurde ganz nebenbei ein Mega-Projekt perfekt durchgezogen:
Die Passion 2010.
 
Herr Gerl und seine strikte – oft auch kritisierte Art - wird uns tageweise noch erhalten bleiben: Er wird noch offene Sachen abwickeln, die Rückführung von OT begleiten, die Aufarbeitung der Passion fortsetzen und ein Handbuch Passion zusammenstellen, in dem sämtliche Probleme (Verträge,Vermietung , Preise etc…) und Verbesserungsvorschläge zusammengefasst sind. Hierfür will er sich mit den verschiedensten Gruppierungen an einen Tisch setzen.
Die Stoffsammlung soll Mitte nächsten Jahres fertig sein.
  
   
 
BÜRGERVERSAMMLUNG
EIN BEWUSST FLACHGEHALTENER NEBENKRIEGSSCHAUPLATZ: DAS NEUE FLUGBLATT DER BÜRGERINITIATIVE WELLENBERG
Obwohl man von Gerl anlässlich solcher Flugblätter anderes gewohnt ist, reagierte der Werkleiter indirekt das Thema ansprechend , relativ ruhig und gelassen – aber bestimmt:
„Ich habe hier 2007 einen finanztechnischen Verhau übernommen, den man sich nicht vorstellen kann“. Allein Verfahren und Verträge zum Mobilen Dach sind ein Paradebeispiel, wie man es nicht macht. Dazu offene Rechtsstreite. Wischi Waschi – überall. Und dass mir die Bürgerinitiative vorwirft, untätig zu sein und Sachen auszusitzen, ertrage ich. Aber unter meiner Werkleitung wird sauberst gearbeitet und alles hat Hand und Fuß. Die ganzen Sachen sind zu komplex, um hier irgendwas schnell schnell hinzubasteln. Der Gemeinderat beschäftigt sich zu diesem Thema sehr intensiv, in vielen Zusatzsitzungen.“
In Punkto Wellenberg sei man auf einem guten Weg, die Ausschreibungsgrundlagen sind fast fertig, dies brauche aber alles seine Zeit.
Was passiert, wenn man hier voreilig ist, zeige die Vergangenheit. „Und eines sage ich Ihnen, meine Damen und Herren“, sagte er abschließend - „Oberammergau hat durch Hudelei und schlampige Verträge in der Vergangenheit sehr, sehr viel Geld verloren!“
Auch BGM Nunn äußerte sich zur Thematik: Hier wird in der Öffentlichkeit sehr viel einseitig dargestellt. So dürfe man einfach nicht argumentieren! Fakt sei, dass man sorgfältig an der Sache arbeite, viele Verhandlungen geführt habe, in einigen Sitzungen Einzeldetails klären musste. Man wolle sich aber auch im Nachhinein nicht den Schuh anziehen, hier schon wieder Fehler gemacht zu haben. Die Sache sei einfach zu komplex.
Ein Besucher äußerte sich kurz nach Versammlungsende gegenüber EfO:
„jetzt, wo ich die Hintergründe und die Schwierigkeiten heute erfahren habe, fühle ich mich von Euch allen da droben gut vertreten. Ich möcht’ nicht tauschen.“
Wir lassen das einfach so stehen.
  
  
  
BÜRGERVERSAMMLUNG:
STÜCKL: NEUGEGRÜNDETE GMBH SOLL PASSIONSVERANSTALTUNGEN ORGANISIEREN UND ABWICKELN
Im Zuge der Vorstellung des Veranstaltungsprogrammes 2011 äußerte Stückl, dass, auch Aufgrund eines Gemeinderatsbeschlusses, eine GmbH gegründet wurde um die Veranstaltungen zunächst für die nächsten drei Jahre zu koordinieren und abzuwickeln. Ein wesentlicher Anteil dieser Veranstaltungen sollen wieder Eigenproduktionen sein.
Die Gemeinde versorgt diese GmbH mit einer Anschussfinanzierung zur Durchführung von 300.000 Euro. Sukzessive soll die Gmbh dann weniger Zusachuss erhalten und. ggf. sogar auf eigenen Beinen stehen. Die GmbH managt neben den eigentlichen Veranstaltungen auch die Sponsorensuche, das Marketing und den Ticketverkauf. Dies ist ein nicht zu unterschätzender Punkt: Denn durch die Beendigung des Vertragsverhältnisses mit dem DER verfügt die Gemeinde nicht mehr über die Möglichkeit, Karten zu verkaufen. „Dies ist auch nicht Aufgabe einer Kommune, eine Gemeinde könne dieses Geschäft nicht optimal führen, so was gehört in professionelle Hände“ so Gerl zum Thema.
 
Im Falle der GmbH kann man also via Volkstheater oder München Ticket  o.ä. auf bestehende, effektive Verkaufsstrukturen zurückgreifen.
Mit den „300.000“ hat man auch eine fixe Budgetsumme, so kann es nicht mehr passieren, dass wie bei Jeremias oder bei David jeweils immer beliebige Summen abgerufen werden.
Risiko und Verwaltungsaufwand liegen dann auch nicht mehr auf der Gemeindeseite.
Laut Stückl muss auch viel für Image und Werbung getan werden: Erklärtes Ziel sei, bei Veranstaltungen jeweils schon das nächste Jahr massiv zu bewerben.
EfO meint: Geben wir dem Konstrukt für die kommenden 3 Jahre eine Chance! Es ist ein wichtiger Schritt zu dem, was wir schon im Wahl-Flugblatt 2008 gefordert haben:
„Wichtig ist, das Passionstheater auch in Zukunft als großartigen und einzigartigen Veranstaltungsort zu Bewerben. Veranstaltungen sollen fortgeführt werden – allerdings in einem geregelten finanziellen Konzept. […] Durch Vergabe an einen erfahrenen Veranstaltungsagent muss das Risiko der Oberammergauer Gemeinde als Veranstalter minimiert werden. […]“
  
  

 

BÜRGERVERSAMMLUNG
INFORMATIONEN ZU DEN ZWEI ZUSATZSPIELEN
Abzüglich Honorare, Verwaltungskosten, Ticketing, Shuttle-Service und anderer anfallender Kosten konnten durch die zwei Zusatzspiele rund 690.000 Euro Reinerlös erzielt werden.
In einer ersten Sitzung des Gemeinderates wurde der Erlös folgendemaßen verteilt:
200.000 Euro für ortsansässige, gemeinnützige Vereine
100.000 Euro für überregionale Spendenprojekte (mit eindeutigen Empfängeristitutionen und Verwendungszweck)
Der Rest verbleibt nach momentanem Stand bei der Gemeinde und kann für Gemeindezwecke verwendet werden:  z.B. Kindergarten, Jugend & Soziales, Bücherei, Anträge für spezielle Projekte und Vorhaben u.v.m.  Der Gemeinderat hat darüber noch gesondert zu beraten.
In einer Anfrage während der Bürgerversammlung äußerte Herr Osterhammer, dass es sinnvoll wäre, mehr Geld an Überregionale Projekte zu spenden. Besonders durch die Naturkatastrophen rund um den Globus sei der Hilfsbedarf in anderen Ländern sehr groß.
Wir von EfO teilen diese Meinung und werden diese nochmals im Gemeinderat vorbringen.
 
 
 
BÜRGERVERSAMMLUNG
DANKSAGUNGEN FÜR DEN ERFOLG DER PASSION
Im Rahmen der äußerten Werkleiter Gerl und Nunn die Gründe für den finanziellen Erfolg der Passion: Diese sei von Anfang bis Ende durchfinanziert gewesen, ein Kostenstellenkonzept ermöglichte den täglichen Ist/Soll - Zustand zu überwachen. Laut Gerl war der Einsatz des Controllers sinnvoll (wir berichteten), auch das bei dieser Passion zum ersten mal eingesetzte Budget-System hat sich bewährt und auch ausgezahlt.
Ebenso positiv zu bewerten waren wegweisende und mutige Entscheidungen des Gemeinderates, auch wenn diese oft eine knappe Mehrheit hatten.
Persönlichen Dank sprach Gerl an Christian Ostler, Hans Gerum, sowie Frau Müller aus, die für die gesamten Abrechnungen zuständig waren. Ein Standard-Abrechnungsprogramm wurde derart optimiert, dass die Lohnabrechnungen von über 2000 Personen pünktlich und ohne Komplikationen abgewickelt werden konnten.
Ein ausdrücklicher Dank ging an Ignaz Schön als Leiter der Geschäftsstelle. Er habe – teils auf seine ganz eigene Art – unglaubliches geleistet. Für Herrn Herrlinger vom DER , der für vertrieb und Kartenverkauf zuständig war, gelte das selbe.
Werkleiter Gerl wörtlich: „Der Druck, auch im Hinblick auf die schwankenden Verkaufzahlen und die Arragementrückgaben war riesig, die wöchentlichen JourFixe am Dienstag waren kein Zuckerschlecken. Es wurde kontrovers diskutiert und unter vielen Meinungen versucht, das Beste für Oberammergau heraus zu holen.“
 
Wir von "Entschieden von Oberammergau" haben Sie nun ausführlich über die finanziellen Aspekte der Passion informiert. Das wesentliche, und nicht zu unterschätzen ist aber - so auch GR' Christl Freier in der Bürgerversammlung - die Aussenwirkung der einzigartigen Geschichte, und die Art und Weise, wie Religion durch die Oberammergauer dargestellt und nach außen transportiert wurde.
Dies ist , besonders in Zeiten einer allgemeinen Krise der Kirchen, der wohl größte Erfolg dieser Passion.

MfG Kilian Härtle

 

 

 

AKTUELLE ENTWICKLUNGEN BEI DER AMMERGAUER ALPEN GmbH: CHANCEN FÜR NEUES (8.12.2010)
Wie wir alle letzte Woche aus der Presse erfahren haben, beendet Jörg Christöphler sein Amt als Geschäftsführer Mitte nächsten Jahres, zudem sollen 2011 die Vertragsverlängerungen für den weiteren Fortbestand der Ammergauer Alpen stattfinden.
Für uns Gemeinderäte von EfO ist dies ein guter Zeitpunkt um über das Konstrukt AA und seine weitere Ausrichtung nachzudenken und eine diesbezügliche öffentliche Diskussion anzuregen. Denn durch die oben genannten Hauptgründe, gibt es für die nächste Zeit nur jetzt die Möglichkeit von stärkeren Veränderungen.
Unserer Meinung nach macht ein solcher Verbund, wie etwa die Ammergauer Alpen durchaus Sinn, dennoch ist es unsere Meinung, dass speziell Oberammergau nicht gleichwertig vom Verbund profitiert – im Vergleich zum (finanziellen) Einsatz. Gefühlsmäßig hält sich Ogau seit geraumer Zeit am „Status Quo“, die anderen Ammertalgemeinden scheinen vom Namen Oberammergau und jüngst durch die Passionsspiele den stärkeren Nutzen daraus zu ziehen. Zusätzlich kann man unserer Einschätzung nach sagen, dass sich die eigentlichen  Leistungsträger (und damit auch Profiteure) stärker in die Gesellschaft einbinden sollen. Und dies nicht nur im Negativen Sinne. Doch dazu später mehr.
"Oberammergau alleine zur Zugspitzregion"?
"Oberammergau ganz alleine"?
"Selbstvermarktung Oberammergaus zusätzlich zu den AA ?"
"Verbund vergrößern"?
"Anforderungen an die zukünftige Geschäftsleitung"?
Dies sind nur einige Ansatzpunkte für eine längst fällige Diskussion und die Meinung von Bürgern, Hotellerie und Vermietern.
 „Entschieden für Oberammergau“ hat konkrete Vorschläge zum Thema erarbeitet, welche wir an dieser Stelle gerne „zur Diskussion freigeben wollen“:
Doch zunächst, als Hintergrundwissen, die reinen Fakten zur  Gesellschafts- und ergo auch Defizitbeteiligung an den Ammergauer Alpen:
Oberammergau: 49.9 %
Ettal: 3 %
Unterammergau:  3%
Saulgrub/Altenau: 3%
Bad Kohlgrub: 27,1 %
Bad Bayersoien: 14 %
 
1.
Unsere erste grundlegende Forderung:
Fokus auf Oberammergau als Hauptort und Werbeikone (Siehe z.B. Talschaft Kitzbühel): Änderung des Namens in „Oberammergauer Alpen“ o.ä. (z.B. auch "Tourismusdestination Oberammergau") Das Argument, dass eine Änderung wegen des „geografischen Begriffes Ammergauer Alpen“ schwer ist, lassen wir nicht gelten.
Ist eine Änderung des Namens mit Fokus auf „Oberammergau“ nicht durchsetzbar, ist unserer Meinung nach der Oberammergauer Beitrag zur Gesellschaft zu Kürzen um wieder eine Verhältnismäßigkeit herzustellen.
 
2.
Unsere Varianten einer neuen Gesellschaftsordnung AA
Laut Gesellschaftervertrag können die Gesellschafter Anteile Abgeben und/oder untereinander Aufteilen. Hierzu haben wir 2 Varianten einer zukünftigen Gesellschaftszusammensetzung:
 
Variante1)
Von den 49,9% Oberammergauer Beteiligung wird ein gewisser Prozentsatz an Oberammergauer Hotellerie und Vermieter abgetreten. (Bsp: Gemeinde Ogau trägt 32% , Hottelerie/Vermieter 17,9%) Hiermit wird dann auch ein Teil der laufenden Kosten an die direkten Leistungsträger abgegeben, dafür haben diese dann in Zukunft verstärkt Stimm- und Mitspracherecht, direkte Gesellschaftseinsicht, starken Einfluss. Somit werden nicht nur Mitglieder des Gemeinderates in den Gesellschafterausschuss bestimmt, sondern auch Vertreter der Hotellerie und Vermieter.
 
Variante2)
Betrifft nicht nur Oberammergau, sondern den gesamten Verbund: Zu den oben genannten 6 Gesellschaftern, vertreten durch die 6 Ammertalgemeinden, kommt ein siebter Gesellschafter, zum Beispiel eine Interessengemeinschaft „Tourismus Ammertal“ , repräsentiert durch Hotellerie und Vermieter aller Ammertalgemeinden.
Somit würde sich die Gewichtung und damit auch die Kostenverteilung neu einstellen und einpendeln. Diese Gewichtung kann dann u.E.n durchaus weit in Richtung der neuen Gesellschaftergruppe (Hotellerie  + Vermietung) fallen, wie dies etwa in Lech/Zürs am Arlberg der Fall ist. Hier sind die Hauptprofiteure auch die Hauptinvestoren - und dies bei der kompletten Touristischen Infrastruktur.
Ein heftiges Beispiel zwar – ein gesunder Mix aus Gemeinden und Leistungsträgern dürfte wohl fürs erste ein guter Schritt sein.
 
 
Wir halten es nun auf jeden Fall für wichtig und angebracht, das Thema zu diskutieren. Dies soll auch außerhalb des Gemeinderates geschehen!
 Nutzen wir jetzt die Chance für Veränderungen und neue Ideen!
Schreiben Sie uns Ihre Meinung an liste-junge@web.de . (vorerst bis Mitte Januar 2011 möglich)  Insbesondere bitten wir Hotellerie und Vermietung um Ihre Erfahrungen oder Ideen.
Ihre Kommentare werden wir dann hier veröffentlichen und zur Vorlage beim Gemeinderat aufbereiten. Jetzt schon vielen Dank! Wir sind gespannt, wie viele mitmachen!

MfG KH & SF

 

 

BÜRGERVERSAMMLUNG AM 9. DEZEMBER 2010
Wie in der Presse schon angekündigt, findet am kommenden Donnerstag, den 9. Dezember die Bürgerversammlung statt. Leider liegt uns noch keine Tagesordnung zu diesem Abend vor, sicherlich wird BGM Nunn aber über aktuelle Sachstände, u.a. Passion, Wellenberg, Kolbenlifte. OT uva.  berichten. Im Gegensatz zu den beiden bisherigen Bürgerversammlungen sind wir uns sicher, dass es für Oberammergau diesmal auch vieles Positive zu berichten gibt.
  
   
  
ALLE JAHRE WIEDER: AUCH HEUER WIEDER EfO – WEIHNACHTSSTAND (5.12.2010)
Am 28.12. veranstaltet die Liste „Entschieden für Oberammergau“ wieder ihren Weihnachtsstand „Eine besondere Bescherung“ und trägt damit erneut zur stetig wachsenden Veranstaltungsvielfalt um die Weihnachtszeit in Oberammergau bei.
Ab 11 Uhr gibt es am Max Streibl Platz beim Museum wieder Glühwein, Hot Caipirinha und andere Specials bei stimmungsvoller Deko zur Einstimmung auf den Jahresausklang.
Besonders froh sind wir, dass wir 2010 erneut den „WürstlMo“ für unsere Aktion gewinnen konnten: Der wohl berühmteste und legendäre Grillmeister im Oberland wird Sie mit seinen fränkischen Bratwürsteln und seinen ausgefallenen Sonderkreationen verwöhnen. Selbstverständlich stehen auch die zwei Gemeinderäte sowie die Mitglieder der Liste für persönliche Gespräche oder Fragen an diesem Tag gerne zur Verfügung. Wir freuen uns auf Ihr Kommen! Natürlich unterstützen wir mit dieser Aktion auch heuer wieder bedürftige Institutionen.
Also: 28. Dezember, Max Streibl Platz, ab 11 Uhr !
    
   
   
   
  
        
WEIHNACHTSVERANSTALTUNGEN IN OBERAMMERGAU (26.11.2010)
Kommenden Sonntag ist schon wieder 1. Advent. Auch dieses Jahr haben wir für Sie
einige Veranstaltungen in der Vorweihnachts und Weihnachtszeit zusammengestellt:
1. Adventswochenende:
Sa./So 27./28.11.:
Töpferausstellung „Vielerlei“;
Töpferei Lampe, ab 10 Uhr
 
So. 28.11.:
Traditioneller Christkindlmarkt und altbayrisches Adventssingen in Oberammergau
Christkindlmarkt: 10-18
Verkaufsoffener Sonntag in vielen Geschäften Oberammergaus
Adventssingen in St. Peter und Paul: 19.30
 
3. und 4. Adventswochenende:
Oberammergauer Weihnachtsmarkt rund ums Pilatushaus
10. Dezember – 12. Dezember 2010
17. Dezember – 19. Dezember 2010
Freitag: 15:00 – 19:00 Uhr
Samstag: 12:00 – 19:00 Uhr
Sonntag: 12:00 – 18:00 Uhr
 
Weihnachtlicher Handwerkermarkt in Oberammergau
11. Dezember – 12. Dezember 2010
18. Dezember – 19. Dezember 2010
10:00 – 18:00 Uhr
 
Altbayerisches Krippenspiel im Ammergauer Haus
20. Dezember 2010, 20 Uhr , AH
Karten: 8 Euro K. /16 Euro ERW. bei  Schreibwaren Haser
 
Alle Angaben ohne Anspruch auf Vollständigkeit und ohne Gewähr.

 

 

 

GEMEINDERATSITZUNG VOM 24.10.2010: CONDROBS, CARITAS, SCHULE (25.10.2010)

In der o.g Sitzung waren als Gäste Frau Zeller und Herr Menken von Condrobs, sowie Ludwig Hutter vom GAP-Tagblatt anwesend.
 
Condrobs e. V. (Garmisch-Partenkirchen); Suchtberatung durch Sozial-Pädagogen:
In der gestrigen Sitzung wurde auf Initiative von „Entschieden für Oberammergau“ ein weiterer Baustein zum „Sozialpaket Oberammergau“ beschlossen: Die Schaffung eines betreuenden und präventiven Suchtberatungsangebots. Ein Gespräch des Jugendbeauftragten Simon Fischer am 12.08.2010 bei Condrobs e. V. Ga.-Pa. zeigte eine Gelegenheit auf, nämlich dass Condrobs ab 1.1.2011 ein Suchtberatungsangebot in Oberammergau mit anfangs 2-3 Wochenstunden anbieten möchte.
Condrobs stellt hierfür Mitarbeiter und Fahrkosten. Für Büroräume etc. müsste die Gemeinde sorgen.
Geplant ist, sich die Situation in Oberammergau ca. ein Jahr anzusehen und die Sache ins Laufen zu bringen um den Bedarf abschätzen zu können. Über weitere Stunden und Mittel müsste dann neu verhandelt werden und ggf. auch bei den dafür verantwortlichen Stellen (LRA) beantragt werden.
Als Objekt für die Beratungsstelle kommt die ehemalige Praxis im I. Stock der
Schnitzlergasse 9 in Betracht. Der Gesamtaufwand für die Ausstattung ist nach grober Einschätzung mit unter 2.000 € darstellbar. (Möblierung, Telefon, PC-Internetanschluss, Nebenkosten.) Soweit die Fakten.
Angesichts dieses Vorhabens gaben Frau Zellner (Einrichtungsleiterin Condrobs GAP) und Herr Menken (Sozialpädagoge) Einblicke in Ihre Arbeit, in das Thema Sucht allgemein.
Frau Zellner erklärte, dass es insgesamt nicht mehr Jugendliche gäbe, welche z.B. alkoholabhängig sind. Bis vor 10 Jahren war dies ein Tabu-Thema und seit ca. 5 Jahren bekäme das Thema durch Politik und vor allem durch die Presse eine Starke Präsenz.
Das Wichtigste sei, den Jugendlichen zu vermitteln, dass Sucht kein Problemlöser sei, es muss hier früh angesetzt werden, Prävention ist wichtig.
Eine Beratung sei auch längst nötig, dies würden eindeutige Statistiken zeigen. Schon vor über 10 Jahren war diese übrigens in Oberammergau geplant gewesen, hatte Oberammergau damals doch den Ruf eines Drogenumschlagplatzes in der Szene, ein Drogen-Todesfall in Mittenwald richtete damals aber den Fokus ins Isartal . Betroffenen mussten in dieser Zeit das Beratungsangebot in Garmisch wahrnehmen.
„Ich bin überzeugt, dass nun eine längst überfällige Lücke in der örtlichen Jugendarbeit geschlossen wird und absolut positive Effekte durch diese Zusammenarbeit für unsere Jugendlichen entstehen werden.", so Fischer (EfO)ergänzend.
Diese neue Beratungsstelle sei auch das Ergebnis eines Gespräches, zu welchem Fischer im Juni 2009 Vertreter von Polizei, Kirchen, Jugendbetreuern, Schule und Politik geladen hatte: Alle waren sich damals einig: ein solches Angebot sei wichtig und überfällig.
Ludwig Utschneider äußerte, er werde das Projekt unterstützen, möchte aber einen guten Informationsfluss und einen Rechenschaftsbericht nach dem ersten Jahr.
BGM Nunn bedankte sich abschließend bei Simon Fischer (EFO) und bei Condrobs für die Initiative und ergänzte, dass die Betreuung auch eine passende Anlaufstelle für Angehörige oder Freundeskreise von betroffenen sein soll. Als Gemeinde wolle man offensiv und bewusst ein solches Angebot bereitstellen, das Thema gehöre aus dunklen Gassen und verschlossenen Räumen in die Öffentlichkeit.
Es folgte eine einstimmige Zustimmung für das Projekt.
Simon Fischer wird auch im kommenden Newsletter von Entschieden für Oberammergau näheres zum Thema berichten.
 
Caritas-Zentrum Garmisch-Partenkirchen; Antrag auf jährlichen Zuschuss
 
Mit Schreiben vom 22.09.2009 bat das Caritas-Zentrum Garmisch-Partenkirchen um einen Zuschuss für die Kontaktstelle und das Freiwilligenzentrum Oberammergau zur Aufrechterhaltung des flächendeckenden Angebots ihrer Leistungen für Menschen in sozialen Notlagen.
Der jährliche Zuschuss ist auch im Oberammergauer Haushalt verankert.
Beschluss:
Das Caritas-Zentrum Garmisch-Partenkirchen erhält für das Jahr 2010 einen Zuschuss in Höhe von 12.750,-- € für die Kontaktstelle und das Freiwilligenzentrum Oberammergau.
Zudem wurde beschlossen, die Zahlungen bis zum Ende der Legislaturperiode des jetzigen Gemeinderates auch ohne weiteren Antrag zu gewähren, der Jahresbericht der Caritas zeige deutlich auf, wie wichtig die Institution für Oberammergau sei.
 
Schulumlage: Schülerzahlen in den letzten 10 Jahren um über 32 % geschrumpft!
 
Gemäß den Bestimmungen des Bayer. Schulfinanzierungsgesetzes, trägt die Gemeinde
Oberammergau grundsätzlich die Kosten des Schulaufwandes für die Volksschule. Entsprechend der Zweckvereinbarung aus dem Jahre 1990 haben jedoch die Gemeinden Ettal und Unterammergau gemäß Art. B Abs. 3 BaySchFG, jährlich für die durch den Betrieb der Schule entstehenden und die anderweitig nicht gedeckten Kosten Kostenersatz nach Maßgabe der Zahl der anteiligen Schüler zu leisten. Maßgebend sind die Schülerzahlen am 1.10. des jeweiligen Schuljahres. Im Klartext bedeutet dies Ettal und Oberammergau müssen für Ihre Schüler abhängig von laufenden Kosten und Schülerzahl eine bestimmte Summe pro Schüler zahlen, welcher die Volksschule Oberammergau besucht.
Zwar sanken die Kosten laut Auskunft von Martin Norz (Verwaltung) um 19.000 Euro, allerdings habe man auch eine um 15 Personen geringere Schülerzahl. Daraus errechne sich dann eine Umlage für 2010 von 1901,37 Euro pro Schüler. (Ettal zahlt folglich für 20 Schüler rund 38.000 Euro, Unterammergau für 19 Schüler rund 36.000 Euro).
Als „dramatische Entwicklung“ bezeichnete Norz die generelle Entwicklung der Schülerzahlen in Oberammergau: 2000 betrugen diese noch 471 Schüler, bis heuer, 2010, sind diese auf 317 gesunken. 154 Schüler weniger in 10 Jahren!
 

 

 
NACHGEHOLTE SOMMERPAUSE: JETZT SIND WIR WIEDER FÜR SIE DA (24.11.2010)
Nach einer urlaubsbedingten Pause können Sie ab heute wieder wie gewohnt mit unseren aktuellen Informationen rund ums Oberammergauer Rathaus rechnen.

Heutige Gemeinderatsitzung, 19.00 Rathaus
- Condrobs e. V. (Garmisch-Partenkirchen); Suchtberatung durch Sozialpädagogen
- Caritas-Zentrum Garmisch-Partenkirchen; Antrag auf jährlichen Zuschuss
- Freiwillige Feuerwehr Oberammergau; Erlass einer neuen Satzung über Aufwendungs- und   Kostenersatz für Einsätze und anderen Leistungen
- Volksschulumlage 2010
- Geschäftsgang; Bekanntgabe von Beschlüssen aus nichtöffentlicher Sitzung
- Anfragen nach § 29 der Geschäftsordnung
 
EfO-Infobrief
Der neue Efo-Infobrief erscheint ebenfalls in nächster Zeit, darin neben vielen anderen Themen ein Bericht zum Schnitzschul-Pavillon, eine Kurzanalyse der „Wellenberg Sommer-Karte“ und natürlich aktuelle Beschlüsse. Wer noch keinen Info-Brief bezieht, kann diesen in unserem Newsletter-Portal kostenlos abonnieren.
 
Listentreffen von Entschieden für Oberammergau
Am 12.11. hat turnusgemäß ein Listetreffen von EfO stattgefunden. In gut besuchter Runde informierte Simon Fischer über die Themen Wellenberg, Kolbensesselbahn, Passionstheater Planungen zur Thematik „Energiewende“ uva.
 
„Energiewende – wir packen’s an“
EfO plant in Kürze zum Thema „Energiewende“ auch die Öffentlichkeit von Anfang an verstärkt einzubinden. Hier werden zu verschiedensten Treffen interessierte Bürger, Ingenieure und Initiativen eingeladen, welche sich bei uns gemeldet haben um hier mitzuwirken. Wir werden darüber noch genauer informieren. Das erste Treffen findet noch vor Weihnachten statt.
 
Bauausschusssitzung vom 15.11.
Urlaubsbedingt haben wir von der o.g. BA – Sitzung kein Protokoll gefertigt. Interessierte können die Inhalte der Sitzung dennoch auf den Seiten der Freien Wähler nachlesen. Kollege Utschneider hat hier ausführlich von der Sitzung berichtet.
 
„Besondere Bescherung“ – die 2.te
Wie auch schon letztes Jahr planen wir heuer wieder eine EfO-Veranstaltung  u.a. für gemeinnützige Zwecke. Wir werden Sie auch hierzu rechtzeitig informieren.

 

 

 

V-MARKT- VERKAUFSFLÄCHE : WANN WIRD HIER REAGIERT? (26.10.2010)
Die Georg Kaes GmbH hatte Mitte Januar bei der Gemeinde die Änderung des Bebauungsplanes 19b (Weinberg) beantragt. (wir berichteten). Grund dafür war eine sowohl bauliche, als auch rechtliche Entwicklung, die seit dem Beschluss „pro V-Markt – Erweiterung“ in falsche Bahnen geraten war:
Beschlossen wurde damals eine Erweiterung um ca. 800 qm als Einzelbau, mit unterschiedlichem Sortiment zum Bestandsbau. Rechtlich bedeutet dies ganz klar 2 Einzelgebäude mit jeweils höchstens 800 qm Verkaufsfläche, getrennten Nebenräumen und getrennten Kassensystemen. Auf den eingereichten Bauanträgen war dies auch so geplant.
Wer seit der Neueröffnung des Erweiterungsbaues im V-Markt war, sieht, dass es nach wie vor nicht so ist:
Immer noch trennt eine Pseudo-Wand zwar optisch die beiden Bereiche, dennoch ist ein einziger Verkaufsraum entstanden. Durch Weglassen der Nebenräume und der Überdachung des „Bereiches zwischen den 2 Märkten“ konnten so ca. 2000 qm Verkaufsfläche generiert werden. Dies ist laut Landesentwicklungsprogramm wohl nicht genehmigungsfähig, schon die beim Tengelmann-Markt genehmigte Größe war ein Grenzfall, bzw. erhielt damals eine Ausnahmegenehmigung.
In einer Gemeinderatssitzung am 18.3. 2010, in welcher der V Markt-Betreiber eine Umwandlung des Bereiches in ein „Sondergebiet“ beantragte, um quasi durch einen Gemeinderatsbeschluss seine „nicht genehmigungsfähigen Marktplanung“ zu „heilen“, wurde dieses Anliegen vom gesamten Gremium abgelehnt: Der gesamte Gemeinderat war sich einig, dies auf keinen Fall zu beschließen: „Wer baut, hat sich an die Vorgaben zu halten“ war der allgemeine Tenor.
Seitdem sind nun gut 7 Monate vergangen und - nichts mehr passiert.
Und draußen am Ortsrand wird quasi weiter ein de facto „nicht genehmigungsfähiger“ Markt betrieben.
In mittlerweile 3 Anfragen hat sich „Entschieden für Oberammergau“ kontinuierlich nach dem Sachstand „V-Markt“ in diversen Sitzungen erkundigt. Das letzte mal nun in öffentlicher Sitzung am 20.10.2010. Jedes mal war de Aussage, man wisse nichts Neues, die kontrollierende Behörde im Landratsamt sei überlastet.
Kilian Härtle forderte BGM Arno Nunn nun vehement auf, hier endlich Druck zu machen und sich damit indirekt für die konkurrenzgeplagten Geschäfte im Ortszentrum einzusetzen:
„Jedem kleinen Bürger werden Auflagen gemacht, von der Gaubengröße, über die Größe von Schaukästen, uvm…., ein Konzern kann heutzutage offensichtlich machen was er will. Auch das Gewerbegebiet „LOK“ hat sich meiner Meinung nach zu etwas entwickelt, was nicht im Sinne der damaligen Planung oder Intension war“, so Härtle zu Arno Nunn.
Schon seit Beginn unserer GR-Tätigkeit setzen wir uns bei diesem Thema für die Einhaltung von klaren Vorgaben ein: schon am 16.6.2008 hatte der Investor des Gewerbeparks LOK den Antrag gestellt, statt Längsparkplätze nun Querparker entlang der Rottenbucher Straße anzubringen, die dann in den geplanten 5m Grünstreifen einschneiden sollten. Damals haben wir die Planung abgelehnt, wir wollten unbedingt den Grünstreifen erhalten, wie in der in der ursprünglichen Planung fixiert: 
Leider fielen wir durch: die Entscheidung ging 5:4 pro Investor aus. Seitdem haben wir weniger Grün, die Geschäfte draussen dafür mehr Parkplätze.
 

 

„DER GEMEINDERAT WIRD MISSBRAUCHT ALS INSTRUMENT EINER MINISTERIUMSSCHELTE“ -
– Thema ‚Schule’ in der GR-Sitzung vom 20.10.2010 (2.Teil)
Oha! - Aber ein überaus passendes Zitat unserer GR - Kollegin Doris Hofer, denn wieder einmal ging es umfassend um das Thema „Schulsystem“ in Oberammergau und im Ammertal. Knapp zusammengefasst, sollte der Gemeinderat über 3 Varianten möglicher Schulkonstellationen entscheiden.
Es ging im Wesentlichen um folgende Varianten:
• Beitritt zu einem Südverbund:
Oberammergau, Oberau, Partenkirchen, Garmisch und eventuell Mittenwald
 
• "kleine" Lösung:
Oberammergau und Oberau
 
• Beitritt zu einem Nordverbund:
Oberammergau, Bad Kohlgrub. Murnau und eventuell Oberau
 
Die Vor- und Nachteile der 3 Lösungsmöglichkeiten waren in zwei Schreiben des Staatlichen Schulamtes ausführlich dargestellt und begründet. Das Schulamt bezog hier auch eindeutig Stellung:
 
Zitat: „Die beiden Hauptschulen Oberammergau und Oberau zusammen weisen im Schuljahr 2010/11 eine Schülerzahl von 229 Schülerinnen und Schülern. Diese Schülerzahl reicht bei weitem nicht aus, um die geforderten Bildungsangebote innerhalb des Verbundes sicherzustellen (M-Zug!). Sollte der Antrag der Kommunen Oberau und Oberammergau auf gemeinsame Gründung eines Mittelschulverbundes gestellt werden, wird auf dem Antrag des Schulamtes festgestellt, dass die Voraussetzungen für die Einführung der Mittelschule nicht gegeben sind. Die Regierung von Oberbayern wird weiter den Antrag nicht genehmigen.“
 Gemäß dem ausführlichen Vortrag von Herrn Sappa favorisieren sowohl er, als auch der Schulleiter von Oberau den Nordverbund, da er die flexibelste Lösung mit der
besten Stundenzuteilung darstellt.
Ein Kleinverbund Oberau und Oberammergau würde nicht genehmigt werden. Würde die Gemeinde Oberammergau den Weg gehen, hier einen Antrag zu stellen, würde sinnlos wertvolle Zeit verschwendet werden.
„Ich favorisiere eindeutig den Nordverbund, da er von der Schülerzahl her auf längere Frist lebensfähig ist, die traditionelle Zusammenarbeit mit Bad Kohlgrub fortführt und auch eine
Zusammenarbeit mit Oberau ermöglicht,. Für „9+2“, wisse er nicht wo er die dafür nötigen Schüler herbekomme. ‚Schwammerlsuchen in der Sahara sei einfacher’ “ , so Sappa.
 GR Streibl und GR Utschneider hielten ein Plädoyer dagegen: Sinngemäß äußerten Sie, dass die Mittelschule ein Projekt der alten Landesregierung sei, welches nicht funktioniere und auf Dauer keinen Bestand habe. Sie forderten den Mut zu zeigen, hier dagegen zu halten und trotz aller negativen Stellungnahmen, die „Kleine Lösung“, in der Sitzung genannt „9+2“ durchzusetzen.
Heino Buchwieser sagte, solche Sachen sollen die entscheiden, die in der Sache seit Jahren drin sind, wie Schulleiter und Lehrkräfte. Als Gemeinderat habe man hier einfach zu wenig Einblick.
Er werde daher der Empfehlung von Schulleiter Sappa folgen.
 Das Ende vom über einstündigen Lied: mit 9:6 soll der Modellversuch, trotz aller gegensätzlichen Meinungen, beantragt werden.
Dafür: Die Freien Wähler, BGM Nunn, GR Proksch und GR Schauer.
Dagegen: Der Rest und wir zwei von EfO.
Wir hatten hier Vertrauen in die langjährige Erfahrung von Schulleiter Sappa und seiner Ammertal - Kollegen, und nahmen auch die Aussagen des Schulamtes ernst.
Nach langer Diskussion stellen wir zwei Gemeinderäte von EfO uns schon die Frage, warum ein Gemeinderatsgremium über „Schulkonzepte“ entscheiden darf, soll oder muss.
Fast keiner der GR Mitglieder ist so in dem Thema drin, hat Einblick in die Abläufe der Ogauer Schule und der Verbundschulen, ist in die Materie verwickelt
Wahrscheinlich rechtfertigt die Rolle der Gemeinde als „Sachaufwandsträger“ die Behandlung im Gremium…
Ob diese Art und Weise für unsere Kinder das Beste ist, wird sich zeigen.
Lehrerin Maria Hochenleitner (ebenfalls anwesend) formulierte es so: Niemand im Raum, weder die anwesenden Lehrkräfte, noch die GR’s wollen Nachteile für unsere Schüler. Aber im Raum stehen nun mal die blanken Fakten und Zahlen. Ein Verbund sei die letzte Chance,
die Hauptschule langfristig attraktiv zu halten.
Mal sehen, wie es weitergeht. Rektor Sappa, nahm seine „Niederlage“ sportlich: „Eine faire und sachliche Diskussion, eine demokratische Entscheidung“
 
Mit freundlichen Grüßen,
Simon Fischer & Kilian Härtle
 
   
      
„ENERGIEWENDE OBERAMMERGAU“ – GR-SITZUNG AM 20.10.2010  (1. Teil)
Nur 2 Besucher waren, neben Nadja Hoffman vom GAP-Tagblatt, zu dem in der Presse eigentlich groß angekündigtem Vortrag von Herrn Reents von der „Energiewende Oberland“ anlässlich des Themas „Energiewende Oberammergau“ zu der o.g. Gemeinderatssitzung erschienen.
Applaus begleitete gleich zu Anfang das „Welcome Back“ (Nunn) von Tini Norz, der nach langer gesundheitlicher Auszeit für die Verwaltung wieder an der Sitzung teilnahm.
 
Am 23. Juli haben wir von „Entschieden für Oberammergau“ den Antrag gestellt, dass zur Herbeiführung einer Energiewende in Oberammergau ein Energiegutachten erstellt werden sollte. Leider fand dieser Antrag in unserem Sinne keine Mehrheit, man einigte sich in der Sitzung am 16.8.2010 darauf, zunächst einen Vertreter der „Energiewende Oberland“ einzuladen, der die Gemeinde über mögliche Schritte informieren sollte. Der Vortrag wurde in den letzten Wochen dann durch MdL und GR-Kollege Florian Streibl arrangiert.
Kurz gesagt vorab: Nach dem Vortrag empfahl der Fachmann genau das, was wir im Juli in unserem Antrag formuliert hatten: ein allumfassendes Energiegutachten für unseren Ort.
 
Doch zurück zum Thema, bzw. den Schilderungen von Herrn Reents:
In interessanter und mitreißender Weise schilderte Herr Reents in Groben Zügen Hintergrund, Strategie, Tagesgeschäft und Organisation der Stiftung „Energiewende Oberland“. Startpunkt war vor ca. 5 Jahren eine Energiekonferenz vom LKR Miesbach und Wolfratshausen mit 184 kommunalen Vertretern und Bürger.
Kernessenz seines Vortrages zur Umsetzung war, dass eine wirkliche Energiewende im Wesentlichen durch 2 Punkte erreicht wird: Zum einen ist es zur Hälfte die Energieeinsparung selbst, d.h. es muss geschafft werden nur die Hälfte an Energie zu benötigen, was durchaus realistisch ist, zum Anderen wäre dann die andere Hälfte des Energiebedarfs aus Holz, Geothermie, Sonne Wind und Wasser zu nutzen.
Auch hier brachte Reents ein konkretes Kostenbeispiel, was den Aufwand einer „wirklichen Energiewende“ darlegte:
Durchschnittlich verbrauch jeder Bürger etwa 40.000 KWh pro Jahr. Der Langfristige Investitionsbedarf hin zu einer Energieautarkie wären etwa 1 – 4 Euro pro Kilowattstunde (zum Beispiel Kosten für eine bessere Dämmung, Photovoltaikanlagen, Erdbohrungen etc.)
Bei einem Mittel von 2 Euro kämen wir dann auf 80.000 Euro Investition pro Einwohner für eine Energieautarkie.
Für den Landkreis gesamt wären dies etwa 10 Milliarden Euro.
Diese natürlich in einer gigantischen Wertschöpfungskette: Handwerker und Ingenieure würden profitieren, Sanierer, Energieberater, ganz abgesehen von der längst fälligen Unabhängigkeit von großen Energiekonzernen.
Ergänzend sagte er, der Schwung müsse aus den Gemeinden kommen – unter Einbindung der Bürger, es sollten hier regelrechte Teams aus Landwirten, Technikern Bürgern und auch Gemeindevertretern entstehen.
Dafür empfahl er auf Nachfrage von Bürgermeister Nunn, wie von EfO vorgeschlagen, ein „Integriertes Klimaschutzkonzept“. Dieses beinhalte eine Ist-Analyse des E-Verbrauchs von Haushalten, Gewerbe und Verkehr, führe über eine Potentialanalyse hin zu einem konkreten Maßnahmenkatalog für Oberammergau. Dies nehme etwa 1 Jahr in Anspruch und koste ca. 30.000 Euro.
Nunn teilte in diesem Zusammenhang mit, die dass durch den Gemeinderat vor kurzem beschlossenen neuen gemeindlichen Energieverträge mit den Energiekonzernen, eine Einsparung von über 100000 Euro ergeben haben. Ebenso wurde damals beschlossen, dieses Geld nicht anderweitig zu verwenden sondern für die Thematik „Klima und Energie“ zu nutzen.
Zurück zur Sitzung:
Für einen Teil der Gemeinderatskollegen war es wichtig, einen konkreten Zeitpunkt zur Erreichung einer Energiewende festzulegen, wie in vielen Kommunen bereits geschehen. Diskutiert wurde um 2025 und /oder 2035. Für BGM Nunn (und auch uns) war es jedoch sinnvoller, zuerst ein Gutachten zu erstellen und dann belegbare Vorgaben zu erhalten, mit welchem dann ein realistisches Ziel definiert werden kann.
GR Streibl äußerte zusammenfassend, dass es gerade für Kommunen wichtig und auch eine Chance sei, sich unabhängig von Großkonzernen zu machen und die Energie kommunal herzustellen. In diesem Zusammenhang kritisierte er auch die Geschehnisse im Landkreis GAP, welcher nach wie vor eine konkrete Energiewende ablehnt (die Freien Wähler hatten hierzu im Kreistag einen Antrag eingereicht). Auch hier müsse von Seiten Oberammergaus Druck gemacht werden.
Auch aufgrund dieses Aspektes beschloss man abschließend mehrere Punkte, welche letztendlich einstimmig angenommen wurden:
a) Die gemeinde strebt an, 2035 energieautark zu sein
b) es soll ein Energiegutachten bzw. ein Integriertes Energiekonzept erstellt werden
c) BGM Nunn soll einen Antrag an den Kreistag stellen, dass auch dort ein Vertreter der „Energiewende Oberland“ das Zukunftsprojekt vorstellt. Ziel ist ein positiver Kreistagsbeschluss.
d) das Ergebnis der Energiegutachtens soll im Rahmen einer Bürgerversammlung vorgestellt werden.
 
Wir von EfO sind froh, dass unser Antrag das Thema in relativ kurzer Zeit zum Rollen gebracht hat! Nächster Schritt von uns wird sein, die Bürger einzubinden. Wir haben seit Bekanntgabe unseres Themas „Energiewende“ viele Zuschriften und Anfragen von Bürgern, Ingenieuren, Landwirten, Technikern etc. bekommen die mithelfen und sich beteiligen wollen.
Wir werden uns in Kürze bei diesen melden. Weitere Zuschriften sind natürlich willkommen!
Umso mehr, umso besser! Legen wir los…
 

 

 
NUNN FEIERTE 50. GEBURTSTAG (19.10.2010)
Am vergangenen Sonntag hat Bürgermeister Nunn im Kreise seiner Familie in Franken seinen 50sten Geburtstag gefeiert. „Ich wollte meinen Geburtstag mit denen verbringen, die aus zeitlichen Gründen in den letzten Jahren viel auf mich verzichten mussten“, dies sagte er in der gestrigen Gemeinderatssitzung, nachdem Georg Schauer – stellvertretend für den gesamten Gemeinderat – die Geburtstagsglückwünsche ironischer weise per Antrag zur Tagesordnung in den öffentlichen Teil gebracht hatte.
„Zur Zwischenerholung von einer der schwersten Legislaturperioden in der Geschichte Oberammergaus“ (Schauer) erhielt unser Chef einen Gutschein für einen Wochenendaufenthalt in einem Wellness-Hotel.
Auch EfO sagt an dieser Stelle noch mal „Alles Gute“ und weiter so!

 

 

 

 

NEUE AUSSCHUSSBESETZUNGEN SEIT 29.9.2010 (7.10.2010)
Veränderung durch Auflösung bzw. Neubildung von Fraktionen:
Nach der Ankündigung von EfO im April, die Fraktion „Mit Profil“ zu verlassen und der damit ausgelösten Aufsplittung der Fraktion in ihre Einzelgruppen wurden in der Gemeinderatsitzung am 29.9.2010 nun die Änderungen der Geschäftsordnung beschlossen und die neuen Ausschussbesetzungen festgelegt.
Die jeweiligen neuen Ausschussbesetzungen haben wir für Sie unter „INFORMATION UND PROJEKTE“ im Infobereich aufgelistet.
   
„AUS IS“ – UNSERE MEDIENEMPFEHLUNGEN FÜR DEN MONAT OKTOBER: (5.10.2010)
3.10.2010: Der Vorhang schließt sich zum letzten Mal, nach weit über 100 Aufführungen. Die Passionsspiele 2010 sind Geschichte.
Überwiegend sehr gute Kritiken, allgemeines Lob und Begeisterung für die Aufführung, eine grandiose Gemeinschaftsleistung – so der Tenor.
Dementsprechend war auch der sehr emotionale und bewegende Ausklang der Passion 2010 Anlass für eine ausgiebige Berichterstattung.
Wir haben für Sie etwas in Zeitungen und Internet gestöbert: *
 
* Alle Links zu externen Anbietern. Bitte beachten Sie deren Urheberschutz und auch unseren Disclaimer.
 Focus Online:
„Jesus beim Friseur“:
 
Merkur Online:
„Rauschendes Fest nach der Passion“:
 
„Eine einzige Erfolgsbilanz“
 
Sueddeutsche.de:
 
Tagesschau.de:
„Fotoserie zum großen Friseurtag“:
 
Welt Online:
„Das Kreuz mit den Haaren“
 
Frankfurter Rundschau:
Interview mit Gabi Daisenberger:
 
Südkurier.de:
„Emotionaler Asflug zu den Passionsspielen“:
 
MULTIMEDIA:
 
FAZ.net:
 
Bayerischer Rundfunk:
Allumfassende Zusammenfassung der Passion auf einer übersichtlich gestalteten Medienseite: Vom Einzug in Jerusalem über das letzte Abendmahl bis zur Kreuzigung Jesu - in Videos, Bildern, Reportagen:
 
domradio.de
 
BR – Rundschau:
 
BR2 – Radiowelt:
  
   

 

„'PERMANENT ODER TEMPORÄR' MACHT MANCHE ENTSCHEIDUNG SCHWER“: BAUAUSSCHUSSSITZUNG VOM 27.09.2010
Eine Ellenlange Liste von insgesamt 11 Punkten war auf der gestrigen öffentlichen Bauausschusssitzung auf der Agenda – für die ersten zwei Tagesordnungspunkte wurde zuvor eine Ortsbesichtigung durchgeführt:
 
Eingeschränktes Halteverbot am Kindergarten Kunterbunt: Nach einem Antrag der Kindergartenleitung hatte der Bauausschuss über die zukünftige Parkregelung am Kindergarten Kunterbunt in der Herkulan Schwaiger Gasse zu entscheiden. Hierbei sollte sowohl der Bereich unmittelbar vor dem Kindergarten für die Eltern zur Verfügung stehen, die ihre Kinder zum KIGA bringen bzw. abholen, zudem wies die KIGA-Leitung auch darauf hin, dass es ein immer größer werdendes Parkplatzproblem für die Mitarbeiter gäbe, da unter anderem viele Stellplätze durch Anwohner benützt würden. Jedem Mitarbeiter einen Stellplatz zu garantieren schien auch aus Verwaltungssicht unrealistisch. Der BA einigte sich nach ausgiebiger Diskussion auf ein eingeschränktes Halteverbot von 7.00 – 16.30 direkt vor'm Kindergarten. So soll garantiert werden, dass Eltern Ihre Kinder problemlos abliefern und wieder abholen können.
 
Schulwegsicherung: Antrag auf Errichtung einer Verkehrsinsel in der Eugen Papst-Straße:
Täglich müssen ca. 20 Grundschüler zu den Hauptverkehrszeiten auf ihrem Weg zur Schule die Eugen Papst-Straße überqueren. Gerade die Stelle Nähe Hotel Böld erweist sich hierbei prädestiniert, da die Kinder dort direkt vom Ammerdamm auf den innerörtlichen Mühlbachweg wechseln können. Allerdings ist genau dies Stelle sehr unübersichtlich, zudem wird hier – da Tempo 50 – oft sehr rasant gefahren. Ein Antrag von Frau Kleiner forderte nun – unterstützt von einer Unterschriftenliste – die Anbringung einer Verkehrsinsel an diesem Punkt.
Die Verwaltung kam zu dem Schluss, dass einerseits eine Verkehrsinsel möglich wäre, allerdings müsste hierbei die Straße um ca. 1.6m verlegt werden, um die geforderten Fahrspurbreiten einzuhalten. Dies hätte auch Folgen für Randsteine und Kanalführung, was Kosten von etwa 36.000 Euro verursachen würde.
Auch ein Zebrastreifen wurde in Erwägung gezogen, jedoch lässt dieser sich genehmigungstechnisch durch das LRA nur schwer realisieren, zudem trägt ein Zebrastreifen nur scheinbar zur Sicherheit der Kinder bei.
Der Ausschuss einigte sich darauf, eine Verkehrsinsel am Ammergauer Haus zu installieren, wenn dies dort technisch möglich ist und zudem der Kostenrahmen eingehalten werde.
 
Wieder einmal zu groß:
Schon wieder war die FL NR: 456 (Nähe Ettaler Straße) Punkt auf der Liste des Bauausschusses. Diesmal plante ein Oberammergauer dort ein Haus zu errichten. Aber auch diesmal wurden die im Bebauungsplan angegebenen Vorgaben bezüglich in der Anfrage Grundfläche nicht eingehalten. Auch eine Abänderung des Bebauungsplanes kam nicht in Frage – Anwohner, die hier vor kurzem gebaut hätten, und sich an die Vorgaben gehalten hätten , wären dann die –deutlich gesagt – gelackmeierten. Fazit: Anfrage fast einstimmig abgelehnt. (vgl. hierzu auch unseren Bericht vom 26.7.)
 
Dorfentwicklung: Wohnanlage an der Daisenbergerstraße:
Große Mehrheit verbuchte auch der Antrag auf Vorbescheid von Peter Höldrich zur Errichtung einer Wohnanlage in der Daisenbergerstraße (Bereich zwischen altem Krankenhaus und Restaurant Mühlbartl.) Hier sollen Einfamilienhäuser und Doppelhäuser im Stil der Bestandsbebauung entstehen.
 
Wintergarten für Hotel Maximilian: Auch der Antrag zur Errichtung eines Wintergartens am Restaurant S. Benoit (Hotel Maximilian) wurde positiv beschieden.
 
Kolpingfamilie Oberammergau: Antrag auf Zuschuss für Renovierung eines Feldkreuzes in der Ettaler Straße:
Die Kolpingfamilie versucht die Kosten der Renovierung durch Spenden zu decken, ein eventuell entstehender Fehlbetrag soll durch die Gemeinde gedeckt werden: Antrag genehmigt, wir bedanken uns für die Initiative!
 
Kofelau-Siedlung: Antrag zur Errichtung eines Wintergartens bzw. Terrassenüberdacheung: genehmigt.
 
Kopfzerbrechen bei temporärer oder permanenter Nutzung von Skiservice-Gebäuden:
Eine lange und diffizile Diskussion hatten die Anträge zweier Skischulen zur Folge:
Den Anträgen zur Errichtung von temporären bzw. permanenten „Servicehütten“ im Liftbereich, konnte der BA nur unter der Voraussetzung zustimmen, dass sich die beiden Antragsteller das sehr großzügig beantragte Hüttengebäude in der Nutzung teilen. Dann sei auch eine permanente Nutzung möglich. Man will hier generell ein Durcheinander von Kleinhütten und verschiedenen Bauformen im sensiblen Außenbereich vermeiden. Gleichzeitig war aber auch der Service-Gedanke Argument der Diskussion.
Ein Gespräch zwischen den beiden Antragstellern wurde vom Ausschuss angeregt.
 
Sportgeschäft in der Bahnhofstraße: Antrag auf Errichtung von 3 Werbefahnen (Fahnenmasten mit Beflaggung): Nur temporär genehmigt, wie in der Werbeanlagensatzung festgelegt.
 
FlNr:1911: Erweiterung eines Stadels mit Nutzungsänderung zur Stallung: Generelles Einverständnis: Weiterleitung ans LRA
   
MfG  KH
 

 

SCHNITZSCHULE: BEIRATSSITZUNG 2010 (22.09.2010)

Am Freitag, den 17. September fand die diesjährige Beiratssitzung der Schnitzschule statt.

In der Bibliothek der Schule fanden sich Landrat Harald Kühn, die Ltd. Reg. Schuldirektorin Frau Ottilie Philipp, Schulleiter Florian Stückl, sowie als Gemeindevertreter der Beirat Kilian Härtle (EfO) ein, um über Schulinternas und die Geschehnisse des vergangenen Schuljahres, sowie zukünftige Vorhaben zu berichten und zu diskutieren.

Im Schuljahr 2009/2010 hatte die Schule eine Gesamtschülerzahl von 40 Schüler vorzuweisen, davon waren insgesamt aus Oberammergau und der näheren Umgebung 12 Schüler.

Die Schnitzschule hat ein ereignisreiches Jahr hinter sich, wie Schulleiter Stückl berichtete: Neben der „Evaluation“ (alle 5 Jahre stattfindende „Überprüfung“ staatlicher Schulen) war hierbei sicherlich der Spatenstich für den Erweiterungsbau am 12. Mai mit einer der Höhepunkte der bisherigen Schulgeschichte: Der moderne Erweiterungsbau wird die Präsentationsmöglichkeit der von den Schülern im Unterricht hergestellten Arbeiten entscheidend verbessern. Der neue Ausstellungsraum soll aber auch für ehemalige Schüler, die jetzt erfolgreich im Berufsleben stehen, für Ausstellungen zur Verfügung stehen. So soll sich die Schnitzschule stärker als bisher als starker Baustein der Ortskultur weiterentwickeln und auch nach außen öffnen.

Eine starke Außenwirkung der Schule erreichte auch der Auftrag, individuell gestaltete Kreuze für die Beruflichen Schulen in Schongau anzufertigen. Ein Teil dieser Kreuze ist als Leihgabe noch bis zum 3. Oktober im Kleinen Theater zu besichtigen.

Ebenso wurden auch heuer wieder, wie schon Jahre zuvor,  Schneeskulpturen in Seefeld erstellt.

Neben einer großen Studienfahrt nach Venedig, wurden auch Landsberg am Lech, das Schlossmuseum Murnau und diverse Ausstellungen in München besucht.

Etwa ein halbes Dutzend zusätzliche Veranstaltungen und Ausstellungen ergänzte das Jahresprogramm.

Einen ausführlichen Bericht zur „Staatlichen Berufsfachschule für Holzbildhauer“ – wie die korrekte offizielle Bezeichnung der Schule ist,  finden Sie vsl. auch in der Oktoberausgabe unseres EfO – Infoblattes.

 

 

 

„HIER SCHREIBT MICHAEL FUX“ : NEUER CSU-BLOG SEIT HEUTE ONLINE (13.9.2010)
Wie uns unser GR Kollege Michael Fux aktuell mitteilt, wurde nun eine eigene CSU-Seite ins Internet gestellt, in welcher er und die Vorstandschaft  über aktuelle Themen schreiben wollen.

Unter www.csu-oberammergau.blogspot.com  findet man schon jetzt jede Menge Stellungnahmen, unter Anderem über die momentane Lage der CSU aus Fux’ Sicht, und eine Stellungnahme zum momentanen Ärger des nicht vorhandenen Veranstaltungskonzeptes, welches sowohl Fux, als auch die FW, als auch wir von EfO seit mittlerweile einem Jahr vergebens anmahnen.  Kommentare, Kritik und Vorschläge sind auf der freundlich und modern gestalteten Seite ausdrücklich erwünscht.

   

 

INFORMATIONSANGEBOT: FRAUENLISTE LEGT NACH (31.8.2010)
In Ihrem aktuellen und interessanten Infobrief (unter www.frauenliste-oberammergau.de) informieren unsere Gemeinderatskolleginnen Doris Hofer und Christl Freier wieder über aktuelle Themen der Lokalpolitik. Darüber hinaus informiert Kreisrätin Christl Freier in einer eigenen neuen Rubrik über Beschlüsse aus dem Kreistag wie z.B. Bevölkerungsentwicklung, Digitalfunk, Energiewende und Olympia 2018.
Nachdem Auch im Internet wenig über Themen und Beschlüsse des Kreistages zu finden ist, halten wir das für eine tolle und empfehlenswerte Idee!
 
          
EFO-NEWSLETTER: „SOMMERPAUSE – AUSGABE“:   JETZT ABONNIEREN!
Zur Zeit arbeiten wir an der neuen Ausgabe des Newsletters, den wir noch vor der Sommerpause – die für uns wegen Sondersitzungen eigentlich keine ist – herausgeben werden. Darin wieder viel Interessantes und Lesenswertes, unsere eigene Meinung zur momentanen Stimmung, viel Historisches und auch ein ersten Gast - Artikel.
Bei Interesse einfach im Hauptmenü „Newsletter-Portal“ Ihre email Adresse angeben, dann erhalten Sie künftig daten- und adresssicher Ihr persönliches Exemplar als pdf - Datei zugesandt. Herausgabe ist vsl. nächste Woche!

165. GEBURTSTAG LUDWIGS II.:
NOCH RESTKARTEN FÜR "KÖNIG-LUDWIG-NACHT" IN SCHLOSS LINDERHOF – GEDENKGOTTESDIENST AM SCHACHENHAUS
Am 25. August 2010 feiert Schloss Linderhof den 165. Geburtstag seines Erbauers mit einer "König-Ludwig-Nacht".
Nur an diesem einen Abend im Jahr können Besucher das Lieblingsschloss des Königs und seinen Park so erleben wie der Nachtmensch Ludwig II. Es gibt tatsächlich noch Restkarten!
Wer einmal "Nachts im Märchenschloss" sein möchte, kann an einer der Nachtführungen mit musikalischer Untermalung zwischen 21 und 23 Uhr teilnehmen. Für einige Touren sind noch Restkarten vorhanden. Kostenlose Reservierungen sind noch bis Mittwoch, 25.8.2010, 12 Uhr bei der Schlossverwaltung möglich (Telefon 0 88 22 / 92 03-0, Fax 92 03-11 oder E-Mail: sgvlinderhof@bsv.bayern.de).
Die königliche Geburtstagsfeier beginnt mit nachmittäglichen Musikdarbietungen des Kinderensembles "Ammertaler Nervensägen" in der Parkanlage und einer Führung zum Thema "Der schöne König und die schönen Künste". Abends ab 20 Uhr stehen dann ein Konzert am Schloss, Themenführungen in den Gartenparterres und Lesungen in der Hundinghütte auf dem Programm.

Gedenkgottesdienst am Königshaus am Schachen
Ludwig II. pflegte seinen Geburtstag im Königshaus am Schachen zu feiern. Diese Tradition wird auch in diesem Jahr fortgesetzt: Am Mittwoch, 25. August 2010, findet um 11 Uhr ein Gedenkgottesdienst vor dem Königshaus statt. Die Messfeier zelebriert Pater Antonio von der Pfarrei Maria Himmelfahrt aus Partenkirchen. Für die musikalische Umrahmungen sorgen die Musikkapelle Partenkirchen und der Josefi-G’sang aus Farchant. Das Königshaus am Schachen auf 1800 Meter Höhe ist nur zu Fuß erreichbar.
Auskünfte zu Übernachtungen in der Berggaststätte unter Telefon (0 88 21) 29 96 und www.schachenhaus.de
Alle Informationen zur "König-Ludwig-Nacht" in Schloss Linderhof finden Sie im Internet unter www.linderhof.de
Auskünfte erteilt die Schlossverwaltung unter Telefon (0 88 22) 92 03-0, Fax 92 03-11 oder E-Mail: sgvlinderhof@bsv.bayern.de.
Der Eintritt im Schloss beträgt 10,- Euro pro Person.
Kartenverkauf an der Eintrittskartenkasse von 9 bis 17.30 Uhr und von 19 bis 23 Uhr.
Im Schlossrestaurant kann man die "König-Ludwig-Nacht" auch mit einem delikaten Abendessen verbinden. Tischreservierungen für das "Menu en bleu royal" können telefonisch unter (0 88 22) 790, per Fax an -43 47 oder per E-Mail an info@schlosshotel-linderhof.com gemacht werden. Der Preis beträgt 45,- Euro pro Person (inklusive Schlosseintritt).
 
Text: Pressemitteilung sgvlinderhof / bsv
Bild: Wasserparterre, Schloss Linderhof   © Bayerische Schlösserverwaltung

 

 

 

 

 

THOMAS GOTTSCHALK ERGRIFFEN VON DER PASSIONSINSZENIERUNG (22.8.2010)
Sichtlich ergriffen zeigte sich der weitum bekannte "Wetten Dass" Moderator von den Oberammergauer Passionsspielen, welche er letzten Samstag mit seiner Frau besucht hatte. In der FAZ widmete er sogar einen ganzen Essay dem Oberammergauer Gelübdespiel. Diesen können Sie unter folgendem Link lesen:
http://www.faz.net/s/Rub4D7EDEFA6BB3438E85981C05ED63D788/Doc~EFAA3F6487F2543838BA105E1AC6F6E9F~ATpl~Ecommon~Scontent.html *
   
*externer Link: Anbieter und Urheber des Berichts: FAZ. Bitte beachten Sie unseren Disclaimer

 

CSU BAUT AB – FREIE WÄHLER KÖNNEN MACHT STEIGERN – VERKEHRSMASSNAHMEN – SENIORENHEIM UND OT – AUFLÖSUNG: GR- SITZUNG VOM 18.8.2010 (20. 08.10)
Insgesamt 5 Besucher waren zu o.g. Sitzung erschienen, bei welcher folgende Tagesordnungspunkte zu behandeln waren:
Veränderung durch Auflösung bzw. Neubildung von Fraktionen:
Nach der Ankündigung von EfO im April, die Fraktion „Mit Profil“ zu verlassen und der damit Ausgelösten Aufsplittung der Fraktion in ihre Einzelgruppen sollten in der Sitzung nun die damit verbundenen neuen Zusammenschlüsse beschlossen werden.
Dabei wurde nun auch offiziell bestätigt, dass die CSU – einst starke Partei im Ort – nun auf eine eigene Fraktion im Gemeinderat verzichten muss, da der verbliebene CSU – Gemeinderat Michael Fux der Fraktion der Freien Wähler beigetreten ist.
Der „Neue“ - Ex-CSU – Mann Bernhard Flemisch verständigte sich mit Franz Windirsch auf die Bildung einer sogenannten „Ausschussgemeinschaft“.
Durch die Neubildung der Fraktionen festigte sich der Einfluss der Freien Wähler, die einzelnen Ausschüsse mussten unter den EX-Profilern gelost werden. Einer der Besucher, Herr Winkler, zog dabei die Lose.
Zusammengefasst ergab sich: Flemisch / Windirsch verlieren 2-fach, gefolgt von „Neu Überdacht“, wir von EfO („Die Jungen“) verloren keinen Ausschusssitz und sind nun für die OberammergauerInnen weiterhin in jedem Ausschuss vertreten. Die neuen Ausschussbesetzungen können Sie -hoffentlich- in Kürze auf der Gemeindehomepage nachschlagen.
Dorfzentrum – Straßenverkehrsordnung - Resignation
Mit Schreiben vom 25. Juli 2010 beantragen die beiden Gemeinderäte der Liste „Mit Augenmaß“ Proksch und Schauer die momentane Verkehrssituation ab 4.10 dauerhaft so zu belassen.
Gründe:
- Beruhigung habe sich sich bewährt
- Aufenthaltsqualität ist gestiegen
- In der Verlegergasse hat sich eine erhebliche Verkehrsverlangsamung eingestellt und das Problem Schwerverkehr ist wesentlich besser geworden.
Ludwig Utschneider kritisierte den Antrag, er meinte es sei noch immer keine große, befriedigende Lösung vorhanden. Zudem seien die TU-Ergebnisse nicht ausgewertet.
Georg Schauer äußerte, ein erneutes Aufmachen der Straßen oder eine Erneute Veränderung sei nunmehr ein nicht mehr zumutbares Hin und Her für die Bürger. Ebenso bezog auch GR' Christl Freier Stellung.
Wir von EfO werden an dieser Stelle ein letztes Statement zu dieser Sache anbringen, da sich das Thema „Verkehrsberuhigung“ zu einer nervtötenden Angelegenheit entwickelt hat, welche uns beiden - gerade heraus - „oben ansteht“.  Weil man es nicht richtig machen kann. (Lesen Sie hierzu auch demnächst unsere gesonderte Stellungnahme - mit den Texten, die uns als Gemeinderat seit geraumer Zeit so entgegenprasseln):

Wir von Efo halten eine große Planung, wie von allen Fraktionen angeregt ebenfalls für nötig, dennoch halten wir es für sinnvoll, am momentanen Status festzuhalten, bis die Planungen eine umsetzungsfähige Reife erreicht haben.

Auch ein Kompromiss ist in Oberammergau nicht durchsetzbar, was der Versuch „Spielstraße gezeigt hat. Dieser ist u.E.n auch durch den „5-vor-12“ - Rückzug der Freien Wähler gescheitert, der aus unserer Sicht die ganzen Mühen und unsere Mitarbeit in der AG Ortsentwicklung in Frage gestellt hat. Da die Arbeitsgruppe Ortsentwicklung durch die neuen Fraktionen ebenfalls eine neue Besetzung erhalten wird, erklären wir hiermit, dass Kilian Härtle an einer zukünftigen Arbeitsgruppe Ortsentwicklung nicht mehr teilnehmen wird.

Der Gemeinderat wird sich nun in einer eingeschobenen Sitzung dem Thema Straßenverkehrsordnung erneut (!) widmen und vor Ende der Passion darüber entscheiden.

 

Altes Krankenhaus: Weg frei für ein mögliches Seniorenzentrum

Seit 2006 laufen bezüglich dem Grundstück schräg gegenüber der Schnitzschule Verhandlungen mit möglichen Investoren. In der o.g. Sitzung sollte nun der Grundsatzbeschluss für einen „Vorhabenbezogenen Bebauungsplan“ fallen, d.h. Vorerst „darf hier bebaut werden oder nicht“. Dies wurde einstimmig (eine Enthaltung) befürwortet. Über die weiteren Punkte wie Objektgröße, Abstandsflächen, Dachneigung etc. wird dann beim Vorhabenbezogenen Bebauungsplan selbst diskutiert. Wie bei jedem B-Plan haben die Bürger die Möglichkeit, hier in der Auslegungsphase ihre Meinung/Bedenken anzubringen.

Wir werden Sie über Weiteres informieren. Auf jeden Fall ist das Projekt ein weiterer großer Schritt für ein sozial gut aufgestelltes Oberammergau.
OT-Rückführung:
Als letzter Punkt wurde ein Thema beschlossen, welches ganz Oberammergau schon seit geraumer Zeit beschäftigt:
Die Rückführung von OT (Oberammergau Tourismus) in die gemeindliche Hoheit. Die Betriebe wurden 1998 unter BGM Klement Fend aus der Hoheit ausgegliedert, um vor Allem eine bessere Kostentransparenz zu erhalten.
Seitdem ist OT aber besonders in der Verwaltung erheblich angewachsen, was zu nicht wenigen Doppelstrukturen und somit vermehrten Kostenstrukturen, Bürokratie und – was uns immer wieder aufgefallen ist – oft nicht geklärten Verantwortlichkeiten geführt hat.
Jetzt hat der GR einstimmig die Auflösung und Rückführung bis zum 31.12.2011 beschlossen.
Laut Aussage von Herrn Gerl könnten allein durch die personelle Auflösung von Doppelstrukturen schon mindestens 200.000 Euro im Jahr eingespart werden! Die Rückführung ist teilweise übrigens jetzt schon am Laufen: Mit jedem Ausscheiden von OT Personal (zum Beispiel Altersteilzeit) werden diese Aufgaben momentan schon in die Hoheit zurückverlegt. (Ein Beispiel ist seit April die Abrechnung der Kurbeiträge)

 

 

 

BEGEISTERTES MEDIENECHO FÜR DIE KINDERPASSION 2010 UND EIN ÜBERAUS ZUFRIEDENER JUNG-SPIELLEITER (18.8.2010)

Vorbereitungen für die Kinderpassion – Bericht GAP-Tagblatt:
 
Begeisterte Zuschauer bei Kinderpassion! – Bericht des GAP-Tagblatt:
 
Die Kinderpassion: Hintergründe und ein Audiobeitrag (Radio Arabella)

http://www.radioarabella.de/default.aspx?ID=7501&showNews=794269

 

 

GEMEINDE OBERAMMERGAU SCHNÜRT EIN KINDER UND JUGEND - SOZIALPAKET, DAS SICH SEHEN LASSEN KANN (GR SITZUNG 16.8.2010) (17.8.2010)
„Kindertageseinrichtungsgebührensatzung“, „Kindertageseinrichtungssatzung“,und „Eilanordnung:Verlängerte Mittagsbetreuung“ – 
diese drei Schlagwörter waren sowohl die ersten drei Tagesordnungspunkte der o.g. Sitzung, stellen zugleich aber auch die letzten 3 "Bausteine" eines Sozial- und Betreuungspaketes dar, an welchem Gemeinde und Initiativen seit ca. 2 Jahren verstärkt arbeiten. Dieses Paket stellt nun ab Herbst ein umfassendes Betreuungsangebot für fast jedes Alter zur Verfügung, das sich Landkreisweit wirklich zeigen kann:
Bürgermeister Nunn hat das Gesamtpaket in der Sitzung kurz zusammengefasst.
Oberammergau wird demnach ab September 2010 über folgende Betreuungsangebote und Einrichtungen Verfügen:
- Kleinstkindergruppe (bis 3 Jahre, im Kindergarten Kunterbunt)
- Integrationskindergarten (Einzelintegration für erhöhten Betreuungsanspruch)
- Kindergarten Kunterbunt (gemeindl.) (bis reg.Schuleintritt)
- Kindergarten Regenbogen (gemeindl.) (bis reg. Schuleintritt)
- Waldkindergarten (initiativ)
- Hort
- Familienzentrum Ammertal „Harlekin e.V.“ (neu gegründet, wird von EfO unterstützt)
- Grundschule mit soz.päd Betreuung (zus. Mittagsbetreuung, in Zus.arbeit mit BRK)
- Hauptschule als offene Ganztagesschule (zus.Mittagsbetreuung, in Zus.arbeit mit BRK)
- Jugendtreff Oberammergau mit Betreuung
Auf Nachfrage von Doris Hofer teilte BGM Nunn mit, dass für diese sozialen Angebote von der Gemeinde jährlich nun über 450.000 Euro zur Verfügung gestellt werden.
Ebenso wurden für diese KIGA-Einrichtungen die monatlichen  Gebühren angepasst. Diese wurden nach oben korrigiert, sind aber – auch nach Rücksprache mit Eltern – als sehr günstig anzusehen – dies auch im Landkreisweiten Vergleich.
GR Simon Fischer regte an, das Angebot stärker zu bewerben und in einer Broschüre oder Übersicht zusammenzustellen, wie es auch in Garmisch oder Murnau in hervorragender Weise geschieht. Die Verwaltung äußerte, sich darum zu kümmern.

Wir von EfO erwägen aber auf jeden Fall, eine solche Zusammenstellung in Eigenregie für Sie zu erstellen. Demnächst mehr.

 

 

 

EFO - ANTRAG  „ENERGIEWENDE“  IM GRUNDSATZ EINSTIMMIG BEFÜRWORTET! : GR SITZUNG VOM 16.8.2010  
Lediglich 2 Besucher, darunter Nadja Hoffmann vom GAP-Tagblatt, waren zur o.g. Gemeinderatssitzung gekommen bei welcher unter Anderem unser Antrag „Energiewende“ behandelt werden sollte:
Mit Schreiben vom 23.07.2010 haben wir den Antrag gestellt, dass der Gemeinderat „die Grundlagen und wesentlichen Ansätze für eine Energiewende diskutiert und beschließt.“
Mit dieser bewusst offenen Formulierung wollten wir dieses ambitionierte und für die Zukunft wichtige Thema anstoßen.
Laut Erläuterung und erster Auskunft von Bürgermeister Nunn hat sich die Gemeinde Oberammergau mit diesem Thema in den Jahren 1997 und 2002 insbesondere im Hinblick auf die gemeindlichen Einrichtungen WellenBerg und Ammergauer Haus beschäftigt und Gutachten erstellen lassen.  Durch den 1. BGM wurde auch im Juli 2009 mit der Energiezentrale Allgäu ein erster Kontakt aufgenommen.
Die weitere Umsetzung zur Erfassung der Energieverbräuche und Schulung von Hausmeistern und Haustechnikern war für das kommende Winterhalbjahr geplant, konnte aber aufgrund von Personalengpässen noch nicht umgesetzt werden.
Kilian Härtle äußerte in einer Stellungnahme zum Antrag, dass jetzt nach der Passion Zeit sei, die wesentlichen Richtungen für die Zukunft einzuschlagen, und dazu gehöre für die Junge Liste in erster Linie auch Ökologie und Energiethematik, da wir auch im Tourismus und auch im Leitbild des Gemeinderates dafür werben.
Nach dem Newsletter-Bericht über die „Energiewende“ hätten sich auch einige Bürger Oberammergaus bei EfO gemeldet, um hier mitzuhelfen. Gerade die Diskussion um den Gaskonzessionsvertrag habe gezeigt, dass man sich mehr oder weniger bei Energiekonzernen von Vertragsverlängerung zu Vertragsverlängerung hangle, ohne dass die Gemeinde ein wirkliches Ziel definiert habe, wo man in Zukunft hin wolle, wie dies z.B. bei der Marktgemeinde Murnau der Fall sei. Diese wolle eine Energieautarkie bis 2040 erreichen.
Ergänzend dazu erklärte er anhand einer Urkunde der „Solarbundesliga“ (welche wir dankenswerterweise von Haustechnik Huber zur Verfügung gestellt bekamen), dass auch hier Nachholbedarf bestehe: Momentan rangiert Oberammergau mit der aus Solarenergie erzeugten Energie lediglich auf Platz 1231 von insgesamt 1562 Teilnehmern. Gleichzeitig müsse man aber auch erwähnen, dass bei dieser Statistik viele Private Haushalte mit Solarthermie und Photovoltaik nicht berücksichtigt wurden, und dass im Allgemeinen „Energiewende“ für ihn weit mehr bedeute als die Quadratmeter Solarflächen auf den Dächern.
Ludwig Utschneider begrüßte auch im Namen seiner Fraktion den Antrag von EfO, meinte aber, dass ein Gutachten verfrüht sei. Es sei sinnvoller, sich zuerst anderweitig zu informieren um auch in der Fragestellung für ein Gutachten konkreter werden zu können.
Simon Fischer äußerte in seinen Ausführungen, dass die „Energiewende“ ein sehr ambitioniertes Projekt sei, es sei aber wichtig hier völlig neue Wege einzuschlagen und auch die lokalen Möglichkeiten (Holzenergie, Wasserkraft) mit einzubinden.
GR’in Doris Hofer bemerkte, dass Sie unter „Energiewende“ und einem „Energiegutachten“ ebenfalls viel mehr erwarte, als die von BGM Nunn anfangs erwähnte Schulung von Hausmeistern und Technikern. Allein in dem Wort „Wende“ stecke schon die Abkehr von Gewohntem, dies müsse weit mehr sein als z.B die Betriebsoptimierung von z.B. alten Ölheizungen.
 
Statt wie in unserem Antrag vorgeschlagen ein Energiegutachten in Auftrag zu geben, um, so Simon Fischer abschließend, „energetische Chancen und Potentiale“ aufzuzeigen und eine Zukunftsstrategie für Oberammergau zu entwickeln, einigte man sich letztendlich einstimmig auf eine Zuhilfenahme bestehender Institutionen, wie z.B. die „Energiewende Oberland“, die vorab die Gemeinde informieren, und über konkrete Möglichkeiten berichten und referieren sollen. GRM Florian Streibl erklärte sich bereit, hier Kontakte herzustellen und einen Termin möglichst nach der Sommerpause zu arrangieren. Dafür von unserer Seite herzlichen Dank.
Weitere Infos zum Thema:
 Weitere Themen aus der Sitzung folgen in Kürze   

 

 

 

MEDIENECHO ANLÄSSLICH DES BESUCHES VON BUNDESPRÄSIDENT WULFF IN OBERAMMERGAU (11.8.2010)
 
PRINT
Photostrecke von Merkur-Online:
 
“Jeder sollte die Passion gesehen haben” – Bericht Gap-Tagblatt vom 10. August:
 
 
AUDIO
„Ein aussergewöhnlicher Gast“ - BR2-Radiowelt / Bayerischer Rundfunk:

 

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TERMINVERSCHIEBUNG – GEMEINDERATSSITZUNG (10.8.2010)

Die für morgen, 11.8. terminierte Gemeinderatssitzung wird auf kommenden Montag, den 16.8. verschoben. Ab 19 Uhr geht’s dann in öffentlicher Sitzung um diese Themen:
- Kindertagesstätten - Gebührensatzung
- Mitteilung/Eilanordnung: Grundschule: Verlängerte Mittagsbetreuung
- „Energiewende Oberammergau“ – Anstoß für ein neues Energiekonzept: Antrag des
 Wahlvorschlages „Entschieden für Oberammergau“
- Geschäftsgang; Bekanntgabe von Beschlüssen aus nichtöffentlichen Sitzungen
- Anfragen nach § 29 der Geschäftsordnung
  
 
UNSERE ENTSCHIEDEN FÜR OBERAMMERGAU - MEDIENEMPFEHLUNGEN  FÜR DEN MONAT AUGUST (9.8.2010)
VIDEO:
Deutsche Welle -TV Reporterin Elena Ern erlebt den Passionsspiel-Trubel im Dorf und begleitet einige Macher: einen Holzschnitzer, der als Musiker mitspielt, Darsteller, für die es die große Ehre ihres Lebens ist, als Jesus oder Maria Magdalena mitzuspielen. Ein Jahr lang lebt das Dorf seine Leidenschaft für das Passionsspiel aus:
 
Oberammergau – Chance für christliche Volksmission:
In Oberammergau vollbringen sie in diesen Wochen und Monaten Höchstleistungen. Fünf Aufführungen des Passionsspiels pro Woche, von Mitte Mai bis Oktober. Doch auch außerhalb des Passionsspielhauses gibt es alle Hände voll zu tun, sei es bei Polizei, Feuerwehr oder in den Kirchengemeinden. Denn die nutzen alle zehn Jahre die Chancen, die ihnen das Passionsspiel bietet:
 
AUDIO:
 
Münchner Kirchenradio:
„Fernöstliche Mobilität in Oberammergau: ein Rikschadienst bringt Besucher zum Passionstheater“: Rikscha Bavaria:
 
"Ein Stück aus der Mediengesellschaft" - Halbzeitbilanz der Passionsspiele von ... 04.08.10 12:14 Uhr
Als "Theater der großen Gefühle" lobt der Journalist Herbert A. Gornik die Neuauflage der Passionsspiele von Oberammergau, die alte Fragestellungen im neuen Gewand behandele. Deutschlandradio Kultur, Link zur Audiodatei *
  
   
  
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"LAPTOP UND LEDERHOS'N" – EIN AUSZUG AUS UNSEREM INFO BLATT JUNI ZUM THEMA „DACH“ (7.8.2010)
Dauerregen von Mitte April bis zum 3. Juni. Probespiele. Premiere. Regulärer Spielbetrieb.
Halbzeit. Fast überall hört man es auf, unter und hinter der Bühne: „Gott sei Dank haben wir das Dach!“
Was man durch die ganze Diskussion um Geld und Fertigstellung, um Verantwortlichkeiten und Fehler ganz vergessen hat, sollte nun auch mal verdeutlicht werden: Das was sich jetzt von Annasgasse bis Pilatusgasse aufspannt, ist tatsächlich die voraussichtlichen 2,7 Mio Euro wert: Komplizierteste und ausgeklügelte Statik, eine in sich selbst ausgesteifte Schale – aus gelegt für schwerste Schneelasten und heftige Wind-Sog-Spitzen, dabei zugleich unwahrscheinlich leicht und filigran wirkend.
Das Oberammergauer Dach zählt seit seiner Fertigstellung nun zu den leichtesten, freispannenden mobilen Dachkonstruktionen in ganz Europa!
Dazu noch das Thema der Fahrbarkeit an sich: Sensoren messen bei der fast lautlosen auf und Abfahrt permanent die Position der 4 Antriebspunkte auf den Schienen, damit sich die Schale nicht verwindet.
Die verwendeten High-Tech-Materialien wie die unterspannte Folie und die Edelstahl-Zerstäuber-Rauten tragen das übrige zur Einzigartigkeit bei.
800.000 Euro für dieses Meisterstück? Niemals wäre dies möglich gewesen. Das müssen sich auch die damaligen Initiatoren des Bürgerentscheids „Dach“ gefallen lassen.
Aus unserer Sicht der größte damalige Fehler:
Man musste eigentlich nie genau, was man wollte bzw. was das Dach leisten musste. Schneelasten im Winter? Zerstäubernetz? Änderungen an den Fundamenten? So kam eines zum Anderen.
Alles Änderungen und Umplanungen, die das Dach, und konsequenterweise auch die Kosten zu dem gemacht haben, was wir jetzt haben.
Wir sollten in Zukunft aus solchen Fehlern lernen und uns vor neuen Projekten genau im Klaren sein, was wir wollen. Das macht auch die Umstrukturierung des Wellenbergs so zäh – Schnellschüsse a la Dach wollen wir hier aber vermeiden. Aber zurück zum Thema:
Dadurch, dass das Dach jetzt auch sinnigerweise bei der Passion verwendet wurde, sehen wir uns nicht mehr nur im Zugzwang das Haus zwischen den Jahren mit Biegen und Brechen zu füllen. Unser Dach ist auch zu einer eine Investition für die Zukünftigen Passionen geworden, ähnlich wie die kostenintensiven Brandschutzmaßnahmen und statischen Ertüchtigungen der Zuschauerhalle, die zur Passion 2010 rechtlich auf die Gemeinde zugekommen sind. Kosten, die man allerdings nicht ‚sieht’ – im Gegensatz zum fahrbaren Dach, dessen Modell wg. seiner Einzigartigkeit sogar einen Platz im Architekturmuseum München in der Pinakothek der Moderne bekommen hat.
Dass das Dach somit auch aus technischer Sicht bei unseren Passionsgästen gut ankommt, haben Trauben von Menschen gezeigt, die sich in den vergangenen Wochen immer wieder an den Flanken des Theaters gebildet haben um das Dach bei Auf- oder Abfahrt zu bestaunen.
Auch dieses öffentliche Architekturinteresse sollten wir für die Zukunft mitnehmen! Technik, Kultur und Tradition – „Laptop und Lederhos’n“.
Sehen wir die ganze Geschichte auch mal aus einem relativ naiven Blickwinkel:
Unser Dach bietet 5000 Besuchern einen erhöhten Komfort und schützt rund 2300 Mitwirkende vor Nässe.
Die Skisprungschanze in Garmisch, die durch eine ähnliche Kostenentwicklung in letzter Zeit ebenfalls wieder Negativschlagzeilen gemacht hat, hat hier weniger zu bieten:
Skispringen wird sich nämlich durch sie auch in nächster Zeit nicht zum „Breitensport“ entwickeln, bei welchem sich – ironisch gesagt – beispielsweise eine Jungfamilie mit 2- und 7- jährigen Kind eine Tageskarte „Schanze“ kaufen würde und abends bei idyllischem Panorama-Sonnenuntergang noch zum Einkehrsprung ansetzt!
Kilian Härtle

  
  

 

EFO MEDIEN-TIPP IM AUGUST: „DAS BUCH ÜBER'S DACH“
In diesem Zusammenhang möchten wir auf ein Buch aufmerksam machen, welches im Juli erschienen ist: „Ungekünstelte Kunst – Ein Dach für das Passionstheater Oberammergau“ von Karlheinz Wagner. In dem rund 115 Seiten starken Fachbuch wird sowohl ausführlichst auf die Baugeschichte des Passionstheaters eingegangen, als auch auf die Idee, Planung und Entstehung der mobilen Überrdachung. Die Fachbeiträge werden durchgehend durch hervorragende Architekurphotographie und Detailaufnahmen ergänzt. Ein großer Teil des lesenswerten Buches widmet sich der ausgeklügelten Technik des Daches, von den Fundamenten, über die komplexe Schalenkonstruktion, Akkustik bis hin zur „Fahrbarkeit“. Dieser Teil wird durch viele Konstruktionsskizzen und Baudetails ergänzt, die keine Frage unbeantwortet lassen.
EfO meint: gerade nach dem jahrelangen hin und her von Bürgerentscheid, über Bauverzögerung bis hin zur Fertigstellung endlich eine spannende Lektüre, die die Komplexität dieses Bauwerks bis ins Detail darstellt und gleichzeitig viele Vorurteile im Keim erstickt. Ein Muss – nicht nur für Technikinteressierte!
Karlheiz Wagner, „Ungekünstelte Kunst“, Waldhör Verlag.
Das Buch ist für 29.95 Euro im Buchhandel erhältlich.
 
RANGHÖCHSTER REPRÄSENTANT DES STAATES BESUCHT OBERAMMERGAU (4.8.2010)
Wie die Presse heute aktuell berichtet, kommt Bundespräsident Christian Wulff am kommenden Dienstag, den 10. August nach Oberammergau, um sich, vsl. mit seiner Frau, die Passionsspiele anzusehen.
Für Wulff, der als Jugendlicher Oberammergau schon einmal besucht hat, ist es der erste Besuch der Passionsspiele. Nach Theodor Heuss (siehe Bild), der 1950 die Passion besucht hat, ist Wulff der erste Bundespräsident, der zur Passion wieder nach Oberammergau kommt.
Wulff war seit 2003 Ministerpräsident von Niedersachsen und ist seit dem 30. Juni der zehnte Bundespräsident der BRD.
Staatsbesuche dieser Art geben ein strenges Protokoll vor, ausgehend von Beflaggung, Begrüßung, Einzelfragen des angemessenen Umgangs, der Platzierung bei einem Gespräch oder einem Essen, der Auswahl eines Gastgeschenkes und natürlich auch die korrekte Anrede. Allein für letzteren Punkt hat das Bundesinnenministerium eine 169 Seiten starke Broschüre herausgegeben, in welcher die korrekte Anrede oder auch Anschrift der verschiedenen Ämter geregelt ist.
Wir dürfen gespannt sein!
 
EfO – Info: Die bisherigen Bundespräsidenten der BRD:
 
Theodor Heuss (1949 - 1959)
Heinrich Lübke (1959 - 1969)
Gustav Heinemann (1969 - 1974)
Walter Scheel (1974 - 1979)
Karl Carstens (1979 - 1984)
Richard von Weizsäcker (1984 - 1994)
Roman Herzog (1994 - 1999)
Johannes Rau (1999 - 2004)
Horst Köhler (2004-2010)
  

 

 

BERGGOTTESDIENSTE IM AUGUST (2.8.2010)
Wie uns der Evangelische Pfarrer, Herr Peter Sachi mitteilt, findet an den Samstagen im August – und zwar am
7. August 2010
14. August 2010
21. August 2010
28. August 2010
jeweils ab 10.00 Uhr bei guter Witterung ein Berggottesdienst an der
Kolbensattelhütte ( 1400 m) bei Oberammergau statt. 
Veranstalter: Evang.-Luth. Pfarramt Oberammergau
Tel. 08822/93030
e.kirche-ogau@t-online.de
Mitwirkende: Evangelischer Posaunenchor, Kirchliche Dienste während des Passionsspiels 2010 in Oberammergau
Ausweichtermin: Bei Regen bis 9 Uhr findet dann der Gottesdienst um  9.30 in der Evangelisch-Lutherischen Kreuzkirche Oberammergau, Theaterstrasse 8 statt.
Die Kolbensattelhütte ist entweder durch einen 1- stündigen Fußmarsch, oder bequem über die Kolbensesselbahn zu erreichen.
Nähere Infos auch unter:

 

 

 
 
IN KÜRZE: EfO-INFOBLATT AUSGABE 3 – JULI (28.7.2010)
In Kürze steht unser Newsletter Nr. 3 zum Versand bereit. Darin über drei Seiten eine ausführliche, private Stellungnahme und Meinung zum Thema Olympia von Kilian Härtle und Simon Fischer. Darüber hinaus hat dann diesmal die „Ratschkatl“ etwas sehr erfreuliches und erstaunliches zu berichten und wenn Sie wissen wollen, wie viele Takte die Passionsmusik 2010 umfasst, dann sind Sie ebenfalls mit einem Newsletter-Abo genau richtig!
Den kostenlosen Newsletter können Sie – falls noch nicht geschehen – einfach und sicher über unser Newsletter-Portal  (Menü oben) bestellen. Dort finden Sie auch ein Leseexemplar.
Wir freuen uns auf Ihr Interesse!
   

 

„DOPPELT SO GROSS GEHT NICHT“ – BAUAUSSCHUSSSITZUNG VOM 26.7.2010
 Zwei Punkte standen auf dem öffentlichen Teil der o.g. Bauausschusssitzung, zu welcher diesmal keine Besucher erschienen waren.  Zum einen behandelte der Bauausschuss den Bauvoranfrage zur Errichtung eines Einfamilienhauses mit Einliegerwohnung im Bereich zwischen der Ettalerstraße und der Turnhalle. Dort gilt der Bebaungsplan Nr 17. In diesem ist u.a. festgelegt, dass die GRZ 0,18 zu betragen hat, d.h., dass von einer Grundstücksfläche 18% bebaut werden dürfen.
Bei der Ermittlung der GRZ werden die Grundflächen aller baulichen Anlagen voll angerechnet. Für Nebenanlagen, wie Zugänge und Zufahrten, Schuppen, befestigte Flächen, Stellplätze und Garagen kann die zulässige Grundfläche im Regelfall um bis zu 50 % überschritten werden. Im o.g. Antrag der Bauherren wurde nach einer geplanten GRZ von 0,31 angefragt – also nahezu doppelt so groß wie im Bebauungsplan festgelegt. Laut Verwaltung und einstimmiger Meinung des Gremiums sei diese Überschreitung zu hoch, wenn, dann müsste man den Bebauungsplan ändern, was zur Folge hätte, dass das Gebiet zu dicht bebaut wird und andererseits Bauherren, die bereits im Gebiet unter Einhaltung der Auflagen des Bebauungsplanes gebaut hatten, benachteiligt wären. Auch vom Landratsamt würde eine so erhebliche Überschreitung sehr kritisch gesehen. So wurde die Anfrage einstimmig abgelehnt.
Der zweite Punkt handelte von einer Sache, die sich schon länger im Verfahren befindet, nämlich die Aufhebung des Bebauungsplanes Nr.8 „Himmelreich“. Bei der öffentlichen Auslegung gab es keinerlei relevante Einwände zu bekunden.
Zur Erinnerung:
Der BA hatte 2009 beschlossen, den Bebauungsplan aufzuheben, da das Gebiet heute bereits fast vollständig im Sinne der Ortsplanung bebaut ist und somit das Verfahren eingeleitet, da die Sinnhaftigkeit des BPlanes entfallen ist.
Die Satzung zur Aufhebung wurde heute ebenfalls einstimmig beschlossen.
K.H.

 

 

JUGEND – UND INFOPOLITIK CONTRA POLITIKVERDROSSENHEIT: ‚ENTSCHIEDEN FÜR OBERAMMERGAU’ VERÖFFENTLICHT „EfOnary“ (24.7.2010)
Viele kommunalpolitische Begriffe, die im Gemeinderat verwendet werden und die auch in diversen Zeitungsberichten und in den Berichten auf unserer Homepage immer wieder auftauchen, findet man ab heute in Alphabetischer Reihenfolge und für Jedermann verständlich erklärt – in unserer neuen Rubrik „EfOnary“  Wir versuchen, das EfOnary ständig zu erweitern und zu ergänzen. „EfOnary“ sehen wir als unseren zusätzlichen Beitrag zukunftsweisender Politik, deren Ziel es sein sollte, junge Menschen zu ermutigen, für den Gemeinderat Oberammergau zu kandidieren und zudem als nützliches Nachschlagewerk für jeden Politik-Interessierten. Das EfOnary finden Sie unter „Informationen & Projekte“ im Hauptmenü. Es kann auch per email als pdf-Datei von uns bezogen werden.
    

 

"ENTSCHIEDEN FÜR OBERAMMERGAU" STELLT ANTRAG ZUR „ENERGIEWENDE OBERAMMERGAU“ (23.7.2010)

Beim Listentreffen am 26.6.2010 hat sich die Liste EfO nach der Trennung von „MitProfil“ generell neu ausgerichtet und sich auf 3 wesentliche Themenberreiche verständigt, welche in Zukunft in Angriff genommen werden sollen. (wir berichteten) Eines dieser Themenbereiche war die sog. „Energiewende Oberammergau“.

In einem eigenen Antrag der Fraktion „Die Jungen“ - Entschieden für Oberammergau beauftragten die Gemeinderäte Kilian Härtle und Simon Fischer heute Bürgermeister Nunn, dass das Thema Energiewende in der nächstmöglichen Sitzung beraten und gegebenfalls schon erste Wege oder Zielsetzungen beschlossen werden. Laut Fischer sprächen viele Faktoren für dieses Zukunftsprojekt.

Diese wären:

Ökologische Faktoren wie Klimaschutz, Regionale Wertschöpfung und Ressourcenschonung, Ökonomische Faktoren wie nachhaltige Investitionen und/oder zusätzliche Einnahmequelle für die Gemeinde (Eigenvertrieb) und damit Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen sowie auch Faktoren desMarketing, wie Imagegewinn für GO und ein gewisses Alleinsstellungsmerkmal.

Parallel zum Antrag will die Liste in Arbeitsgruppen schon jetzt Einzelprojekte erarbeiten und dabei auch Fachleute mit einbinden.

Hier gilt es auch alte Vorhaben oder Planungen, die in früheren Gremien abgelehnt wurden oder nicht mehr weiter bearbeitet wurden, wieder herauszuholen und auf Machbarkeit zu überprüfen.

Wir halten Sie diesbezüglich auf dem Laufenden.

 

 

5. AMMERGAUER ALPENCUP (20.7.2010)

Am 31.7. und 01.08.2010 findet zum fünften Mal das große internationale Jugend-Fussballturnier der Altersklasse U 11 (Jahrgang 1999 und jünger), der sogenannte „Ammergauer Alpen Cup“ statt. Dieses Turnier wird am Samstag gleichzeitig auf den vier Sportplätzen Oberammergau, Unterammergau, Altenau und Bad Kohlgrub ausgetragen. ( 11.00 – 17.00 Uhr)

Die Finalrunde (mit 24 Mannschaften) findet am Sonntag in Oberammergau statt.

8.50 Uhr Begrüßung - 9.00 Uhr Spielbeginn

Endspiel 15.00 Uhr - anschliessend Siegerehrung.

Die Veranstalter laden recht herzlich ein!

Alle weiteren Info's gibt’s unter: http://www.tsv-oberammergau.de/fuball/ammergauer-alpen-cup/index.html

 

 

FREIZEITBÄDER: DAS SCHONGAUER „PLANTSCH“ WIRBT MIT IMAGEVIDEO IM INTERNET (19.7.2010
 Das Schongauer Freizeitbad „Plansch“ wirbt neuerdings für seine Angebote in Punkto Freibad, Solarium, Sport mit einem Imagefilm im Internet. Vor 5 Tagen wurde das Video auf dem Portal „YouTube“ hochgeladen und steht seit dem dort zur Verfügung.
Wir halten das für eine gute Idee, welche ebenfalls für Oberammergau praktiziert werden könnte, ist doch das Angebot, welches bisher über den Wellenberg im Internet zu finden ist, eher dürftig:
 
Wie man sieht, wird der Wellenberg eher mit wenigen , teils nichts aussagenden Bildern präsentiert, dabei wäre es doch die Landschaft und das Panorama, die den Wellenberg zu etwas Besonderem machen. Hier wäre eine Bilderstrecke empfehlenswert, mit welcher auch Dritte für das Bad werben könnten. (z.B. durch Verlinkung)
Dies ist aber nur eines von vielen Problemen, welche beim Wellenberg noch anstehen.
Den Direktlink zum „Plantsch“-Video haben wir hier für Sie bereitgestellt:
   
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GÜNSTIG ZUR SKI-WM 2011 (16.7.2010)
Wie das Organisationskomitee der Ski WM 2011 mitteilt gibt es für Landkreis-Einwohner ermäßigte Karten für die Ski-Weltmeisterschaft 2011 in Garmisch-Partenkirchen. Jeder Landkreisbürger kann so noch bis zum 31.7. 2010 jeweils 2 Karten mit 10 % er Ermäßigung erwerben. Die Karten gibt’s in den DER Reisebüros in Garmisch, Murnau und Oberammergau, bei GAP-Ticket, beim Kreisboten GAP, sowie direkt beim Organisationsbüro am Eisstadion in Garmisch-Partenkirchen.

 

 

 

JAHRESAUSSTELLUNG 2010 DER SCHNITZSCHULE (13.7.2010)
Wie uns die Staatliche Berufsfachschule für Holzbildhauer mitteilt, findet auch heuer, am Samstag und Sonntag, den 24. und 25 Juli 2010 die Jahresausstellung statt.
Jeweils von 10 – 18 Uhr werden die Arbeiten der Schüler, welche im laufenden Schuljahr entstanden sind, darunter Arbeiten aus den Bereichen Schrift, Grafik, Zeichnen und natürlich der Bildhauerei. Die Jahresausstellung hat eine große Tradition –  im  letzten Schuljahr verzeichnete die Ausstellung an beiden Tagen mehrere hundert Besucher – und ist auf jeden Fall einen Besuch wert!
Zudem können sich die Besucher einen ersten Überblick über den neuen Ausstellungs - Pavillon der Schule machen, welcher gerade östlich des Hauptgebäudes entsteht.
An dieser Stelle sei auch nochmals an die neugestaltete Homepage der Schule verwiesen, welche Sie unter www.bildhauerschule.de besuchen können.

 

 

WACKELT GARMISCH? (11.7.2010)
"Ich muss es so deutlich sagen, ohne Garmisch wird es kein Olympia geben können." Mit diesem mehr als deutlichem Appel wandte sich jüngst Staatskanzleichef Siegfried Schneider von der CSU an die Landwirte von Garmisch-Partenkirchen.
Denn nach den Protesten in Oberammergau scheint nun auch der Widerstand der Bürger in Garmisch-Partenkirchen zu einem richtigen Problem für die Münchner Bewerbungsgesellschaft zu werden.
Der Bayerische Rundfunk berichtete in einigen Sendungen über die aktuelle Lage und Entwicklung:
  
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NEUER INFOBRIEF DER FRAUENLISTE (7.7.2010)
An dieser Stelle möchten wir wie immer auf den kommunalpolitischen Infobrief der Frauenliste hinweisen, der in der ‚Ausgabe Juni’ vor Kurzem erschienen ist.
Darin unter anderem Meinung, Einschätzung und Erläuterung zu den Themen Abschied von Rolf Zigon, Verlegergasse, Olympia 2018 und dem leider gescheiterten Projekt Alphouse.
Zu beziehen auf der Internetseite der Frauenliste unter www.frauenliste-oberammergau.de.

 

 

 

 

NO-LYMPIA IN OBERAMMERGAU (6.7.2010)
Seit 16:15 fix: Oberammergau fliegt aus der Bewerbung.
Nach dem durch die Bürgerinitiative gestarteten Aufruf für ein Bürgerbegehren und Protesten von Landbesitzern in Oberammergau änderte der Olympia - Kandidat München 2018 knapp ein Jahr vor der Vergabe der Winterspiele 2018 am 6. Juli 2011 in Durban/Südafrika  nun zur Bewerbung ihr Sportstättenkonzept. Biathlon und Langlauf sollen jetzt definitiv nicht in Oberammergau, sondern nahe Ohlstadt ausgetragen werden, genauer gesagt beim Gestüt Schwaiganger. „Der neue Standort bringt viele Vorteile“, so der Chef der Bewerbungsgesellschaft, Willy Bogner. „Vor allem die zentrale Lage sei optimal, die Athleten könnten die einmalige Atmosphäre im gemeinsamen Olympischen Dorf erleben und gleichzeitig ihre Wettkampfstätten schnell erreichen. Außerdem sei der Bereich um das Landesgestüt für die Loipenführung bestens geeignet“ äußerte er sich gegenüber Medienvertretern.
Einerseits eine verpasste Chance, die sich aber nur schwer nachprüfen lassen wird, andererseits das Ergebnis einer zu begrüßenden direkte Demokratie, welche wir für ein Event dieser Größenordnung für angemessen halten.
Ein Statement unsererseits zu dieser Entwicklung können sie demnächst hier und auch im kommenden EfO Infoblatt lesen.
    
 

 

„STAMMTISCH“ & „KRUZIFIX-KRISE“: DIE EfO-MEDIENEMPFEHLUNG FÜR DEN MONAT JULI (5.7.2010)
Merklich nachgelassen hat nach der Passionspremiere die multimediale Berichterstattung von und über Oberammergau. Dennoch haben wir auch für den Monat Juli zwei ‚Schmankerl’ für sie gefunden:
 
Christian Stückl am 26. Juni zu Gast beim BR-Talk „Der Sonntags-Stammtisch“:
„Das Kreuz mit dem Kreuz“: Die Kruzifix Krise
Ein Spiegel-TV Streifzug durch Oberammergau zur Thematik des christlichen Glaubens-Symbols. u.a. mit dem Ladeninhaber Toni Baur und dem Holzbildhauermeister Tobias Haseidl.
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VOLKSENTSCHEID NICHTRAUCHERSCHUTZ – EIN RESUMEÈ (4.7.2010)
Mit einer relativ niedrigen Wahlbeteiligung von 37,7 % in Bayern haben sich die Bürgerinnen und Bürger mit deutlicher Mehrheit (rund 61 Prozent)  für den Nichtraucherschutz eingesetzt.
An dieser Stelle in Kürze die wesentlichen Änderungen und Auswirkungen des neuen Gesetzes, welches bereits am 1. August, also in gut drei Wochen, in Kraft tritt:
- Es gibt generell keine Gaststätten mehr, in denen geraucht werden darf
- Die Regelung eines „Nebenraumes“ für Raucher ist ebenfalls außer Kraft gesetzt.
- Ebenso darf in den klassischen Kneipen, in denen beispielsweise nur Bier ausgeschenkt wird, nicht mehr geraucht werden.
- Die „Ausweichmöglichkeit“ für Wirte, einen Raucherklub zu gründen, wird ab dem 1. August ebenfalls verboten sein.
Unserer Einschätzung nach dürfte sich durch das neue Gesetz die Lärmproblematik rund um Gaststätten und Kneipen, besonders nach 22 Uhr jetzt noch mehr verschärfen. Neben den „Ausnahmen“, wie z.B. das Oktoberfest, ist dies ein zusätzliches Manko der neuen Regelung.

 

 

 

EfO RICHTET SICH NEU AUS: SOMMERLISTENTREFFEN AM 26.6.2010 (29.6.2010)
In sommerlicher Picknick - Atmosphäre haben wir vergangenen Samstag unser aktuelles Listentreffen auf den Wiesen hinter dem Passionstheater abgehalten. Dabei wurden Aufgabenbereiche neu eingeteilt um effektiver Arbeiten zu können. Nachdem wir aktuelle Themen durchgesprochen hatten wurde festgelegt, dass die Junge Liste sich neu ausrichten wird und im Wesentlichen an 3 Bereichen weiterarbeiten wird, die sich nachhaltig auf Oberammergau und dessen Zukunft auswirken sollen. Hierbei sollen eigenständig neue Konzepte erarbeitet werden, diese auch mit eventueller externer Hilfe
Die 3 Bereiche gliedern sind im Wesentlichen:
1. Passionstheater als Alleinstellungsmerkmal: Dauerausstellung und Veranstaltungen zwischen den Jahren
2. Energie: „Energiewende Oberammergau“: Umstellung auf ökologische und regenerative Energieselbsterzeugung und Eigenbetrieb/ Marketing (ggf. auch Hinsichtlich einer weiteren Entwicklung beim Wellenberg)
3. Soziales: Bauen / Wohnen / Arbeiten : Förderkonzepte für Familien, soziale und finanzielle Anreize für Junge Leute und Familien- und Existenzgründer im Ort, darüber hinaus Sozialprogramme und Jugend;
Trotz Kaiserwetter waren nicht Wenige zum Treffen gekommen, einige Oberammergauer – gerade auf dem Weg zum Recyclinghof – beteiligten sich sogar an der Diskussion.
   

 

BÜRGERENTSCHEID „OLYMPIA 2018“ GEPLANT (26.6.2010)

Wohl DAS Thema des heutigen Tages in Oberammergau: Ein möglicher Bürgerentscheid zu den geplanten Olympischen Spielen 2018.

Seit heute liegen die Unterschriftenlisten aus,  rund 400 werden zum Einreichen einer Bürgerentscheides benötigt.

Auch in der Presse war die Sache heute Thema Nr.1: GAP-Tagblatt, Süddeutsche Zeitung, die DPA und viele andere – alle berichteten von dem Vorstoß der ca. 20-Personen-Initiative um Korbinian Freier und Prof. Josef Holzwarth.

Wir haben für Sie den Link zum Bericht der „Abendschau“ zu diesem Thema:

http://www.br-online.de/bayerisches-fernsehen/abendschau/olympia-oberammergau-scholz-ID1277470537664.xml  *

externer Link. Quelle: BR, bitte beachten Sie unseren Disclaimer

 

 

 
NEWSLETTERPORTAL: BESTELLEN JETZT GANZ EINFACH ! (22.6.2010)
In Kürze erscheint unser Newsletter Nr 11. Ordern Sie daher noch schnell unser Info-Blatt ganz einfach über unser neues Newsletter Portal oben in der Menüleiste!  Dort werden Ihr Name und Ihre email verschlüsselt und damit sicher zu uns übertragen.
Unseren Newsletter erhalten Sie ebenfalls als Privatkopie, d.h. sämtliche Empfänger sind nicht sichtbar. So bleiben Ihre email Adressen – im Gegensatz zum „Weiterleiten“ geheim.
Im Newsletter-Portal finden Sie auch ein Schnupper-Exemplar zum Probelesen!

 

 

 

„TRANSFER VERNAKULÄRER INTELLIGENZ IN VERSCHIEDENEN MAßSTABSEBENEN …“ ( GR 21.6.2010)
Oha! … Jetzt geht’s aber los! … einer von vielen zungenbrecherischen Ausdrücken , mit denen sich der Gemeinderat von Zeit zu Zeit beschäftigen ‚muss’ – bzw. ‚darf’. Im oben genannten Fall handelt es sich um ein Zitat aus einer Präsentation, welche gestern im Rahmen des sogenannten „AlpHouse“-Projektes im GR vorgetragen wurde.
„AlpHouse“ ist ein von der EU in Verbindung mit der Arbeitsgemeinschaft
Alpenländer (ArgeAlp) gefördertes Projekt, geleitet von der Handwerkskammer für München und Oberbayern. Dieses wurde, nachdem es dem Gemeinderat nichtöffentlich schon im Februar vorgestellt wurde, nun durch Sabine Rieger von der Handwerkskammer Oberbayern (deren praxisorientierter Vortrag uns letztendlich vollends überzeugt hatte) , sowie Herrn Schröder und Herrn Frank von der TU München nöchmals öffentlich (3 Besucher) ausführlich vorgestellt.
Im Kern geht es um die Energetische Sanierung von Baubeständen in ausgewählten Regionen mittels Einbindung von alten Handwerkstechniken und damit einhergehend auch die Übersetzung Traditioneller Baustile in die Gegenwart.
Es gilt, die Prinzipien der traditionellen alpinen Architektur zu verstehen und zu beachten, gleichzeitig aber auch kompetent weiter zu entwickeln. So kann traditionelle Architektur mit aktuellen Technologien und Anforderungen an Energieeffizienz verbunden werden.
 AlpHouse fördert durch seine vielfältigen Angebote diese umsichtige Herangehensweise an Sanierungen im Alpenraum. Es erforscht und sammelt das dazu erforderliche Wissen und Können in den verschiedenen Regionen und gibt es an die lokalen Akteure – Handwerker, Architekten, Planer, Bauherren sowie Entscheidungsträger in Politik und  Verwaltung – weiter. Diese werden in den Projektablauf aktiv eingebunden und erhalten Zugang zu Netzwerken und Weiterbildungsangeboten. Für Handwerksbetriebe würde sich dadurch mittelfristig ein neues Geschäftsfeld ergeben. Für die Kommune würde dies bedeuten, dass sie eine gratis Kartographie und Bauaufnahme relevanter Gebäude bekommt. Dadurch, dass Oberammergau nicht zuletzt durch den TU-Entwurf bei der das Projekt begleitenden TU München einen gewissen Namen besitzt, wurde unser Ort nun neben Schleching (LKR Traunstein) als Pilotort in Bayern für das Projekt ausgesucht. Der Gemeinderat hatte in seiner gestrigen Sitzung über eine Teilnahme am Projekt abzustimmen.
Letztendlich wurde es abgelehnt, doch dazu gleich mehr.
 
 Wir wollen an dieser Stelle kurz einige Punkte aus dem Leitbild des Gemeinderats zitieren:
„Unsere Historischen Stärken:
- identitätstiftendes und lebendiges Brauchtum
- die Bereitschaft zu Innovationen“
 „Als Gemeindevertreter wollen wir:
- eine Plattform für das Kunsthandwerk in Oberammergau bieten und seinen Bekanntheitsgrad erhöhen
- einen Nährboden für kreative Ideen und Innovationen in und für Oberammergau bereitstellen
- die Energieversorgung in Zukunft umstellen, in dem wir regenerative Energien nutzen und Oberammergau in dieser Hinsicht fortschrittlich und innovativ gestalten
- wir wollen uns auf die historisch gewachsenen Alleinstellungsmerkmale des Ortes Konzentrieren
- die vorhandenen Stärken des Standortes Oberammergau für Einheimische Betriebe und potentielle Unternehmen herausstellen.“
 
Damit auch schon genug. Man bemerkt schnell: Das vorgestellte „AlpHouse“ Projekt passt wie die Faust aufs Auge zu unserem eigens aufgestellten Leitbild!
 
9:9:   Das Abstimmungsergebnis nach einer Stunde Präsentation, Vorträge, Fragen  Patt. Und damit (aus unserer Sicht - leider! - ) abgelehnt.
Warum die komplette Riege der Freien Wähler das Projekt ablehnte ist uns schleierhaft. Es wird von ihnen dadurch begründet, dass die Verwaltung das Projekt nicht stemmen kann.
Gleichzeitig ist aber zum Beispiel ein Personalteil des Bauamtes seit mittlerweile 400 Stunden, d.h. rund 2 ½ Monate nur für die Olympiabewerbung abgestellt.
Wir sehen und akzeptieren das Arbeitspensum und den zusätzlichen Arbeitsaufwand für das Bauamt, aber es ist für der absolut falscheste Weg, Visionen und in diesem Fall sogar konkrete Projekte, durch die „ für die Verwaltung momentan nicht schulterbaren Aufgaben“
(Zitat Utschneider) platzen zu lassen. So kommen wir nie weiter.
Gerade von den als „Traditionalisten“ bekannten Freien Wähler in Oberammergau bedeutet die Ablehnung des Projektes AlpHouse aber eine rote Karte für die Zukunft Oberammergaus, einen Platzverweis für Oberammergau als Europäische Pilotregion in Punkto Energiepolitik und Architektur, und ein Foul an potentiell interessierte Handwerksbetriebe.
Auf der Homepage der FW schreiben sie „Der Gemeinderat begrüßte dieses Projekt im Grundsatz und zwar fraktionsübergreifend.“ Eine aus unserer Sicht rhetorische Windung aus einer verpassten Chance:
„Begrüßen“ heißt noch lange nicht, dass etwas vorangeht.
Schade.
Nähere Infos zum Projekt gibt es unter www.alphouse.eu
Des Weiteren stellen wir Ihnen hier noch weitere Informationen über das Projekt zur Verfügung. Klick .

 

 

ENERGIEWENDE IN OBERAMMERGAU?! (20.6.2010)

Schon seit einiger Zeit beschäftigen sich die GR der Liste EFO mit dem Thema Energiewende und Einsatz alternativer Energien, und wie sich letztendlich eine Gemeinde dafür einsetzen kann.

 

Zwei durchaus positive Beispiele waren erst kürzlich im GAP-Tagblatt zu lesen:

Einerseits die Marktgemeinde Murnau, die für ihre Aktivitäten letzte Woche den „European Energy Award“ bekam und zum Anderen der Unternehmer Alfred Richter aus Unterammergau, der mit seinem privaten Wasserkraftwerk ans Netz geht. Beides mutige, nachhaltige und richtungsweisende Schritte in die Zukunft.

Doch welche Vorgehensweise ist für die Gemeinde Oberammergau richtig und sinnvoll?

Welche Chancen ergeben sich für Oberammergau?

Viele Fragen die es zu klären gibt. Aus diesem Grund nehmen EfO vertreten durch GR Härtle und Fischer nun kommende Woche in Eigeninitiative auf einem speziellen kommunalen Energieforum Teil und wollen auf Grundlage dieses Energieforums ihre Erkenntnisse und Konzepte ggf. in den GR einbringen. Mehr zu diesem Thema und zum Energieforum gibt’s in Kürze hier.

Die beiden o.g. Berichte zum Thema haben wir schon mal hier für Sie:

 

Bericht Alfred Richter *

Bericht Energy Award Murnau *

 

 

 *Quelle: Garmisch - Partenkirchener Tagblatt

 

 

 

BAUAUSSCHUSSSITZUNG VOM 14.6.2010: RAINENBICHL, WERBESCHILDER, AUSSENBEREICH UND: VERLEGERGASSE DIE 13te

Zum Projekt „Perspektiv - Wohnungen am Rainenbichl“ waren der Bauherr Graf Dehm und sein Architekt Breining zur Sitzung erschienen um das Bauvorhaben anhand eines Modells und Plänen  nochmals vorgestellt um es letztendlich vom Bauausschuss genehmigen zu lassen und zugleich ein Freistellungsverfahren für einen Beschleunigten Ablauf zu beantragen, da sämtliche Punkte des Bebauungsplanes eingehalten wurden. Laut Dehm seien seit letztem Winter kleinere Änderungen vorgenommen worden, um durch eine erhöhte Wirtschaftlichkeit auf die Wirtschaftslage zu reagieren.

Mit BA1 soll in kürze begonnen werden; 4 Häuser im Südlichen Bereich der momentanen Anlage mit je 11 Wohneinheiten. Anhand eines Freiflächengestaltungsplanes wurden auch die Außenanlagen vorgestellt: Die 4 Häuser erhalten eine Grünanlage, nördlich gesäumt durch einen Hochwasserwall sowie im Westen 3 Sicker- Teiche, die das Regenwasser der Anlage sammeln. Zwischen den Häusern werden 3 Spielplätze angelegt.

Der Rest der bestehenden Anlage , sprich der zukünftige BA 2, soll noch ca. 2 Jahre erhalten bleiben.

Dem Bauvorhaben und dem Freistellungsverfahren wurde einstimmig die Zustimmung gegeben.

 

Im Weiteren ging es um die Genehmigung eines Werbeschildes an einem Anwesen in der Dedlerstraße, welches wegen seiner Größe eine Baugenehmigung benötigte. Auch diesem Anliegen wurde einstimmig zugestimmt. ( Eine Baugenehmigung benötigen laut WAS (Werbeanlagensatzung) übrigens Werbemaßnahmen über 1 m² Größe)

 

Eine Grundsatzentscheidung zu Außenbereichen schloss sich als nächster Punkt an: Ein O’gauer Bürger hatte für ein erworbenes Anwesen eine Wasser und Abwasseranbindung beantragt. (er würde dabei die Kosten selbst tragen, zudem sei er gerade dabei, das Anwesen zu renovieren, weil er es als Dauerwohnsitz für seinen Sohn geplant hat). In kürzester Zeit kam es zu einer ausgedehnten Diskussion zu Außenbereichen im Allgemeinen und dem weiteren Umgang mit solchen Sachverhalten. Das im Antrag genannte Anwesen (nur ca.80m vom „Ortsrand“ entfernt) war schon mehrmals in früheren Sitzungen aufgetaucht, damals wurde ein Wasseranschluss immer abgelehnt, da es sich in den Anfragen neben anderen Punkten überwiegend um einen Zweitwohnsitz und einen Ferienwohnsitz gehandelt hätte. In der jetzigen Sitzung haben wir nun für den Wasseranschluss plädiert, da der Käufer nun für das Anwesen eine Dauerhafte Bewohnung garantieren soll. (Im Beschluss verankert). Unsere zusätzliche Meinung: jeder zusätzliche Kanalanschluss leistet einen Beitrag zur Wasser und Abwasserfinanzierung im Dorf. Also eine zusätzliche Einnahmequelle der Gemeinde, welche wir ohne Herstellungskosten bekommen. Zudem haben wir (der Gemeinderat) uns alle ins Leitbild geschrieben, sozial aktiv zu sein und junge Leute (und somit in Zukunft auch Familien) an den Ort zu binden. Für diesen Weg haben sich Härtle, Windirsch, Buchwieser, Schauer, sowie 2 BGM Götz entschieden. Somit war der Wasseranschluss (unter Einhaltungspflicht vieler technischer Auflagen) genehmigt.

 

Verlegergasse auf oder zu?

Kurz gesagt: Sie bleibt (momentan) zu: (4:4 Stimmen).

Wir haben gegen den von der Fraktion Freie Wähler favorisierten Vorschlag zur Einführung eines Verkehrsberuhigten Bereiches mit Durchfahrmöglichkeit mit 6-9 km/h gestimmt, da wir nach dem Versuch "Spielstraße" gesehen haben, dass diese Geschwindigkeit in der Praxis nicht eingehalten wird. Zur Zeit der Spielstraße wurde die Verlegergasse mit durchschnittlich ca. 30 km/h befahren, bei erlaubter Schrittgeschwindigkeit, wohlgemerkt.

Kilian Härtle ließ zusätzlich zu Protokoll geben, dass er nicht grundsätzlich gegen den Vorschlag „Verkehrsberuhigter Bereich“ sei, aber dieser müsse dann strikt kontrolliert werden. Eine Kontrolle konnte aber auch die Verwaltung nicht garantieren. Den Ärger der Anwohner der Verlegergasse im Hinterkopf, war die Variante „Verkehrsberuhigter Bereich“ für uns ein Beschlussvorschlag, der in der Praxis nicht eingehalten wird und nicht umsetzbar ist. Er macht aus unserer Sicht also schlicht weg keinen Sinn.

Der Antrag wurde so von Schauer (mA), Buchwieser (nü), Windirsch (spd) und Härtle (EfO) abgelehnt.

 

Kopfschütteln hat uns wieder einmal die Vorgehensweise zum Thema Verlegergasse bereitet:

In der Werkausschusssitzung vom 2.6.2010 wurde das Thema Verlegergasse wegen Zuständigkeit im Rahmen der „Nachbesserungen Verkehrskonzept“ auf den heutigen Bauausschuss verwiesen. Nach dem Abstimmungsverhältnis 4:4, sprich „es bleibt so wie es ist“ äußerte Vorsitzender Karlheinz Götz, dass dieser Beschluss eine „Empfehlung an den Gemeinderat“ sei. So kommt das Thema erneut zur nächsten Gemeinderatssitzung auf’s Tablett. Verstehen muss man das nicht… Aber es geht noch weiter:

Der völlig zu Recht mündlich angebrachte Antrag von Ludwig Utschneider zur Sperrung der Theaterstraße während der Besucherströme (siehe Anfragen) sei laut Aussage der Verwaltung nach Nachfrage bei Polizei etc. übrigens höchstwahrscheinlich auf dem "Verwaltungswege" zu regeln.

 

Weitere Anfragen:

Buchwieser:     Mülltrennung im Passionstheater

Utschneider:     Standort Mülltonnen am Passionstheater

                       Nochmaliger Antrag zur Sperrung der Theaterstraße nach dem Spiel

Härtle:             Wiederanbringung einer durch ein Bauvorhaben entfernten Straßenbeleuchtung in der Oberlandstraße           

Lang:               Beschilderung Museum

 

KH

 

 

„DIE WELT MACHT MOBIL“ – AUF KOSTEN VON TELEFONZELLEN (14.6.2010)

Wie in der Bauausschusssitzung am 14.6. von der Verwaltung vorgetragen  wurde, teilt die Telekom mit, die meisten Ihrer Telefonzellen im Oberammergauer Ortsbereich abzubauen, laut Unternehmensangaben aus betriebswirtschaftlichen Gründen.

Im Einzelnen handelt es sich um folgende Telefonzellen:

 

Am Lainenflecken (b. Anwesen Fellner)

Nähe Gritschenederhaus

Aufackerstraße 10

Ammergauer Haus: Innen

Eugen Papst-Straße bei Hotel Böld (behindertengerechte Zelle!)

Evtl. Devrientweg

EfO meint: Gerade für ältere Menschen eine leider sehr negative Entwicklung!

KH

 

 

WIRTSCHAFTSKRISE: SCHWACHER EURO POSITIV FÜR OBERAMMERGAU (14.6.2010)
„Die Arragementanfragen aus den USA ziehen zur Zeit wieder an“ so der hiesige DER Leiter Werner Herrlinger bei Focus Online.
„Das liege vor allem am Schwachen Dollar – Kurs“,  so das Online Magazin weiter.
2008 hatte der Euro einen Wert von rund 1,55 Dollar,  zur  Zeit sind es nur noch knapp 1,20 Dollar.
Das heißt konkret, dass die Buchenden in Amerika effektiv nun ca. 22 Prozent weniger für eine Reise nach Europa berappen müssen.
Den Direktlink zum Bericht auf Focus-Online haben wir hier für Sie eingerichtet:
  
 

 

NEUES INFORMATIONSSYSTEM IM INTERNET (11.6.2010)
Wie unser Jugendbeauftragter Simon Fischer berichtet, hat das Landratsamt Garmisch-Partenkirchen hat vor kurzem ein neues Informationssystem im Internet freigeschaltet: Den Online-Sozialatlas.
Mit Hilfe dieses Online Sozialatlas sollen sich in Zukunft die Bürger und Einrichtungen über das bestehende Angebot sozialer Hilfen im Landkreis GAP informieren können.
Der kostenlose Online-Sozialatlas enthält bisher bereits rund 500 Einträge mit Informationen von Anbietern sozialer und medizinischer Hilfen die so dem Bürger leichter und übersichtlicher zugänglich gemacht werden sollen.
Auch die Gemeinde Oberammergau ist mit Einträgen im Sozialatlas gelistet.

Sie können den Online-Sozialatlas unter folgender Adresse erreichen: www.sozialatlas-gap.de   (externer Link, bitte beachten Sie unseren Disclaimer)

 

 

„ENTSCHIEDEN FÜR OBERAMMERGAU“ AB JETZT AUCH BEIM ONLINE-PORTAL ‚FACEBOOK’ !  (8.6.2010)
Das Gemeinschaftsportal bzw. Online-Netzwerk, welches im Februar 2004 gegründet wurde, hat laut eigenen Angaben momentan weltweit rund 400 Millionen Mitglieder und zählt laut einer aktuellen Studie zu der meistbesuchten Kontaktseite weltweit.
Für alle alteingesessenen Facebook-Nutzer sind wir nun also nun auch dort zu erreichen und versorgen Euch hier ebenfalls mit den bekannten und aktuellen  Info’s unserer Homepage oder unseres Newsletters. Danke an dieser Stelle an Franzi Huber für die dortige Online-Betreuung!
     

 

EfO – LESER WISSEN MEHR! (6.6.2010)
In kürze erscheint die Nr. 10, Ausgabe Juni unseres Infoblattes mit einem überarbeitetem Gesicht & Konzept.
Sie können dieses Infoblatt in Form einer Pdf Datei völlig risikofrei und kostenlos abonnieren, indem sie uns eine formlose email mit Ihrer email-Adresse an Steffi Wolf unter liste-junge@web.de senden. Unter dieser Adresse können Sie den Newsletter auch jederzeit wieder abbestellen.
Aus organisatorischen Gründen können wir den Newsletter nicht aktuell zum Download anbieten. Wir empfehlen daher das Abo. Sie erhalten den Newsletter damit komfortabel sofort nach Erscheinen.
In der neuesten Ausgabe erfahren sie zum Beispiel unsere Haltung zu Rolf Zigons Rücktritt, … dass EfO schon für 2020 arbeitet und … neben vielen anderen Themen & Dorfgeflüster … auch unseren „Freizeit-Tipp“.

 

 

UNSERE MEDIENEMPFEHLUNG IM JUNI (4.6.2010)
„Die Passion brauch Sonne“ v. Elmar Voltz auf Bayern 2 Radio
Christus und Regisseur bei Tietjen und Hirschhausen – der NDR Talkrunde:
Wie erlebt ein Besucher Oberammergau und die Passionsspiele?
DW-TV-Reporterin Elena Ern hat hinter die Kulissen geschaut und einen Spieltag miterlebt:
 
Imagefilm: „Oberammergau – offen für die Welt“
Ulrich Tonak, Miteigentümer und Leiter des Gesundheitszentrums (ehemals Frisia), auch Mitbegründer der Initiative „Pro Olympia 2018“, hat die Initiative für einen Imagefilm für Oberammergau ergriffen, der, produziert von Joachim Day, mittlerweile fertig gestellt ist. Finanziert haben den Film zum beträchtlichen Teil das Gesundheitszentrum und die Ammergauer Alpen. Der Film „Oberammergau – offen für die Welt“ ist ein wirklicher Imagefilm für unseren Ort geworden, keinesfalls nur ein Werbefilm für Olympia.
Er kann bereits auf der Internetseite www.ammergauer-alpen.de gesehen
werden.
Auch hier können Sie sich den Film in 3 Teilen ansehen und zwar unter den Youtube-Links unter:
 
* alles externe links und Anbieter. Bitte beachten Sie unseren Disclaimer

OLYMPISCHE SPIELE - MYTHOS UND WIRKLICHKEIT (2.6.2010)
Nachdem wir vor Kurzem über den bisherigen Sachstand der Olympiawerbung berichtet haben, möchten wir Ihnen auf diesem Wege auch über eine Veranstaltung der Olympiakritischen Plattform „NOlympia“ informieren, die kommende Woche zu folgender Veranstaltung lädt:
 
Olympische Spiele: Mythos und Wirklichkeit
 Eine Veranstaltung der Fraktion von Bündnis90/Die Grünen im Bayerischen Landtag und der Olympiakritischen Plattform „NolympiaMünchen2018“
Mittwoch 09.Juni 2010, 19.00 Uhr
Im Pfarrsaal der Kath. Pfarrgemeinde
Herkulan Schwaiger Gasse 5
Oberammergau
Vom Alpentraum zum Albtraum?
Am 6. Juli 2011, also in etwa einem Jahr wollen München, Garmisch Partenkirchen, Schönau und Oberammergau das große Los ziehen: Den Zuschlag für die Olympischen Winterspiele 2018. Von den Bewerbern wird bis dahin die goldene Seite der Spiele herausgestellt. Nicht gezeigt oder beschönigt wird jedoch die andere Seite der Olympischen Medaille: die Auswirkungen auf die Bewerberorte und die Bedeutung für öffentliche Finanzen. Umweltzerstörungen werden verharmlost. Eben so nicht erwähnt werden die Vertragsgestaltung durch das IOC (Internationales Olympisches Komitee), der
Druck auf die Grundbesitzer, die Schuldenlast für die Ausrichterorte und das Risiko, dass der Klimawandel dann doch einen Strich durch die Rechnung machen könnte.
Moderation und Einführung: Ludwig Hartmann, MdL Bündnis90/DieGrünen
Kurzvorträge zur lokalen Problematik:
Garmisch Partenkirchen, AxelDoering
Oberammergau, KorbinianFreier
Verkehr, Dr. Andreas Keller
Hauptvortrag mit Willi Rehberg aus Salzburg:
Der Finanzexperte und Olympiakritiker berichtet unter dem Motto „Mythos und
Wirklichkeit“ über die Bewerbungen Salzburgs um Olympische Winterspiele 2006, 2010 und
2014.
Im Anschluss ist eine Diskussion vorgesehen.
  
  

 

ZUSÄTZLICHE PUNKTE AUS DER GR-SITZUNG VOM 26.5.2010 (31.5.2010)
Wie angekündigt, wollen wir an dieser Stelle auch noch über die anderen TOP’s der o.g. Sitzung berichten, welche aufgrund der Profil-Auflösung und Zigon – Mandatsniederlage in unserer Berichterstattung etwas kurz gekommen sind:
Sachstand Olympia
BGM Nunn berichtet über den aktuellen Sachstand Olympia:
  • Vertragswerk zwischen Bauernverband und Staatskanzlei ist weitgehendst fertig
  • alle Punkte aus den von der Gemeinde erstellten Fragebogen wurden eingearbeitet
  • Grundstücksentschädigung für Grundstückseigner
  • Nutzungsausfallentschädigung für landwirtschaftliche Betriebe
  • Für alle Betroffenen gibt es einen direkten Ansprechpartner beim Umweltministerium
  • Der Freistaat Bayern erstattet Rückbau und eventuelle Altlasten
  • Der Freistaat Bayern gibt Garantien für weitgehensten Rückbau.
  • Demnächst wird ein Info-Abend stattfinden für alle Grundstückseigentümer, mit der exakten Angabe, was auf ihrem Grundstück geplant ist, und wie dies umgesetzt werden soll. Der Infoabend findet erst dann statt, wenn die Verträge fertig ausgearbeitet, und keine Punkte mehr offen sind.
  • Finanzierung:  OCOG Budget tragen zu 1/3 Bund, 1/3 Land, 1/3 München als Bewerberstadt, auf GAP , O’gau und das BGLand kommen keine Belastungen zu. Nur wenn eine Nachnutzung vorgesehen ist, trägt die Gemeinde 1/3 dieser Infrastrukturkosten (z.B. bei einer Fußgängerbrücke etc.)
 Zitat BGM Nunn „ Nach momentanem Stand ist die finanzielle Belastung der Gemeinde sehr gering und überschaubar“
 
Soziales: Einrichtung für neuen Hort-Kindergarten
Die vom Gemeinderat beschlossene Kleinkinderbetreuung wird konkret: In der o.g. Sitzung wurde nun (einstimmig) über 4 Angebote beschlossen, die für die nötige Einrichtung im Kindergarten Kunterbunt eingeholt wurden. Dabei erwiesen sich die Fa. Dusyma (ca. 6950 Euro) sowie die Fa. Widmaier (ca. 12105 Euro) in jeweils ihrem Bereich als günstigste Anbieter.
Die Firmen liefern nun in nächster Zeit Spielgeräte, Spiele, die Ausstattung für den neuen Wickelraum, Spielelemente aus Holz, Einrichtungsgegenstände, die Ausstattungsgegenstände für den Ruheraum, sowie Außenspielgeräte.
 
An den offiziellen Teil der Sitzung schlossen sich diverse GR-Anfragen an:
  • GR Utschneider regt an, die Theaterstraße während der Aufführungen, wegen der chaotischen Verkehrsverhältnisse zu sperre
  • GR Utschneider übt Kritik an der Organisation der Spielleitung: hier seien Kinder beim Schlussbild oft außerhalb einer Gruppe eingeteilt, und dies bei der späten Uhrzeit. Hier bestehe Handlungsbedarf. Mdl Streibl ergänzt hierzu, dass es Probleme mit dem Jugendschutz geben könne…
  •  GR Härtle regt an, möglichst rasch die vielen in der Freinacht entstandenen Grafiti-Schmierereien an den öffentlichen Gebäuden zu entfernen, da momentan sehr viele Besucher durch den     Ort schlendern.
  • GR Proksch möchte das Begleitprogramm zur Passion stärker beworben haben. Dazu sollten die bereitgestellten Flyer besser verteilt werden.
  • GR Lang regt an am Dorfplatz ein Museums-Hinweisschild aufzustellen, da es im offiziellen Ortsplan an der falschen Stelle eingezeichnet bzw. beschriftet wurde.
  • GR’ Hofer ergänzt dazu, dass man sich für 500000 Besucher in vielen Bereichen nicht optimal präsentiere. Vieles sei „halbscharig“ und fehlerhaft.

KH

 

 

 

„PASSIONSSPIEL MACHT BAYERN ZU EINER WUNDERBAREN HEIMAT“ – REDE DES BAYERISCHEN MINISTERPRÄSIDENTEN HORST SEEHOFER ANLÄSSLICH DER PREMIERE DER PASSIONSSPIELE (29.5.2010)

 In der Pause des Premierenspieles am 15. Mai hat Ministerpräsident Horst Seehofer eine begeisterte Rede zum Passionsspiel gehalten. Seine Rede können Sie bei uns als pdf Dokument downloaden:

Desweiteren empfehlen wir auch die Photoreihe der Bayerischen Staatskanzlei, die sie unter

http://www.bayern.de/Fotoreihen-.1917.10305702/einzel.htm?imgnr=4  *erreichen können.

Zusätzlich können Sie sich auch auf den Seiten der Bayerischen Staatskanzlei ein Video über die Passionsspiele und den Premierenbesuch des MP ansehen:

 http://www.bayern.de/Videos-.1460.10305936/index.htm  *

*Externe links, bitte beachten Sie unseren Disclaimer

 

 

 

NEUES MITGLIED BEI EFO: MARINA KIRCHMAYR (28.5.2010)

Marina Kirchmayr ist seit kurzem Mitglied der Liste ‚Entschieden für Oberammergau’.

„Ich kann mich mit der Richtung der Jungen Liste identifizieren, zudem finde ich es super, was sie außerhalb der Rathauspolitik leisten, insbesondere die Informationen für die Bürger.So was ist noch nie da gewesen. Deswegen habe ich mich entschlossen, hier auch mitzuhelfen“. Marina studiert momentan in München das Fach Gehörlosenpädagogik und will sich auch in Oberammergau sozial einsetzen, deswegen auch der Beitritt zur Jungen Liste. Wir begrüßen Marina ‚an Bord’, sagen schon mal Danke und wünschen Ihr schöne und spannende Jahre bei uns.Ganz nebenbei erwähnt erhöht sich damit die Frauenquote unserer Liste auf 43 %. Auch in kommunalpolitischer Sicht ein moderner Schritt in die richtige Richtung.

 

 

MITTEILUNG DER FRAKTION „DIE JUNGEN“ ZU DEN NEUEN WEGEN VON „MIT PROFIL“ (27.5.2010)  

In der Gemeinderatssitzung am 26.5.2010 hat die Fraktion Mit Profil ihre Auflösung bekannt geben.

Wir Gemeinderäte der Liste EfO Kilian Härtle und Simon Fischer haben im April diesen Jahres den Ausstieg aus der Profil-Fraktion bekannt öffentlich gemacht. Unsere Gründe dafür waren zum einen der Wunsch nach mehr Unabhängigkeit und mehr Raum für Ideen und Visionen zum anderen wollten wir ein Zeichen setzen gegen die Blockbildung im Gemeinderat. Wir erhofften uns dadurch eine andere Art der Politik im Oberammergauer GR zu erreichen womit wir auch das Vertrauen der Oberammergauer wieder zurück gewinnen können. Diesen neuen Schritt der Rest-Fraktion mit Profil sehen wir als Chance für die Zukunft der Oberammergauer Kommunalpolitik. Wir bewerten diesen Schritt, der durch unseren Impuls in Gang gesetzt wurde als Zeichen gegen die unfruchtbare Blockbildung (Mit Profil 9 Sitze; Freie Wähler 9 Sitze) hin zur sachorientierten und langfristigen Politik. Als Zeichen, dass keine machtpolitischen Beweggründe im Vordergrund stehen, sondern im Gegenteil:  Ideen und Visionen sollen in Zukunft noch mehr für die Arbeit jeder der Einzellisten stehen.

 Wir von der Fraktion „Die Jungen“ – Entschieden für Oberammergau  freuen uns, dass unsere Initiative im April diesen  Jahres schon die ersten positiven und lange nötigen Veränderungen  herbeiführt.

 

Kilian Härtle und Simon Fischer

 

 

 

NACH AUSTRITT VON EfO: FRAKTION „MIT PROFIL“ STRUKTURIERT SICH UM (GR-SITZUNG 26.5.2010)

Die Tagesordnung der heutigen Gemeinderatssitzung sah eher unauffällig aus: Absegnung der Jahresabschlüsse von 2007 und 2008 sowie Neubeschaffung von nötigen Einrichtungsgegenständen für den Kindergarten aufgrund der Umstrukturierungen, die Anfang dieses Jahres beschlossen wurden sowie Informationen zum Stand der Olympia-Planungen.

Zwei Zusatzanträge deuteten jedoch am Ende des öffentlichen Teils darauf hin, dass sich die politische Konstellation im Gemeinderat in Zukunft ändern wird:

Nachdem wir von EfO Anfang April unseren Austritt aus der Fraktion „Mit Profil“ bekannt gegeben hatten folgte nun in der Sitzung durch Christl Freier die Mitteilung, dass sich der verbliebende Rest der Fraktion ebenfalls neu Strukturieren wolle und in Zukunft als Einzellisten im Gemeinderat vertreten sein wird.

Nach einer internen Grundsatzdebatte am Wochenende habe sich laut Christl Freier die Fraktion „Mit Profil“ für die Trennung entschieden, weil sie die Blockbildung im Oberammergauer Gemeinderat ( 9 Mit Profil : 9 Freie Wähler) auflösen wollen und damit ein konsequentes und deutliches Signal für sachbezogene kommunalpolitische Arbeit setzen wollen.

Die Blockbildung habe bisher dazu geführt, dass viele drängende und wichtige Themen und Projekte für Oberammergau auf der Strecke geblieben sind, verzögert wurden oder in unbefriedigenden Kompromissen endeten. Freier stellte klar, die sachbezogene Gemeinderatsarbeit deutlich in den Vordergrund rücken zu wollen und durch die neue Konstellation wechselnde sachliche Koalitionen zu ermöglichen.

Die Verwaltung wurde daraufhin beauftragt, das Weitere in die Wege zu leiten, da hierbei höchstwahrscheinlich sämtliche Ausschussbesetzungen neu zugeordnet werden müssen.

 

 

ROLF ZIGON STELLT RÜCKTRITTSANTRAG ZUM 31.JUNI   (26.5.2010)

Ein weiterer einschneidender Punkt war die spontane öffentliche Mitteilung von Ex-Bürgermeister Rolf Zigon, sein Amt als Gemeinderat zum 30. Juni dieses Jahres aufgeben zu wollen. Damit setzte er den Spekulationen der letzten Wochen ein Ende. Über die Gründe will er sich in einer der nächsten Sitzungen näher äußern. Laut Informationen von EfO sind sowohl Peter Würsch als auch der aus der CSU ausgetretene Bernhard Flemisch aus beruflichen und privaten Gründen nicht bereit, für Zigon nachzurücken.

Eine Stellungnahme zum Thema Rolf Zigon werden wir dann im Juni hier veröffentlichen.

Über die weiteren Punkte der Sitzung werden wir sie demnächst noch ausführlich informieren.

 

 

STEFFI WOLF LEITET NUN NEWSLETTER-BETREUUNG VON EfO (19.5.2010)
Seit ca. 2 Monaten versenden wir als kostenloses Zusatzangebot zu unserer Homepage alle ein bis zwei Wochen das „Entschieden für Oberammergau – Infoblatt“ per email an verschiedenste Haushalte. Nach Internetauftritt, Pressemitteilungen und unserem neuen Schaukasten am Kleinen Theater ist dies nun das vierte Standbein unserer Info-Politik.
Da unser email-Verteiler ständig wächst, hat nun Steffi Wolf dankenswerterweise die Betreuung des Newsletters übernommen und wird Ihnen das jeweils aktuelle Info-Blatt nach Erscheinen zusenden.
Leider wurde uns untersagt, eine Liste zur Eintragung Ihrer email-Adressen weiterhin im Passionstheater auszuhängen, deswegen dürfen wir Sie bitten, uns unter
liste-junge@web.de  bei Interesse Ihre email-Adresse zukommen zu lassen. Sie erhalten dann den Newsletter mit der nächsten Ausgabe. (momentan Nr.09/2010). Abbestellen lässt sich das Infoblatt ebenfalls über diese Adresse.
Wir hoffen auf eine große Nachfrage und wünschen Ihnen schon jetzt viel Spaß bei der Lektüre.

 

 

AUCH EfO WILL DANKE SAGEN (18.5.2010)
Danke
an alle Darsteller, von denen in den Lebenden Bildern, über Hauptdarsteller bis zu den unzähligen Darstellern bei den Volksszenen
an Christian Stückl, Otto Huber Stefan Hageneier, Markus Zwink und Michael Bocklet
und an deren Assistenten
an Ignaz Schön und die gesamte Geschäftsstelle
an das gesamte Orchester und den gesamten Chor
an Ingrid Jäger und ihre fleißigen Schneiderinnen
an Carsten Lück und das ganze Team vom Kulissenbau & Dekoration(er)
an alle Beteiligten bei Beleuchtung und Ton
an alle Garderobenfrauen
an sämtliche Einlasser an den Theatertoren & Hermann Wiegand
an alle Beteiligten von Feuerwehr und Polizei
an alle Sanitäter
an den Fahrdienstleiter, die Shuttlebusfahrer und die Parkplatzeinweiser
an die Rikscha-Fahrer
an das Reinigungspersonal,
an alle, die diese Passion auch politisch unterstützt haben
an BGM Nunn
an Werkleiter Gerl und Controller H.Rieger
an alle Angestellten der Gemeinde Oberammergau und Oberammergau Tourismus
an alle, die im Hintergrund die Verwaltung der Passionsspiele gewährleisten
an den Bauhof Oberammergau für die vielen zusätzlichen Arbeiten, insbesondere kurz vor der Premiere
an die vielen Organisatoren und Mitwirkende von Empfang und Premierenfest
an alle anderen HelferInnen und UnterstützerInnen
an alle Sponsoren
an die Betreiber der Kantine
an den div. Info- und Verkaufsständen
an die Medien für Ihr großes Interesse und Ihre stets positive Berichterstattung
an alle, die wir an dieser Stelle vergessen haben!
   
   
DIE PASSION FRUCHTET (17.5.2010)
 „es geschah an diesem Samstag in Oberammergau etwas Außergewöhnliches“
„ein Fest aus Musik, prächtigen Gewändern und grandios arrangierten Massenszenen“
„ein himmlisches, ergreifendes Vergnügen“
„Meisterlich verzahntes Spiel“ …
„das Passionsspiel geißelt das alte Denken“
… das sind nur einige wenige Reaktionen der Presse auf das Premierenspiel der Oberammergauer Passionsspiele am vergangenen Samstag. In unserer EfO - Presseschau haben wir Berichte der letzten Tage vor der Premiere, sowie die ersten Reaktionen und Kritiken nach der Premiere für Sie zusammengestellt:
(alles externe links, bitte beachten Sie unseren Disclaimer)
 
Allgemeines zum Spiel und zu den Vorbereitungen:
Bild: Interview mit Peter und Christian Stückl
(Deutsche WelleTV: Familienalltag während der Passion: Zu Besuch bei den Fischers)
(Badische Zeitung)
 
Berichte zur Premiere und zur Inszenierung
(Zeit)
(Schwäbische Zeitung)
(Stern)
(Echo online)
 
Kritiken zum Spiel:
(Süddeutsche)
(Der Spiegel)
(Stern)
(Münchner Merkur)
(Salzburger Nachrichten)
(FAZ)
(Stuttgarter Zeitung)
(Welt)
(Deutschlandfunk)
      
 
„KOFFERGELD“ CONTRA „SERVICEGEDANKE“ (13.5.2010)
In der Gemeinderatssitzung vom 5.5.2010 haben wir aufgrund einiger Nachfragen aus der Bevölkerung das Thema „Koffergeld“ angesprochen, welches angeblich von einigen Hoteliers während der Passion eingeführt würde. Als ‚Betroffener’ aus der Hotellerie gab GR Michel Fux rasch und ausführlich Antwort zu diesem Thema.
Laut Fux seien solche Pauschalen „gängige Praxis“ und branchenüblich bei Events dieser Art.
Abgerechnet werde direkt mit den Reiseveranstaltern, außerdem werde Koffergeld nur bei Gruppenreisen erhoben. Dies liege dann bei ca. 4 Euro pro Person.
Auf Nachfrage zum Thema von Ludwig Utschneider, wie sich die Gemeinde zu diesem „zusätzlichen Geldeintreiben“ verhalte, antwortete BGM Nunn,  es liege in der Hand der jeweiligen Betriebe, sei aber im Sinne des Servicegedankens durchaus kritisch zu sehen.
Heute erreichte uns eine Stellungnahme und weitere Erklärung unseres Kollegen Michael Fux zum Thema Koffergeld:
Zitat:
„Sehr geehrte Damen und Herren,
aufgrund der sehr gereizten Diskussion um das Koffergeld während der Passion 2010 habe ich für mein Haus folgende Entscheidung getroffen und alle meine zuständigen Reiseleiter bereits informiert:
Wir erheben kein Koffergeld für Busgruppen, Einzelreisende oder sonstige Gäste.
Die im Raum stehenden € 4.-/ Person ( in & out ) werden wir nicht erheben.
Bei Einzelreisenden wurde zu keinem Zeitpunkt ein Koffergeld in Erwägung gezogen.
Festzuhalten ist, das diese Pauschale im Vorfeld von den Reiseleitern bei den Gästen erhoben wird, NICHT vom Vermieter. Es gibt Gruppen, wo sich selbst um das Gepäck gekümmert wird - dort wird auch nichts berechnet.
Andere Gruppen fordern diesen Service ein.
Ob es nun redlich ist, dies Pauschale vom Reiseleiter einzuziehen, oder es dem Reiseleiter zu belassen – der diese Pauschale ohnehin von den Gästen schon im Vorfeld einkassiert hat, darüber kann man unterschiedlicher Meinung und Auffassung sein.
Ich kann hier jeden Kollegen verstehen, der diese Pauschale erhebt, sehe aber für mich persönlich den Service als Kostenlos anzubieten als die richtige Entscheidung
 Ich wünsche allen einen „Guten Passion“
Michael Fux
Hotel Fux  “
Wir von EfO hoffen, dass sich weitere Betriebe dieser vorbildlichen Meinung anschließen. Dem Ruf Oberammergau’s, der durch die sehr hohen Passions-Preise schon angekratzt ist, schadet dies in keinem Fall!
   

 

DIE OBERAMMERGAUER LEIDENSCHAFT – DOKUMENTATION IM BAYERISCHEN FERNSEHEN (11.5.2010)
„Seit 1633 führen die Oberammergauer alle zehn Jahre ein Passionsspiel auf, so auch wieder 2010. Jörg Adolph zeigt faszinierende Filmaufnahmen der weltberühmten Spiele aus den letzen 100 Jahren und beobachtete die Vorbereitungen auf die diesjährige Passion. Die Oberammergauer gelobten alle zehn Jahre ein Passionsspiel aufzuführen, so auch wieder 2010. Durch die kurzweilige Mischung von aktuellen dokumentarisch beobachteten Szenen - die während der 18 Monate vor Beginn des Passionsspiels entstanden - mit historischem Material, zeigt "Die Oberammergauer Leidenschaft" das Passionsspiel im Wandel der Zeiten.“ (Covertext)
Das Bayerische Fernsehen zeigt die Dokumentation, welche auch auf DVD erhältlich ist, am kommenden Donnerstag, den 13. Mai um 19 Uhr.

 

 

„UM DER VERSUCHUNG ZU ENTGEH’N!“ * (10.5.2010)
Letzte Woche hat sich der Gemeinderat mit einer deutlichen Mehrheit gegen die Verfilmung der Passionsspiele 2010 ausgesprochen. Doch das war nicht das einzige mal, dass die Gemeinde oder einzelne Darsteller solchen „Versuchungen“ widerstanden haben.
Neben unserem Bericht des 1-Mio-Dollar-Angebotes von 1924 haben wir zusätzlich etwas in der Geschichtskiste gewühlt und sind noch auf weitere mehr oder weniger dubiose Angebote gestoßen.
Als erstes Beispiel sei hier der Automobilist Henry Ford aufgeführt. Seinerzeit wollte dieser dem damaligen Spielleiter einen nagelneuen Wagen aus seiner Kollektion schenken, auf den dieser aber strikt verzichtete. Über die Hintergründe für das Geschenk ist nichts genaueres bekannt.
Jahre zuvor wurden dem Komponisten der Passionsmusik, Rochus Dedler (1779-1822) der Sage nach von einem bis heute unbekannten Engländer rund 3000 Florin (engl. Silbermünze. Entsprach gesamt damals ca. 300 Pound) für die bekannte Passionsarie „Wo ist er hin?“ geboten. Der ‚Schönste aller Schönen’ ging aber damals scheinbar nicht auf das Angebot ein.
Ebenfalls ein Engländer soll es gewesen sein, der dem damaligen Christusdarsteller Josef Mayr (Christus 1880 und 1890) rund 1000 Pfund für seine Haarpracht geboten haben soll. Er habe diesen sogar während seines Aufenthaltes im Dorf monatelang mit der Schere verfolgt. Ebenfalls vergebens… **
KH
 
*   Passionschor-Textpassage
** Diese und weitere Anekdoten sind zu finden in „A Glance at the Passionplay“ von Richard F. Burton,  London 1881. Siehe hierzu auch unseren Bericht vom 14.3.2010
   

 

BAYERISCHER RUNDFUNK: SONDERSENDUNGEN ANLÄSSLICH DER PASSION 2010 (9.5.2010)
Mit bislang 13 Sondersendungen und Berichten begleitet der Bayerische Rundfunk mit seinen verschiedenen Formaten und Programmen in den nächsten Wochen die Passionsspiele Oberammergau. Wir haben die Sendungen für Sie in einer Kurzübersicht zusammengestellt.
Donnerstag, 13. Mai
Bayern 2, 11.00 Uhr, radioTexte - Das offene Buch
Bayern 2, 12.05 Uhr, Zeit für Bayern
Bayerisches Fernsehen, 19.00 Uhr, Dokumentation
Bayerisches Fernsehen, 21.40 Uhr, Podiumsdiskussion

Sonntag, 16. Mai
Bayerisches Fernsehen, 23.45 Uhr, Dokumentation
Die Amazonen von Oberammergau (2000)
 
Montag, 17. Mai
BR-alpha, 19.30 Uhr
 
Dienstag, 18. Mai
BR-alpha, 19.30 Uhr

Mittwoch, 19. Mai
BR-alpha, 19.30 Uhr
BR-alpha, 20.00 Uhr

Donnerstag, 20. Mai
BR-alpha, 19.30 Uhr
BR-alpha, 19.30 Uhr

Sonntag, 30. Mai
Das Erste, 17.30 Uhr, Gott und die Welt

Montag, 21. Juni
Bayern 2, 15.30 Uhr, Nahaufnahme 
Alle Info’s zu den einzelnen Sendungen gibt’s unter:
* externer link. Bitte beachten Sie unseren Disclaimer. Sendedaten: BR
 
„IST OBERAMMERGAU ZU MODERN?“ (8.5.2010)
Ein analytischer Bericht des Bayerischen Rundfunks in der Sendung ‚QUER’ vom 6.5.2010.
Darin Frauenspielrecht, Mitwirkung anderer Konfessionen, Interview mit Florian Streibl und Stückls Haltung zu den Passionsspielen, respektive der Jesusfigur, und seine Meinung zur Kirche in der Zukunft.
zusätzlich: ‚QUER’ vom 15.4.2010: „Kreuzweh“ : Passionsspiele in Zeiten der Kirchenkrise:

* externe links. Bitte beachten Sie unseren Disclaimer. 

 

 

UNSERE „MAILIGHTS“:    EfO - MEDIENEMPFEHLUNG FÜR DEN MONAT MAI    (6.5.2010)
Hohe Preise, Wirtschaftskrise, schlechter Dollarkurs: Zum ersten Mal haben die Passionsspiele mit einer schlechten Auslastung zu kämpfen – trotzdem wird’s der Passion wie immer „richten“. Was Wirte und Marketingfachleute sagen, hat das BR in einem eigenen Themenbericht zusammengefasst:
Was war vor einem Jahr? Viel hat sich seit dem getan. Eine über 40 Minuten lange Dokumentation vom April 2009. (Quelle: ZDF-Mediathek)
* externe Angebote. Bitte beachten Sie unseren Disclaimer.
 
 

 

„SCHLECHTES BAUCHGEFÜHL“ : PASSION WIRD NICHT VERFILMT   (GR 5.5.2010)

In einer eindeutigen Mehrheit hat der Gemeinderat in der heutigen Sitzung die Anfrage des BR zur Verfilmung der Passionsspiele abgelehnt:   14: 6 war hierbei das Abstimmungsverhältnis. Auch wir beide von EfO haben uns, neben BGM Nunn, Christl Freier(FL), Michael Fux (CSU) und der Fraktion der Freien Wähler gegen eine Verfilmung ausgesprochen. Simon Fischer erläuterte in seinem Plädoyer kurz unseren Standpunkt, nachdem das Thema schon in der GR-Sitzung am 3.5.2010 rund 2 Stunden lang ausführlich diskutiert wurde.
In einer eigenen Interessenumfrage, die wir in den letzten 2 Wochen bei den Proben im Passionstheater durchgeführt hatten, weil wir es wichtig fanden, die Meinungen und die Stimmung der Mitwirkenden einzufangen, wurde eine starke Ablehnung des Vorhabens deutlich.
Dies war jedoch bei Weitem nicht der einzige Grund: Wir erachteten die Marketingwirksamkeit der Komplettverfilmung ebenfalls als eher gering ein: „Es ist durch das wirklich erhebliche Medieninteresse genug Material für Werbezwecke vorhanden“, so Fischer; und: „Bei einer Zustimmung für diese Sache haben wir mit der unbekannten Tragweite und den schlecht einschätzbaren Folgen – seien sie positiv oder negativ – einfach ein schlechtes Bauchgefühl.“

 

 

„MEHR BRAUCHT’S EIGENTLICH NICHT…“  (4.5.2010)
„Im Zweifel für den Angeklagten – ein altbekannter ‚Richterspruch’, den wir im Falle der Richtigstellung von Martin Müller auch so handhaben. Hier steht die Veröffentlichung seiner Sätze in der Zeitung gegen die Richtigstellung die er dem Gemeinderat hat zukommen lassen.
Dies haben wir zu akzeptieren.
Anders als bei unserem Landtagsabgeordneten Streibl: kein Wort, keine email an den Gemeinderat zur Richtigstellung seiner zitierten Äußerungen. „Es sei eher humorvoll gemeint gewesen“ sagt unser Vertreter im Bayerischen Landtag zu den Vorwürfen via Garmisch-Partenkirchener Tagblatt. Sehr lustig. Die Mitwirkenden im Passionstheater haben sich teilweise wirklich sehr gefreut über diese Aussage…
Ludwig Utschneider hatte in der Sitzung wirklich keinen leichten Job: eigentlich alleingelassen musste er die Anschuldigungen über die beiden verteidigen und rechtfertigen.
Aber anstelle sich an die Tagesordnung zu halten und die Punkte sachlich abzuhandeln, kramt er in teilweise uralten Stückl-Zitaten, vergleicht die Anschuldigungen in pkt. Frauenfeindlichkeit und Antisemitismus mit dem aktuellen „Idioten“-Vorfall der Spielleiters, und erwähnt noch ganz nebenbei, dass auch beim Traditionellen Ludwigfeuer-Marsch zweifelhafte Märsche gespielt worden seien – „so sei Ihm zugetragen worden“.
Alles andere als ein passender Auftritt zu dem brisanten Thema. Seine Stellungnahme hatte für uns eher den Touch eines Ablenkungsmanövers.
Was gibt es von unserer Seite noch zu dem Thema zu sagen?
Beide betroffenen GRM’s sind in der Sitzung nicht anwesend gewesen was wir als sehr bezeichnend erachten.
Mehr braucht’s eigentlich nicht…
 
Mit freundlichen Grüßen
 
Kilian Härtle & Simon Fischer

 

 

 

ÜBER 55 BAUDENKMÄLER IN OBERAMMERGAU (2.5.2010)
Aufgrund der Veröffentlichung der Bayerischen Denkmalliste, die auf Basis des Denkmalschutzgesetzes vom 1. Oktober 1973 erstmals erstellt wurde, wurden Bayernweit sämtliche Bauwerke mit Denkmalswert katalogisiert. Auf den Seiten von ‚Wikipedia’ sind nun diese Gebäude aufgelistet worden. Insgesamt besitzt Oberammergau über 55 Baudenkmäler - von Ensembles, über einzelne Bauteile an Häusern, bis hin zu Fresken oder besonderen Treppenhäusern.
Darüberhinaus finden Sie auf der vorgeschlagenen Seite auch die Baudenkmäler einzelner Orte des gesamten Landkreises.
Zur Baudenkmal-Auflistung geht’s direkt hier:
 
EfO meint: eine interessante Auflistung, die dazu einlädt, beim nächsten Spatziergang etwas genauer hinzusehen!
 
* externer Link, bitte beachten Sie wie immer unseren Disclaimer

 

 

 

HEUTE „FREINACHT“ (30.4.2010)
In der Nacht zum 1. Mai ist traditionell die „Freinacht“ angesagt.
In der heute üblichen Freinacht fließen vermutlich verschiedene, ehemals unabhängige Bräuche zusammen. Der Begriff Freinacht stammt ursprünglich aus Oberbayern und bezeichnete eine Nacht vor einem bestimmten Feiertag. Anders als heute gab es neben der Nacht auf den 1. Mai weitere Termine. Für den Landkreis Fürstenfeldbruck im Westen Münchens galten außerdem die Nächte auf den 1. April, vom Karsamstag auf den Ostersonntag, auf Georgi (23. April) sowie vom Pfingstsamstag auf Pfingstsonntag als Freinächte. Da es im bäuerlichen Umfeld als unschicklich galt, an dem jeweils folgenden Feiertag bewegliches Inventar herumstehen zu haben, wurde dieses von der Dorfjugend "aufgeräumt". Beliebt war das Verstecken offener Tore oder das Zerlegen eines herumstehenden Heuwagens mit anschließendem Zusammenbau auf einem Scheunendach.
In einer aktuellen Pressemitteilung teilt Innenminister Joachim Herrman zum Thema Freinacht mit:
"Die so genannte Freinacht vom 30. April auf den 1. Mai ist keine rechtsfreie Zeit. Die Strafgesetze gelten hier ebenso wie im Rest des Jahres. Vieles, was in den letzten Jahren in den Polizeiberichten stand, hat mit einem Streich, Brauchtum oder Tradition nichts zu tun. Wer Briefkästen sprengt, Mülltonnen anzündet oder etwa Häuserwände beschmiert, begeht eine strafbare Sachbeschädigung. Ebenso macht sich strafbar, wer von den Straßen Kanaldeckel abhebt und dadurch Verkehrsteilnehmer massiv gefährdet. Die bayerische Polizei wird auch in diesem Jahr in der Freinacht verstärkt Kontrollen durchführen. Mein Appell lautet daher: Freinachtstreiche müssen Grenzen wahren. Hierauf sollten vor allem auch Eltern ihre Kindern hinweisen. Gute bayerische Tradition setzt voraus, dass andere nicht geschädigt werden".
Quelle: Wikipedia; Bayerisches Ministerium des Innern; Arbeitskreis Kultur, Brauchtum, Geschichte: Puchheim – Die Gemeinde in alten Bildern, Karten und Plänen. 2. Auflage. Geiger-Verlag, 1999
 
 
  
NACH ZU VERACHTENDEN ZITATEN IN DER FRANKFURTER ALLGEMEINEN SONNTAGSZEITUNG: WIR FORDERN KONSEQUENZEN (28.4.2010)
In einem ausführlichen Bericht über die Passionsspiele Oberammergau 2010 in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung vom 25.4.2010 machen der Gemeinderat
Martin Müller und der Landtagsabgeordnete und GR Florian Streibl (beide Freie Wähler) durch Äußerungen auf sich aufmerksam, deren Inhalt wir in keinster Weise
unkommentiert lassen wollen, da sie aus unserer Sicht einem Skandal nahekommen, und dem Ruf Oberammergaus schaden könnten. Wir finden es daher wichtig, dass jeder Oberammergauer Bürger über die Äußerungen informiert ist.
Zum o.g. Bericht:
Nach einer Tirade von Kritik an Christian Stückl (auf die wir nicht näher eingehen wollen, da es natürlich ein Recht auf freie Meinungsäußerung gibt) zitiert das Blatt aber die beiden o.g Gemeinderatsmitglieder mit folgenden Aussagen:
Seit sein Gemeinderatskollege Stückl an der Macht sei, müssten sie jüdische Organisationen fragen, was sie auf der Bühne sagen dürfen. […] „Christian Stückl ist der Passions-Diktator“. (GR Müller)
Müller schadet dem Ruf Oberammergaus durch diese maßlose Äußerung zutiefst.
Zugleich wollen wir uns von Entschieden für Oberammergau vehement von der Meinung Müllers distanzieren, wie halten eine konfessionsübergreifende Diskussion und Auseinandersetzung zum Thema Passionsspiele für extrem wichtig und für alle Seiten hilfreich und bereichernd. Seit über 20 Jahren wird nun an dieser sensiblen und wichtigen Entwicklung Aufbau– und Aufklärungsarbeit geleistet.
Wir erwarten von einem Bürgervertreter Oberammergaus, der sich seiner Verantwortung bewusst sein sollte, dass er die richtigen Konsequenzen zu ziehen weiß. Des weiteren fordern wir den GR Müller auf eine Stellungnahme abzugeben wie er sich zu seinen Äußerungen in der FAZ stellt.
Zum Thema Bärte, lange Haare und Frauenquote wird Landtagsabgeordneter Streibl wie folgt zitiert:
"Ich kann in München nicht wie ein Neandertaler rum laufen." Den Honorarabzug nimmt er in Kauf. Er schaffe es ja nur an Wochenenden zur Probe; wenn dann bei mancher Volksszene die Hälfte der Leute Frauen seien, fühle man sich schon etwas wie in Monty Pythons JesusParodie "Das Leben des Brian". Er sagt: "Man fragt sich, ob man Bärte verteilen soll."
(MdL Streibl)
Vom Landtagsabgeordneten und Gemeinderat/ Bürgervertreter Oberammergaus Streibl fordern wir eine öffentliche Stellungnahme, wie er seine Aussage über die „Neandertaler-Gleichenden Oberammergauer“ erklärt und rechtfertigt und wie er zu den hunderten Darstellern steht, die sich wenn gefordert an Haar- und Barterlass halten und in letzter Zeit tägliche, anstrengende Probenstunden auf sich nehmen, sei es auf, hinter und unter der Bühne, um das Oberammergauer Gelübdespiel in in möglichst hohem Maße professionell und authentisch auf die Bühne zu bringen.
Streibl beleidigt mit seiner Aussage alle die, die das Rückgrad des Passionsspieles darstellen!
Dies sehen wir für einen Volksvertreter in seiner Position ebenfalls als höchst bedenklich an.
Zur Thematik erwarten wir auch von unserem Bürgermeister Nunn, dass er prüft welche Schritte von Seiten der Gemeinde unternommen werden können um sich von solchen Äußerungen  von Gemeinderatsmitgliedern zu distanzieren – gerade in einer Zeit, in der Oberammergau verstärkt im Fokus der Öffentlichkeit steht und zudem mit unsicheren Verkaufszahlen zu kämpfen hat.
 
Kilian Härtle & Simon Fischer
Gemeinderäte der Liste „Entschieden für Oberammergau“
Zuk. Fraktion „Die Jungen“ im Gemeinderat

 

 

 

EVAKUIERUNGSÜBUNG IM PASSIONSTHEATER (25.4.2010)
„Achtung, Achtung, wegen eines technischen Defektes werden alle Mitwirkenden gebeten, das Passionstheater zu verlassen und sich auf den vorgesehenen Parkplätzen zu sammeln“.
Diese Durchsage von Spielleiter Christian Stückl - direkt beim großen ‚Einzug in Jerusalem’ - war bei der 1. Durchlaufprobe am Samstag Nachmittag der Startschuss für eine Evakuierungsübung, welche durch Brandschutzauflagen gefordert, und vom Kommandanten der Feuerwehr, Peter Gaus, durchgeführt wurde.
Sekunden nach der Durchsage verließen Darsteller und Bühnenmitwirkende das Gebäude über die Notausgänge und zur Passion 2010 neu angebrachten Fluchttreppen, um sich auf einer nahegelegenen Wiese dann wieder zu treffen. Peter Gaus war mit der Übung zufrieden: in rund 3 Minuten konnte das große Gebäude geräumt werden.
 
 
PASSIONSTHEATER: NOCH EIN BAUM GEFÄLLT (24.4.2010)
In der Nähe vom Tor B ist am Passionstheater erneut ein Baum gefällt worden. Die Fällung hat aber nichts mit den bevorstehenden Passionsspielen oder irgendwelchen Baumaßnahmen zu tun, vielmehr war es eine dringende vorbeugende Maßnahme, da der Baum durch den sogenannten „Brandkrustenpilz“ befallen war. Ebenso wie der Kastanienbaum, der beim Parkplatz Elektro Gaus/ Blumen Schneller vor ca. einem halben Jahr entfernt werden musste, zeigte auch der Baum am Passionstheater die typischen schwarzen Spuren des Pilzes an der Rinde auf. Diese ähneln vom Aussehen her verbranntem Holz, daher auch der Name.
Der Brandkrustenpilz ist zwar für den Menschen völlig ungefährlich, aber hoch ansteckend für den umgebenden Baumbestand. Neben der Tatsache, dass der Pilz sehr rasch die Stabilität des Baumes schwächt, war dies der Hauptgrund für die Fällung.
    

 

INTERNATIONALER PRESSERUMMEL UM HAUPTDARSTELLER (22.4.2010)

In rund 3 Wochen ist Premiere für die Passionsspiele 2010. Und so ist klar, dass das Medieninteresse in letzter Zeit stark zunimmt. So sieht man im Passionstheater während den Proben immer wieder Presse und Filmteams aus dem Ausland, wie zum Beispiel Großbritannien oder Japan. Die Darsteller sind dem Medieninteresse direkt ausgesetzt und schlagen sich dennoch auch in Fremdsprachen wacker, wie folgendes englischsprachige Video von DailyMotion zeigt:

http://www.dailymotion.com/video/xd1tid_the-oberammergau-passion-play_travel    *

 * externer link, bitte beachten Sie unseren Disclaimer.

 

 

 

WEG ZUR GANZTAGESSCHULE AN DER HAUPTSCHULE OBERAMMERGAU EINGESCHLAGEN:  KONZEPT VON REKTOR SAPPA EINSTIMMIG ABGESEGNET   (GR 21.04.2010)
Zunächst sah es zu Anfang der gestrigen Sitzung danach aus, keinen rechtskräftigen Beschluss zustande zu bekommen – bis 19.00 Uhr waren wegen der umfangreichen Probenarbeit für die Passion aber dann doch 10 Räte plus Bürgermeister anwesend – gerade einmal so viel wie auch Besucher im Sitzungssaal erschienen waren: „Beschlussfähigkeit erreicht“.
Nach einer überaus ausführlichen und umfassenden Konzeptvorstellung von Rektor Werner Sappa haben sich alle Fraktionen einstimmig für die Einführung einer offenen Ganztagesschule an der Hauptschule Oberammergau ausgesprochen.
Dieses Angebot richtet sich speziell an die Schülerinnen und Schüler der Hauptschule (Klassen 5 bis 9)  und umfasst folgende Eckpunkte:
  • Angebot Mittagessen: der Preis soll bei 3 Euro pro Essen liegen.
  • Hausaufgabenbetreuung und Förderstunden
  • Alternative Freizeitangebote
  • Zusatzangebote wie Qualivorbereitung / Musik / Sprachen / Sport, welche auch ggf. Vereine oder andere Institutionen  anbieten können.
Partner und Träger der Aktion soll das BRK sein, dessen Geschäftsführer Hr. Hansen ebenfalls in der Sitzung Anwesend war und das Konzept ebenfalls unterstützte und kurz auf die Wohlfahrtsaufgaben des BRK einging.
Für den Besuch der offenen Ganztagesschulen fallen, abgesehen von den oben genannten Kosten für das Mittagessen, keine weiteren Gebühren an. Eine Kostenerstattung bei sozialen Härtefällen sei ebenfalls möglich.
Wichtig war dem Gemeinderat, den Beschluss der Ganztagesschule von der Thematik „Hort und Mittagsbetreuung“ (Marie Mattfeld Haus) zu trennen. Die Angebote sollen keine Konkurrenz zueinander sein. Deshalb soll die Thematik in nächster Zeit als eigenständiger Punkt zwischen Gemeinde, Schulleitung und der Leitung des Marie-Mattfeld-Hauses diskutiert und eine Lösung gefunden werden.
Rektor Werner Sappa hat „Entschieden für Oberammergau“ freundlicherweise sein Konzept zum Download zur Verfügung gestellt, welches wir an dieser Stelle gerne veröffentlichen:
Konzept Ganztagesschule Oberammergau. Hier finden Sie jede Menge Informationen zum Konzept, zum Angebot, und der Situation im Landkreis.
Zweiter und zugleich auch letzter öffentlicher Punkt der Sitzung war noch die formale Bekanntgabe des Ergebnisses des Bürgerentscheides Wellenberg vom 28. März:
Online nachzuschlagen unter http://www.gemeinde-oberammergau.de/Buergerentscheid_Wellenberg.pdf *   externer Link
    

 

 

WELLENBERG IM SOMMER 2010: BADEN FÜR 40ct PRO TAG!* WERKAUSSCHUSS BESCHLIESST SONDERREGELUNG FÜR DIE AUSSENBADEZEIT (WA 19.4.2010)

Was wie ein Schnäppchen-Werbegag klingt, wird im Sommer Wirklichkeit: In der heutigen nicht öffentlichen Werkausschuss-Sitzung hat das Gremium fraktionsübergreifend die Einführung einer Sommer-Karte für die Zeit des Außenbadebetriebs beschlossen. In der Zeit vom 23. 5 2010 bis zum 6. 9. 2010 gelten folgende Preise für die neue Sommer Karte

Erwachsene     66 Euro

Kinder             39 Euro

Familien           99 Euro

(*)Für ein Kind errechnet sich hierbei nebenbei erwähnt ein täglicher Eintritt von weniger als 40ct für die 106 Tage Gültigkeit der Karte. Ein kleiner Wermutstropfen: Gewinn erwartet man sich dadurch eher nicht – viele verkaufte Tageskarten werden durch die neue Regelung wahrscheinlich wegfallen – allerdings erwartet man sich einen großen Zuspruch der Bürger aus dem gesamten Ammertal für dieses ansprechende Angebot. Ende des Jahres will die Werkleitung dann die Ergebnisse dieser Aktion auswerten. Die Karte wird in nächster Zeit erhältlich sein und ggf. über Radio und Flyer beworben werden. Wir werden Sie in Kürze näher informieren.

KH

 

 

 

 

„ZWISCHEN DEN PASSIONEN“ – AUSSTELLUNG DER TU ENTWÜRFE IM RATHAUS (19.4.2010)

An kommenden Donnerstag, den 22. April um 19.00 Uhr wird die Schlussausstellung der TU- Entwürfe zum Ortsentwicklungs-Wettbewerb Oberammergau im Eingangsbereich und gesamten Treppenhaus des Rathauses eröffnet. Die umfangreiche Ausstellung mit Luftbild, Plänen, Modellen und Multimedia-Präsentation wird in den nächsten Wochen für die Besucher  geöffnet sein. Nach dem Besuch der Passions-Ausstellung* – welche letzten Donnerstag eröffnet wurde – eine Ideale Ergänzung, um sich auch mit zukünftlichen Visionen von und über Oberammergau zu beschäftigen. Ein ausführlicher Bericht folgt.

* Der Passionsausstellung werden wir noch einen eigenen großen Bericht widmen.

KH

 

 

 

PASSIONSSPIELE: BGM NUNN ÄNDERT ZEITEN SEINER BÜRGERSPRECHSTUNDE (17.4.2010)
Wegen den bevorstehenden Passionsspielen hat Bürgermeister Nunn seine Donnerstags-Bürgersprechstunden auf einen „spielfreien“ Tag gelegt, damit den OberammergauerInnen auch weiterhin ungehindert die Möglichkeit gegeben wird, ihre Anliegen direkt mit ihm zu besprechen.
Daher ist die Bürgersprechstunde nun an jedem 1. und 3. Mittwoch im Monat, jeweils von 14 bis 18 Uhr.
Die Regelung beginnt am Mittwoch, den 19.05.2010  –  die Bürgersprechstunde zuvor, am 6.5.2010,  findet aber noch wie bisher an einem Donnerstag statt.

 

 

RIKSCHAUNTERNEHMEN SUCHT NOCH „STRAMME WADLN“   (14.4.2010)
Per Rikscha zur Passion: Wie wir bereits berichtet haben, hat der Oberammergauer Tourismusmarketing-Student Benjamin Kreitmeir mit zwei KommilitonInnen - Andreas Leismüller und Yvonne Pajonkowsky - das Projekt „Rikscha während der Passionsspiele“ im Bauausschuss vorgestellt. (15.3.10). Dieses sieht vor, den Shuttlebusbetrieb durch exklusive und entspannte Rikschafahrten zu ergänzen und zudem auf den Rikscha-Rädern kulturelle Ortsführungen anzubieten, wie dies zum Beispiel auch in Salzburg oder München (hier bereits seit 1997) der Fall ist. Seit März ist laut Angaben von Kreitmeir schon einiges an Organisations-und Vorbereitungsarbeit geschehen, und so plant die Gruppe nun ein erstes Informationstreffen für zukünftige Mitarbeiter und potentielle Fahrer. Auf der Facebook-Seite http://www.facebook.com/pages/RikschaBavaria/104091322959730?ref=ts   *
gibt’s erste Infos, zudem werden noch Fahrer gesucht. Die entsprechenden Flyer haben wir direkt hier.
   

 

 

 
PASSION 2010: JOBS FÜR JEDERMANN   (13.4.2010)
Vom Koch, Spüler oder Tiersitter, bis hin zum Parkplatzeinweiser oder sogar Kanalbauhelfer reicht momentan die Palette an Jobs und Arbeitsplätzen die in Oberammergau angeboten werden. Einen Überblick verschaffen kann man sich hierzu in unzähligen Job-Internetportalen, wie z.B. Jobrapido, welches momentan gut 60 Jobs aufgelistet hat:
 
*externe links, bitte beachten Sie unseren Disclaimer.
 

 

 

ENTSCHIEDEN FÜR OBERAMMERGAU – UNSERE MEDIENEMPFEHLUNG IM APRIL  (12.4.2010)
Nach einer kurzen Osterpause startet der Oberammergauer Gemeinderat am Mittwoch  wieder mit seinen Sitzungen. Bevor wir Sie also wieder mit aktuellen Informationen aus der Kommunalpolitik versorgen können, haben wir eine interessante Zusammenstellung diverser Medienberichte zusammengestellt, die sich alle thematisch mit den Passionsspielen auseinandersetzen.
   
BR-online.de: Passionspiele Oberammergau: Der Fall Judas
"Kaum eine Figur ist so schwierig darzustellen wie der Jünger Judas. Warum hat er Jesus verraten und an die Römer ausgeliefert? Eine zentrale Frage für Passions-Spielleiter Christian Stückl und sein Team. Jörg Adolph hat sie beim Ringen mit Verrat und Verräter begleitet (3:39 Min.). "
 
BR-online.de:   Jesus Christus und die Frage Jesua:
"Passionsspiele Oberammergau: Jesus Christus oder Rabbi Jeshua?"Sein Blut komme über uns und unsere Kinder" (Mt 27,25). Jahrhundertelang lieferte das Matthäuswort den Vorwand für Judenhass. Auch die Passionsspiele mussten sich Antisemitismusvorwürfen stellen. Jörg Adolph begleitet die Debatte mit Christian Stückl und Otto Huber (4:33 Min.). "
 
Die Abendschau des BR zum Thema Passionsspiele: Wirtschaftskrise, Kartenverkauf
„Schlägt die Wirtschaftskrise auf die Passionsspiele Oberammergau durch? Oder sind Touristen aus aller Herren Länder des bayerischen Theater-Events überdrüssig? Stimmt es, dass vorbestellte Karten aus den USA zurückkommen? Stockt der Vorverkauf?“:
 
Desweiteren empfehlen wir die kompletten Oberammergau – Seiten, die der Bayerische Rundfunk anlässlich der Passionsspiele zusammengestellt hat! Darunter viele Berichte, Interviews, Geschichte, Wissenswertes, Quiz uvm. : 
 
Passionspräsentation in Berlin
„Der Leiter der Bayerischen Staatskanzlei, Staatsminister Siegfried Schneider lud in der Karwoche am Dienstag, 30. März 2010, zur Vorpräsentation der weltweit traditionsreichsten Passionsspiele in die Bayerische Vertretung in Berlin. Die Veranstaltung begann mit einer Vorpremiere der Dokumentation „Die Oberammergauer Leidenschaft", die der Bayerische Rundfunk kurz vor Festspielbeginn am Himmelfahrtstag ausstrahlen wird. In der anschließenden Diskussionsrunde unter der Gesprächsleitung von Andreas Bönte (Bayerischer Rundfunk) erläuterten der Leiter der Oberammergauer Festspiele Christian Stückl, die Mariendarstellerin Andrea Hecht und die beiden Jesus-Darsteller Frederik Mayet und Andreas Richter, warum es ihrem Heimatort gelingt, schon seit über 375 Jahren diese einzigartige Gemeinschaftsleistung zu erbringen“
Quelle: Youtube – Bayern Kanal der Bayerischen Staatsregierung
 
Die Musik der Passion: Rochus Dedler
 Kalenderblatt vom 15.1.2009
„15.01.1779: Er war ein typischer Dorfschulmeister seiner Zeit: streng, religiös und in seinem Heimatort Oberammergau ein angesehener Mann. Der sechsfache Familienvater ist der Komponist der Oberammergauer-Festspielmusik ...“ (Quelle: ARD s.u)
 
* Externe links. Bitte beachten Sie unseren Disclaimer

 

 

DEMNÄCHST NEUE FRAKTION IM GEMEINDERAT: „DIE JUNGEN“ VERLASSEN „MIT PROFIL“ (8.04.2010)
Seit August, September 2009 war es immer wieder Thema von Gesprächen zwischen uns zwei Gemeinderäten der Liste „Entschieden für Oberammergau“, im Januar war es dann ein eigener Tagesordnungspunkt beim Listentreffen: Austritt aus der Fraktion „Mit Profil“ und damit Rückkehr zum ursprünglichen Gedanken einer neuen Liste: Unabhängigkeit, Engagement, Ideen.
Unsere wesentlichen Gründe liegen im Verlust unseres eigenen „Profils“, unserer eigenen Art und unserer Unbefangenheit und nicht zuletzt in der immer schwächer werdenden Einbindung unserer Liste in unsere Politik. Wir haben auch in der öffentlichen Wahrnehmung seit ca. einem Jahr erfahren müssen, dass wir den Stempel der Profil -Vergangenheit bekommen haben.
Um auch unseren jungen Nachfolgern eine neutrale Chance und Basis zu bieten, wollen wir nun eigene Schritte gehen. Darin sehen wir eine sehr wichtige Aufgabe für die Zukunft von EfO.
Davon aber demnächst mehr!
Unsere Ursprüngliche Intension, nicht über Vergangenes zu debattieren oder in Schuldzuweisungen zu verfallen, da die derzeitigen Probleme zu immens und dringlich sind, als dass hier Zeit und Energie zu verschwenden wäre, ist leider nicht aufgegangen:
Äußert man sich nicht offensiv in der Öffentlichkeit über vergangene Fehler oder übt laute Kritik, wird man ganz schnell ein Teil dieses „alten Systems“ und es wird von Woche zu Woche schwerer, als junge, neue Liste sein eigenes „Profil“, seine eigene Ausrichtung herauszuarbeiten und aufzuzeigen.
Um als Neulinge, die bei der vergangenen Wahl eine unglaubliche Unterstützung und Bestätigung erfahren durften, nicht im Einheitsbrei vergangener Jahre unterzugehen, haben wir den Entschluss gefasst, der Profil Fraktion den Rücken zu kehren und unseren, bei der Wahl eingeschlagenen Weg, neu zu gehen.
Mit diesem Schritt wollen wir auch das schwindende Vertrauen in den Gemeinderat zurückgewinnen, ein Vertrauen, dass die Oberammergauer keine Mehrheiten wählen wollten, sondern Neuanfang,Vertrauen und Engagement. Zudem bringen wir mit der ganz bewussten Spaltung der zwei Blöcke vielleicht eine etwas neue, sachorientierte Politikkultur ins Rathaus...
Noch diese Woche werden wir uns mit unserer Fraktion Treffen, um ausgiebig über die Thematik zu sprechen.
An dieser Stelle aber schon jetzt Danke an alle in der Fraktion für die Hilfe am Anfang unseres Gemeinderatsamtes, für jede Menge Rat und die vielen Info's!
Unser Amt der stellvertretenden Fraktionsführung von 'Mit Profil' werden wir selbstverständlich bis zum Gemeinderatsbeschluss noch in der gewohnten Weise fortführen.
Wie geht’s weiter: Ein nächster Schritt ist in Kürze unser Antrag, die Geschäftsordnung der Gemeinde per Beschluss entsprechend unserer neuen Aussrichtung abändern zu lassen.
Der geplante Name für die Fraktion ist simpel: „Die Jungen“ - denn so nennen uns eigentlich fast alle, mit denen wir zu tun haben oder reden – doch das wollen wir noch innerhalb der Jungen Liste absprechen.
Auf eine gute Zukunft,
Kilian Härtle, Simon Fischer

     
 
APRIL, APRIL: KEIN FRAUENSTERN (2.4.2010)
Einige haben es sofort erkannt, einige sind promt darauf reingefallen und haben uns ihre Meinung zum Thema sogar per email zukommenlassen: Der „Frauenstern 2010“ war unser Aprilscherz in diesem Jahr. Danke an Eva, Anja und Christine für's Mitmachen!
EfO wünscht an dieser Stelle allen Oberammergauern und allen Besuchern dieser Seite frohe Osterfeiertage!
   

 

KONKURRENZ ZUM TRADITIONELLEN STERNRUNDGANG:
„DER FRAUENSTERN“ (1.4.2010)
Eva Maria Reiser hat Großes vor: Die Magdalena-Darstellerin der Passion 2010 plant noch bis zum diesjährigen Sternrundgang an Sylvester 2010 das Projekt „Frauenstern“ auf die Füße zu stellen. „Der Sternrundgang ist eine absolute Männerdomäne, das finden wir nicht in Ordnung!“. Wir – damit meint sie eine auf mittlerweile rund 60 junge Frauen angewachsene Gruppe. Seit November 2009 treffen sich die begeisterten Protestfrauen regelmäßig, auch das Singen wird geprobt. „Wir haben sämtliche Sternsingerlieder, auch die alten Dedler-Lieder in einen modernen, feministischen Kontext gebracht“, so Anja Stückl. Die Mitwirkende beim Passionschor hat die musikalische Arbeit in der Gruppe übernommen.
„Das „Mitspielrecht Passion“ für Frauen seit 1990 war ein wichtiger Anfang, aber uns ist das noch nicht genug“, so Reiser. "Wir wollen ein touristisches Zusatzangebot zum traditionellen Sternrundgang sein, keine Konkurrenz", betont Christine Dobner, Pressebeauftragte der Gruppe. Die Vereinigung will demnächst einen Antrag an den Gemeinderat stellen. Die Unterstützung von Frauenliste und der Jungen Liste ‚Entschieden für Oberammergau“ wurde bereits zugesagt, die beiden Gemeinderäte von EfO  wollen dieses heiße Eisen aber erst mit der Fraktion der Freien Wähler durchsprechen - von dort erwarten sie den größten Gegenwind.
   
        
EIN GANZES JAHR HARTE ARBEIT AUF SILIZIUM (22.3.2010)
Halle 1, Dreifachturnhalle Oberammergau, Samstag. 21. März, 11.35 Uhr: Es riecht nach Gummi und Turnschuhen. Dort wo sonst Schiedsrichter Fouls pfeifen und Bälle gegen die Wände donnern, herrscht absolute Stille – und das, obwohl sich rund 100 Menschen in der Halle aufhalten.
Gerade wurde der letzte Takt aus „Kain und Abel“ gespielt, der Dirigent Markus Zwink hat ihn etwas länger aushalten und dann ausklingen lassen. Jetzt herrscht totale Ruhe. 5 lange Sekunden.  „Danke das war’s“ beendet eine Stimme aus einer kleinen Box die Zeit des Luftanhaltens – und hunderte verschiedenster Geräusche setzen unvermittelt wieder ein:
Es ist das Wochenende der CD-Aufnahmen für die Passionsspiele 2010.
26 Mikrophone sind aufgebaut, ausgerollte Teppiche, eine Tribüne für den Chor. Fast alle Mitwirkenden sind in Socken oder Hausschuhen.
Ein Kabelstrang zieht sich von Orchester und Sängern quer durch die Halle in eine Umkleidekabine. Zwischen Notebooks, Bildschirmen und unzähligen Mischpulten sitzt dort Bernhard Albrecht.
Er ist die Stimme aus dem Lautsprecher.
Der Hochschuldozent für Tontechnik, der auch als Cellist einen Namen hat, war Anfang des Jahres unter Anderen Teilhaber des MIDEM Award für eine Neueinspielung der 9. Symphonie von Gustav Mahler. Der jetzige  Tonmeister des Bayerischen Rundfunks hatte dort die Aufnahmeleitung inne.
Seit  Donnerstag Abend wird jetzt also geprobt, aufgenommen, wiederholt, abgebrochen, Takt für Takt - Übergang für Übergang. Perfektion ist angesagt. Alle zeigen Höchstleistung, besonders die Solisten von Chor und Orchester. Oft ist es sehr mühsam doch das Ergebnis kann sich sehen bzw. hören lassen: Bis Sonntag Spätabend werden die Aufnahmen im Kasten sein, Altbekanntes und auch die Neukompositionen für die Passion 2010.
Sehen lassen kann sich auch der Zeitplan: Zufälligerweise genau an diesem Wochenende vor einem Jahr fand das Vorsingen für den Chor statt, bei welchem die letztendlichen Mitglieder des Passionschores und auch des Orchesters bestimmt wurden - jetzt halten Albrecht und Zwink die (fast) fertige CD der Passionsmusik 2010 in Händen. Diese wird ab Mai erhältlich sein.
KH
 

 

PRESSEINTERVIEW MIT CHRISTIAN STÜCKL (21.3.2010)
Ein Podcast-Interview von Radio Vatikan berichtet in einer heiteren Pressekonferenz mit Christian Stückl über seine Kindheit, seinen Wunsch Spielleiter zu werden,seine Einstellung zum Glauben, die Mitwirkung, seine Gedanken bei der Spielerwahl uvm. (10 min) *
*externer Link, externer Anbieter :  bitte beachten Sie unseren Disclaimer

          
SOZIALES AMMERTAL: NEUGRÜNDUNG DES VEREINS „HARLEKIN“ (20.3.2010)

Neben den Berichten über die Neuausrichtung der Kindergärten in Oberammergau (Kleinkindbetreuung und Integrationskindergarten) gibt es einen weiteren Schritt beim zum Thema "Soziales": So hat sich vor Kurzem der Verein „Familienzentrum HARLEKIN. e.V. „ gegründet. Einige Ziele des Vereins wollen wir an dieser Stelle kurz aufzeigen:

Der Verein will mit seinem Angebot ...

Helfer und Begleiter sein in der Erziehungsarbeit …d.h.: Erziehung wird bisher in den allgemein bildenden Schulen nicht als Unterrichtsfach gelehrt ~ „Eltern – sein“
soll jeder einfach können, aber das stellt einen vor viele offene Fragen. Mit Elternaustausch, Infobriefen, Vorträgen,
durch Erziehungsvorbilder etc. sollen neue lebendige Anregungen vermittelt und Weiterbildung ermöglicht werden …

Raum für Begegnung und Austausch bieten… d.h.: im offenen Cafebetrieb können sich soziale Kontakte bilden. In persönlicher Atmosphäre ist Zeit für Austausch, für das Entwickeln neuer Ideen, für das Lösen von Problemen und auch für gegenseitige Unterstützung. Auch der alle zwei Monate stattfindende Elternstammtisch kann ein Ort der Begegnung mit besonderer Prägung sein…

Lichtblick sein in der Erziehungsarbeit: ermutigend und unterstützend… d.h.: Eltern können durch ihre Teilnahme in den Spielgruppen eigenes Verhalten reflektieren und sich am Verhalten der Fachkraft orientieren. Sie erhalten Unterstützung in der Umsetzung des demokratischen, partnerschaftlichen Erziehungsstils. Wer es möchte, kann beim Kooperationspartner Caritas die Erziehungsberatung wahrnehmen …

Energien aufladen und offen sein für die Bedürfnisse von Kindern und Eltern …d.h.: Kinder und Eltern werden als Partner wahrge-nommen; regelmäßige Umfragen, ein „Wunsch-Briefkasten“ sowie ein „offenes Ohr“ der Leiterin sollen dies ermöglichen …

Kontinuierlich an einer Weiterentwicklung arbeiten …d.h.: neben der persönlichen Weiterentwicklung der Kinder, Eltern und der Leitung, kann sich auch das Bildungs- und Betreuungsangebot weiterentwickeln. So z.B. ein Rhythmikangebot für Kindergartenkinder, Babysitter – und Tagesmütterbörse, ein Kinderpark, Spielzeug-Verleih, religiöse Angebote (ökumenisch), Kinderkonzerte …
Eltern können und sollen sich mit ihren Fähigkeiten einbringen und mit gestalten …

uvm.

Mehr Infos gibt’s im Flyer des Vereins oder auf der empfehlenswerten Seite: www.harlekin-ev.de

Wir von EfO finden diese Eigeninitiative eine super Sache und unterstützen diese gerne!

Quelle: Harlekin e.V.      

  

 

 

ANFRAGE EfO: PASSIONSHONORARE (19.3.2010)
Anlässlich der Möglichkeit von Anfragen stellte Kilian Härtle in der Gemeinderatssitzung am 17.3.2010 die Frage, wie es mit der Auskunft über die Einzelhonorare steht. Das Gesamthonorar war bereits im Januar beschlossen, worden (wir berichteten), zudem war besprochen worden, jedes Einzelhonorar durch die Lohnabrechnung für Proben/Chor etc. möglichst früh mitzuteilen.
An EfO waren in letzter Zeit aus der Reihe der Mitwirkenden zahlreiche Anfragen gerichtet worden, dass eine baldige Bekanntgabe wichtig sei, da ja lohnsteuerrechtlich darauf reagiert werden müsse, bzw. noch einige Aspekte mit Arbeitgebern etc. geklärt werden müssen.
Christian Ostler (Verwaltung, Personal) äußerte nun, dass die Zahlen nächste Woche (KW 12) bekanntgegeben würden, es seien seit Januar diesbezüglich noch viele Dinge abzuklären gewesen.
 
„2 x 800 QUADRATMETER = 2000 QUADRATMETER“ :   
KEIN „SONDERGEBIET“ FÜR V-MARKT:   (18.3.2010)
Die Georg Kaes GmbH hatte Mitte Januar bei der Gemeinde die Änderung des Bebauungsplanes 19b (Weinberg) beantragt. Grund dafür war eine sowohl bauliche, als auch rechtliche Entwicklung, die seit dem Beschluss „pro V-Markt – Erweiterung“ in falsche Bahnen geraten war:
Beschlossen wurde damals eine Erweiterung um ca. 800 qm als Einzelbau, mit unterschiedlichem Sortiment zum Bestandsbau. Rechtlich bedeutet dies ganz klar 2 Einzelgebäude mit jeweils höchstens 800 qm Verkaufsfläche, getrennten Nebenräumen und getrennten Kassensystemen. Auf den eingereichten Bauanträgen war dies auch so geplant.
Wer seit der Eröffnung des Erweiterungsbaues im V-Markt war, sieht, dass es nicht so ist:
Eine Pseudo-Wand trennt zwar optisch die beiden Bereiche, dennoch ist ein einziger Verkaufsraum entstanden. Durch Weglassen der Nebenräume und der Überdachung des „Bereiches zwischen den 2 Märkten“ konnten so 2000 qm Verkaufsfläche generiert werden. Dies ist laut Landesentwicklungsprogramm wohl nicht genehmigungsfähig, schon die beim Tengelmann-Markt genehmigte Größe war ein Grenzfall.
Einzige verbleibende Möglichkeit der Betreiber war jetzt noch, das gesamte Gewerbegebiet als Sondergebiet ausweisen zu lassen, um den nicht genehmigten Bau so zu legalisieren.
Der gesamte Gemeinderat war sich einig, dies auf keinen Fall zu beschließen: „Wer baut, hat sich an die Vorgaben zu halten“ war der allgemeine Tenor. Kilian Härtle von „EfO“ erklärte, dass er die Entwicklung des Gewerbeparks LOK generell in Frage stelle, viel zu viel Verkaufsfläche sei für den Ort Oberammergau entstanden, das Zentrum leide schon jetzt darunter. Jetzt habe man Gelegenheit – und auch die Pflicht – gegenzusteuern. Zu den von V-Markt eingebrachten Gründen, dass die Erweiterung rund 25 Arbeitsplätze sichere, meinte er, dass seiner Einschätzung nach diese 25 Arbeitsplätze in den nächsten Jahren durch zugenommene die Marktkonkurrenz durch das Gewerbegebiet  innerorts verloren gehen. – LOK sei entwicklungspolitisch ein Fehler. Die Vorgehensweise von Seiten des V-Marktes sei fragwürdig.
Schauer (Mit Augenmaß) kritisierte ebenfalls die Vorgehensweise, es klingen die von V-Markt vorgebrachten Gründe für Ihn fast nach Erpressung.
Nach weiteren Äußerungen aus allen Fraktionen mit grundsätzlich gleicher Meinungen und Inhalt, wurde der Antrag einstimmig abgelehnt; was nun rechtlich bedeutet, der V-Markt ist in der jetzigen Form nicht genehmigt!
Als Grund für die Möglichkeit, hier überhaupt in der Bauphase solch gravierende Änderungen vorzunehmen, die niemand bemerkt, gab das Bauamt die personelle Unterbesetzung der Baukontrolleure bei der zuständigen Bauaufsichtsbehörde, dem LRA GAP an.
 

 

BAUAUSSCHUSSSITZUNG VOM 15.3.2010: VOM PARKDRAMA ÜBER FRIEDENSHÖHE BIS HIN ZUR RIKSCHAFAHRT (15.3.2010)

Die o.g Sitzung war für eine Bauausschusssitzung relativ gut besucht. Wieder einmal stand das Thema Fußgängerzone und Sperrmaßnahmen während der Passion auf dem Programm. Diese waren bereits am 21.12. 2009 sowie am 24.2.2010 in jeweiligen GR-Sitzungen vorentschieden worden. Jetzt standen noch Detailfragen auf der Tagesordnung.

Wir wollen an dieser Stelle kurz über die mehr oder weniger erfreulichen „Highlights“ der Sitzung berichten, alle Themen der Sitzung kommen demnächst in einem ausführlichen Folgebericht:


WINDIRSCH & HÄRTLE STIMMEN FÜR DIE GESCHÄFTE IN DER LUDWIG THOMA STRASSE   -      Nach einem Plädoyer von „Peri“, dem Besitzer des Gemüseladens in der Ludwig-Thoma Straße, für notwendige Kundenparkplätze für die Anliegergeschäfte, äußerten Franz Windirsch (SPD) und Kilian Härtle (EfO), dass sie sich für die Geschäfte in der Ludwig – Thoma Straße einsetzen wollen und forderten für die Zeit der Passionsfußgängerzone 3 Stellplätze entlang der Seite vom Café Markmiller und zudem eine Aufhebung der Dauerpark-Möglichkeit an selbigen, damit durch Kurzparker eine genügende Frequenz für die Geschäfte erreicht werden könne. Doch hierbei waren sie allein auf weiter Flur: 2:7 – abgelehnt: Keine Parkplätze für die Geschäfte in der Ludwig-Thoma Straße.

Für die Anwesenden Geschäftsleute indes ging das „Drama“ weiter:

Anders als in der zuvorigen Ortsbegehung besprochen, votierten schließlich die Freien Wähler und Michael Fux von der CSU völlig überraschend und aus unserer Sicht nicht nachvollziehbar gegen von Ihnen selbst mitgetragenen Parkplätze vor der Metzgerei Georg Gerold was letztendlich bedeutete, dass nach jetzigem Beschluss nun in der Verlegergasse und in der Ludwig Thoma Straße keinerlei Parkmöglichkeiten für Kunden vorhanden sein werden. Die Fraktion „Mit Profil“ hatte sich mit Ihren Stimmen dafür eingesetzt, dass wenigstens hier noch geparkt werden könne. Doch es reichte nicht: 5:4 (FW+CSU gegen Profil).

Unter lautstarkem Protest verließen einige Geschäftsleute die Sitzung. CSU – Gemeinderat Fux plädierte in einer Art Not-Reaktion, die Sache nochmals vor den Gemeinderat zu bringen, da die Abstimmung nicht zufriedenstellend verlaufen sei. Eine zu respektierende Forderung – aber dann hätte man ganz einfach anders stimmen müssen...   2. BGM Götz versprach, die Sache mit BGM Nunn abzuklären und in eine der nächsten Sitzungen nochmals aufs Tablett zu bringen. Wieder mal ein weiterer Tagesordnungspunkt...

ES DARF GERADELT WERDEN!   -     In einer völlig gemischten Abstimmung wurde mit 5:4 Stimmen beschlossen, dass in der zukünftigen Fußgängerzone auch geradelt werden darf. Kilian Härtle hatte zuvor geäußert, dass er sich vehement für die Befahrbarkeit der Zone per Rad einsetzen werde, weil dies ein großes Manko der Alten Fußgängerzone gewesen sei. Die bekannten Schilder „Absteigen und Fahrrad schieben“ sprachen damals Bände. Die Verwaltung äußerte zwar teilweise rechtliche Probleme – so seien in Fußgängerzonen für Radfahrer ebenfalls nur 6-7 km/h zulässig. Doch hier plädierte die gemischte „RadlMehrheit“ für eine deutliche Beschilderung und Eigenverantwortung. Ludwig Utschneider sprach von einer deutlichen Erleichterung beim Einkaufen - wenn schon die Straßen für den Autoverkehr gesperrt seien – dann sei das Rad eine Alternative.

FRIEDENSHÖHE ADÈ?   -   Der Besitzer des Hotels Friedenshöhe plant das Hotel abzureissen und durch eine Wohnbebauung zu ersetzen. Das bereits im Vorbescheid genehmigte Bauvorhaben wurde nun nochmals als Bauantrag vorgelegt. Es handelt sich um eine mehr oder weniger monotone Reihung von 3 Häuserblöcken an der Stelle des jetzigen Bestandes – unterhölt von einer Tiefgarage. Generell bestand (fast) Einverständnis mit dem Vorhaben- dennoch wird das Landratsamt als zuständige Behörde beauftragt, die festgesetzten Eckdaten wie GRZ etc. dieses Bauantrages noch auf Richtigkeit zu überprüfen.

RADELN DIE ZWEITE: ES GIBT RIKSCHAS WÄHREND DER PASSION!   -    Das Konzept klingt vielversprechend: Im Rahmen einer Abschlussarbeit seines Tourismusmarketing – Studiums hat nun Benjamin Kreitmeir und einige Kollegen und Kolleginnen mit viel Einsatz und Vorbereitung ein interessantes Projekt im Bauausschuss vorgestellt: Neben Shuttlebusssen werden in diesem Sommer auch Rikschas für den Gästetransport zur Verfügung stehen. Inklusive einer Kulturellen Ortsführung wird dieses Angebot bestimmt viele Gäste ansprechen. EFO wird diesem Thema noch einen ausführlichen Bericht widmen. Davon in Kürze mehr!

WOHNGEBIETE WERDEN RUHIGER UND SICHERER  -    Im Rahmen einer generellen Tempoanalyse des gesamten Ortsplanes hat der Bauauschuss noch eine Ausweitung des Tempo -30 Bereiches für Wohngebiete beschlosssen, sollten dem keine verkehrsrechtlichen oder sicherheitsrelevante Aspekte entgegenstehen. Die 'betroffenen' Straßen wurden in Zusammenarbeit von Verwaltung und Polizei ausgewählt.

Alle weiteren Punkte zur Sitzung und den Rikscha - Bericht veröffentlichen wir in Kürze!

mfg   KH

 

     
"PAPIER IST GEDULDIG" (15.3.2010)

In Ihrem 2. Flugblatt startet die Bürgerinitiative einen Rundumschlag auf die vergangenen 15 Jahre Kommunalpolitik: Von der Wilson Ausstellung bis zur Loreley – Pleite.  Merkt die Bürgerinitiative nicht, dass der jetzige Gemeinderat gerade unter den schlechtesten Voraussetzungen versucht, mit allen diesen „Leichen“ fertig zu werden? Merkt die Bürgerinitiative dass sie wie die "alten politisch Verantwortlichen" argumentiert und so  versucht, Stimmung zu machen?  Repräsentieren sie mit diesem Stil noch die Meinung "Ihrer" 1000 Unterschriften?  Um was geht es der Initiative wirklich? Eventuell zieht ja diese Masche bei uns im Ort – ohne gleichzeitig nur ein einziges Problem zu lösen!  Und gerade das finden wir besonders schlimm. Wir werden auf diese Stimmungsmache im Einzelnen nun nicht mehr eingehen – aber: Vielleicht sollte man den allwissenden "BI’ lern" viel Glück bei der nächsten Wahl wünschen! Wir freuen uns und sind gespannt, wie viele sich von ihnen bei den nächsten Wahlen aufstellen lassen und selbst Verantwortung übernehmen statt ideenlos anzuklagen.

Kilian Härtle & Simon Fischer

(Wir schreiben unseren Namen unter das, was wir schreiben!)

 

 

 

EfO - BUCHEMPFEHLUNG: Ilija Trojanow: „OBERAMMERGAU – RICHARD F. BURTON ZU BESUCH BEI DEN PASSIONSSPIELEN“ (14.3.2010)

Trojanow und der Protagonist sind keine Unbekannten: Der Autor hat Burton bereits vor vier Jahren in seinem Roman „Der Weltensammler“ (Verlag Hanser) ein literarisches Denkmal gesetzt. Nun hat er Burtons Text über dessen Besuch bei den Passionsspielen 1880 wiederentdeckt und diesen mit eigenen Kommentaren und Beobachtungen veröffentlicht.

„Burton beschreibt die Oberbayern so, als wären sie ein unbekanntes, primitives Völkchen, das tief im Gebirge im Schatten eines dunklen Berges, am Ufer eines wilden Flusses haust und erst ,jüngst‘ entdeckt wurde“, so Trojanow. Burtons Schlussfolgerung zu seiner Reise nach Oberammergau - „Wenn Sie unbedingt die Passionsspiele sehen wollen, tun Sie dies, lassen Sie sich so gut als möglich 'erbauen' und verlassen Sie dann den Ort raschen Schrittes." - sagt schon viel über die mürrische Art des berühmten Weltreisenden aus.

Eine launisch überzogene Kritik über das Passionsspiel 1880, die auch an den Oberammergauern selbst (fast) kein gutes Wort lässt.

8 Seiten Leseprobe gibt’s hier auf der Web-Page des Arche Verlages  .

Erhältlich ist das - gerade für den Oberammergauer - empfehlenswerte Werk u.a. in den beiden Oberammergauer Buchhandlungen.

 

 

 

„WIR SIND NICHT BEREIT, SOLCH UNSACHLICHE, POLEMISCHE UND POPULISTISCHE ÄUSSERUNGEN ÜBER UNSERE MITGLIEDER HINZUNEHMEN“ - VORSTAND DER FRAUENLISTE VERÄRGERT ÜBER ÄUßERUNG IM BI – FLUGBLATT (13.3.2010)

„Ziemlich verärgert unterschreiben Brigitte Kemper, 1. Vorsitzende, Gisela Redlich-Georgii, 2. Vorsitzende“ - so endet die Stellungnahme der Frauenliste zum erschienenen Flugblatt der Bürgerinitiative WellenBerg. Dort wird der Frauenliste vorgeworfen, halte die Schließung des Wellenbeckens und die Anlage einer Sandgrube heute noch für eine glorreiche Idee. Dem möchten die Vorsitzenden der Frauenliste entgegnen und fordern nun ein klärendes Gespräch.

Zur Stellungnahme der Frauenliste gelangen Sie hier.

 

 

 

NICHT ALLES WAHR IM BÜRGERINITIATIVEN – FLUGBLATT (13.3.2010)

Auch wir von „Entschieden für Oberammergau“ haben uns das Flugblatt etwas näher angesehen und jede Menge Sachverhalte und Äußerungen gefunden, die jeglicher Sachlichkeit und Richtigkeit entbehren und so nicht öffentlich behauptet werden dürfen. Hier können Sie sich unsere Klarstellung des Flugblatts ansehen.

Unserer Meinung nach ist es falsch in der Sache Wellenberg in gegenseitige Vorwürfe zu verfallen – es wäre sinnvoll, das Ergebnis des Bürgerbegehrens abzuwarten und dann entsprechend gemeinsam mit der Situation umzugehen, die sich dann ergibt. Wir von EfO halten uns – auch in Zukunft – an eine sachliche und faire Argumentation.

Kilian Härtle & Simon Fischer

  

 

EfO - STREIFZUG DURCH EUROPÄISCHE PASSIONEN: NICHT NUR O’GAU SPIELT „DAS LEIDEN UND STERBEN JESU“(12.3.2010)

Oberammergau ist zwar das oft beworbene „berühmteste Passionsspieldorf der Welt“, dennoch gibt es auch anderswo Passionsspielorte, die mehr oder weniger im Schatten der Oberammergauer Passionsspiele stehen. Einige unter Ihnen können ebenso wie Oberammergau auf eine beachtliche Geschichte zurückblicken oder haben andere Besonderheiten, wie etwa die Aufführungen in Mundart. Wir haben für Sie jetzt eine Zusammenstellung der wesentlichen Passionsspielorte Europas zusammengestellt.
Sie können sich dort nicht nur über die Spiele selbst informieren, sondern haben auch einen Vergleich, wie diese sich öffentlich, d. h. über ihre Homepages präsentieren. Unsere ausführliche Auflistung finden Sie unter unserer Rubrik „Passion 2010“ gleich nach der Medienbibliothek zur Passion, bzw. gleich hier.   
   
   
WINTER - SPORT : END - SPURT! (11.3.2010)
Wie uns der Betriebsleiter der Kolbensesselbahn, Franz Greiner, gerade mitteilt, wurde die Wintersaison im Skigebiet Kolben bis einschließlich 21. März verlängert! Greiner meldet auf Grund des Kälteeinbruchs beste Bedingungen auf den blauen Pisten und auch gute Bedingungen in den gespurten Loipen. Wir weisen in diesem Zusammenhang darauf hin, dass  Sonnenloipe auf ca. 5 km verkürzt ist!
Hinweis für Halbtages und Tagespass – Besitzer, welche die Möglichkeit des Apres-Ski - WellenBergbesuches nutzen wollen: Der WellenBerg ist wie geplant ab 15. März wegen Revisionsarbeiten geschlossen.
   
 
18 MINUTEN FILM ZUR PASSION 2010 (10.3.2010)
Im Internet - Portal YouTube wurde ein Offizielles Informationsvideo Passion Oberammergau 2010 veröffentlicht. Darin sehen Sie viele Sequenzen und auch Photographien der Passion 2000 sowie aktuelle Interviews mit den Hauptdarstellern und Spielleiter Christian Stückl. Das Video ist in 2 Teile aufgeteilt, es öffnet sich beim Klick auf den Link in einem neuen Fenster automatisch:
    
* externe Links. Bitte beachten Sie auch unseren Disclaimer.
   
 

 

STEUERERHÖHUNGEN DURCH WELLENBERG-ERHALT ? (9.3.2010)
Zur aufflammenden Diskussion der im GAP-Tagblatt (Bericht 5.3.2010 und Leserbrief 9.3.2010) erwähnten Äußerung über eine mögliche Steuererhöhung möchten wir uns an dieser Stelle kurz äußern und einige Sachen klarstellen:
Es war tatsächlich so, wie Frau Hoffmann vom Tagblatt berichtete, dass GR Michael Fux
in der erwähnten Sitzung im Laufe der Diskussion das Thema anschnitt: „Er erklärte, dass im Fall eines erzwungenen Fortbestandes des stark defizitären Schwimmbades wohl über Steuererhöhungen gesprochen wird. „Das müsse auch mal erwähnt werden“.
Unsere Stellungnahme hierzu:
a) Der GR hat in den letzten 2 Jahren keine maßgeblichen Steuern erhöht, auch in Rücksicht auf die Einwohner, die Gewerbetreibenden und in Anbetracht der Wirtschaftskrise. Diesen Schritt ist man bewusst so gegangen.
b) die Steuerhebesätze befinden sich in Oberammergau generell im Landkreisdurchschnitt
c) Steuererhöhungen sind neben Sparmaßnahmen eines der Steuerelemente, die die Gemeindeordnung zur Konsolidierung eines Haushalts vorsieht. Mehr Möglichkeiten gibt es da nicht.
d) Die Äußerung von GR Fux, auch über Steuererhöhungen zu sprechen, ist also sachlich richtig.
e)  Aber: Steuererhöhungen Lösen unserer Meinung nach das Problem unserer ungeheuren Kosten bei OT nicht. Man muss die Ursachen anpacken, und nicht schon wieder auf der Bezahlseite anfangen.
f) Der Zeitpunkt der Äußerung Fux’s ist etwas unglücklich: Es soll und darf hier nichts mit dem Wellenberg-Thema und dem bevorstehenden Bürgerbegehren vermischt werden. Die Äußerung fiel wahrscheinlich, weil Haushaltsberatungen und Wellenberg beide an diesem Tag abgehandelt wurden.
Das Wort „Erpressung“ ist aus Bürgersicht verständlich, aber gewiss keine Intension des Gemeinderates.
g) Unserer Einschätzung nach würden Steuererhöhungen in einem ‚verträglichen Ausmaß’ nicht ausreichen, um den Wellenberg in seiner jetzigen Form zu erhalten.
h) Einer Steuererhöhung könnte man sich guten Gewissens nur anschließen, wenn die Gelder auch in einen technisch und wirtschaftlich verbesserten Wellenberg gesteckt werden. Steuergelder für den jetzigen Stand des Bades einzusetzen, halten wir für falsch – es wäre pure Verschwendung.
i) Im Gegensatz zur Behauptung im o.g. Leserbrief ist eine Steuererhöhung keine beschlossene Sache! Dies kann auch nachträglich jederzeit in den Protokollen überprüft werden.
j) Für den kommenden Bürgerentscheid war es für uns von EfO wichtig, nur die Sachargumente abzuwägen – dies ist oft schwierig, da wir natürlich ebenfalls am WellenBerg hängen. Der Bürger sollte ebenso verfahren. Lassen Sie sich nicht durch die Steuererhöhungs - Debatte verunsichern. Wir hoffen, durch diese 'Klar'stellung für mehr 'Klar'heit gesorgt zu haben.
Kilian Härtle & Simon Fischer
In eigener Sache: In den letzten 1 1/2 Wochen wurden hier keine aktuellen Meldungen mehr veröffentlicht. Das hatte damit zu tun, dass wir an der WellenBerg - Faktenzusammenstellung gearbeitet haben, die in Kürze hier einzusehen ist.

 

 

HUNDEKOT UND HUNDEKLO: EIN THEMA, DAS VIELEN „STINKT“ ! (26.2.2010)

Mit dem heiklen Thema beschäftigte sich das Gremium, bzw. der Hauptausschuss schon einige Male durch diverse Anfragen seitens der Gemeinderäte oder Beschwerden von Bürgern. Andreas Eitzenberger vom Umweltreferat hat daraufhin für die Gemeinderäte eine Zusammenstellung der Ausgaben zur Beseitigung, der Steuereinnahmen – und vor allem der Menge an Hundekot, die in den aufgestellten Hundeklos anfällt, zusammengestellt und die Gemeinderäte informiert. Da uns die unglaubliche Menge an Hundekot selbst überrascht hat, wollen wir auch Ihnen dieses tierische Thema aufgrund der aktuellen Problematik der Schneeschmelze näherbringen:

Exakt 4.528 Kilogramm an Hundekot wurden in Oberammergau im Zeitraum von Mai – Dezember 2009 aus den sogenannten Robidogs geräumt! Das entspricht etwa dem Gewicht von 3 PKW’s! Oberammergau ist mittlerweile mit 23 solcher Robidogs ausgestattet, in welchen im Durchnitt rund 566 Kilogramm Hundekot pro Monat Landen. Spitzenmonat ist übrigens der Mai, an dem die bis zu 4-fache Menge anfällt. Grund hierfür dürfte das Tauwetter und damit das „Freischmelzen“ versteckter Tüten sein.

Wie den oben genannten Zahlen entnommen werden kann, leisten also die Hundeklos inzwischen einen wichtigen Beitrag zur Sauberhaltung des öffentlichen Straßenraums, aber auch von Feldern und Wiesen von Hundekot.

Zum Thema Hundesteuer:

Bei der Hundesteuerhandelt es sich um eine der sogenannten Aufwandsteuern, die bis ins 15. Jahrhundert zurückreicht und deren ordnungspolitisches Ziel es ist, die Zahl der Hunde zu begrenzen. So kommt der Hundesteuer heute z.B. insbesondere hinsichtlich der Haltung von Kampfhunden eine wesentliche Lenkungsfunktion zu. Auch die Hundesteuersatzung der Gemeinde Oberammergau versucht diese Lenkungsfunktion auszuüben.

Rechtsgrundlage für Hundesteuersatzungen sind die landesgesetzlichen Hundesteuergesetze bzw. Kommunalabgabengesetze, die die Gemeinden zur Steuererhebung verpflichten oder zum Erlass entsprechender Steuersatzungen berechtigen. Die Hundesteuer fließt, wie alle Steuern, in den Gesamthaushalt der jeweiligen Gemeinde ein und dient nicht zur Beseitigung von Hundekot. Für diesen Zweck dürfte auch keine Steuer, sondern nur eine zweckgebundene Abgabe erhoben werden.

Die Tatsache, dass HundehalterInnen Hundesteuer zahlen, berechtigt also nicht zum Liegenlassen von Hundekot im öffentlichen Straßenraum (dies stellt vielmehr sogar eine Ordnungswidrigkeit dar) und rechtfertigt auch nicht die (für die Hundebesitzer kostenlose) Bereitstellung der Hundeklos. Im Grunde müsste jeder Hundebesitzer selbständig für eine ordnungsgemäße Entsorgung des Hundekots sorgen bzw. hierfür die Kosten übernehmen. Dass dies wenig realistisch und deshalb die kostenlose Bereitstellung der Hundeklos sicherlich sinnvoll ist, ist eine andere Sache.

Wir dürfen also an alle Hundehalter appellieren, diesen „kostenlosen Service“ auch zu nutzen!

 

Zahlen und Textquellen: Andreas Eitzenberger , Umweltreferat.

 

 

 

GEMEINDERATSSITZUNG VOM 24.2.2010 - DIE ZWEITE: URNENWAND, BÜRGERENTSCHEID & WASSERVERSORGUNG

Oberammergau benötigt eine neue Urnenwand. Die Ausschreibung für sämtliche Gewerke ergaben Angebote von gut 30.000 Euro bis zu über 42.000 Euro. Die Firma Raggl aus Oberammergau erhielt in der o.g. Sitzung nun den Zuschlag, die Erweiterung der Urnenwand im Neuen Friedhof umzusetzen. 
Die Gelder hierfür waren im Haushalt bereits eingestellt.  Zussätzlich wird noch geprüft, ob ein erweiterter Dachüberstand  der zunehmenden Verwitterung der jetzigen Urnenwand entgegen wirken kann.

Im Zusammenhang mit dem Bürgerentscheid zum Erhalt des Wellenbergs wurden absschließend noch formal notwendige Beschlüsse gefasst:  Der Termin des Bürgerentscheids ist bekanntlich am 28. März als Wahllokal wurde das kleine Theater festgelegt. Desweiteren wurden noch Wahlleitung und gesetzliche Grundlagen per Beschluss bestätigt.

Der von EfO immer wieder angesprochene Punkt und in der GO verankerte Beschluss von Veröffentlichung von Beschlüssen aus nichtöffentlichen Sitzungen, deren Gründe für die Geheimhaltung entfallen sind, brachte folgenden Punkt am Ende der Sitzung aufs Tablett:

Bekanntgabe aus der nicht-öffentlichen Gemeinderatssitzung vom 11. Januar 2010:

Die Gemeinde Oberammergau beteiligt sich am Neubau eines Trinkwasserbrunnens in Ettal.
Dazu wollen wir Ihnen die näheren Hintergründe kurz schildern: Oberammergau bezieht sein Wasser ausdem Brunnen Lindergries, welcher auf Ettaler Gemarkung steht. Der Brunnen „Weidmoos“ wird zur Notversorgung der Gemeinde genutzt. Diesem Brunnen wird keine große Zukunft mehr zugesschrieben, das Wasser ist einerseits durch Schwefelwasserstoff leicht (aber ungefährlich) belastet, was einen hohen Wartungs und Reinigungsaufwand nach sich zieht. Andererseits ist der Brunnen in einem sehr erneuerungsbedürftigen Zustand. Auch das Wassserwirtschaftsamt legte nahe, den Brunnen möglichst nicht mehr länger zu betreiben. So  errichten jetzt Ettal und Oberammergau eine gemeinsame Notwasserversorgung. Die Kosten werden anteilig
aufgeteilt. Es sichern sich so beide – kostengünstig – die Trinkwassserversorgung für die Zukunft.

KH 

 

 

„PASSIONSSPIELE 2010“ – VERKEHRS UND PARKRAUMKONZEPT“ – EIN NEUER NAME FÜR EINEN ALTEN KONFLIKT: GEMEINDERATSITZUNG VOM  24.2.2010

 Im Gegensatz zur parolenhaften und parteipolitischen ‚Berichterstattung’ zur gestrigen Sitzung, welche Sie auf den Seiten der Freien Wähler Oberammergau nachlesen können, möchten wir hier sachlich darlegen, warum wir uns ebenfalls der Fußgängerzonenlösung (V4) für die 5 Monate der Passionsspiele angeschlossen haben.

Mit großer Mühe und Aufwand hatte Herr Niggl vom Bauamt 4 Varianten zur Verkehrsführung während der Passionsspiele ausgearbeitet und für die Sitzung vorbereitet. (V1-V4 hier einsehbar (1 MB) ). Neben vielen negativen und zu hinterfragenden Aspekten, die es wegen unserer Dorfstruktur im Zusammenhang mit der Verkehrsführung zweifelsohne gibt, haben für uns folgende Argumente überwogen:

  •  Eine Fortführung eines Verkehrsberuhigten Bereiches (Spielstraße) wie in V3 vorgeschlagen, war für uns nicht akzeptabel, da der Verkehrsversuch „Spielstraße“, wie sich in den letzten Monaten gezeigt hat von der breiten Masse der Bevölkerung nicht akzeptiert und gewollt wird. Wir erachten diese Lösung nach dem Versuch der letzten Monate eindeutig als nicht praktikabel.
  •  V4 ist eine eindeutige Variante: Es gibt eine Zone mit klaren Regeln. Es gibt sowohl verkehrsrechtlich als auch von den Zeiten (wann offen/wann zu etc…) keine Irritationen.
  •  alle übrigen Varianten erachten wir als Flickwerk verschiedenster Konzepte und Ideen mit vielen neuralgischen Punkten (z.B. Kreuzung Fußgängerströme & Verkehr in der Verlegergasse, was zu Rückstau und Gefährdung führen kann.)
  • Bei allem Hickhack um die Verlegergasse (Schwerlastverkehrsperrung scheitert offensichtlich an unterschiedlichen Haltungen von Verwaltungsebenen), erfährt nun auch die Verlegergasse – zumindest für die Passionsspielzeit – eine Beruhigung. Wir hoffen, dass sich dadurch die Situation und die Nerven etwas entspannen.
  • Es muss oberstes Ziel sein, uns während der Passionsspiele als gästefreundlicher Ort mit Aufenthaltsqualität und einem beruhigten Zentrum, anstatt eines Durchfahrortes zu präsentieren.
  • 5 Monate Passion bedeuten 5 Monate Ausnahmezustand und 500000 Gäste im Ort, die unsere Zukunft sichern! Jeder kann hier persönliche Abstriche hinnehmen oder für diese Zeit Gewohnheiten umstellen. Wenn es für Sie leicht möglich ist – nehmen sie z.B. das Rad…
  • Das Shuttlebuskonzept von Fahrdienstleiter Kilg tendiert ebenfalls in Richtung beruhigtes Zentrum. Großbusse fahren nicht ins direkte Zentrum.
  • Oberammergauer Bürgerinnen und Bürger können während der Passionsspiele natürlich den Shuttleservice benutzen.
  • Natürlich übersehen wir nicht die Anwohner der König Ludwig-Straße, dennoch gibt es für   alle Vorgestellten Konzepte Zonen im Ort, die mit Nachteilen zu kämpfen haben. Zudem ist die König-Ludwig Straße nicht die einzige Umfahrungsmöglichkeit.

Nebenbei bemerkt: GR Schauer empfahl nicht generell die Umgehungsstraße als Oberammergauer Umfahrung. Er machte deutlich, dass es z.B. für Bürger des Rainenbichl zeitlich günstiger und angenehmer sei, zum Einkaufen im Gewerbepark LOK direkt über die Umgehungsstraße zu fahren.

Unsere Einschätzung:

Schade, dass wir in der Sache der Dienstleistung für 500.000 Besucher wieder an der Ur-Alt Politdiskussion angekommen sind. Schwarz oder Weiß. (Abstimmungsergebnis 11:9) Wir sollten und müssen uns während der Passion 2010 mehr denn je als Gastgeber präsentieren. Es gibt eine Zeit nach 2010!

 

 

PASSIONSPIELE 2010:  INFORMATIONSTAG DER KRANKENKASSEN (22.2.2010)
Am Donnerstag 18. März 2010 findet für alle Mitwirkenden der Passionsspiele eine Info- Veranstaltung diverser Krankenkassen im Kleinen Theater statt. Jeweils von 9.00 – 12.00 und 13.00 – 16.00 Uhr  gibt es Informationen über alles Wissenswerte rund um die Krankenversicherung während der Passionsspiele. Veranstaltende Unternehmen sind die AOK, DAK sowie BEK-GEK.

 

 

„ICH WOLLTE NIE WIRT WERDEN, WEIL ICH DANN KEINE ZEIT FÜR DEN SPIELLEITER HAB'“ - CHRISTIAN STÜCKL – EIN PORTRAIT (20.2.2010)

Fast täglich wirbelt er zur Zeit auf den Bühnen im Kleinen Theater oder in Passionstheater umher, gibt Anweisungen, macht vor, verwirft, probiert: Mit 29 Jahren wurde Christian Stückl Passionsspielleiter in Oberammergau, sein ganz persönlicher Traum ist in Erfüllung gegangen. Jetzt befindet er sich gerade in der Hochphase der Inszenierung der Passion 2010. Noch 3 Monate bis zur Premiere. Die Sendereihe „Stationen“ im BR hat seiner Person und seinen ganz persönlichen Anschauungen einen eigenen Bericht gewidmet, welcher vor einiger Zeit ausgestrahlt wurde:

http://www.br-online.de/bayerisches-fernsehen/stationen/stationen-video-christian-stueckl-ID1263987983765.xml *

externer link. Bitte beachten sie auch unseren Disclaimer

 

 

 

BABYSITTERNETZWERK GESTARTET! – MITTEILUNG VON GR SIMON FISCHER (18.2.2010)

Sehr geehrte OberammergauerInnen,
sehr geehrte Eltern,
ich möchte Sie darüber informieren, dass ab sofort das angekündigte Babysitter- und Tagesmutternetzwerk seine Arbeit aufgenommen hat.
Wie bereits im Herbst letzten Jahres angekündigt, möchten wir hiermit auf die besonderen Umstände während der Proben- und Spielzeit der Passionsspiele 2010 reagieren und neben dem Kinderbetreuungsangebot für Besucher diesmal auch ein Angebot für die Kinder der Mitwirkenden anbieten.
Um die Suche nach bzw. Vermittlung von Babysittern und Tagesmüttern zu erleichtern übernimmt die ausgebildete Tagesmutter Frau Susanne Loftin die Vermittlung der gemeldeten Babysitter und berät Sie gerne zum Thema Tagesmutter etc.
Wenn Sie Interesse oder Bedarf haben, melden Sie sich bitte bei Frau Loftin persönlich unter:
 
Susanne Loftin
Tagesmutter
08822/945647
Franzosengasse 9
82487 Oberammergau
 
Sollte noch jemand Interesse haben sich beim Babysitternetzwerk registrieren zu lassen, melden sie sich bitte ebenfalls bei Frau Loftin. Wir freuen uns über jeden weiteren interessierten Babysitter.
 
Mit freundlichen Grüßen
Simon Fischer
Gemeinderat, Jugendbeauftragter
 
 
Einen aktuellen Zeitungsbericht zum Thema finden Sie auf den Seiten der Münchner Kirchenzeitung:
  

 

ENDLICH: "ENTSCHIEDEN FÜR OBERAMMERGAU" HAT NUN EIGENEN SCHAUKASTEN FÜR INFORMATIONSAUSHÄNGE (18.2.2010SeDienstag präsentiert sich die Junge Liste neben Ihrem ausführlichen Angebot im Internet wie Angekündigt auch über einen Schaukasten in der Nähe des Rathauses/Kl. Theater. In dem strukturierten Aushang werden ab jetzt ständig die neuesten Meldungen einzusehen sein, außerdem hängen wir die aktuellsten Anträge unserer Liste aus. Natürlich kann der Schaukasten an Aktualität, Informationsfülle und  Vernetzung der Informationen nicht mit dem Internet mithalten, dennoch wollten wir auch dieses Angebot bereitstellen, da uns viele Bürgerinnen und Bürger, die nur selten oder keinen Zugang zum WorldWideWeb haben, darum gebeten haben. „So wie’s momentan aussieht, soll der Schaukasten alle 2 Wochen aktualisiert werden, das muss sich aber erst einspielen, vielleicht sind kürzere Abstände sinnvoller“, so Simon Fischer. Der Schaukasten befindet sich an der Ecke „Altes Verkehrsamt / Cafe Central , Ristorante Montanara“ und kann durch eine gute Ausleuchtung an dieser Stelle auch abends eingesehen werden. Wenn die Temperaturen günstiger sind, werden wir den Schaukasten noch etwas ‚aufmöbeln’ und Kleinigkeiten verbessern, auch ein sog. „Kummerkasten“ ist denkbar.

Wir wünschen uns an diesem Informationspunkt viele, vor allem neue Besucher - vielleicht schauen Sie ja nach Ihrem Einkauf oder nach einem Spatziergang mal vorbei !

 

 

1020 EURO ÜBERREICHT (17.2.2010)

Anfang Februar fand an der neuen Tafel Oberammergau die Scheckübergabe der Liste „Entschieden für Oberammergau“ statt. Im Namen der ganzen jungen Liste überreichte Gemeinderat Simon Fischer den Scheck an Annette Wagner von der Caritas Kontaktstelle in Oberammergau. Über 1000 Euro an Spende konnten bei der Benefizaktion „Eine besondere Bescherung“  im Dezember für das Tafelprojekt erzielt werden. Eines war den Überbringern wichtig: Das Geld soll gezielt für die Tafel in Oberammergau verwendet werden."
v.l.n.r.
Steffi Wolf, Christine Dobner mit Felix, Barbara Dobner, Annette Wagner von der Caritas und Gemeinderat Simon Fischer.

Hier gehts zum Pressebericht.

   
   
SOMMERBETRIEB KOLBENSESSELBAHN: INFO’S UND HINTERGRÜNDE oder „WER SICH MIT FREMDEN FEDERN SCHMÜCKT...“ (16.2.2010)

Der Werkausschuss hat beschlossen, den Betrieb der Kolbensesselbahn auch diesen Sommer fortzuführen. Und zwar an den „Schön - Wetter – Tagen“ vom 22.05.2010 bis 18.10.2010. Bei wenig Andrang ist eine Mittagspause von 11.50 Uhr bis 13 Uhr vorgesehen. Diese ist wegen der Personaleinteilung und notwendigen rechtlichen Pausen notwendig. Die Preise bleiben unverändert. Bei dauerhaftem Schlechtwetter kann das Saisonende vorgezogen werden.

An dieser Stelle sei auch einmal öffentlich darauf hingewiesen, dass diese Lösung nur durch das Entgegenkommen und Flexibilität von BL Greiner und StVBL Köpf umzusetzen ist, da diese ihre Arbeitstage automatisch auf die „Schön Wetter Tage“ legen. Die restlichen Mitarbeiter sollen überwiegend mit 50 Tage-Arbeitern besetzt werden, um hier sowohl termintechnisch, als auch kostentechnisch flexibel reagiert werden kann.

Betriebsleiter Greiner hatte „Entschieden für Oberammergau“ bereits im Januar telefonisch mitgeteilt (es existiert darüber ein Protokoll), dass ein Betrieb im Sommer Sinn mache und kostendeckend sein kann, wenn man gewisse Auflagen beachtet (z.B. „nur schön Wetter, nur Wochenende“ o.ä). Desweiteren riet er aus Imagegründen und im Sinne des Tourismusangebotes den Betrieb fortzuführen, solange ein möglicher Verkauf nicht unter Dach und Fach ist. Diese Haltung haben sowohl er im Werkausschuss, als auch wir in der Fraktion und in der Sitzung vertreten.

Bleibt zu hoffen, dass diese Regelung nicht wieder durch zusätzliche Beschlüsse oder Wünsche des WA „verwässert“ oder „ausgedehnt“ wird, wobei die ursprüngliche Intension eines möglichst rentablen Sommerbetriebes ihre Wirkung und ihren Sinn verlieren würde.   

 

 

PRO UND CONTRA OLYMPIA: EIN KONTROVERSER SCHLAGABTAUSCH VON DANIELA BITTNER (GAP) UND KORBINIAN FREIER (OBERAMMERGAU) (15.2.2010)

Am 12. Januar war das On3 Südwild Team in Garmisch und sendete Live über die Vorbereitungen für die eventuellen Olympischen Spiele und die unterschiedlichen Meinungen zu diesem Thema. Der BR Sender On3 – Südwild hat dafür exklusiv den Oberammergauer Korbinian Freier und die 2. Bürgermeisterin von Garmisch-Partenkirchen Daniela Bittner aufs Podium geladen. Ein kontroverrser Schlagabtausch, welcher sowohl die Haltung der Olympiabefürworter als auch die der Olympiagegner aufzeigt. Das ganze Video gibt’s auf der Seite des BR, ganz einfach über folgenden Link zu erreichen:

http://www.br-online.de/bayerisches-fernsehen/suedwild/olympia-2018-talk-des-tages-garmisch-partenkirchen-ID126332209231.xml

* externer Link. Bitte beachten Sie unseren Disclaimer

 

 

VOR 86 JAHREN: OBERAMMERGAUER LEHNEN VERFILMUNGSANGEBOT DER PASSIONSSPIELE AB (13.2.2010)

In der Ausgabe vom März 1924 der Wissenschaftszeitschrift „PopularMechanics“ aus Großbritannien wird von einer Delegation Oberammergauer berichtet, die in den USA Werbung für die Passionsspiele machen. Trotz Hungersnot in der Heimat lehnen die Oberammergauer strikt ein Angebot über 1 Mio. Dollar ab, Ihre Version der Passion verfilmen zu lassen. Frei übersetzt lautet der Bericht wie folgt:

 „ - Renommierte Schauspieler ziehen das Schnitzhandwerk dem Schauspielern vor -     Schauspieler der Passionsspiele Oberammergau, die in die Vereinigten Staaten gekommen waren um für Ihre Heimat, die unter der Hungersnot der Nachkriegszeit zu leiden hatte, Geld zu sammeln, lehnten ein Angebot von über 1 Mio. Dollar ab, wenn Sie Ihr Passionsspiel verfilmen lassen würden. Als Erklärung für Ihre Haltung äußerten Sie, dass dies eine schwere Verletzung Ihrer Tradition sein würde, welche sich seit Generationen bewahrt hätte. Kurzerhand arbeiteten sie munter an Ihrem Schnitzwerk weiter, um so auf diese Weise die so dringend benötigten Gelder zu erwirtschaften.“

Quelle & Bild: PopularMechanics März 1924 S. 374

EfO meint: „Folgten wir nur der Tradition, lebten wir noch immer in Höhlen, folgten wir nur dem Fortschritt, wäre dies bald wieder der Fall.“ (Kolakowski)

 

 

 

 

EHEMALIGER ZEICHENLEHRER VON OBERAMMERGAU MALT DIE BÜHNENBILDER FÜR 2010 (11.2.2010)

Seit Mitte 2009 wird in einer Scheune in Unterschweinbach an den Bühnenbildern für die Passion 2010 gearbeitet. Insgesamt 5 Maler sind dabei, rund 3000 Quadratmeter Leinwand mit den Entwürfen von Stefan Hageneier zu gestalten. Ihr „Chef“: Karl Witti – ein zumindest für viele ehemalige Schnitzschüler im Ort kein Unbekannter: Nach seinem Studium an der Akademie der bildenden Künste in München war er von 1976 – 1980 Zeichenlehrer an der Berufsfachschule für Holzbildhauer und Schnitzer in Oberammergau. In Fachkreisen zählt er mittler weile zu den bedeutenden Graphikern der Gegenwart. In letzer Zeit wurde viel über die Bühnenarbeiten und über das Atelier berichtet. Wir haben für Sie diverse Links zum Thema herausgesucht, bei welchen Sie sich ausgiebig informieren können:

http://www.kreisbote.de/lokal_nachrichten/landsberg-kreis/1/5/Sie+malen+den+Himmel+auf+dem+Boden-1262597768/ (Kreisbote) *

http://www.br-online.de/bayern/feste-und-feiern/passionsspiele-oberammergau-DID1237193002907/oberammergau-passion-buehnenbild-ID1265031084323.xml?_requestid=32761 (Bayerischer Rundfunk) *

http://www.merkur-online.de/lokales/nachrichten/praezision-passion-587135.html (Merkur online) *

http://www.karl-witti.de/ (Homepage von Karl Witti) *

*externe Links, siehe dazu auch unseren Disclaimer

 

 

 

BABSI UND MARTIN: EIN BLICK HINTER DIE KULISSEN DER PASSION (10.2.2010)

Die Vorbereitungen für die Passionsspiele 2010 laufen auf Hochtouren. In diesem Jahr sind auch unsere Listenmitglieder Barbara Dobner und Martin Schuster mit dabei als Hauptdarsteller. Was so eine Passionsspiel-Hauptrolle für den eigenen Alltag bedeutet, zeigen die beiden in einem exklusiven Blick hinter die Kulissen, welcher vom Bayerischen Rundfunk in der Sendung BR ON3 Südwild am 11.1.2010 anlässlich des Senderbesuches in Garmisch aufgezeichnet wurde. Hier gelangt man direkt zum Bericht des BR:

 

http://www.br-online.de/bayerisches-fernsehen/suedwild/oberammergauer-passionsspiele-garmisch-partenkirchen-sendungsfilm-ID126323297823.xml

(externer Link)

 

 

SKANDINAVIEN TRAINIERTE IN OBERAMMERGAU SKISPRINGEN (9.2.2010)

Wussten Sie, dass in Oberammergau bis 1966 die größte Naturskisprungschanze Deutschlands existierte?
Und darauf sogar die Skandinavische Nationalmannschaft für die Olympischen Spiele 1936 trainierte?
Mehr zu diesem ‚olympischen’ Thema, das uns nach fast 75 Jahren mit der aktuellen Olympia-Bewerbung regelrecht eingeholt hat, haben wir auf dieser Seite eines privaten Archivs entdeckt: 

 http://www.skisprungschanzen.com/index.htm?/ger/ger_oberammergau.htm   *

 *externer Link, beachten Sie auch unseren Disclaimer

 

 

 

"TOFU STATT GRILLFLEISCH":  VORTRAG „NACH KOPENHAGEN - KLIMAWANDEL UND WIR DA UNTEN" (5.2.2010)

Zu diesem Thema spricht Korbinian Freier, Geo-Ökologe aus Oberammergau (Die Grünen) am Dienstag, den 23.Februar um 20 Uhr im Hotel Böld. Anschließend ist noch genügend Zeit zur Diskussion eingeplant. Der Eintritt ist frei.

Aus dem Inhalt: 'Was hat ein Grillabend im Jahre 2050 mit der Klimaerwärmung zu tun? Wissenschaftlich lässt es sich kaum mehr widerlegen, dass die Menschheit für eine starke Erwärmung des Erdklimas verantwortlich ist. Meeresspiegelanstieg, Verlust der Artenvielfalt, Dürrekatastrophen und Abschmelzen der Polkappen sind die Horrorszenarien in den Medien. Bei dem Problem des Klimawandels geht es aber um mehr: Es geht um eine Herausforderung für die Menschheit aber auch um eine Chance, wie es sie noch nie gegeben hat. Im Dezember 2009 wollte man in Kopenhagen auf einer UN-Klimakonferenz ein internationales Regelwerk schaffen, das einen gefährlichen Klimawandel verhindern sollte. Das ist gescheitert. Denn um dieses Ziel zu erreichen, ist es notwendig, dass so gut wie alle Nationen der Welt an einem Strang ziehen. Sowohl Schwellenländer als auch Industrienationen. Arme und Reiche. Norden und Süden. Der Misserfolg von Kopenhagen bedeutet aber nicht, dass nun alles verloren ist. Politik auf der höchsten Ebene hätte die Herausforderung alleine ohnehin nicht lösen können. Denn gerade ein Problem, das so komplex ist wie der Klimawandel, verlangt nach einer Beteiligung der einzelnen Menschen. Wenn die Erwärmung der Erde auf ein erträgliches Maß beschränkt werden soll, so wird das Auswirkungen in alle Bereiche des täglichen Lebens haben. Das ist vor allem eine psychologische Aufgabe. Nahrungsmittelproduktion, Energiegewinnung und Entwicklungshilfe werden dann vermutlich im Jahr 2050 nicht mehr wiederzuerkennen sein. Und so könnte 2050 hauptsächlich Tofu statt Fleisch auf dem Grill-Rost liegen…

Der Vortrag soll in etwa 60 Minuten den Rahmen der Problematik „Klimawandel“ umreißen und eine Auseinandersetzung mit dem Thema erleichtern. Es werden kurz die aktuellen naturwissenschaftlichen Erkenntnisse zusammengefasst. Der Schwerpunkt wird allerdings darauf liegen, in wie weit bei dem Problembereich die Themen Klimawandel, Globalisierung, globale Gerechtigkeit und Nachhaltiges Wirtschaften in einem Fokus zusammenfallen. Und in wie weit das „uns da unten“ betrifft.

 

 

SACHLICHE INFORMATIONEN ZUM WELLENBERG (3.2.2010)

Momentan arbeiten wir an einer Zusammenstellung aller Zahlen zum Wellenberg, die für die Bürgerinnen und Bürger eine objektive Grundlage zur Entscheidung am bevorstehenden Bürgerentscheid (28.3.2010) sein sollen. Wir werden die Zahlen und Fakten demnächst hier veröffentlichen.

 

 

EISKLETTERN: FASZINIERENDER WINTERSPORT MITTEN IN OBERAMMERGAU (2.2.2010)

Das Team des Kletterwaldes in Garmisch bietet in Zusammenarbeit mit der Bergwacht Oberammergau Gästen, Einheimischen und Interessierten erstmals das Erlebnis Eisklettern in Oberammergau an. Im Garten des Hotel Böld wurde zu diesem Zweck ein Kletterturm errichtet, welcher durch die strenge Kälte in den letzten Wochen schon von einer beachtlichen Eisschicht überzogen ist. Das Klettern mit Betreuung ist bei entsprechender Witterung am Wochenende und an Feiertagen möglich. Bei Gruppen wird um eine telefonische Anmeldung gebeten: 08822 9120

Adresse: Landhotel & Restaurant Böld, König-Ludwigstraße 10 in Oberammergau.

 

 

 

GROßEREIGNIS AM KOMMENDEN WOCHENENDE: DER 38. KÖNIG LUDWIG LAUF (1.2.2010)

Am kommenden Wochenende, den 6. und 7. Februar findet erneut das Großereigniss des König Ludwig Laufs im Ammertal statt. Der Lauf wird jedes Jahr am ersten Februar-Wochenende über 50 km und 23 km sowohl in klassischer als auch in freier Technik ausgetragen. Er ist Teil des FIS Marathon Cups, des Worldloppets, des Euroloppets und der DSV-Skilanglaufserie. Die Streckenpräparierungsarbeiten für den 38. König Ludwig Lauf am 6. und 07. Februar 2010 sind in vollem Gange. Die frostigen Temperaturen haben es möglich gemacht ausreichend Schnee zu produzieren.Es werden wohl wieder an die 3000 Teilnehmer beim 38. König Ludwig Lauf erwartet. Ausser dem professionellen Organisationsteam sei auch den vielen freiwilligen Helfern gedankt, ohne die ein solches Ereignis nicht stattfinden könnte. Viele Interessante Informationen und auch Einblicke hinter die Kulissen des „Luggi Lauf“ können Sie bei folgenden Filmen erhalten, die vom Organisationskomitee bei 'Youtube' eingestellt wurden. Hier die Direkt-Links, die wir für Sie herausgesucht haben:

http://www.youtube.com/watch?v=bYbY0nEar68

http://www.youtube.com/watch?v=duhcLJXTG6o

(externe Links)

 

 

 

ES GIBT NICHTS WAS ES NICHT GIBT: „HACKBRETTWELTKONGRESS“ - BAYERISCHE STUBNMUSIK AROUND THE WORLD (25.1.2010)

2007 organisierte Sie den Hackbrett-Weltkongress in Oberammergau, davor war Sie mit ihrem Instrument in Appenzell und Peking unterwegs, 2009 hat Sie in Mexiko die bayerische Stubenmusi einem großen Publikum präsentiert: Anja Kroeker wurde bereits zum 5. mal zu einem Hackbrettkonzert als Vertretung für Deutschland eingeladen.

Vor 2 Wochen fand nun das Neujahrskonzert als Auftakt für den Hackbrett-Weltkongress in Budapest statt. Zum 2. Mal wurde Sie hierbei von Ihren Geschwistern – der Ammertaler Saitenmusik – begleitet und musikalisch unterstützt. Die Gruppe, die zu den Kongressen reist, ist ein seit Jahren ein eingespieltes Team und daher haben Anja Kroeker, Klaus Kroeker, Bernd Kroeker, Barbara Welscher und Kathi Hofmann sowohl in Mexiko als auch in Budapest einen bleibenden Eindruck beim Publikum hinterlassen.

Der Weltkongress findet alle 2 Jahre statt und wird jedes Mal in einem anderen Land ausgetragen. Die „Cimbalom World Association“, - so die internationale Fachbezeichnung - ist eine kulturelle Nonprofit-Organisation mit dem Ziel, das Musizieren auf den verschiedenen, weltweit verbreiteten Typen der Cimbal-Instrumente wie Cimbalom, Hackbrett, Hammered Dulcimer, Salterio, Santur, Yang qin u.a. zu fördern.

Mehr Info's und Bilder auch unter www.hackbrett-oberammergau.de oder www.cimbalom.org (engl.) (externe Links)

 

 

'ENTSCHIEDEN FÜR OBERAMMERGAU' MACHT DRUCK: VERANSTALTUNGEN 2011 UND FLYERWERBUNG WÄHREND DEN PASSIONSSPIELEN 2010 (24.1.2010)

Kilian Härtle und Simon Fischer haben letzte Woche in einem Antrag die beschleunigte und verstärkte Umsetzung eines Veranstaltungskonzepts für das Jahr 2011 gefordert.  Darüberhinaus soll diese Veranstaltungsreihe durch Flyer direkt bei den rund 500.000 Passionsbesuchern beworben werden.  Kürzere und effizientere Werbewege gibt es nicht. Schon vor ca. einem halben Jahr wurde die Sache im Gemeinderat schon einmal angesprochen. Die Werkleitung signalisierte  positiv, dass geplant ist, die Angelegenheit in Kürze im Gremium zu behandeln. Unseren Antrag können sie direkt hier einsehen.

 

 

 

ABWASSERGEBÜHREN: OBERAMMERGAU KEIN EINZELFALL (23.1.2009)

Im Dezember 2009 hatte der Gemeinderat auf Grund der Kostendeckungsklausel* die Gebühren für Wassser und Abwasser erhöhen müssen, was teilweise herbe Kritik zu Tage brachte. Offenbar ist es in anderen Orten noch schlimmer: Wie jetzt der Münchner Merkur berichtet, kam es auch in Peißenberg zu einer eklatanten Erhöhung der Gebühren: Demnach steigt der Preis fürs Trinkwasser von 1,07 Euro auf 1,12 Euro pro m³, die Mehrwertsteuer kommt hier noch dazu. Die Gebühr für Niederschlagswasser wurde von 0,26 Euro auf 0,76 Euro pro m² erhöht, was einem Mehr von 192 Prozent entspricht. Beim Schmutzwasser müssen die Bürger in Zukunft aber am meisten berappen: Hier stieg der Preis von 1,96 Euro auf 3,68 Euro pro m³, was circa 88 Prozent Erhöhung bedeutet. (Oberammergau: Erhöhung um 55%) Hauptgrund hierfür ist – fast vergleichbar mit Oberammergau, die dortige Kläranlage. Die Kosten für deren Sanierung und Erneuerung betrugen über 2 Mio Euro.

Quelle: Weilheimer Tagblatt, 22.1.2010

* Wer sich näher zu diesem Thema informieren will, findet einen ausführlichen Bericht von uns dazu unter „Archiv 2008/2009“: Bericht vom 13.12.2009: „Klarheit bei den Abwassergebühren“

 


 

BÜRGERBEGEHREN WELLENBERG – UNSERE GANZ PERSÖNLICHE EINSCHÄTZUNG (22.01.2010)

Bürgerentscheid ist nicht gleich Bürgerentscheid. In Oberammergau steht nun der nächste vor der Tür. Stolz brauchen wir darauf nicht zu sein. Weder der Gemeinderat, der einem massivem Vertrauensbruch gegenübersteht, noch die Initiatoren des Begehrens, die unserer Einschätzung nach nicht alle Sachargumente zur Gänze in ihre Entscheidung einfließen haben lassen.

Die Aufgabe des Gemeinderates ist nun dieses anstehende Bürgerbegehren zu werten und damit umzugehen.

Nicht ohne den festen Willen für Oberammergau und seine Bürger etwas zu erreichen, haben wir uns zu der gewiss nicht leichten und unbeliebten Entscheidung durchgerungen und damit den eingeschlagenen Weg zur Konsolidierung des Haushalts weitergeführt. Und daran müssen wir auch festhalten wie uns auch das Schreiben des Landratsamtes zur Genehmigung des Haushaltes in unserem Vorgehen bestätigt.

Nun geht es also, wie oben erwähnt, nicht um irgendeinen Bürgerentscheid – jetzt geht es um etwas Essentielles, um unsere Substanz. Wir haben hier leider keine Alternativen.

Völlig richtig schreibt Ludwig Hutter sinngemäß vor einiger Zeit in seinem Kommentar im Garmisch-Partenkirchner Tagblatt: Wenn die Mehrheit den WellenBerg weiter so betreiben will, dann müssen die Gelder anderswo hergenommen werden, was hundertprozentig zu Schließungen und erheblichen Einschränkungen führt.

Rund eine Million Kosten steht also einer Auswahl folgender Szenarien gegenüber:

Verkauf Lift, Schließung Museum, Schließung Ammergauer Haus, weitere Einsparungen in der touristischen Infrastruktur, Schließung Passionstheater, Austritt aus den „Ammergauer Alpen“, Einstellung Führungsbetrieb Passionstheater, Museum, Unterstützung der Vereine und weitere freiwillige Leistungen. Das ist keine Drohung, das ist Realität.

Daher nochmals die Frage, die wir schon in unserer Stellungnahme am zur GR Sitzung vom 25.11.2009 gestellt haben: Definiert sich Oberammergau alleine durch den jetzigen Wellenberg? Warum sind Veränderungen so schlimm – noch dazu, wenn Sie die jetzige Situation langfristig besser machen würden?

 

Wir wollen an dieser Stelle „Bürgerinitiative Wellenberg“ und Gemeinderat gegenüberstellen:

   

Die Initiative hat sich im Wesentlichen dadurch gegründet, das alte Becken und das westliche Areal zu erhalten nicht zu verkaufen, und ggf. in Eigeninitiative zu führen:

Der Gemeinderat hat kürzlich beschlossen, das Becken und das o.g. Areal aus dem Konzept auszuschließen und nicht zu verkaufen. Auf Vorschlag der Gemeinderätin Freier an die Initiative , das Alte Becken nun in einer selbständigen Form (Stiftung, Förderverein etc…) weiter zu betreiben, reagierte die Initiative eher ablehnend. Der Gemeinderat sei am Zug. Ein Widerspruch zur ursprünglichen Intension der Unterschriftenliste.


Die Initiative will im Prozess „Umstrukturierung Wellenberg“ beteiligt werden:

Der Gemeinderat hat beschlossen, jeweils 2+2 Vertreter der Initiative zu sämtlichen, auch nichtöffentlichen Sitzungen zum Thema Wellenberg einzuladen und sie zu beteiligen.  Der angekündigte Bürgerentscheid hat diese sehr gute und wichtige Entwicklung und Chance nun durchkreuzt – noch bevor Gespräche mit dem Gremium stattgefunden haben.


Sie wirft dem Gemeinderat vor, kein Konzept zu haben und lediglich auf das HAI Gutachten zu vertrauen.

Der Gemeinderat hat beschlossen die weitere Entwicklung auf Grundlage des HAI - Gutachtens fortzusetzen. Ein weiteres Büro wurde beauftragt das Gutachten nochmals kritisch zu beurteilen und Ungereimtheiten aufzudecken. Der Gemeinderat selbst sieht Einzelposten des Gutachtens selbst als kritisch an: Der Posten Sauna und Wellness (2,5-2,8 Mio) erscheint im Vergleich zu anderen Untersuchten Objekten sehr hoch. Hier werden momentan Einsparmöglichkeiten sowie da HAI Gutachten geprüft. geprüft. Im Klartext: Wenn wir die Sache anpacken,  würden wir nicht nach "HAI-Gutachten" umstrukturieren, neu ausrichten oder ggf. umbauen – aber wir können die Grundlagen verwenden. Parallel untersucht die Werkleitung andere Betriebsmodelle: „Nur reiner Badebetrieb“ durch die Gemeinde plus Zusatzprogramme durch Pächter/Investor etc. Hier ist momentan von gemeindlicher Seite einiges am Laufen!!! Das braucht natürlich auch Zeit. Es gilt unbedingt Schnellschüsse à la Dach zu vermeiden.


Die Initiative hat selbst kein schlüssiges Konzept (was zumindest mit den bisherigen Ergebnissen des Gemeinderates mithalten kann) und ist in sich nicht geschlossen, ein Teil ist laut eigenen Aussagen strikt gegen den Verkauf des Alten Beckens, der andere befürwortet diesen.

Der gesamte (!) Gemeinderat hat bekräftigt, auch in Zukunft eine Bademöglichkeit in Oberammergau zu schaffen bzw. zu erhalten. Es geht hier nicht um schnellen Verkauf bzw. um eine Torschlusshandlung zur Defizitminimierung.

Anmerkung:

In einer Einladung an die „Neuen“ Gemeinderäte zu einem Treffen schreibt die Initiative, dass wir Neuen „unbedarft und ohne Vorurteile“ an das Thema Wellenberg herangehen können.

Inzwischen haben wir zwei Gemeinderäte der Liste EfO das Gefühl, in eine emotionsgeladene Polit-Diskussion hineingezogen zu werden, für die wir absolut nichts können. Hier geht es unserer Einschätzung nach längst nicht mehr nur um den Wellenberg, hier geht es um persönlich offene Rechnungen aus alten Zeiten, um einzelne Gemeinderäte früherer Legislaturperioden, deren Sühne man offenbar wünscht oder vermisst und nicht zuletzt um persönliche Dünkel. Hierbei meinen wir natürlich nicht alle Mitglieder der Initiative! Viele zeigen echtes Herzblut und man merkt deutlich, dass Ihnen die Sache ernst ist.

Wir beide wurden gewählt, um Dinge anzupacken und zu verändern. Die „Sache Wellenberg“ wäre schon 2003 („Warnschuss“ vom Landratsamt) längst fällig gewesen. Jetzt ist es zu spät, mit Kleinigkeiten das Ruder herum zu reissen.

Uns bleibt momentan einzig die Möglichkeit einen bevorstehenden Bürgerentscheid in seiner Sache zu werten. Unsere Aufgabe sehen wir in der nahen Zukunft darin, alle Bürgerinnen und Bürger ausgiebigst mit Informationen und Zahlen zum Wellenberg zu versorgen, mit Vorurteilen aufzuräumen und die Situation sachlich darzustellen.

Letztendlich muss dann der Bürger entscheiden.

Kilian Härtle und Simon Fischer

 

 

PRESSEMELDUNG DER FRAKTION "MIT PROFIL" ZUM BÜRGERBEGEHREN WELLENBERG (21.1.2020)   >>KLICK<<

Eine weitere Einschätzung unsererseits zum Bürgerbegehren können Sie in Kürze hier lesen.

 

 

20. JANUAR VOR 6 JAHREN … ROSAROTE ZEITEN MIT ANSCHEINEND WENIGEN PROBLEMEN (20.1.2010)
„2004, 20. Januar - dpa meldet: Der oberbayerische Passionsspielort Oberammergau hat nun einen eigenen «Stern» am Himmel. Auf Antrag des Jenaer Astronomen Freimut Börngen wurde ein 361 Millionen Kilometer von der Sonne entfernter Planetoid nach der Gemeinde benannt. Das «himmlische» Oberammergau hat einen Durchmesser von etwa drei bis vier Kilometern. «Wir sind dankbar und stolz, dass unsere Gemeinde jetzt vom Himmel leuchtet», so der Kommentar des örtlichen Tourismusdirektors.“
Quelle: SZ, KalenderBlatt, 20. Januar,  Rubrik „Auch das noch…“
Auch die damalige Oberammergauer Zeitung hatte über den Planetoid berichtet:
“Für das bloße Auge unsichtbar treibt der galaktische Gesteinshaufen von etwa 3 – 4 Kilometer Durchmesser und einer „kartoffelähnlichen Form“ im Asteroidenhaufen zwischen Mars und Jupiter in 3,73 Jahren um die 361 Millionen Kilometer von ihm entfernte Sonne.“

 

 

ÜBER VERLÄSSLICHKEIT VON BESCHLÜSSEN UND AUFGABENZUTEILUNGEN : BAUAUSSCHUSSSITZUNG VOM 18.1.2010  (19.1.2010)
Es war die erste Sitzung des Bauausschusses im neuen Jahr und zugleich eine kleine Premiere: Karl Heinz Götz leitete zum ersten Mal als Vorsitzender des Bauausschusses die Sitzung – das Amt war nach seiner Wahl zum BGM II von BGM Nunn an ihn übergeben worden.
Neben Parkflächenmarkierungen eines Anwesens wurden auch die seit April in der Diskussion befindlichen und bereits im November in der BA-Sitzung besprochenen Gestaltungsvarianten für die Ortseingänge neu aufgelegt.
Neben vielen, vom Bauamt sorgfältig erledigten Punkten, unter anderem die Prüfung von Sachverhalten, Einholen von Angeboten und vieles mehr, zeigte sich aber auch in dieser Sitzung einmal mehr, dass Beschlüsse nicht konsequent durchgesetzt und angeordnet werden.
Am Beispiel der Fahnen am Ortseingang soll dies kurz dargelegt werden:
Seit April hatte sich die Arbeitsgruppe Ortsgestaltung ausgiebig mit der Thematik (Größe, Art, Anzahl) beschäftigt, BGM Nunn wurde beauftragt, sich persönlich um die Sache zu kümmern. Auch der Bauausschuss war noch im November zum Ortstermin erschienen. In der o.g. Sitzung wurde nun durch ein Schreiben der OHG (November) deutlich, dass keine Gelder für größere Fahnen zur Verfügung gestellt werden, eine darüber hinaus kurzfristig dem BA verlesene E-Mail seitens der OHG besagte, dass jetzt bereits kleine Fahnen bestellt seien.  Von BGM Nunn wurde hier offenbar nicht vermittelt oder vernetzt. So endete die Diskussion über die Fahnengröße (seit April laufend) quasi in einer Farce: Man einigte sich - aus Zeitgründen wegen der Passion eigentlich ohne verbleibende Alternative - auf  5 Fahnen von je 7 m Höhe. (Höhe der bestehenden Fahnen).
Ein weiterer Punkt waren Änderungsvorschläge des Bauausschusses, die Beschilderung am Kolben - Lift betreffend. (beschlossen im November). Diese wurden von der Betriebsleitung nicht umgesetzt. Hier habe man laut Verwaltung bei der Durchsetzung Probleme, da die Betriebsleitung in diesem Fall „OT“ (Oberammergau Tourismus) unterstellt sei…
Kilian Härtle (EfO) kritisierte daraufhin die Vorgehensweise und stellte die Sinnhaftigkeit von Beschlussfassungen in Frage, er forderte im oben genannten Fall eine Stellungnahme des Bürgermeisters. Auch ein Gespräch von EfO mit dem Bürgermeister ist bereits angestrebt.
Ebenfalls keine Antwort gab es von Seiten des Bauamtes auf die Frage von GR’ Doris Hofer und GR Fux, wo denn die Auswertungen des Blitzens in der Spielstraße im November seien (mehrmals angefragt) – die Zahlen wurden an Ordnungsamt und Bürgermeister weitergeleitet.
Positiv waren jedoch die anderen Beschlüsse an diesem Abend:
Oberammergau erhält (falls die Gelder von OT bereitgestellt werden) neue, zeitgemäße, klare  Willkommensschilder (mehrsprachig) mit Beleuchtung an beiden Ortseingängen, die zugleich Platz lassen für Veranstaltungstermine, welche  von Vereinen und Institutionen durch Klebefolien gestaltet werden können. (Die Substanz und generelle Optik der alten Schilder wird dabei erhalten).
 
Wieder einmal zeigte sich (leider) in dieser Sitzung, dass es höchst Zeit wird, dass es wieder eine einheitliche Gemeindestruktur mit Verantwortlichkeiten gibt, statt „OT“, „OHG“, „anteiligem DER“, „anteiliger AA“, „Geschäftsstelle“ usw…
KH
Die Berichte und Anmerkungen geben wie immer die Meinungen der jeweiligen Verfasser wider.

 

 

 

ERSTE GEMEINSAME PROBE VON PASSIONSORCHESTER UND CHOR (15.1.2010)

Am Freitag den 15. Januar hat die erste gemeinsame Probe von Orchester und Stammchor der Passionsspiele im Ammergauer Haus stattgefunden. Seit September hatten die beiden Bereiche bisher getrennte Proben. Bei den rund 200 anwesenden Musikern zeigte sich so erstmals die gewaltige Masse der für den musikalischen Teil verantwortlichen Mitwirkenden.

Nach Einsingen und Stimmen dirigierte Michael Bocklet „Eva 1“, einer von Markus Zwink ergänzten Komposition von Rochus Dedler: Monumentaler Klang mit deutlich orientalischen Elementen.

Im Zusammenhang mit diesem neuen Stück hatten auch die Solisten die Gelegenheit, einige Trio-Passagen abwechselnd mit dem Gesamtchor anzusingen. Als am Ende des neuen Stückes fließend Joseph Zwink mit dem Bass Solo einsetzte, näherte man sich wieder der altbekannten Passionsmelodie.

Nach einer kurzen Pause dirigierte Markus Zwink die Musik zum „Goldenen Kalb“, gefolgt vom „Roten Meer“, einer dramatischen und mitreissenden Neukomposition zum neuen Lebenden Bild.

Nach einer Probe mit sicherlich vielen Erinnerungen an den Passion 2000 hatte man bei allen Mitwirkungen hörbar den Eindruck: Das wird!

 

 

 

EUROPEAN PARA SKI MEISTERSCHAFTEN AM KOLBEN (14.01.2010)

Am Wochenende (22.- 24.01.2010) ermitteln die Fallschirm-Skisportler am Kolbenlift in Oberammergau mittlerweile zum fünften mal ihren Deutschen Meister. Der Wettbewerb wird gleichzeitig als Europacup mit ca. 16-18 Mannschaften aus 7 Nationen ausgetragen.
Vorläufiger Zeitplan Deutsche Meisterschaft und Europacup 2010 im Fallschirm – Ski am Kolbenlift in Oberammergau:
Freitag, 22.01.2010:
bis 10:00 Uhr: Eintreffen und Einschreibung inkl. Zahlung des Nenngeldes
10:30 Uhr: 1. Teilnehmerbesprechung
13:00 Uhr: Wettbewerbsbeginn, Beginn Skifahren/Riesenslalom an den Kolbenliften
Samstag, 23.01.2010:
ab 09:00 Uhr: Beginn Zielspringen, Talstation Kolbenlifte
ca. 19:00 Uhr: Gemeinsames Abendessen der Athleten
Sonntag, 24.01.2010:
ab 09:00 Uhr: Beginn Zielspringen, Talstation Kolbenlifte
spätestens 15:00 Uhr: Wettbewerbsende und anschließende Siegerehrung
Unser Tipp: Wie in den vergangenen Jahren werden wenn möglich Mitflüge im Hubschrauber sowie Tandemsprünge angeboten.
    

 

 

100 % = 17000 (11.01.2010)
Lang erwartet, lang spekuliert, hier nun in Kürze: Nachdem die Entscheidung über das Passionshonorar im Dezember nochmals verschoben wurde, wurde in der gestrigen Gemeinderatssitzung mit großer Mehrheit nun ein Satz von 17000 Euro zur Berechnung des Tagessatzes beschlossen. Die einzelnen Rollenträger, Chor, Solisten, Einlasser, Volk, Lebende Bilder etc. wurden diesmal einheitlich nach Prozentensätzen eingestuft, d.h. sie werden direkt vergleichbar. Auch wurden bei den Prozentsätzen Aufwand der Rolle, Häufigkeit der Auftritte und vieles andere bedacht. Hätte sich der Gemeinderat z.B. für weniger Honorar ausgesprochen, so wären durch diese Prozentregelung alle gleichermaßen ‚gerecht’ betroffen.
Die Gesamtsumme des Honorars bleibt unter der im Budget veranschlagten Höhe.
Das Honorar wurde hat sich in der Gesamtbetrachtung übrigens im Durchschnitt um 16,6 % gegenüber dem der Passion 2000 erhöht. Alle Mitwirkenden werden in nächster Zeit von der Verwaltung über ihr persönliches Honorar (Tagessatz) und über die Art der Berechnung in Kenntnis gesetzt.
Geringe Anpassungen, die vom Gemeinderat, Spielleitung und Verwaltung angeregt wurden, werden noch vorgenommen.
   

 

HANS JÖRG KILG STELLT VERKEHRS – UND PARKRAUMKONZEPT FÜR PASSION 2010 VOR (2.1.2010) 

Zur Vorbereitung der notwendigen verkehrstechnischen Maßnahmen für die Passionsspiele fand am 2.12.2009 eine Besprechung mit Vertretern von Gemeinde, Geschäftsstelle Passion, Landratsamt, Staatl. Bauamt (Straßenmeisterei), Polizei und Feuerwehr im Rathaus statt. In der letzten Gemeinderatssitzung 2009 am 21. Dezember hat nun der Fahrdienstleiter Hans Jörg Kilg das vorläufige Grundkonzept für den Bus und Shuttle-Verkehr während der Passionsspiele in sehr ausführlicher und kompetenter Weise vorgestellt. Grundlagen des Konzeptes waren die Erfahrungen aus den Passionsspielen 2000, sowie Serviceorientierung in Bezug auf das Nachtspiel, sowie eine Beruhigung des Ortszentrums.

Ein Farbsystem der Buslinien dient zur Orientierung der Besucher, die Straßenlampen sollen entlang der Ausfallstraßen farbige Leuchtelemente erhalten, die den fremden Besuchern wie Korridore den Weg zu Ihren Fahrzeugen bzw. Bussen leiten. Der Haupt PKW Stellplatz soll der Kolbenparkplatz werden, der per Shuttle mit dem Ortszentrum verbunden ist. Hinter den Bahngleisen am Kopfbahnhof stehen 60 Stellplätze für früh anreisende Individualreisende und Busse zur Verfügung. Generell will man, so Kilg, den Ortskern verkehrsfrei halten, auch fremde Buslinien dürfen nur bis Bahnhof bzw. Festplatz fahren, dort würden dann die Besucher per Shuttle ins Dorf gefahren. Die neu geschaffenen Parkplätze für Busse an der Passionswiese („Elefantenwiese“)  dürfen nur zum Abstellen verwendet werden, während der Spiel- und Pausenzeit gilt hier striktes An-und Abfahrverbot. Einerseits um das Zentrum zu beruhigen, andererseits wurde hier auch auf alle Belange der Anwohner Rücksicht genommen.

Insgesamt 6 Linien sollen die Besucher dann nach dem Spiel zu Ihren Parkplätzen bringen. Diese nehmen die Leute an den Kopfpunkten Dorfplatz und Steinbachergasse auf. „Dies hat auch Sicherheitsaspekte“, so Kilg, „es bleiben im Notfall immer Ausfahrten frei und die Besucherkonzentration wird durch die 2 Kopfpunkte entschärft“. Die Dorfstraße soll während der gesamten Passionsspielzeit für den Verkehr gesperrt bleiben.

Auch in Punkto Service will Kilg einiges verbessern: An den Bushalte/Umsteigezonen sollen hochwertige Toiletten und Unterstandhäuschen aufgestellt werden, Kilg setzt zudem auf deutsche Fahrer mit Ortskenntnis, die zudem gut Englisch sprechen müssen. Ettalerstraße und Rottenbucherstraße sollen in der Spielzeit aus Sicherheits- und Abwicklungsgründen nicht beparkt werden dürfen.Hans Jörg Kilg hat für Interessierte und für Busfahrer eigens eine ausführliche Info-Seite auf der Passionsspielseite 2010 eingerichtet. Dort können Sie auch den detaillierten Plan zum Konzept einsehen: http://www.passionsspiele2010.de/index.php?id=254      (externer Link)

EfO meint: Ein von einem Fachmann erstelltes, sonnvolles und lückenlos durchdachtes Grundkonzept, welches auch kreativ und offensiv mit den Herausforderungen des Nachtspiels umgeht!