Archiv 2011

Hier finden Sie alle Berichte der Jungen Liste aus dem Jahr 2011 in chronologischer Reihenfolge

         
EfO - SPEZIAL ZUR BÜRGERVERSAMMLUNG 2011    


Liebe Oberammergauerinnen, liebe Oberammergauer , liebe Freunde,
 
am Donnerstag, den 15. Dezember hat die Bürgerversammlung der Gemeinde Oberammergau im Kleinen Theater stattgefunden. Wie auch schon bei den letzten Versammlungen, wollen wir auch diesmal einen Überblick über die Informationsveranstaltung geben und allen, die nicht dabei sein konnten quasi wesentliche Punkte „mit nach Hause geben“.
 
Rund 100 Besucher waren zur Bürgerversammlung erschienen, nach einer kurzen Begrüßung durch Bürgermeister Arno Nunn gab zu Anfang Landrat Harald Kühn einen Über- und Ausblick auf diverse Themen:
 
Landrat Kühn
 
Kühn dankte zunächst für die stets gute Zusammenarbeit mit der Gemeinde Oberammergau und stellte noch mal die herausragende Gesamtleistung bei der Passion heraus. Die Finanzlage des Ortes sei zwar jetzt wesentlich entspannter, dennoch sei die Gemeinde und die Gemeindevertreter auf einem guten Weg, die Konsolidierung weiter fort zu setzen. Kühn zeigte sich zuversichtlich, dass es der Gemeinde langfristig gelingen kann, sich dauerhaft zu konsolidieren und den Zwang, sich immer von Passion zu Passion hangeln zu müssen dauerhaft besser in den Griff zu bekommen.
Auch stehen für die Gemeinde spannende Projekte an, wie zum Beispiel die Ortsentwicklung – welche sich auch Positiv auf den ganzen Landkreis als Urlaubsregion auswirken wird.
Kühn sei zudem froh, dass die Bundeswehrreform mit nicht all zu großen Einschnitten am Landkreis vorübergegangen sei.
Langfristig werde angestrebt, den Landkreis als Gesundheitsregion stärker auszubauen, dieser Sektor müsse gefördert werden, es sei eine enorme Wachstumsbranche.
Zum Thema Tourismus ergänzte Kühn, dass es – insbesondere durch den Wegfall vieler Privatvermieter notwendig sei, Bettenangebote im 4 und 5 Sterne Bereich zu etablieren, wie dies etwa in Krün oder auch in Mittenwald bereits geschehen sei.
Generell sehe er sehr gute Zukunftsperspektiven für das Ammertal- auch in touristischer Hinsicht. Auch die oft nicht einfache Arbeit des Gemeinderates und der starke Konsolidierungs – und Sparwille wurden vom Landrat positiv herausgehoben.
 
 
Bürgermeister Nunn
 
STÄDTEBAULICHE ENTWICKLUNG – WIE GEHT ES WEITER?
Aus der Sicht Nunns sei die angeordnete Schließung der Fußgängerzone (wir berichteten) zwar nicht als besonders positiv herauszuheben, dennoch hat sich nun eine Chance geboten, die Thematik völlig neu anzugehen. So konnte in diesem Sommer erreicht werden in ein kommunales Förderprojekt zu kommen (gemeinsam mit Bad Kohlgrub). Zentrale Themen neben der Ortsbildverschönerung sind Daseinsfürsorge, Energie, Verkehrsanbindung und Synergien. Projekte in dieser Richtung erhalten eine Förderung von 60/40 (60% Reg. OBB und 40% Kommunen). Beantragt wurden zunächst Mittel in der Höhe von 155.000 Euro, welche für konkrete Projekte verwendet werden müssen.
Ein zentraler Punkt der zukünftigen Ortsentwicklung ist die starke Beteiligung der Bürgerschaft. Für diese Thematik wurde eine von der Gemeinde unabhängige Agentur beauftragt, die schon mehrere Projekte dieser Art begleitet hat.
So werden im Februar Fragebögen (4 Seiten) an Bürger und Gewerbe versandt um konkrete Ideen, Vorschläge, Anmerkungen zu sammeln. Ab Ostern schließen sich der Fragebogenaktion dann Versammlungen und Arbeitskreise an. Ziel ist, die Ortsentwicklung auf eine breite Basis zu stellen, mit der sich möglichst viele Bürgerinnen und Bürger identifizieren können, ein Konzept zu entwickeln, dass von allen mitgetragen wird.
Hierbei werde quasi wieder beim Ortskern von 1998 angefangen: Das ganze Areal, von der LOK, bis zum Dorfplatz, von der Schule bis zur Ammer stehe zur Debatte.
 
„GEP*“ in Oberammergau?
In diesem Zusammenhang stellte Nunn 2 Thesen bewusst provokant in den Raum: „Discounter in der Ortsmitte“ und „GEP in Oberammergau“, wobei Nunn natürlich sofort klar stellte, dass es ein „GEP“ in Oberammergau nicht geben werde. Grundsätzlich soll man sich aber schon fragen, ob sich die Bürgerschaft zum Beispiel vorstellen könne, die Lebensmittelversorgung wieder ins Zentrum von Oberammergau zu holen, um das Ortszentrum wieder zu beleben. Solche und ähnliche Thesen seinen öffentlich zu diskutieren und auszuwerten.
 
*GEP= Neues Garmischer Einkaufszentrum in der von Brug- / Chamonixstraße
 
 
THEMA RATHAUS
Nunn sieht die aktuelle Situation Rathaus nach wie vor kritisch, man habe versucht, die Gegebenheiten etwas zu verbessern (Möbel aus der OT-Auflösung wurden gegen die alten ausgetauscht worden, einige Räume seinen geweißelt, kleinere Renovierungsarbeiten getätigt worden). Dennoch sei die Situation unbefriedigend und schlecht für die Arbeitsleistung und den Service.
Nunn betont, dass er es einsehe, dass das damalige Bürgerentscheidsergebnis auch dadurch zustande kam, weil in der Bürgerschaft Ängste geschürt wurden, was an dem jetzigen Rathausstandort geschehen solle. Das sehe er ein – hier hätte man sich im Vorfeld ein genaueres Konzept überlegen sollen.
Dennoch werden sowohl das Rathausareal als auch das Ammergauer Haus im Städtebau und Ortsentwicklungsprojekt aufgenommen, man wolle sich alle Türen und Chancen offen halten.
Zum Ergebnis des Bürgerentscheides äußerte sich Nunn eindeutig: „Der Bürgerentscheid hat eine Bindungswirkung von einem Jahr. Der Bürgerentscheid hat bewirkt, dass die Gemeindeverwaltung faktisch ein Jahr lang nicht umziehen darf. Nicht mehr und nicht weniger.“
Dieser Bürgerentscheid darf auch eine Gesamtortentwicklung nicht einschränken. Die Bürger dürfen sich nun einmischen, durch Anregungen, Kritik und Ideen – und nicht durch irgendein politisches Kalkül, wie dies aus seiner Sicht in der heißen Phase vor dem Bürgerentscheid der Fall war.
Natürlich steht auch nach wie vor ein Rathaus Neubau, ein anderer Standort oder ähnliches zur Debatte. Dies alles müsse öffentlich und gemeinsam diskutiert werden. (Applaus)
 
 
THEMA AMMERGAUER HAUS:
Seit einigen Wochen sei man dabei, das Thema Tagungshaus auch durch Fachleute überprüfen zu lassen. Tenor: Ein Tagungszentrum brauche auch eine gute Infrastruktur.
Wenngleich das Gebäude bei vielen Tagungsveranstaltern nicht schlecht bewertet wird, zeige sich doch in Oberammergau ein anderes großes Manko, nämlich das Übernachtungsgewerbe.
Rückmeldungen vieler großer Tagungsgruppen zeigten in der Summe deutlich auf: „ Wenn sich Ihre Hoteliers in Oberammergau nicht auf die Hinterfüße stellen, was Service und Ausstattung anbelangt, dann sind wir bald weg mit unseren Gruppen“. (Applaus im Publikum).
Nunn spricht auch die oft gehörte Kritik an, warum die Gastronomie im Ammergauer Haus nicht weiter verpachtet werde: Die Gemeinde verpachtet zur Zeit mit mehr oder weniger mäßigem Erfolg 5 Gastro-Betriebe im Ort. Warum solle man „mit Gewalt“ den Konkurrenzdruck auf die einheimischen Betriebe durch eine zusätzliche Gastronomie noch erhöhen? Alle hätten zu kämpfen.
Auch findet er die unabhängige Nutzung durch Vereine, Gruppen oder Bürger als sinnvoll an. „Wenn ein Pächter drauf ist, gibt es sofort wieder Probleme bei Eigenveranstaltungen“. Das habe man schon 100 mal gehabt.
 
PASSIONSTHEATERDACH
Nunn gibt bekannt, dass er nun die endgültigen effektiven Kosten des Daches benennen könne. Die Baukosten betrugen netto 2.78 Mio Euro. Vom Kulturfonds Bayern gab es einen Zuschuss von 300.000 Euro, beim gerichtlichen Vergleich (Umplanungen, Firmen) konnten 280TEU erzielt werden. So ergeben sich die Baukosten für die Gemeinde reell zu 2,2 Mio Euro. Zum Thema Steuern entgegnete Nunn dem Gerücht, dass eine Nachzahlung von bis zu 500.000 Euro fällig wäre mit der Tatsache, dass die Steuernachzahlung voraussichtlich unter einem 6stelligen Bereich bleiben wird. Somit bleibe man auch mit Steuerzahlung voraussichtlich unter 2,3 Mio Euro. Die Kosten für das Passionstheater (Dach, Wartung, Reparaturen, Brandschutz, etc.) betragen insgesamt pro Jahr 72.000 Euro.
 
PASSIONSAUSSTELLUNG
Nunn entgegnet dem Gerücht, dass die Gemeinde 4 Mio Euro für eine Passionsausstellung bereit gestellt hat. Momentan laufe eine Machbarkeitsstudie (50% staatliche Förderung) die die Möglichkeiten abwägt, die Standortfrage klärt, die Art der Ausstellung definiert und auch betriebswirtschaftliche Analysen (Investitionen, Größe, Personalkosten) beinhaltet. Ziel der Ausstellung soll sein, die Passion erlebbar zu machen und das Alleinstellungsmerkmal von Oberammergau herauszustellen. Ein exakter Standort für eine eventuelle Passionsausstellung ist noch nicht fixiert, im Passionstheater erscheint dies jedoch aus statischen Kriterien und somit teuren Umbaukosten extrem schwierig darstellbar.
Zum momentanen Führungsbetrieb: Es finden zur Zeit sowohl Gruppen- als auch Individualführungen statt. Die Besucherzahlen bewegen sich im Bereich von 2008 und 2009, wobei das Personal (und damit die Personalkosten) deutlich reduziert werden konnten.
Ab Frühling ist geplant, die Führungen aufzuwerten und einen Mehrwert für die Gäste zu schaffen. Dies soll durch eine Leinwand auf der Mittelbühne geschehen, in der während den Führungen eine Sequenz von lebenden Bildern mit Passionsmusik (Kinoeffekt) gezeigt werden sollen. Der Invest hierfür beträgt ca. 10TEU
 
RÜCKFÜHRUNG OT IN HOHEIT
Am 31.12.2011 wird OT in die Hoheit zurückgeführt und ab 01.01.2012 als Regiebetrieb weitergeführt. Die Aufgaben Betriebe und Einrichtungen laufen weiter, ebenso sind die gleichen Aufwände und Investitionen zu leisten. Nebenbei bemerkte Nunn ein nicht ganz ernst zunehmendes Zitat des Landrates Kühn: „dass OT die erste „bad bank“ in der Deutschen Geschichte gewesen sei, alle Defizitbetriebe hätte man hier versteckt.“ Steuerlich gesehen ist die Rückführung keine Schlechterstellung, insbesondere nach der neuen Steuerreform 2008. Das Personal bei OT konnte um 4 Mitarbeiter und die Werkleiterstelle verringert werden. Momentan befindet sich der Gemeinderat im konstruktiven Diskussionsprozess, ob ein neuer Marketing-Tourismus-Wirtschaftsförderer eingestellt werden soll, der den Bürgermeister und die Verwaltung entlastet. Eines stellte Nunn klar: „Wenn OT weg ist, sind nicht automatisch die Defizite weg. Darüber muss man sich im Klaren sein“.
 
 
VERKAUF DER KOLBENSESSELBAHN – DIE FAKTEN
-         Die Gemeinde hat keine Grundstücke verkauft
-         Verkauft wurde nur das Anlagenvermögen
-         Die Kolbensattelhütte steht zudem auf PWG-Grund (Privatwaldgemeinschaft)
-         Kaufpreis betrug 500.000 Euro (höchstes Angebot zudem detaillierte Abwägung von Buchwert, Marktwert und Ertragswert)
-         Die Kolben GmbH zahlt Erbauzins an die Gemeinde und Grundstückseigentümer
-         Betriebspflicht wie die Gemeinde / Rückkaufsrecht der Gemeinde
-         Endlich klare Vertragssituation, alle an einem Tisch, Laufzeit sämtlicher Verträge bis 31.12.2040, danach Rückbauverpflichtung der GmbH
-         Die Stufenparkplätze sind ebenfalls verpachtet, Gemeinde hat Nutzungsrecht bei Veranstaltungen
 
 
 
„GLASKUGELLESEN“: DER HAUSHALT BIS 2019
Bei diesem außerordentlich interessanten und spannenden Thema machte Bürgermeister Nunn zunächst in einem Rückblick die Schuldensituation ab 2008 deutlich.
2008, nach der Wahl hatte die Gemeinde einen Schuldenstand von 9 Mio Euro, 2009, insbesondere durch die Passionsvorbereitungen dann 17 Mio Euro und bei der Passionspremiere im Mai 2010 war der Schuldenstand der Gemeinde auf ca. 23 Mio Euro angewachsen.
 
Heute (Stand 31.11.2011) kann die Gemeinde nunmehr über einen Gewinn von 39,79 Mio Euro verfügen
 
IST                                                                                                                     +39,79 Mio
Rücklagen „OT“ also Defizitbetriebe bis 2019 (8x2,5Mio)                                - 20,00 Mio
Rücklage für Passion 2020 (wir bekommen keine Bürgschaft mehr)               - 12,00 Mio
 
BLEIBT ÜBERDECKUNG                                                                                        + 7,79 Mio
 
Einnahmen aus Verwaltungshaushalt ab 2014 (6x 1Mio)                                 + 6,00 Mio
Investitionen lt. Finanzplan 2012 (Infra, Baumaßnahmen, Geräte uvm)          - 4,80 Mio
Investitionen lt. Finanzplan 2013 (Infra, Baumaßnahmen, Geräte uvm)          - 2,31 Mio      
Investitionen lt. Finanzplan 2014 (Infra, Baumaßnahmen, Geräte uvm)          - 1,60 Mio
Investitionen lt. Finanzplan 2015-2019 (5x700.000 Euro)                                - 3,50 Mio
 
Investitionen Passionsausstellung                                                                     - 1,00 Mio
Investitionen Passionstheater    bis 2020                                                         - 3,00 Mio
Investitionen Wellenberg                                                                                  - 3,50 Mio
Hochwasserschutzverbauungen                                                                       -2,50 Mio
Einsparpotentiale Veranstaltungen ab 2014 (6x100.000 Euro)                         + 0,6 Mio
Einsparpotentiale, sonstige                                                                                 + 0,3 Mio
 
SCHULDEN 2019                                                                                        vsl.   ca. 7,50 Mio
 
 
Zunächst nicht besonders schön anzusehen – dennoch:
Im Vergleich zu 2010 sind wir um 14 Mio Euro besser, bei gleichzeitig voll Durchfinanzierter Passion 2020! Unser Passionsgewinn wird übrigens Haushaltskonform und sicher angelegt. Die zu erzielenden Zinsen sind in der Aufstellung nicht berücksichtigt. Es ist bewusst schlechter gerechnet worden. Laut BGM Nunn ist die Kalkulation zum jetzigen Zeitpunkt als realistisch anzusehen unt könnte eher etwas positiver ausfallen.
 
 
Eine Fortsetzung zur Bürgerversammlung folgt aus zeitlichen Gründen in Kürze!
Ich wünsche Ihnen ein schönes Adventswochenende!
 
Kilian Härtle, GR
EfO

„INFO AM DONNERSTAG“ –

UNSERE WÖCHENTLICHE INFORMATION AUS DER
OBERAMMERGAUER KOMMUNALPOLITIK     -      8. DEZEMBER 2011

 

Bericht aus der öffentlichen Werkausschusssitzung am 5.12.2011:
Quartalsbericht OT, 3. Quartal:
Turnusgemäß wurde der Werkausschuss über die finanzielle Entwicklung von OT informiert. Auch weil es der dritte von vier Quartalsberichten ist, macht es an dieser Stelle wenig Sinn, über die Einzelposten zu berichten, da ja noch die Rechnungen / Ergebnisse des vierten Quartals ausstehen.
An dieser Stelle trotzdem einige Zahlen, natürlich ohne Anspruch auf Vollständigkeit.
  • 250.000 Euro konnten beim Passionstheater als zusätzliche Einnahme durch den gerichtlichen Vergleich beim „Dach“ verbucht werden.
  • Der Lift hinkt zum momentanen Zeitpunkt hinter den Erwartungen für das Jahr 2011 her
  • Die Parkscheinautomaten für die Tourengeher spülten im Winter 2010/2011 erneut einiges in die Oberammergauer Kasse
  • Insbesondere für die touristische Infrastruktur wurden heuer bis jetzt 180.000 Euro aufgewendet.
  • Generell zeigen die Personalkosten, insbesondere durch den Wegfall von Sebastian Griesund anderen Umstrukturierungsmaßnahmen (Eingliederung OT) eine weitere deutliche Abwärtsbewegung, was als sehr positiv zu erachten ist
  • Gesamt weist OT mit Ende des 3. Quartals eine negative Bilanz von 2,94 Mio. auf.
Bitte erachten Sie diese Zahlen als Einzelausschnitte aus einem komplexen System. BGM Nunn wird anlässlich der Bürgerversammlung am 15. Dezember ausführlich über die finanzielle Situation berichten und auch auf Einzelheiten eingehen.
Kreuzigungsgruppe erhält Beleuchtung
Anlässlich eines Antrages von 2. BHM Karlheinz Götz war der Punkt „Beleuchtung der Kreuzigungsgruppe auf der Ausschusstagesordnung. Mit großer Mehrheit (Gegenstimmen Nunn und Freier) beschloss der Werkausschuss die Kreuzigungsgruppe für jeweils einige Stunden bei Dunkelheit zu beleuchten. So soll dieser touristische Blickfang verstärkt werden und zudem die Geschichte und den Einfluss König Ludwigs im Ammertal betonen. Eine Komplettbeleuchtung des Fußweges zur Kreuzigungsgruppe wurde abgelehnt. Die Kosten belaufen sich auf etwa 10.000 Euro. Eine Möglichkeit einer solar gespeisten Beleuchtung wird noch geprüft.
Vorschau: GR-Sitzung am Montag, den 12.12.2011
  1. Flossmann Katharina: Vereidigung als neues GR-Mitglied
  2. Änderung der Ausschussbesetzung/Geschäftsordnung
  3. Auflösung/Austritt aus der „Zugspitzregion“
  4. Kanalbenutzungsgebühren, Kalkulation
  5. Errichtung eines Funkmastens im Bereich der Wankalm (Mitteilung)
  6. Skiabteilung TSV Oberammergau: Antrag auf Kostenübernahme Saisonkarten.
  7. Anfragen
Bis nächste Woche!
Nicht vergessen: Bürgerversammlung am 15.12.2011!
Ihre Gemeinderäte von Entschieden für Oberammergau,
Kilian Härtle & Simon Fischer

 


 

„INFO AM DONNERSTAG“ –

UNSERE WÖCHENTLICHE INFORMATION AUS DER
OBERAMMERGAUER KOMMUNALPOLITIK     -      1. DEZEMBER 2011

 

Bauausschuss, Montag, 29.November:

 

„Was ist schöne Architektur?“: Mit „Geschmacksache“ könnte man den ersten Tagesordnungspunkt der Sitzung am Montag überschreiben. Denn besonders die Optik des Gebäudes auf dem Antrag auf Vorbescheid schien nicht alle Geschmäcker des Bauausschusses zu bedienen: gemeint ist eine Aufstockung und Sanierung des Bestandsgebäudes in der Rottenbucher Straße (Poststelle / Holzmarkt) samt zugehöriger Betreiberwohnung.

Laut der Vorstellung des Bauwerbers soll sich das Gebäude als moderner Kubus mit obergeschossiger Holzschalung und Horizontalfenstern präsentieren.

Trotzdem: Dem Vorbescheid wurde entsprochen, nähere Gestaltungsfragen werden sich wohl beim Bauantrag stellen.

‚EfO’ meint: zeitgemäße Zukunft bereichert generell das Ortsbild und man hat auch vor 100 oder 200 Jahren stets „zeitgemäß“ gebaut. Diese damals durchaus nicht unumstrittenen Bauten (z.B. Jugendstil) kennen und schätzen wir heute als „traditionell“.

 

„Bebauungsplan Nr.5 – Rottstraße“: Wir wollen Ihnen das ganze Prozedere ersparen, welches der Bauauschuss und die Verwaltung in der Sitzung über sich ergehen lassen musste: Punkt für Punkt wurden Einwände, Stellungnahmen und Korrekturen Dritter verlesen und schließlich über jeden Punkt abgestimmt. Ziel der Gemeinde ist es, das Areal zwischen Deutingerstraße und Rottstraße (östlicher Bereich) möglichst schnell und unkompliziert rechtlich zu Bauland werden zu lassen im Sinne einer vernünftigen Ortsabrundung. So wurden die meisten Vorschriften von umliegenden Bebauungsplänen adaptiert, was an dieser Stelle auch Sinn macht.

 

Weitere Punkte:

Verkehrsinsel Eugen Papst Straße: Hier ging es im Wesentlichen um die Markierung der Verkehrsinsel mit Schildern und weißen Fahrbahnlinien, welche auch bereits ausgeführt wurde. Kritik wurde über die Scharfkantigkeit der Randsteine der Insel geäußert.

„Man ist gezwungen hier langsamer zu fahren“ , so die Verwaltung „was an dieser Stelle ja auch Sinn der Sache sein soll“.

Ehemalige Fußgängerzone Dorfstraße: Hier ging es um eine eventuelle Anschaffung eines neuen Verkehrsmessgerätes (sog.“Temposys“). Der Bauausschuss verständigte sich darauf, keine Gelder dafür bereit zu stellen, bevor nicht die Planung und Konzeption des Städteplanerbüros vorliege.

 

 

Gemeinderatssitzung,30.11.2011:

„Wir handeln erst das Formale ab, das Emotionale kommt dann später“ – mit diesen Punkten leitete BGM Arno Nunn die Verabschiedung von unserer Kollegin Doris Hofer aus dem Amt als Gemeinderätin ein. Ihre Nachfolgerin wird bekanntlich Kathi Flossmann sein.

Nachdem also das Formale geklärt war und die dementsprechenden Beschlüsse gefasst waren gab es Dankesreden von von Arno Nunn, Georg Schauer, Karl Heinz Götz, Christl Freier und Brigitte Kemper (FL). Dabei flossen auch einige Tränen,es viel Doris Hofer sichtlich nicht leicht, sich von Ihrem Amt zu verabschieden.

Näheres in unserem Newsletter Dezember.

 

Geschäftsführer und zugleich Supersportler: Christian Scheuerer

Der Geschäftsleiter der Gemeinde Oberammergau Christian Scheuerer hält am Donnerstag, den 8. Dezember um 20 Uhr im Pfarrsaal einen Vortrag mit dem Thema „Bis zum Horizont“. Der Vortrag entführt die Besucher in die Welt der Extremläufe und informiert sowohl über Land und Leute, als auch über die körperlichen und mentalen Anforderungen an die Teilnehmer. Christian Scheuerer war u.a. beim „Himalayan Stage Race“ und der „Libyan Challenge“ dabei.

Eine empfehlenswerte Veranstaltung nicht nur für Sportfreaks!

Eintritt 6 Euro.

Die Veranstaltung wird vom Katholischen Kreisbildungswerk veranstaltet.

   

Mit freundlichen Grüßen, bis nächsten Donnerstag,
Ihre EfO - GR's
       

   

 

„INFO AM DONNERSTAG“ –
 
UNSERE WÖCHENTLICHE INFORMATION AUS DER
OBERAMMERGAUER KOMMUNALPOLITIK     -      24. NOVEMBER 2011

Themenbedingt wird diese „Info am Donnerstag“ diesmal sehr kurz ausfallen, doch in den nächsten Wochen vor dem Jahreswechsel stehen noch jede Menge Sitzungen an, zudem findet am 15. Dezember die Bürgerversammlung statt – dort dann nochmals viel zu berichten sein.
Die Themen dieser Woche:
SCHÜLER PRÄSENTIEREN VOR FRAKTIONSFÜHRERN (24.November 2011)
Anlässlich der gestrigen Fraktionsführersitzung konnten sich die anwesenden Gemeinderäte über den Stand der Mittelschule und deren Projektarbeiten informieren. Dies geschah nicht - wie vielleicht sonst üblich wäre - durch einen Bericht der Schulleitung – vielmehr hatten sich vier Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 7 und 9 die Mühe gemacht, anhand einer Präsentation bzw. einem Vortrag über die Schule zu berichten. Die Schüler bedankten sich bei BGM Nunn und den anwesenden Räten für die neue Einrichtung an der Schule, insbesondere der Mensa.
Zentrales Thema war aber die Präsentation von Bastelarbeiten und Kunstobjekten aus dem Werk- bzw. Kunstunterricht:
Die Schüler werden nämlich – unter Federführung der 7. Klasse – mit einem eigenen Stand beim Christkindlmarkt am kommenden Sonntag teilnehmen; und eben diese Arbeiten wurden jetzt im Rahmen dieser „Projektarbeit“ auf professionelle Art und Weise präsentiert.
Am Stand werden Töpfer- und Bastelarbeiten, Schmuck, Marmeladen und selbst gemachte Pralinen aus der Schulküche angeboten.
Die Schüler freuen sch auf viel Besuch und gute Kundschaft!
BGM Nunn lobte die professionelle Präsentation und schätzte es sehr, dass die Schüler den Mut aufgebracht hatten, sich vor dem politischen Gremium und der anwesenden Presse so gut zu präsentieren.
WO BLEIBT DER SCHNEE?
Zur Zeit (bzw. seit etwa einem Monat) herrscht zwar Kaiserwetter – und dies besonders über der Nebelschicht, aber es hat auch seit Langem nicht mehr geregnet. Und dies in besorgniserregendem Ausmaß: Die Waldbrände an den Flanken beim Sylvensteinspeicher am Anfang dieser Woche zeigen auf dramatische Weise auf, wie trocken der Boden bereits ist.
Wir bitten auch Sie bei evtl Spatzierrunden oder Bergrunden darauf Rücksicht zu nehmen.
Hoffentlich behalten bei diesem Wetter nicht bekannte Bauernregeln recht wie z.B. „Ist es grün zur Weihnachtszeit, fällt der Schnee auf Ostereier“
VORSCHAU BAUAUSCHUSSSITZUNG AM KOMMENDEN MONTAG, 28.11:
Dengg Christoph: Vorbescheid: Neubau einer Betriebsleiterwohnung in der Rottenbucherstraße 13
Ehemalige Fußgängerzone: Geschwindigkeitskontrollen, Verkehrsanalyse
Info zur Fußgängerinsel Eugen Papst Straße, Markierungen
Bebauungsplan Nr. 5 „Obere Rottstraße“
Anfragen
Mit diesen wenigen Themen verabschieden wir uns bis nächste Woche, dann hoffentlich mehr...
Mit freundlichen Grüßen,
Kilian Härtle und Simon Fischer
GR's "Entschieden für Oberammergau"

 

    

 

  „INFO AM DONNERSTAG“ –

UNSERE WÖCHENTLICHE INFORMATION AUS DER
OBERAMMERGAUER KOMMUNALPOLITIK     -      17. NOVEMBER 2011

Eine wirklich interessante Gemeinderatssitzung fand diese Woche am Montag statt. Es wurden zwar keine Beschlüsse gefasst, umso mehr wurden die vielen Anwesenden umfassend und direkt u.a. über den Stand „Hochwasser“ und die geplanten Schutzmaßnahmen informiert, zudem wurde von der „Bergwaldoffensive“ der Bayerischen Staatsregierung berichtet. (s.u)
 
WASSERWERK: KEINE ERHÖHUNG DER WASSERPREISE
Zu Anfang der Sitzung hatte BGM Nunn gleich eine gute Nachricht zu verkünden: Es findet keine Erhöhung des Wasserpreises statt. Dieser müsse erst Ende 2013 neu berechnet werden und bleibe somit 4 Jahre lang stabil.
  
„MOUNT KOLBENSATTEL“ : KLIMASTATION AM KOLBEN – VORSTELLUNG
Am Kolbensattel soll eine kleine Klimastaion in Form einer Stahlantenne errichtet werden. Über diesen Wunsch berichteten Herr Emeis und Herr Giel von der dementsprechenden staatlichen Klimaforschungsbehörde.
Die Klimamessstelle ist nicht als Einzelstandort anzusehen, sondern als Teil eines Netzwerkes, welches sich über ganz Deutschland erstreckt. Daher wurden für verschiedenste Untersuchungen an Klima und Boden vier Gebiete in Deutschland ausgewählt, die jeweils ein topographisches Gefälle von ca. 500 Höhenmeter vorweisen: neben dem Gebiet „Ammertal“ sind dies Eifel, Harz und Mecklenburg Vorpommern. Die Station (die den wissenschaftlichen, und zugleich amüsanten Titel „Mount Kolbensattel“ trägt ist zunächst für 15 Jahre ausgelegt. Für die Antenne sind keine Baumaßnahmen notwendig, sie wird im Boden durch Ankernägel fixiert und mit Stahldrähten Abgespannt.
„Auf die Daten hat man weltweit über’s Internet zugriff. Diese könnten auch touristisch Verwertet werden“.
Die Nachfrage nach eine möglichen Strahlungsbelastung wurde negativ beantwortet. Lediglich um Mitternacht werden für 5 Sekunden die gesammelten Tagesdaten per Funk versendet. Entscheiden muss letztendlich die Privatwaldgemeinschaft, auf deren Grund die Station aufgestellt werden soll.
‚EfO’ meint: Wenn die Messstation den touristischen Charakter und den Betrieb der Bahn nicht stört, handelt es sich um eine sehr gute Sache. Der Name „Oberammergau-Kolbensattel“ könnte durch diese Meteorologiestation als Werbeeffekt in die Welt hinausgetragen werden.
GGf. könnten die Besucher des Kolbensattels noch über ein Info-Schild über die Klimastation und deren Messaufgaben genauer informiert werden.
    
 
HOCHWASSERSITUATION
Bereits am 24.3.2010 hatte das Wasserwirtschaftsamt über die ungenügende Hochwassersicherung in Oberammergau informiert. Mittlerweile wurden die Planungen konkretisiert und – da die große Laine das größte Risiko darstellt – das Ingenieurbüro Patscheider und Partner aus Südtirol beteiligt. Die Südtiroler gelten als Experten im bereich Hochwasserschutz und Wildbachausbau.
In der Sitzung haben WWA und das Büro Patscheier nun ausführlich ihre Untersuchungen und Planungen vorgestellt. Dabei wurden mehrere Parameter (u.a. Bodenbeschaffenheit, Wassermenge, Risikofaktor, Errosionsneigung usw… beurteilt und in ein Computermodel eingefügt: Es zeigte sich: Oberammergau ist besonders in den in den letzten 40 Jahren entstandenen Siedlungsbereichen sehr gefährdet.
Unter einigen Varianten empfahlen die Experten eine Art „Bypass“, der am Wehr von St. Gregor (Pflanzgarten) abzweigend, die größten Wassermengen über einen neuen Ausbau vorbei am Ort direkt in die Ammer führt. Immerhin „schießen“ laut einem neuen Niederschlagsabflussmodell bei einem 100 Jährigem Hochwasser rund 52 Kubikmeter Wasser pro Sekunde(!) durch den momentanen Hochwasserverbau in unserem Ort.
Schon in der Sitzung zeigte sich, dass hier enormer Auflärungsbedarf und Informationsbedarf vorhanden ist, so will Nunn die Grundstückseigner mit einbeziehen und eigens informieren und die Planungsvarianten durchsprechen. Wir werden sie demnächst genauer informieren.
   

 
  SCHUTZWALDPROJEKT LABER
Nach rund 2 Stunden Vortrag über die Hochwassersituation schloss ein interessanter, themenverwandter Bericht über das Schutzwaldprojekt Laber der Bergwaldoffensive an.
Markus Hildebrand von der Forstverwaltung, sowie Dr. Wagner, der Mitinitiator und Leiter der Bergwaldoffensive im Bereich Laber stellten die Arbeit der vergangenen 3 Jahre vor. Das ganze Gebiet habe auch von der Finanzierung und Dringlichkeit her die oberste Priorität, da einige Hänge am Laber als besonders gefährdend einzustufen seien. Es seien einige Tausend Neupflanzungen vorgenommen worden, aber auch der Wildverbiss sei nach wie vor ein ernstzunehmendes Problem – so dass an einigen Stellen sogar der Erfolg der gesamten Neupflanzung in Frage gestellt werden musste.
Herr Wagner erläuterte, dass vor allem die Ausholzungen am Bärenbad und die neuen Stichwege in den Wald einem ausgklügeltem Konzept folgen würden und durchaus Sinn machen. Man müsse der Natur etwas Zeit geben, diese Wunden zu heilen. Ziel sei ein aktiver Schutzwald, eine Attraktivierung des Touristischen Gebietes, die Wirtschaftlichkeit des Waldes sowie ein sinnvolles Jagdkonzept. Dies alles sei unter einen Hut zu bringen.
Wir von EfO werden versuchen, einen ausführlichen Bericht zum Thema noch vor Weihnachten (ggf. im neuen Newsletter) zu veröffentlichen, da es auch ein Wunsch der Projektbeteiligten war, die Öffentlichkeit von den Tätigkeiten der Initiative zu informieren und zu überzeugen.
   
 
PRESSEHYPE UM PASSIONSKINOFILM
Eine regelrechte Presseflut erlebten wir anlässlich der Premiere der Deutschlandweit gezeigten Kinofassung „Die große Passion“ von Jörg Adolph. EfO zählte allein über 35 Presseberichte im Internet.
    
 
 
KATHI FLOSSMANN IST BALD NEUE GEMEINDERÄTIN
Wie schon in der Presse bekannt gegeben,  rückt Kathi Flossmann auf den freigewordenen Rats-Stuhl von GR’ Doris Hofer nach. Dies teilte GR’ Christl Freier auf Anfrage am Montag mit. Wir wünschen der Kathi alles Gute, viel Energie, gute Nerven und versprechen gute Zusammenarbeit!
     
 
NEUES INTERNET NIMMT FAHRT AUF
BGM Nunn hat in seinem Info-Brief ja schon erläutert, dass geplant ist, die Gemeindliche Internet-Information sowohl inhaltlich als auch optisch aufzuwerten. Auch in diesem Punkt ging es in dieser Woche voran: Am Mittwoch haben diverse Firmen Ihr Konzept dem Hauptausschuss präsentiert.
   
 
 
VERANSTALTUNG:
„STEFAN GLOWACZ – AM ENDE DER WELT“
Ein Extremkletterer schildert seine Abenteuer in Baffin Island
Sieben Wochen fernab jeglicher Zivilisation unterwegs, immer auf der Suche nach der unberührten und unentdeckten Felswand… Ein extrem spannender Expeditionsvortrag!
Atlasreisen am Passionstheater, Tel. 08822 / 9238700
Kreisbote Verlag, Tel. 08821 7990
München Ticket, Tel.40180 / 54818181
Ammergauer Haus, 24.11.2011
Eintritt: 12,00 € inkl. Gebühren
Beginn: 19.30 Uhr, Einlass: 18.30 Uhr, freie Platzwahl
  
Mit freundlichen Grüßen,
bis nächste Woche,
Ihre GR's Kilian Härtle und Simon Fischer

 

 


   
„INFO AM DONNERSTAG“ –
UNSERE WÖCHENTLICHE INFORMATION AUS DER
OBERAMMERGAUER KOMMUNALPOLITIK     -      10. NOVEMBER 2011
         
    
„EIN TOLLER ABEND“: KONZERT VON ‚KELLNER’ AM 5. NOVEMBER IM AMMERGAUER HAUS
 
Eigentlich hatte das Konzert schon extrem entspannt und irgendwie anders begonnen: Da war zum Beispiel der Bürgermeister, der an der Tageskasse noch selbst Karten verkaufte und anschließend gleich den Bardienst übernahm.
 
 Da war das überraschend gemischte Publikum, welches durchaus nicht nur aus jungen „Teenees“ bestand.
 
 Da war die Vorband Django 3000, die mit Ihren Reggae und Ska-Rhythmen mit slavischen Einschlag a la „KalinkaKalinka“ und Bayerischen Moderationen in Fell bekleidet den Saal anheizte.
 
 Und dann kam um kurz nach 8 Kellner auf die Bühne des Ammergauer Hauses.
Die Themen seiner Songs nimmt Kellner aus dem Alltag. Ob er vom Zombie-Film erzählt, der ihn bis in seine Träume verfolgt, oder über das Leben philosophiert: Es sei wie ein Kindergeburtstag, ein Zuckerschock, ganz heftig aber auch ganz kurz.
 
Seine Melodien waren eingängig und angenehm, seine Stimme war – trotz Erkältung - schön kratzig und kraftvoll. Teils fühlte man sich bei den Songs stark an die gefühlvollen Lieder von REM erinnert, teils erlebte man echte akustische australische Lagerfeuerromantik a’ la Jack Johnson.
 
Kellner war nicht nur irgendeine Band. Kellner lieferte musikalische Spitzenklasse, sei es bei mehrstimmigem Gesang, Intonation, Akkordfolge oder auch bei den Songtexten.
Bleibt trotz des Spitzenabends ein Wermutstropfen: Die Besucherzahl
 
Rund 200 Besucher waren einfach zu wenig, auch mit einer 2-monatigen Werbekampagne konnten nicht genügend Oberammergauer geworben werden , wenngleich man feststellen konnten, dass nicht wenige Auswärtige eigens wegen „Kellner“ an diesem Abend nach Oberammergau gekommen waren.
Auch insbesondere durch den Bürgerentscheid „Ammergauer Haus“ wurden immer wieder Stimmen laut, die eine Belebung des Ammergauer Hauses gefordert hatten, um so das eigentliche Problem in den Griff zu bekommen.
 
Wenn man diese Äußerungen ernst meint, müsste man aber zu aller erst auch an stattfindenden Veranstaltungen teilnehmen.
 
Diese Chance wurde von vielen Gegnern eines möglichen Rathaus-Umzuges an diesem Abend nicht wahrgenommen
 
 
Und hier noch mal zum Nachhören, für alle die nicht dabei waren:
 
http://www.youtube.com/watch?v=ic9tIPw3HGQ (Kellners “I- song“) (bekannt aus Bayern3)
 
 
 
 
(alles externe Links zu youtube, bitte beachten Sie unseren Disclaimer)         
  


  
 
GERÜCHT: VERKEHRSINSEL IN DER EUGEN PAPST-STRASSE MUSS NICHT UMGEBAUT WERDEN
 
Es handelt sich wohl wieder um eines der vielen klassischen Gerüchte, die besonders in Oberammergau leicht aufkommen:
 
„Die neue Verkehrsinsel in der Eugen-Papst-Straße muss umgebaut werden, weil der Schneepflug im Winter nicht durchkommt“.
Auch uns haben des Öfteren Anfragen in diese Richtung erreicht, und so haben wir gleich bei der nächsten Gelegenheit, in der n.ö. GR-Sitzung am Montag Bürgermeister Nunn direkt darauf angesprochen.
Seine Antwort: weder er noch die Verwaltung wisse etwas über die Problematik. Es handelt sich wohl um ein Gerücht
 
… welches wir hiermit (hoffentlich) ausgeräumt haben
 

VERANSTALTUNG DES HISTORISCHEN VEREINS: „MUSS OBERAMMERGAU’S FRÜHGESCHICHTE NEU GESCHRIEBEN WERDEN?“
 
Dr. Werner Zanier von der Bayerischen Akademie der Wissenschaften referiert am kommenden Dienstag, den 15. November um 19.30 Uhr über die Bilanz der archäologischen Ausgrabungen am Döttenbichl und am Rainenbichl.
 
Die archäologischen Funde vom Döttenbichl weisen darauf hin, dass um das Jahr 15 vor Christus, zur Zeit des Kaiser Augustus, ­römische Legionen über die Alpen bis hierher vorgedrungen waren. Viele der entdeckten Waffen, vor allem Pfeilspitzen, lassen vermuten, dass hier einst die „durchreisenden“ Römer mit den damals hier lebenden Kelten im wahrsten Sinne des Wortes zusammenstießen.
 
Der oben genannte Abend verspricht viele neue Fakten zu diesen historisch sehr bedeutenden Orten in unserer Heimat.
 
Ort: Katholisches Pfarramt St. Peter und Paul, Oberammergau
 
Eintritt 5 Euro (Erm. 3 Euro)
  
 

  
WIR HOLEN NACH: BESCHLÜSSE AUS NICHTÖFFENTLICHER SITZUNG SEIT UNSERER INFO-PAUSE IM JULI
 
Während unserer Infopause konnten vom Gemeinderat einige Beschlüsse in den Ausschüssen veröffentlicht werden, da deren Geheimhaltungsgrund (rechtlich, persönlich, juristisch) entfallen war. Hier haben wir eine kurze Übersicht über die wesentlichen Beschlüsse zusammengestellt, ohne Anspruch auf Vollständigkeit:
 
Gemeinderat
 
Januar 2011:
 
Die Gemeinde verkauft 2 Flurstücke im Gewerbegebiet „Am Weinberg“
 
Februar 2011:
Mehrwertsteuerthematik: Der Gemeinderat nimmt das durch Rechtsanwälte beider Parteien erarbeitete Mediationsergebnis an. Verteilung zwischen Gastronomen und oHG im Verhältnis 60:40. Ein überwiegender Teil der Vermieter stimmt dieser Lösung zu.
 
März 2011:
Das Gritschneder-Haus wird weiter an den Förderkreis Museum vermietet. (Austiegsklausel, Sonderkündigungsrecht der Gemeinde, Laufzeit vorerst 3 Jahre)
 
Mai 2011:
 
- Unser “ Dach“: Vergleichsangebot im Gerichtsverfahren: 275.000 Euro erhält die Gemeinde zurückerstattet, dies sind ca. 10% der Dachkosten
 
- Zufahrt Moosgasse: Grunderwerb zwischen altem Bahnhofsgebäude und Ammergauer Hof
 
- Streuobstwiese an der Kurve Wellenberg/ Ludwig Lang Straße: ein Kaufantrag wurde abgelehnt, die Streuobstwiese soll erhalten bleiben
 
Juni 2011:
 
Nochmal Altlasten aus früheren Legislaturperioden. Kläranlage: mit zwei Projekt-Beteiligten konnte ein Vergleich erzielt werden, mit dem dritten muss noch verhandelt werden.
 
Juli 2011:
 
- Schnitzlergasse 9 ( Haus „Dr. Laubert“) wird an Michael Fux verkauft.
 
- Sanierung Osterbichl-Brücke: Planungsleistungen durch Ing. Büro Ostler (ca.5000 Euro), Ausführung der Geländer aus Holz gewünscht.
 
- Neuanschaffungen Bauhof:
 
 Unimog U20 gemäß Haushalt 2011, ca. 140.000 Euro
 
 Lader mit Hochkippschaufel für 65.000 Euro, ersetzt zugleich ein altes Förderband
 
 Winterdienst soll damit künftig komplett durch den Bauhof übernommen werden.
 
 - Beschluss zur Verkehrsinsel in der Eugen Papst Straße
 
 - Beschluss Spendenvergabe der Zusatzspiele aus der Passion 2010
 
August 2011:
 
- Ausstellungskonzept Passionstheater: Beauftragung Haas Consult in Wien, Förderantrag muss noch erstellt werden
 
 - Langlauf-Loipen: Parkraumbewirtschaftungskonzept soll erarbeitet werden, Zusammenarbeit mit Nachbargemeinden,
Professionalisierung.
 
September 2011:
 
König- Ludwig – Lauf erhält Elektroverteilerkasten in der Nähe der Turnhalle
 
Osterbichlbrücke, Ausschreibungsergebnis:
 
Geländerarbeiten: Firma Freisl, Altenau
 
Sanierungsarbeiten an Asphalt und Brücke: Teerag AG (österreichische Firma)
 
Schule und Kindergarten: Ausschreibung neue PC’s: Auftrag an Fa. Hasmiller
 
Werkausschuss:
 
Februar 2011:  
Sommerbetrieb Kolbensesselbahn, Öffnungszeiten (Wochenende, Feiertage, Brückentage)
 
Betriebsübergang zur IG Kolben a 1.11.2011
 
März 2011: 
- Führungs- und Ausstellungskonzept im Passionsspielhaus
 
- Dauerausstellung soll geprüft werden; Machbarkeitsstudie
 
- Tarif-Struktur des Wellenbergs: die neuen Tarife der Werkleitung werden angenommen
 
- Mobile Rampen zum Betreten der Bühne im Passionsspielhaus werden angeschafft
 
Oktober 2011:
 
-Das Radrennen „Tour Transalp“ soll in 2012 wieder in Oberammergau veranstaltet werden. Die Gemeinde unterstützt mit Bauhofleistungen (max. 25.000 Euro). Die Organisation fällt nicht mehr der Gemeinde zu, sondern wird durch die Ammergauer Alpen GmbH übernommen.
 
Bauausschuss
 
Mai 2011:
 
- Verkauf einer Fläche von 1000m² im Gewerbegebiet
 
- Verkauf einer Fläche von 1250m² im Gewerbegebiet
 
August 2011:
 
Ortsbegehung Ruederer-Haus und Moltke-Haus
 
 Vergabe Bauleistungen Kindergarten Kunterbunt : Bodengestaltung Außenbereich und Anbringen von Fahrradständern: Vergabe an Firma Markus Höldrich
 

  
‚EfO’ ALS „NERVIGE WADLBEISSER“: ENDLICH EINE GEMEINDEINFORMATION !
 
Nicht nur wir, sondern auch alle anderen Gruppierungen im Gemeinderat sowie die Lokalpresse hatten das Fehlen einer eigenen Information der Gemeinde durch den Bürgermeister oft zum Thema gemacht. Das ständige Nachfragen und Anmahnen zeigte nun Wirkung: Am 1. November ging das gemeindliche Infoblatt an alle Haushalte und soll nun vierteljährlich erscheinen. Kilian Härtle bedankte sich im Namen der Liste EfO bei BGM Nunn für die Arbeit und die Herausgabe.


 
VORSCHAU: „BESONDERE BESCHERUNG“
 
Die Junge Liste „Entschieden für Oberammergau“ veranstaltet vsl. am Donnerstag, den 29.12.2011 wieder ihren Winterstand „Eine Besondere Bescherung“ am Max Streibl Platz (Museum) und trägt so zum dritten mal zur Ogauer Weihnachtsstimmung teil.
 
Näheres geben wir natürlich noch bekannt.
 
Mit freundlichen Grüßen,
 
 
bis nächste Woche,
 
Kilian Härtle & Simon Fischer
 
Ihre Gemeinderäte der Jungen Liste „Entschieden für Oberammergau“
   

     
„INFO AM DONNERSTAG“ –
UNSERE WÖCHENTLICHE INFORMATION AUS DER
OBERAMMERGAUER KOMMUNALPOLITIK     -   3. NOVEMBER 2011
 
 
„ENTSCHIEDEN FÜR OBERAMMERGAU“ – LISTENTREFFEN IM HERBST
 
Am Freitag, den 28. Oktober hat nach der Sommerpause erneut ein Listentreffen der Jungen Liste – diesmal im Gasthof Stern – stattgefunden. Simon Fischer und Kilian Härtle informierten die Anwesenden über Neuigkeiten aus dem Rathaus und beantworteten viele Fragen.
 
Beschlossen wurde, das Thema Energiewende nun wieder verstärkt anzupacken und anzuschieben, da hier quasi ein Stillstand eingetreten sei. So will die Junge Liste in nächster Zeit den Energiestammtisch wieder einberufen um die Sache – außerhalb des Rathauses – zum Laufen zu bringen.
Kritisiert wurde auch erneut das Fehlen einer allgemeinen Gemeindeinformation des Bürgermeisters. Hier müsse unbedingt weiter darauf hingearbeitet werden.
Fischer und Härtle erläuterten zudem, dass die Anträge der Jungen Liste vom Mai 2011 nach mittlerweile einem halben Jahr großteils immer noch nicht behandelt wurden.
Auch weitere Aktionen der Liste wurden besprochen: So soll auch dieses Jahr wieder unser Weihnachtsstand „Eine besondere Bescherung“ stattfinden.
Ebenso stand die Zukunft der Liste EfO, d.h. die Zeit bis zur nächsten Wahl und darüber hinaus auf dem umfangreichen Abendprogramm.
 
 
 
 
INITIATIVE SPIELPLATZ ALTER KURPARK: HINTERGRUND UND MOMENTANER STAND
 
Im Juni wurde das Thema „Spielplatz“ im Gemeinderat diskutiert und es gab Vorwürfe in Richtung Gemeinde und Bürgermeister, dass nicht gehandelt wird und der Spielplatz in einem miserablen Zustand ist. Der Spielplatz wurde seit Jahren vernachlässigt und auch mit der
Instandhaltung sah es nicht gerade gut aus.
Auch ich war enttäuscht, da ich seit einiger Zeit mit Bürgern im Gespräch war, die sich bereit
Erklärten,  bei einer Spielplatzneugestaltung aktiv mitzuwirken. Dies alles wurde im Vorfeld schriftlich bei den Bürgermeistern eingereicht mit der Bitte es in einem
der nächsten Bauausschüsse zu behandeln und das Vorgehen festzulegen.
Was leider nicht geschah.
 
Durch eine Aktion der Liste „Mit Augenmaß“ konnte das Notwendigste getan werden um den
Spielplatz fit für den Rest des Sommers zumachen. Am 3.08.2011 hat dann der Gemeinderat in einer öffentlichen Sitzung beschlossen zu handeln und insgesamt in den Haushaltsjahren 2011 / 2012 50.000.-- € in eine Neu/Umgestaltung des Spielplatzes im „Alten Kurgarten“ zu investieren.
Die Planung wird von 2. Bürgermeister Götz und dem Jugendbeauftragten Simon Fischer begleitet.
Für die fachliche Planung konnte der Oberammergauer LandschaftsarchitektMatthias Müller gewonnen werden.
Wir haben uns dazu entschlossen nicht nur Spielplatzkataloge zu wälzen um neue Geräte auszusuchen sondern wollen die Eltern und Kinder aktiv in die Gestaltung und Umsetzung mit einbinden.
Den dadurch etwas längeren Planungszeitraum nehmen wir aber sehr gerne in kauf da wir glauben so eine Lösung finden zu können, die dem Bedarf der Kinder entsprechen
wird. So haben wir im Oktober eine Fragebogenaktion in den Kindergärten gestartet bei der sich die Eltern äußern sollen. Die Kinder der Grundschule und der Kindergärten werden an einem Malwettbewerb teilnehmen und auch die Eltern der Grundschüler sollen nach den Herbstferien mit Hilfe der Fragebögen beteiligt werden.
Die Auswertung der Ergebnisse wird durch eine Projektgruppe stattfinden die sich wie folgt zusammensetzen soll:
 
je 1 Elternbeirat (3x Kiga; 1xGrundschule), Kindergartenleitung ; 3x, VertreterIn der Schule, Planer Matthias Müller,  2.Bgm Karl-Heinz Götz, Jugendbeauftragter Simon Fischer.
Wir freuen uns dass die Neu-/ Umgestaltung des Kinderspielplatzes nun an Fahrt gewinnt und
hoffen auf rege Teilnahme.
 
Mit freundlichen Grüßen
Simon Fischer
Gemeinderat, Jugendbeauftragter
 
 
 
 
VERKEHRSINSEL EUGEN – PAPST - STRASSE
 
Viel Diskussionsstoff brachte die neu errichtete Verkehrsinsel in der Eugen – Papst Straße in den letzen Monaten. Wir wollen an dieser Stelle genauer informieren und nochmals etwaige Unklarheiten beseitigen.
 
Ausgangslage:
Monika Kleiner hatte mittels eines Antrages und einer Eltern-Unterschriftenliste diese Maßnahme zum Zwecke der Schulwegsicherung beantragt. Es wurden zwei Standorte für die Querungshilfe untersucht, der obige und eine Querungshilfe vor dem Ammergauer Haus.
 
Warum der Standort in der nähe des Hotel Böld?
Was uns in der Diskussion und in den Berichten der Elterninitiative und Polizei selbst überrascht hat ist der Fakt, dass nicht nur Kinder aus Kofelau und / oder König LudwigStr. / Osterbichl den Überweg nutzen, sondern quasi der ganze westliche Ortsteil (Welfengasse, Franzosengasse, Rottenbucherstraße uvm.) Dabei erweist sich der Ammerdamm bis zum Hotel Böld als sicherer autofreier Schulweg.
Vom Hotel Böld sind es dann nur noch wenige Meter zum Kurgarten und damit zur Schule.
Da die Polizeistation ebenso empfohlen hat, die Querungshilfe bei der Einmündung des Alten Mühlbachs zu errichten, entschied sich der Bauausschuss einstimmig für diesen Standort. In der maßgeblichen Schulwegzeit fahren dort circa 200 bis 250 PKW pro Stunde.
 
Natürlich wurde auch die Möglichkeit eines Zebrastreifens ausgiebig diskutiert, schließlich aber verworfen. Nach Meinung von Vertretern der Polizei suggeriere ein Zebrastreifen den Kindern Sicherheit, die es in der Praxis dann nicht gebe.
Die jetzige Lösung mit Verkehrsinsel gestattet den Kindern einen „Zwischenstopp“, bei welchen sie sich auf die andere Fahrtrichtung konzentrieren können und anschließend die Straße sicher überqueren können.
 Die Kosten betrugen laut Ausschreibung 35.000 - 38.000 Euro, was für die Tiefbauarbeiten eine durchaus gerechtfertigte Summe darstellt. Zugleich wurde der Fußweg in Richtung Zentrum saniert sowie der Anschluss zum Ammerdammfußweg geschaffen.
Auf der „Parkplatzseite“ der Eugen-Papst-Straße fielen durch die baubedingt notwendige Verschwenkung der Straße 4 Busparkplätze weg, dafür entstanden dort 9 neue PKW-Stellplätze.
Trotz aller Diskussionen sollte ein Sicherer Schulweg unserer Kinder oberste Priorität haben.
 
 
 
DEMOGRAPHIE-CHECK LANDKREIS GARMISCH-PARTENKIRCHEN:
WIE ÄNDERT SICH DER LANDKREIS BIS 2028 ?
 
„Älter, weniger, bunter – diese Schlagworte sind mit dem Megatrend „Demografischer Wandel“ verbunden. Was bedeutet das für Regionen im Alpenraum? Zur Beantwortung dieser Frage hat die Fakultät für Tourismus der Hochschule München im Rahmen des europäischen Forschungsprojekts „demochange“ einen Demografie-Check für die Modellregion „Landkreis Garmisch-Partenkirchen“ erarbeitet. Diese Publikation dient dazu, regionale Akteure für das Thema demografischer Wandel zu sensibilisieren sowie als Grundlage für die Entwicklung von Strategien und konkreten Maßnahmen im Landkreis Garmisch-Partenkirchen.“ (Text LRA Garmisch)
Diese interessante und mit vielen Karten und Diagrammen versehene Publikation gibt es auch in zwei Teilen im Internet nachzulesen:
 
 
2.Teil
*
 
* beides externe Links auf die Seiten von demochange.org. Bitte beachten Sie unseren Disclaimer
 


 
 
„STADT KASSIERT HEIMKINDER AB“
 
Der im April 2011 durch die Junge Liste „Entschieden für Oberammergau“ publik gemachte „Skandal“ um die 75% - Abgaben der Oberammergauer bekam im September auch medial eine neue Dynamik., seitdem sich u.a. auch Christian Stückl und MdL Florian Streibl zur Sache äußerten. Diverse Medien berichteten über die Vorgehensweise der Stadt München als Träger des Marie Mattfeld Hauses, darunter einige Fernsehsender – sowie über 20 Zeitungen in ganz Deutschland. Ein kleiner Auszug *:
 
FAZ.net – Frankfurter Allgemeine Zeitung
 
Merkur-Online.de
 
Stern.de
 
ZDF / Länderspiegel : Mediathek
 
Inzwischen reagieren auch diverse Politiker direkt auf dieses Thema und Fordern eine Lösung für die Kinder. So zum Beispiel Josef Schmid, Vorsitzender der CSU-Stadtratsfraktion im Münchner Rathaus, auf seiner Homepage:
 
 
* alles externe Links, bitte beachten Sie unseren Disclaimer
 
   

 
 
TERMINE IN DER NÄCHSTEN ZEIT
Nach momentanem Stand plant Bürgermeister Nunn am 15. Dezember 2011 eine Bürgerversammlung.
Mit freundlichen Grüßen,
Kilian Härtle & Simon Fischer
stv.f. Liste Entschieden für Oberammergau
 
   

   
   
 
DER NEUE EfO-NEWSLETTER (1.11.2011)
 
Am 1. November werden wir unseren neuen Newsletter versenden.
 
Darin u.a. Beriche über unsere neue Informationspolitik, die Hintergründe über unsere lange Internet-Pause, Neues zum Thema Spielpatz, ein Tango über Oberammergau aus den 30er Jahren u.v.m.
 
Jetzt einfach kostenlos abonnieren ! (Siehe oben)
 


WIR SIND WIEDER DA (31.10.2011)
 
Nach unserer Informationspause sind wir nach ausgiebiger Diskusssion innerhalb unserer Liste nun wieder für Sie da. In Zukunft werden wir Sie immer donnerstags über die aktuellen Neuigkeiten informieren.
 
Natürlich gibt es auch weiterhin das Angebot unseres Schaukastens am Kleinen Theater und die Möglichkeit, unseren Newsletter zu beziehen. Dieser erscheint übrigens am 1. November.
 
Erreichen können Sie uns weiterhin über das Kontakt-Formular sowie unsere email Adresse.
 
      


 
 
 
„SENF DAZUGEBEN“ (30.10.2011)
 
Internetforen haben sich in letzter Zeit zu immer beliebteren Informationsmedien entwickelt.
 
Doch was vor einigen Jahren noch als „was mache ich wenn... , wo finde ich was… , wie geht das…“ – Online Ratgeber gestartet wurde, hat sich mitunter zu „ich behaupte, schimpfe, beleidige“ entwickelt.
 
Die moderne Form des „Cyber-Mobbing“ ist bundesweit zu einem ernstzunehmenden Problem geworden. Und oft ist es bei großen Homepages für die Seitenbetreiber schwer, überhaupt die Kontrolle über die Einträge zu behalten.
 
Bei der Tatsache dass diese Art von anonymen Foren immer mehr dazu benutzt werden zu diffamieren oder seine Äußerung auf rechtlich grenzwertige Art zu formulieren, begrüßen wir die Tendenz, dass sich immer mehr Foren durch einen Anmeldung oder Identitätsprüfung von dieser Art der Stimmungsmache distanzieren und nur noch registriert Nutzer teilnehmen lassen.
 
Dies wird zum Beispiel seit Anfang Oktober auch beim populären Forum von Merkur-Online so praktiziert.
 
Die Anonymität, die die Nutzer in solchen Foren umgibt, verleitet oft dazu, gesellschaftliche Normen und Regeln weitestgehend zu ignorieren. Konsequenzen müssen dabei - anders als im direkten Gespräch - nicht befürchtet werden - und so kann der Ton in Foren schon mal zu wünschen übrig lassen.
 
Oft werden solche Foren unserer Meinung nach auch dazu benutzt um persönliche Interessen zu artikulieren, die dann als „pauschale Bürgerinteressen“ verpackt werden. Und das verzerrt bedenklich die Realität.
 
Leider haben sich auch im EfO-Forum nur die wenigsten daran gehalten, Ihre ‚Meinung’ nur mit richtigem Namen zu veröffentlichen. Aus diesem Grund haben wir das Forum und das Gästebuch nun stillgelegt, da es uns auch Leid und zudem nicht Wert war – bei Beleidigungen gegenüber Dritten ggf. die IP-Adresse des anonymen Schreibers ermitteln zu lassen.
 
Erreichbar bleiben wir weiterhin: über Emailadresse oder unser Kontaktformular.
 
Und natürlich werden wir auch alle Anfragen beantworten.
 
Auf jeden Fall „Hut ab“ an alle unseren ehrlichen Forum-und Gästebuch - Nutzer der letzten Jahre, die – ebenso wie wir - zu Ihrer Meinung standen.
 
Alle anderen dürfen sich verantwortlich fühlen, dass es dieses Angebot (leider) nicht mehr gibt.
    

 
"DER STIMMZETTEL IST STÄRKER ALS DIE KUGEL." - ABRAHAM LINCOLN, REDE 1856   (22.7.2011)
 
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde
 
wie im Wahlkampf zum Gemeinderat hat man sich in den letzten Tagen gefühlt wenn der Briefkasten geöffnet wurde. Viele Meinungen Pro und Contra wurden via Postwurf oder per Internetartikel auf verschiedensten Plattformen gepostet um einen Umzug des Rathauses ins Ammergauer Haus voranzutreiben oder lieber doch eine Alternative Lösung zu suchen. Dabei ist (wie fast immer) nicht fair miteinander umgegangen worden.
 
Wieder einmal werden die Bürger von Oberammergau dazu aufgerufen, aktiv in die Entscheidung der Verwaltung mit einzugreifen. Außerhalb wird zwar bereits darüber geschmunzelt, dass Oberammergau der Ort mit den meisten Bürgerentscheiden ist,  aber es ist und bleibt ein wichtiges Instrument um die oft verschiedenen Meinungen und Wünsche auf einen gemeinsamen Nenner zu bringen.
 
JA        oder     NEIN        zum Umzug des Rathauses ins Ammergauer Haus...
 
… eine einfache Frage, die alles andere als leicht zu beantworten ist. Egal wie Sie sich entscheiden - das Wichtigste ist, dass Sie zur Wahl gehen. Denn nur mit einer hohen Beteiligung kann mit einem Bürgerentscheid auch wirklich der Wählerwunsch gewährleistet werden.
 
In diesem Sinne:  mitreden kann nur wer wählt!
 
Auf eine hohe Wahlbeteiligung und ein faires Ende des anstehenden Bürgerentscheids freut sich
 
Eure Stephanie Wolf
Liste „Entschieden für Oberammergau“
          
         
  


  
PREMIERE VON „JOSEPH UND SEINE BRÜDER“ AM 15. JULI:
VIELE MEINUNGEN, VIELE INTERPRETATIONEN: UNSER PRESSESPIEGEL (Auswahl) (17.7.2011):
  
 
 
„Das Publikum bedachte die Laienschauspieler nach der gut dreistündigen Aufführung mit lang anhaltendem Applaus.“ RP Online: http://nachrichten.rp-online.de/kultur/joseph-und-seine-brueder-premiere-in-oberammergau-1.1334696 *
 
„Es ist wieder Passionstheaterzeit“
 
„Ein Fall von Theaterherzblutdoping“
 
„Ein Experiment, das alles in allem nicht überzeugen kann“
 
„Zäh und unfreiwillig komisch“
 
„Ein Dorf von Theaterbegeisterten spielt weiter“ Nibelungen – Kurier:
 
Oberammergauer Kraftakt: „Wir können nichts gegen die Träume tun“
Frankfurter Allgemeine Zeitung/ FAZ.de :
 
„Joseph „ statt „ Jesus“: Bericht in der Abendschau des Bayerischen Rundfunks:
 
 
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AUSBLICK GEMEINDERATSSITZUNG AM KOMMENDEN MITTWOCH, DEN 20. JULI 2011 (14.7.2011)
 
Viele interessante Themen unterschiedlichster Art und von allgemeinem Interesse sind auf den Tagesordnungspunkten der nächsten öffentlichen Gemeinderatssitzung - unter anderem gibt z.B. die Kolben –Besitz-GmbH kurz nach dem Erwerb der Kolbensesselbahn „gas“ und Herr Gerl berichtet von seiner Analyse der Passion 2010.
 
Die Themen:
 
- „Passion 2010; Analyse durch Herrn Gerl, Werkleiter 2007 bis 2010“
- „Kolben-Besitz-GmbH & Co. KG; Bauantrag: Erweiterung der
    Kolbensattelhütte“
- „Kolben-Besitz-GmbH; Bauantrag: Neubau einer Rodelbahn mit
  Garagierungsgebäude“
- „Ausbau der Plaikengasse 11m Waidach“
- „Brückensanierungen, Beauftragung Planungsleistungen“
- „Ammergauer Haus; Bürgerentscheid „Rathaus ins Ammergauer Haus"
    am 24.07.2011“
- „Mitteilung: Gemeindearchiv; Archivsystem“
- „Jahresrechnung 2010; Bekanntgabe nach Art. 102 Abs. 2 GO“
- „Geschäftsgang; Beschlüsse aus nichtöffentlicher Sitzung“
- „Anfragen nach § 29 der Geschäftsordnung“
      
   

    
EfO INFOBLATT JUNI 2011 MIT SCHWERPUNKTTHEMA „ORTSENTWICKLUNG“
FÜR ALLE! (13.7.2011)
 
Aus gegebenem Anlass und auf Grund vieler Nachfragen möchten wir, auch insbesondere wegen dem aktuellen Thema „Ammergauer Haus/Rathaus“ unseren letzten Newsletter vom Juni mit dem Schwerpunktthema „Ortsentwicklung“ jetzt allen BesucherInnen unserer Seite zur Verfügung stellen.
Wir halten dies für angemessen, da uns viele Anfragen zum Thema Masterplan und Rathausstandort erreicht haben.
Im oben genannten Newsletter hat sich die Junge Liste EfO nun im Juni einmal die Mühe gemacht, Ihre Ideen und Konzepte zum Ortskern Oberammergau zusammenzuführen, auch für die Nutzungsmöglichkeiten für das Rathausareal haben wir Ideen zur Diskussion gestellt.
Wie gesagt, es sind Ideen und Visionen unserer Jungen Liste „EfO“ , keine offiziellen Angaben der Gemeinde oder des Bürgermeisters – was vielleicht auch der Grund für manchen Zweifel in der Bevölkerung sein mag.
Trotzdem zeigt es, dass über diverse Punkte unseres Ortskerns bereits ausgiebig diskutiert wird.
Wenn Sie mit dem Newsletter zufrieden sind und gerne Abonnent des EfO-Newsletters sein möchten, können Sie diesen in der Menüleiste unter „Newsletter“ bestellen.
Sie bekommen diesen dann ca. alle 6-7 Wochen und bei zusätzlichen Themen als pdf-Datei kostenlos zugeschickt.
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SCHNITZSCHULE: JAHRESAUSSTELLUNG 2011 UND PAVILLONERÖFFNUNG (11.7.2011)
 
Die Staatliche Berufsfachschule für Holzbildhauer in Oberammergau lädt auch dieses Jahr wieder zur Jahresausstellung ein.
Am  Samstag und Sonntag,  den 23. und 24. Juli, jeweils von 10:00 bis 18:00 Uhr, findet die diesjährige Ausstellung erstmalig im neuen Ausstellungspavillon (mit Cafeteria) statt.
Präsentiert werden dabei sowohl die Abschlussarbeiten der Prüflinge als auch Grafiken, Zeichnungen und plastische Arbeiten, die im Schuljahr 2010/2011 entstanden sind.
Der moderne Pavillon wird übrigens kommenden Freitag, den 15. Juli feierlich eröffnet und seiner Bestimmung übergeben. Wir werden darüber noch gesondert berichten. 
     

      
PROBEN ZU JOSEPH UND SEINE BRÜDER: KEINE „SCHWERE KOST“ (10.7.2011)
 
Seit wenigen Tagen laufen nun die gemeinsamen Proben von Schauspielern, Orchester und Chor zum Stück „Joseph und seine Brüder". Dabei zeigt sich, dass – anders als der biblische Titel vermittelt oder das episch sehr breite und unfangreiche Ursprungswerk (4 Einzelromane) von Thomas Mann erahnen läßt : etwas sehr abenteuerliches und zugleich unterhaltsames entsteht. Einige Szenen, besonders diejenigen, die am etwas abgedrehten Hof des Pharao in Ägypten spielen, laden dabei durchaus zum Lachen ein.
Das Ursprungswerk Manns wurde von Stückl stark gekürzt, das Stück beschränkt sich dabei auf wesentliche Handlungsstränge, die von den ca. 200 Mitwirkenden getragen werden.
Zudem versprechen ein abwechslungsreiches, mehrere Landschaften zeigendes Bühnenbild von Stefan Hageneier, die anspruchsvolle und zugleich streckenweise an große Filmmusik erinnernde Komposition von Markus Zwink , Verschwörung und auch Hexenzauber einen erlebnisreichen Theaterabend!
 
Premiere Freitag, 15. Juli 2011 | Sowie 16. / 29. / 30. Juli und 5. / 6. / 13. / 14. August 2011 | 20 Uhr
Verkauf an fast allen bekannten Vorverkaufsstellen
 
Kartentelefon 0 88 22 / 945 88 88
 
    

  
AMMERGAUER ALPEN CUP 2011 (09.7.2011)
 
Die Veranstalter des Ammergauer Alpen Cup laden recht herzlich zum Finale um den Ammergauer Alpencup 2011 am 24.Juli 2011 ab 13.00 Uhr ins Sportzentrum Oberammergau ein.
 
Programm:
08:40 Uhr 
Einmarsch und Eröffnung der Finalspiele
Begrüßung: Geschäftsführer Ammergauer Alpen Herr Christian Loth
 
09:00 Uhr 
Beginn der Finalspiele auf 4 Plätzen
 
13:00 Uhr 
Autogrammstunde und Talkrunde, sowie Elfmeterschießen der Sportprominenz und
der Ehrengäste (Landrat, Bürgermeister usw.)
 
16:00 Uhr
Große Siegerehrung mit allen Mannschaften, Bürgermeistern, Gemeinderäten, TSV Vorstand und beteiligte Vereine
        
  

   
   
EFO SPEZIAL NR 2 / 2011 ZUR BÜRGERVERSAMMLUNG
„AMMERGAUER HAUS“ AM 28.6.2011
 
Liebe Oberammergauerinnen, liebe Oberammergauer, liebe Freunde,
 in diesem Spezial möchten wir Sie über die gestrige Bürgerversammlung informieren. Wie Sie auch in unserem Newsletter schon lesen konnten, hat auch die Junge Liste „Entschieden für Oberammergau“ keine einheitliche Meinung zum Thema „Umzug in das Ammergauer Haus“, wir werden an dieser Stelle deshalb versuchen, hier auf 6 Seiten ein möglichst neutrales Bild der Bürgerversammlung widerzuspiegeln:
Um kurz nach 20 Uhr begrüßte Bürgermeister Nunn die rund 200 trotz Kaiserwetter erschienenen Besucher der Veranstaltung, darunter besonders den Initiator des Bürgerbegehrens, Altlandrat Dr. Helmut Fischer, die Gemeinderäte, sowie die Architektengruppe, vertreten durch Hans Höldrich und Daniela Höldrich… lesen Sie mehr … (pdf).
   
   

    
EFO-INITIATIVE: "KINDERSPIELPLATZ ALTER KURGARTEN" (24.JUNI 2011)
 
Seit geraumer Zeit ist das Thema „Spielplatz Alter Kurgarten“ immer wieder im Gemeinderat angesprochen worden, auch unter dem Aspekt der durch die Zusatzspiele der Passion zu verwendenden Spendengelder. Zuletzt machten sowohl Jugendbeauftragter Simon Fischer, als auch Gemeinderat Martin Müller (FW) mehrmals auf den miserablen Zustand des Spielplatzes aufmerksam. Letzterer in der letzten Gemeinderatssitzung. Teilweise seien sogar Glasscherben am Spielplatz gefunden worden, zudem bestehe zunehmends Verletzungsgefahr für die Kinder.
 
Besonders die Freien Wähler forderten nun, dass endlich Gelder für eine Erneuerung des Spielplatzes zur Verfügung gestellt werden und dass das Bauamt Angebote für eine solche einholt.
 
Wir von "Entschieden für Oberammergau" beschäftigen uns bereits seit Februar mit dem Thema. Jedoch wollen wir keinen Standart-Spielplatz schaffen, vielmehr wollen wir durch Eigeninitiative, eigene Arbeit und eigene Ideen ein „Mehr“ an Spielplatz erreichen. Kurz gesagt „Mehr für's Geld, und ein Identifikationsobjekt für die Nutzer“. Dabei wollen wir insbesondere die Bürger, d.h. Konkret die Kindergärten, Schule und andere Initiativen mit einbinden.
 
 
Im Folgenden möchten wir kurz beschreiben wie wir uns das weitere Vorgehen bzgl. der Neugestaltung des Kinderspielplatzes im Alten Kurgarten vorstellen würden:
 
Nach Gesprächen mit Eltern und nach einem von Jugendbeauftragten Simon Fischer einberufenen Treffen am 17.Februar 2011 zum Thema "Zukunft Alter Kurgarten" (Teilnehmer siehe unten) sind wir von EfO davon überzeugt, dass an unserem Kinderspielplatz etwas getan werden muss. Beteiligte und Interessierten mit einzubinden um eine größtmögliche Akzeptanz zu bekommen und das Projekt am Bedarf zu entwickeln ist dabei oberste Maxime.
 
Zusätzlich sollte unserer Meinung nach versucht werden, außen stehende Partner/Sponsoren zu aktivieren und ebenfalls mit einzubinden.
 
Ähnlich ist es zum Beisspiel in Krün gemacht worden, der dortige Spielplatz hat sich mittlerweile zu einem Vorzeigeprojekt im Landkreis entwickelt.
 
Um auch in dieser Sache die Verwaltung nicht zu sehr zu belasten sind von unserer Seite bereits Gespräche mit Matthias Müller geführt worden, der in seiner Funktion als Gartenbauvereinsvorstand und Landschaftsarchitekt die Planungen übernehmen würde.
 
Auf Grundlage der schon bestehenden Initiativgruppe vom 17.2.2011 würden wir von EfO die Projektsteuerung/Initiative übernehmen. Einen Antrag zur Neugestaltung des Spielplatzes haben wir auch im Rahmen der Passionsspenden schon eingereicht. Zwischenzeitlich sind auch Mittel im Haushalt eingestellt worden, so dass einer Umsetzung nichts mehr im Wege steht.
 
Laut einem Vorschlag von Bürgermeister Nunn vor einigen Wochen sollte das weitere Vorgehen nun auch im Bauausschuss besprochen werden. Auf der Tagesordnung für den nächsten Bauausschuss kommenden Montag ist die Thematik jedoch leider vergebens zu finden ...
 
Hier noch die Teilnehmer des Treffens am 17. Februar 2011:
 
- Mitarbeiter Jugendtreff
 - Jugendliche vom Jugendtreff
 - Caritas Oberammergau, Frau Wagner
 - Volksschule Oberammergau, Frau Hohenleitner
 - Initiative Gritschenederhaus, Herr Bierling
 - Kindergarten Regenbogen, Frau Alberino
 - Schnitzschule Oberammergau, Florian Stückl
 - Dominikus Zwink (RA)
 - Jugendbeauftragter Simon Fischer
       

 
 
VORSCHAU: BAUAUSSCHUSSITZUNG AM KOMMENDEN MONTAG, 27.6.2011
 
Da diesmal gleich drei Bebauungspläne für Oberammergau behandelt werden, und damit die Themen von allgemeinem Interesse sind, möchten wir die Bürgerinnen und Bürger schon jetzt über die TOP’s der kommenden Bauausschusssitzung in Kenntnis setzen:   
    
    Öffentlicher Teil, 19 Uhr, Rathaus
 
 
1. Bebauungsplan Nr. 05 .,Obere Rottstraße"; 2. Änderung und
Erweiterung
Billigung des Planentwurfes und Öffentliche Auslegung
 
2. Bebauungsplan Nr. 25 "Freikorpstraße"; Billigung des Planentwurfs
und Beteiligung der Öffentlichkeit und der Träger öffentlicher Belange
 
3. Änderung des Bebauungsplans Nr. 19b für das Gewerbegebiet
"Erlbach / Weinberg"; Ergebnis der Beteiligung der Öffentlichkeit
und der Träger öffentlicher Belange, Satzungsbeschluss
 
4. Fa.Ziener GmbH, Schwedengasse 5
Bauantrag: Neubau einer Hochlagerhalle, Moosgasse 17
 
5. Anfragen nach § 31 der Geschäftsordnung
   
   
  

     
          
KONZEPT „JUGENDTREFF 2012“ DER JUNGEN LISTE EfO (21.6.2011)
 
Jugendbeauftragter Simon Fischer hat seine Visionen zur Weiterentwicklung der Jugendarbeit und des Jugendtreffs in ein Konzept gepackt welches wir Ihnen zusätzlich zum heutigen Bericht im GAP-Tagblatt etwas detaillierter vorstellen wollen:
Wie unser Antrag zur „Erneuerung und Standortwechsel der Miniramp“ schon erahnen lässt, stellt sich „EfO“ den neuen Jugendtreff im Areal der stillgelegten „Alten Gärtnerei“ am Sportplatz vor.
Hier treffen mehrere günstige Aspekte zusammen, die für die Zukunft vielerlei Potenzial bilden:
 
- Die alte Gärtnerei liegt günstig am Ortsrand, ist aber zugleich perfekt über Straßen, Fuß- und Radwege mit dem Zentrum verbunden.
- Sie liegt direkt neben den Sportanlagen, die bereits von den Jugendlichen ausgiebig genützt werden (z.B. Bolzplatz)
- Die Gärtnerei verfügt über ein weitläufiges Freiareal, welches für Außenaktivitäten (Sport, Grillen, Beete anlegen, Zelten etc...) genützt werden kann.
- Der Freibereich soll durch die Jugendlichen unter Aufsicht zudem gepflegt und hergerichtet werden.
- Das zugehörige Glashaus, könnte (falls man es erhalten will) als Raum für Feste oder als Ausstellungsraum verwendet werden.
- Die bestehenden Räumlichkeiten eignen sich gut für die unterbringung der Jugendbetreuung, insgesamt ergibt sich mehr Platz als bisher)
- Zudem könnten die Jugendlichen die provisorische Werkstätte nützen, um hier Hobbies etc. nachzugehen.
 
In Zusammenhang mit den bestehenden Sportanlagen ergibt sich so ein ideales Freizeitrevier für unsere Jungen Leute.
Nächster Punkt der Jungen Liste EfO wird sein, sich dem Thema „Mehrgenerationenhaus für Oberammergau“ zu widmen. Wir werden informieren.
    
    
       
 
    
 

   
 
                   
EFO-NEWSLETTER „JUNI 2011“ IST RAUS (19.6.2011)
 
Gestern ist unser EfO – Newsletter Ausgabe Juni 2011 erschienen! Auf unfangreichen 14 Seiten finden Sie im Themenheft „Ortsentwicklung“ eine objektive Faktenberichterstattung zum Thema Ammergauer Haus, des weiteren haben wir uns 13 Punkte im Ortszentrum herausgesucht, die wir als besonders entwickelnswert erachten. 4 EfO-Anträge, sowie ein Jugendtreff-Konzept von Simon Fischer ergänzen die neue Ausgabe.  
Für Kurzentschlossene bieten wir noch eine Woche lang folgenden Service:
Wer noch bis zum 27. Juni über unser Newsletter Formular (siehe Menüleiste oben) das kostenlose Infoblatt abonniert, bekommt die aktuelle email-Ausgabe nachträglich zugesandt und braucht nicht auf die nächste Ausgabe zu warten.
Der EfO-Newsletter wird bereits von knapp 300  Haushalten in Oberammergau regelmäßig bezogen. Gehören auch Sie dazu!
 
 

         
EfO INFORMIERT EXKLUSIV UND SCHNELL: DAS SIND DIE PLÄNE DER ARCHITEKTENGEMEINSCHAFT ZUR UMNUTZUNG DES AMMERGAUER HAUSES
(9.6.2011)
 
Liebe Oberammergauerinnen, liebe Oberammergauer,
 
mittlerweile liegen konkrete Pläne der Architektengruppe vor, wie die Gemeindeverwaltung in das Ammergauer Haus integriert werden kann. Mit Einverständnis der Architekten und der Gemeindeverwaltung veröffentlichen wir hiermit die Pläne als pdf-Datei. In den Grundrissen sieht man deutlich, welche Nutzung an welcher Stelle untergebracht werden soll, was verändert wird und was sich an der Baustruktur ändern soll (rote Wände), und dass – was vielen Oberammergauern sehr wichtig ist – der Saal und vieles andere so bleiben kann wie es momentan ist, ja in einzelnen Funktionen sogar noch verbessert wird (so erhält z.B der Saal einen breiten, den ganzen Saal bedienenden Catering und Ausschank - Bereich und das Foyer einen zusätzlichen Eingang zum Dorf hin (Richtung Pilatushaus).
Im UG bleiben Vereinsräume, Garderoben usw. ebenfalls erhalten.
Die Pläne:
 
 
In diesem Zusammenhang wollen wir an dieser Stelle auf die außerordentliche
 
Bürgerversammlung "Ammergauer Haus"
am 28. Juni, 20.00 Uhr im Ammergauer Haus
 
hinweisen. Hier sollen die Bürger (endlich) die Informationen bekommen, die Ihnen zustehen; zudem wird es Gelegenheit geben, Fragen zu stellen. 
Wir bitten alle Oberammergauer an dieser Bürgerversammlung zahlreich zu erscheinen, damit Ihre Entscheidung beim Bürgerentscheid am 24. Juli auf der Basis sachlicher und gründlicher Information erfolgen kann.
   
   
  
    
    

 
 
GEMEINDERATSSITZUNG VOM 8.6.2011: „PASSIONSPRESSE“, „INKLUSION“,“ORTSGESTALTUNG“ UND „AMMERGAUER ALPEN“
 
Pressearbeit Passionsspiele 2010: Frederik Mayet berichtete
Die Gemeinderatssitzungen sind in Oberammergau generell relativ spärlich besucht, dennoch – wer bei der o.g. Sitzung nicht anwesend war, versäumte nicht nur einen ausführlichen Vortrag von Pressesprecher und Christusdarsteller Frederik Mayet, sondern musste auch auf eine DVD über die Passionsspiele Oberammergau verzichten, die Frederik Mayet sowohl an die Gemeinderäte, als auch an die anwesenden Besucher verteilte.
Hinter dem Pressesprecher wurde in der Zwischenzeit ein Laufmeter schwarze Ledermappen aufgestellt, die laut Mayet sämtliche erkundbaren Berichte von und über die Passion von Dezember 2007 bis 2010 enthielten.
Mayet begann seine Berichterstattung in dem er kurz auf die Pressestrategie der Passionsspiele 2010 einging: Statt einer Anzeigenkampagne zur Passion, die noch dazu sehr viel Geld gekostet hätte (Mayet sprach von z.B rund 20.000 Euro pro Seite in der Süddeutschen Zeitung), habe man von anfang an versucht, die Presse für Oberammergau zu sensibilisieren und gewisse Entwicklungsstufen hin zur Passion, als „Event“ hervorzuheben und so Fernseh, Radio und Printmedien von Anfang an an den Ort zu binden.
Diese Presse Einzeltermine waren zum Beispiel der umworbene „Haar und Barterlass“, die „Bekanntgabe der Darsteller“ oder die „Erste Probe im Kleinen Theater mit der Vorstellung des Bühnenbildes“.
Das Konzept funktionierte und zu jedem dieser Einzeltermine hatte man, so Mayet eine große Medienpäsenz erreicht.
 
Trotz der vielen positiven Aspekte von Mayets Arbeit als Pressesprecher sagte er ganz offen, dass es natürlich im Nachinein immer Dinge gäbe die man besser machen könnte, zum Beispiel die Terminplanung des Amerika-Werbe-Aufenthaltes. Und so wurden alle weiteren negativen Aspekte, die Mayet benannte , von Ludwig Utschneider akribisch in das „Freie-Wähler Notebook“ eingetippt.
Utschneider erkundigte sich zwischendurch noch nach der Einhaltung des Budgets von rund 1 Mio. für die Pressearbeit. Dieses sei, so Nunn, insbesondere für Auslandswerbung und die Amerika/Kanada – Promotions - Reise von 2 Darstellern nochmals um ca. 250.000 Euro aus dem OHG Etat erhöht worden.
Mayet konterte zudem, dass zum Vergleich für das kleine Volkstheater in München rund 400.000 Euro Jährlich für Werbung ausgegeben werde. Dies sei in der Branche üblich. Hier sei man beim Großprojekt „Passion“, welches auch weltweit beworben wurde, im Vergleich wirklich effizient und günstig weggekommen.
 
Obwohl die Fraktion der Freien Wähler vor und während der Passionszeit berühmt dafür waren alles im Detail wissen zu wollen und alles kritisch und penibel zu hinterfragen, unterbrach 2. Bürgermeister Götz Frederik Mayets Bericht und bat, seine Ausführungen kurz zu halten, wegen noch folgenden Punkten.
 
Kein feiner Zug der ‚Opposition’ (die wir beim Thema Passion ruhig als solche benennen dürfen) wie wir finden, von unserer Jungen Liste EfO aber nochmals an Frederik Mayet vielen Dank für seinen Bericht und seine erfolgreiche Arbeit vor und während der Passionsspiele!
 
 
 
 
„Inklusion“ – Eingliederung von Schülern mit höherem Betreuungsbedarf, so in etwa möchten wir den begriff, der TOP zwei der Sitzung war kurz umschreiben.
Anlass für den Sitzungspunkt war ein Antrag der Grundschule Oberau, quasi ein „Betreuungszentrum“ bzw. Inklusionsschule oder Profilschule für Kinder mit höherem Betreuungsbedarf im Schulamtsbezirk Garmisch zu werden.
Das Schulamt sprach sich ebenfalls dafür aus, den Standort Oberau in dieser Hinsicht zu unterstützen – auch wegen seiner verkehrstechnisch günstigen Lage und seiner Nähe zum Förderzentrum GAP.
BGM Nunn und GR’ Freier plädierten, diesen Antrag zu unterstützen, da diese Vorgehensweise von Freistaat und sogar einer UN Behindertenrechtskonvention so gut wie vorgegeben sei (ähnlich der Thematik Mittelschule, G8 uvm. o.ä.)
Zudem können die Eltern auch in Zukunft IMMER noch selbst bestimmen, auf welche Schule ihre Kinder gehen sollen, wenn diese mehr Betreuung bedürfen.
Ludwig Utschneider nahm sein (wohl beruflich bedingtes) Lieblingsthema „Schule“ zum Anlass, auch die aktuelle Landespolitik in Bayern zu kritisieren: Die Schulpolitik der aktuellen Landesregierung sei ein einziges Provisoriun, alle Probleme würden auf die Schulen abgeladen. Er forderte ein deutliches Zeichen des Gemeinderates Oberammergau gegen diese Politik. Man dürfe nicht immer alles durchwinken.
So war es abzusehen, dass die Fraktion der Freien Wähler dem Aufruf  Utschneiders folgen würde und den Antrag ablehnen würde. So war es dann auch:   8:7 – „Antrag abgelehnt“.
Das Vorhaben „Inklusion Oberau“ wird jetzt höchstwahrscheinlich trotzdem durchgeführt, ob das „Zeichen Utschneiders“ indes an den entscheidenden Stellen ankommt, bleibt wieder einmal fraglich.
 
 
 
 
 
Ortsentwicklung: Bahnt sich eine Lösung an?
Im Rahmen der Diskussionen über die weiteren Planungen zur Gestaltung der Ortsmitte, wurde die Verwaltung in der Sitzung des Gemeinderates vom 13.04.2011 mit einstimmigem Beschluss beauftragt, eine Vereinbarung mit den Oberammergau Architekten über die Erstellung eines „Rahmenplans" vorzubereiten.
Um evtl. Fördermöglichkeiten von diesbezüglichen Planungen abzuklären, hat die Verwaltung Kontakt mit dem Sachgebiet ,Städtebauförderung" bei der Regierung von Oberbayern aufgenommen. Im Rahmen eines persönlichen Gesprächs am 18.05.2011 in Bad Kohlgrub, zusammen mit Vertretern der Nachbargemeinden, wurde von der zuständigen Sachgebietsleiterin Frau Dr. Mühlbauer darauf hingewiesen, dass die Förderung von Vorhaben einzelner Gemeinden aus Landesmitteln derzeit ausgeschlossen werden muss. Die Gemeinden hätten jedoch die Möglichkeit, durch Entwicklung eines gemeinsamen, interkommunalen Konzepts in das Bund-Länder-Programm  „Kleinere Städte und Gemeinden" aufgenommen zu werden. In der Folge könnten dann auch die in jeder Gemeinde bereits angelaufenen Projekte in den Genuss einer Förderung kommen.
Die Gemeinden Bad Kohlgrub, Bad Bayersoien und Oberammergau haben, um diese
Fördermöglichkeit zu erhalten, daraufhin einen entsprechenden, gemeinsamen Antrag eingereicht.
 
Alle(!) 4 zu diesem Sachverhalt gefällten Beschlüsse ( darunter Beteiligung am Interkommunalen Entwicklungsprogramm, Fortsetzung des Sanierungskonzeptes „Ortskern“ von 1997 – 2004, Erstellung Rahmenplan durch Ausschreibung Städtebaubüros, Grundlage der Planung sollen bisherige Untersuchungen sein, Bevölkerung ist beim Planungsprozess zu beteiligen, Fachbüro für Öffentlichkeitsarbeit und Moderation) , wurden einstimmig(!) beschlossen.
EfO meint: Genau diese Vorgehensweise hätte man vor 6 Jahren, nach den ersten „Tests“ der Fußgängerzone einschlagen sollen. Man sieht schon an den Mehrheitsverhältnissen der Abstimmung, dass es ein richtiger Weg ist.
Näheres zu diesem Thema erfahren Sie in unserem nächsten Infoblatt mit dem Themenschwerpunkt „Ortsentwicklung“ , welches in Kürze erscheint.
 
 
 
Ammergauer Alpen: Bestellung Fachbeirat Kultur und Veranstaltungen
Die Gesellschafterversammlung der Ammergauer Alpen GmbH hat in der Sitzung am 25.03.2011 beschlossen einen Fachbeirat Kultur und Veranstaltungen einzurichten und dazu auch eine entsprechende Satzung einstimmig verabschiedet. Die Vorschlagsliste wurde in der Fraktionsführersitzung am Mittwoch, 01.06.2011 besprochen, außerdem allen GRM zur Kenntnis gegeben, und wird in der Sitzung, nachdem alle betroffenen befragt werden konnten, dem GR zur Abstimmung vorgelegt. Bei den vorgeschlagenen Beiratsmitgliedern handelt es sich um Personen die in Ihrem Tätigkeitsfeld oder Ihrem ehrenamtlichen Engagement Veranstaltungen der verschiedenen Bereiche, Kultur, Theater, Musik, Sport u. a., organisiert, betreut oder unterstützt haben.
In diesem Falle schlugen die Freien Wähler GRM Florian Lang  durch seine Erfahrung im Schnitzhandwerk vor, zudem sollte das Schnitzhandwerk generell von den AA mehr gefördert und beworben werden.
Heino Buchwieser brachte eine sachliche Diskussion durch einen Beitrag mehr und mehr  in ein politisches Fahrwasser: Mit Peter Papistock und Florian Lang wären schon zwei von eurer Seite im Beirat, das fände er nicht ausgewogen. Er wünsche sich Personen außerhalb der Politik.
So wurde kurzerhand der Schnitzschulleiter Florian Stückl vorgeschlagen.
Ich einer Stufenweisen Abstimmung bekam dieser nach 20minütiger Diskussion jedoch nicht die reichende Mehrheit. Im erneuten Versuch stimmten 2 Gemeinderäte zusätzlich mit den Freien Wählern für Florian Lang als Beiratsmitglied: Doris Hofer und Kilian Härtle.
Ihnen ging es um die „Sache“ und nicht um „Politik“.
 
Mit freundlichen Grüßen
Ihre EfO-Gemeinderäte der Jungen Liste
  
  

        
UTSCHNEIDER ZIEHT BÜRGERBEGEHREN DURCH – ZWISCHENZEITLICH GRÜNDET SICH DIE „SOLIDARITÄTSGEMEINSCHAFT FUSSGÄNGERZONE“:
ERNEUTES SCHREIBEN AN DEN GEMEINDERAT. (7.6.2011)
 
Wie wir heute überraschend der Zeitung entnehmen mussten, hat die Fraktion der Freien Wähler / CSU damit begonnen, Unterschriften für ein Bürgerbegehren FuZO zu sammeln, um das Bürgervotum auf diese Weise zustande zu bringen.
Derweil erreichte uns Gemeinderäte vor ca. einer guten Woche ein Schreiben der neu gegründeten „Solidaritätsgemeinschaft Fußgängerzone“, die vehement die Erhaltung der Fußgängerzone fordert.
Wie schon in einem Zeitungsbericht vor genau zwei Monaten wirft auch die neue Solidaritätsgemeinschaft vor, dass „die FuZo zum Spielball zweier rivalisierenden Gemeinderats-Gruppierungen wurde.“ Ferner bezeichnet Sie Auflösung oder Fortbestand der FuZo als „Prestigeangelegenheit einzelner Parteien“.
Damals haben wir zwei Gemeinderäte von EfO zu den Aussagen  Stellung bezogen, dass
das ganze ein „Schachspiel mit den Bürgern sei“. Wir haben damals (siehe unseren Bericht vom 6.4.2011) argumentiert, dass es aus unserer Sicht Wohl eher einem Marionettenspiel statt einem Schachspiel gleiche:
Seit unserem Gemeinderatsmandat werden wir geradezu bombardiert mit emails, Telefonaten und Briefen der FuZo Befürworter und Gegner. Selten vergehen 2 Wochen, in denen man nicht mit der Fußgängerzone konfrontiert wird.
So – wie gesagt- auch letzte Woche: (diesmal die Pro-Gruppe):
 
Solidaritätsgemeinschaft Fußgängerzone
Dorfstr. 17
82487 Oberammergau
 
An
Herrn Bürgermeister Arno Nunn
und die Gemeinderäte 0'gau
Schnitzlergasse /Rathaus
82487 Oberammergau
 
 
Oberammergau, den 19. März 2011
 
Sehr geehrter Herr Bürgermeister,
sehr geehrte Damen und Herren Gemeinderäte,
 
die Abstimmung über die erneute Auflösung der Fußgänger Zone, die wir mit Bestürzung wahrgenommen haben, hat uns Anwohner, Anrainer und Geschäftsleute
der Dorf- und angrenzenden Straßen veranlasst, uns zusammen zu schließen um gegen die saloppe Abstimmungspraxis und das seit Jahren andauernde bedauernswerte Hick-Hack in Sachen Fußgänger Zone zu protestieren.
Es hat sich aus diesem Grunde eine Solidaritätsgemeinschaft gebildet, die sich die Erhaltung der FuZo im jetzigen Bestand zum Ziel gesetzt hat.
Zum modernen Erscheinungsbild eines Fremdenverkehrsortes gehört unabdingbar eine FuZo innerhalb der sich Gäste und Einheimische gefahrlos und in Ruhe bewegen
können. Wir sind davon überzeugt, dass eine derartige Einrichtung die Aufenthaltsqualität unserer Gäste und Einheimischen entscheidend verbessert, die Planungssicherheit der Gewerbetreibenden, die Verkehrssicherheit der Passanten und die Wettbewerbsfähigkeit der im Ort angesiedelten Geschäfte sicherstellt.
Die FuZo verursacht der Gemeinde keinerlei Kosten, beinhaltet alle oben angeführten Vorzüge und wird von Gästen und Einheimischen dankbar angenommen und mehrheitlich
positiv beurteilt. Es ist unverständlich, warum eine politische Gruppierung im Gemeinderat eine bewährte Einrichtung, an die sich zwischenzeitlich die Bürger
gewöhnt haben und fast ausnahmslos die angebotenen Umfahrungen benutzen, abschaffen will ? Gegen diesen engstirnigen Beschluss protestieren wir.
Ständige Vertröstungen und Unverlässlichkeiten haben in der Vergangenheit zu einem unerfreulichen Hemmschuh bei mittel- und langfristigen Investitionsplanungen bei
den angesiedelten Einzelhändlern geführt.
Wir begrüßen jede Bemühung die unseren Ort vor weiterem Verfall bewahren könnte, wehren uns aber vehement dagegen, wenn versucht wird die seit Jahrhunderten
gewachsene Ortstruktur aus einander zu reißen.
Eine FuZo ist nur sinnvoll innerhalb einer Straße in der sich Geschäfte, Cafes und Restaurants befinden. Dorfplatz und Dorfstrasse bis Sternplatz und Kirche müssen
Zentrum unseres Ortes bleiben. Die Dorfstrasse darf nicht zur einer plumpen
Durchfahrtstraße werden.
Neue Denkanstöße in Sachen Rathausumzug lassen die Verkehrssituation in völlig neuem Licht erscheinen. Es böte Sich unter Umständen an, den nicht mehr benötigten
Kurgarten in Teilen aufzulösen und einen Verkehrsentlastungs-Bypass zur Eugen- Papst -Str. einzurichten. Allein schon durch diese angedachte Variante erscheint uns
der voreilige Beschluss, die FuZo jetzt im Schnelldurchgang aufzulösen, äußerst fragwürdig. Wir fordern deshalb, dass dieser zweifelhafte Beschluss im Hinblick auf
die eventuell neu entstehende Verkehrssituation noch einmal diskutiert und erneut im Gemeinderat zur Abstimmung gebracht wird.
Wir sind bestürzt darüber, daß die FuZo zum Spielball zweier rivalisierenden Gemeinderats- Gruppierungen wurde. Auflösung oder Fortbestand der FuZo ist in unseren Augen keine Prestigeangelegenheit einzelner Parteien, sondern für unser Dorf ein bedeutender Existenzfaktor.
Wir fordern das Gemeinderats Gremium auf, das Kräftemessen um die FuZo sofort zu beenden und die FuZo weiterhin so zu belassen wie sie sich vor und während der
Passionsspielsaison ausgezeichnet bewährt hat.
Wer jetzt nach dieser Bewährungsprobe versucht die FuZo wieder aufzulösen, fügt dem Ort wirtschaftlichen Schaden zu und stellt sich, unserer Meinung nach, einer
wettbewerbsfähigen Entwicklung unseres Fremdenverkehrsortes entgegen.
In der Hoffnung, dass unser Anliegen angemessenes Gehör bei Ihnen findet
grüßen wir Sie freundlich.
           "
 
Hier folgen im Original
Namen, Unterschriften mit Firmenstempel,
Namen von umliegenden Bewohnern.
 
Liebe Befürworter und Gegner, liebe Bürgerinnen und Bürgern (letzteren die jahrelange Sache wahrscheinlich mittlerweile „egal“ ist) - wir beide von EfO haben uns in der Fußgängerzonen-Grundsatzbeschluss – Sitzung im Herbst eindeutig für eine Fußgängerzone ausgesprochen, in einer großen, durchdachten, objektiv geplanten Lösung. Dieser Grundsatzbeschluss wurde mehrheitlich abgesegnet.
Eigentlich sollte ein Grundsatzbeschluss ja bindend sein…
Dass je nach Mehrheitslage Beschlüsse des Öfteren nachträglich durch neue Anträge etc… in Frage gestellt werden liegt nicht an uns.
Von uns kam kein einziger dieser Anträge.
Wir haben jedoch die Pflicht, und von den Oberammergauern auch den Auftrag, zu den Sitzungen zu gehen und unsere Hand zu heben.
Den Schuh des "Hickhacks" der „rivalisierenden Gemeinderatsgruppe“ und des
„Parteienprestiges“ ziehen wir uns nicht an.
 
Kilian Härtle & Simon Fischer
  
    
    
    

          
VERKEHRSSICHERHEIT: BÄUME MÜSSEN GEFÄLLT WERDEN (19.5.2011)
(GR SITZUNG 18.5.2011)
 
Ein herber aber leider nötiger Einschnitt für alle Naturfreunde: Erneut müssen wieder Bäume im Ortsbereich gefällt werden, da die Verkehrssicherheit nicht mehr hergestellt werden kann.
Teilweise ist die Bruchsicherheit einzelner größerer Äste nicht gewährleistet. Dies bestätigte auch ein unabhängiger Gutachter.
 
Kastanienbäume am Max Streibl Platz / Museum:
2001 hatte sich der Gemeinderat nach einer Untersuchung noch mit einer knappen Mehrheit gegen die Fällung der Bäume entschieden, jetzt sei eine Fällung – besonders des vorderen Baumes – nicht mehr zu verhindern.
Da dieser wg. seiner Lage im Westen noch als Windschutz für den zweiten angeschlagenen Baum dient, müsste auch der zweite Baum sehr stark zurückgeschnitten werden, was auch optisch schwer zu vertreten wäre.
Der Gemeinderat hat sich mehrheitlich für die Fällung der Bäume entschieden, mit der Prämisse, den Platz durch eine Neubepflanzung mit beispielsweise 4 Bäumen umzugestalten und aufzuwerten.
Dabei soll evtl. auch ein neuer Brunnen zum Zug kommen. Die Vorschläge gehen vom Wiederaufbau des historischen Brunnens (jetzt am Altherrenweg) bis zur Aktivierung des alten Brunnenwettbewerbes, welcher vor Jahren durchgeführt wurde oder die Umsetzung der ursprünglichen Rott-Brunnen von Hubert Lang.
 
Linden in der Rottenbucherstraße
Die beiden anderen betroffenen Bäume befinden sich in der Rottenbucherstraße, beim Ortsausgang, etwa gegenüber des Autohaus Reiter.
Auch diese Bäume haben enorme Probleme, zudem seien sie teilweise vom Pilz befallen.
Ebenso würde hier ein bestehender Baum alleine dem Wind zum Opfer fallen.
Da diese Bäume ein „Marterl“ säumen, wurde ebenfalls beschlossen, hier eine symmetrische Neupflanzung in Form zweier gleicher Bäume vorzunehmen.



       
RATSBEGEHREN DER FW DURCHGEFALLEN – JETZT SOLL EIN BÜRGERBEGEHREN DURCH UNTERSCHRIFTEN ERREICHT WERDEN (18.5.2011)
 
Wir wollen es ganz kurz machen, denn die Argumente zum Thema sind längst ausgetauscht:
Gestern wurde mit 9:8 Stimmen der Antrag der Freien Wähler auf ein Ratsbegehren zur Schließung der Fußgängerzone (wie gewohnt) knapp abgelehnt.
Die Mehrheit hielt und hält es für sinnvoller, den Bürger über die gesamte Ortsentwicklung abstimmen zu lassen, als nur über ein „Mosaiksteinchen“. (GR Fischer).
Fischer weiter: „Dem Bürger muss ein Gesamtkonzept vorgelegt werden, über dass er abstimmen kann. Der Bürger muss ganzheitlich informiert sein, über was er abstimmt. Er muss auch ganz deutlich mögliche Konsequenzen erkennen können (z.B. Umfahrungen etc...)
Ein durch Fachleute erstellter neutraler Rahmenplan darf nicht mit einer politischen Vorgabe starten, das wäre geradezu grotesk.“
 
Noch in der Sitzung hat GR-Kollege Utschneider angedroht, das Bürgerbegehren nun auf dem Weg einer Unterschriftensammlung zustande zu bringen, falls der Antrag der freien Wähler abgelehnt würde.
Dieses Bürgerbegehren würde dann später stattfinden, als das am 24. Juli geplante Ammergauer Haus – Begehren.
Das hieße, der Bürger würde doppelt zur Urne gebeten werden, bei zusätzlichen Kosten für die Gemeinde. Dieser Fakt ist auch für uns ärgerlich und bereitet uns Bauchschmerzen. Trotzdem halten wir die Stange hoch für einen neutralen Masterplan (den wir schon im Wahlkampf 2008 gefordert haben).
Die Politik hat hier einfach nichts zu suchen!
Das zeigen unzählige, mittlerweile seit 2003 durchgeführte Versuche, die auch wir in den letzten 2 Jahren als Gemeinderat nicht zufriedenstellend fanden.
 
GR Wolfgang Proksch kritisierte, dass solche Dinge durchaus politisch gelöst werden könnten, dafür sei man schließlich gewählt. Zu Utschneider gerichtet: „Seit Jahren gibt es eine – wenn auch knappe - Mehrheit für die Fußgängerzone. Aber es ist eine Mehrheit. In einer Demokratie hat man das zu akzeptieren und an einem Strang weiter zu arbeiten. Doch die Gelben haben nie die Mehrheit akzeptiert. Sie haben immer weitergebohrt und Gegenanträge gestellt. Das habe uns in die Situation gebracht. Deswegen resigniere auch der Bürger.
 
Eine Bürgerwahrnehmung zum Thema zeigt ein Kommentar im Gästebuch der Fraktion Freie Wähler, in welchem das Prozedere der politischen Festlegung von Einzelpunkten, die einem neutralen, unpolitischen Rahmenplan völlig entgegensteht, kritisiert wird:
 
Zitat:
„Sehr geehrter Herr Utschneider,
Wenn der Gemeinderat die Rahmenbedingungen festlegt sind wir doch schon wieder politisch!!! 
Der sinn eines Masterplanes von Fachleuten ist doch die Objektivität. 
Ihnen geht es offensichtlich nur darum, ein Häkchen hinter ein uraltes Wahlkampfthema zu setzen. 
Und das schaffen Sie möglichst schnell nur auf dem politischen Weg, indem Sie zuerst politische Fakten schaffen und erst dann den Bürger 'ran lassen. Sahneschnittchen für Ihre Partei, die Brösel für die Oberammergauer Bürger. Damit riskieren Sie eine objektive und sinnhaltige Entwicklung in Oberammergau! Alles unter dem Deckmantel eines Bürgerentscheides, denn "SIE sind es ja dann in ein paar Jahren dann nicht gewesen" wenn's Spitz auf Knopf kommt. Politiker- Paradebeispiel!“
Zitat Ende.
 
Wie wir beide von „EfO“ schon einmal geschrieben haben, so haben wir es wahrscheinlich für 50% der Bürger auch mit dieser Entscheidung wieder falsch gemacht. Aber wir halten damit an unserer 2008 geäußerten Lösung des Rahmenplans fest: Schluss mit politisch motivierten Versuchen, her mit einer fachlichen, objektiven Planung.
Die Politik hat hier 9 Jahre nichts geschafft.
mfg
Härtle/Fischer
   
  
   
  

  
IN KÜRZE: TANNÖD -  DIE GESCHICHTE EINES BAYERISCHEN MORDFALLS (11.5.2011)
 
Neues von den Theaterfreunden Oberammergau: Sie zeigen in den nächsten Wochen in Zusammenarbeit mit der Münchner Regisseurin Isabella Leicht das Stück „Tannöd“, welches auf auf einem wahren Kriminalfall basiert, der sich 1922 in Bayern ereignete.
Viele haben vielleicht schon den Roman der Autorin Andrea Maria Schenkel gelesen, die die Geschichte eines sechsfachen Mordes auf dem fiktiven oberbayerischen Einödhof Tannöd Mitte der 1950er Jahre beschreibt: Eines Tages wird dort eine ganze Familie tot im Stall aufgefunden - brutal ermordet mit einer Spitzhacke. Doch ist das die einzige Tragödie?
Schon allein die Geschichte garantiert schon einen Spannenden Abend!
Das Stück wird am 20. Mai , 27. Mai, 31. Mai, 08. Juni und 10. Juni aufgeführt.
Beginn: 20.00 Uhr - Einlass 19.00 Uhr
Preise: Erwachsene 12,00 €, Schüler 8,00 €
Veranstalter: Theaterfreunde Oberammergau
   
   
   
   
  
    
   
  
 
 
      
NEUER EfO-ANTRAG: PRÜFUNG DER GEMEINDLICHEN VERSICHERUNGEN (10.05.2011)
 
Bereits vor den Passionsspielen 2010 wurde vom Rechnungsprüfungsausschuss ein entsprechender Antrag gestellt und wegen Zeitmangel in der Passionsvorbereitung nicht umgesetzt.
Wir halten es für sinnvoll die Versicherungen der Gemeinde und OT zu überprüfen um zeitgemäß versichert zu sein.
Hierdurch kann einerseits eine Entlastung der Gemeindekasse entstehen, andererseits soll auch der Versicherungsschutz zeitgemäß optimiert werden, oder ggf. Doppelpolicen aufgelöst werden.
Wir möchten zudem beantragen, die Versicherungen von außen stehenden Büros oder Maklern (z.B. Komm. Prüfungsverband, Gemeindetag etc...) überprüfen zu lassen um die Verwaltung zu entlasten und einen unabhängigen Blick von außen auf den Versicherungsstand zu erlangen. Für eine Gemeinde etwas besondere – in Privathaushalten längst etabliert.



NEUER EfO-ANTRAG: DISKUSSION ÜBER EIN LIEGENSCHAFTSMANAGEMENT (09.05.2011)
 
Rund 70 Einheiten umfassen die Liegenschaften der Gemeinde Oberammergau. Diese sind einerseits oft in desolatem Zustand, andererseits ist die Verwaltung dieser Einheiten ein großer Aufwand (Mängelbearbeitung, Mietverhältnisse, Verträge etc…).
Bei dieser Angelegenheit steht zudem oft „Rendite“ gegen „Sozialgedanke“, d.h. dass die Gemeinde durchaus die Aufgabe hat, günstige Sozialwohnungen anzubieten. Für uns stellt sich nur die Frage, wie viele.
Zur Einschätzung und Beurteilung der Situation sollen u.a. folgende Fragen beantwortet werden:
· Welche Liegenschaften sollten verkauft werden?
· Welcher Investitionsstau ist bei den Liegenschaften der Gemeinde Oberammergau vorhanden?
· Welche Kosten fallen der Gemeinde bei den von Vereinen genutzten Liegenschaften an?
· Wie viele Sozialwohnungen hat und sind sinnvoll für Oberammergau?
· Wie viele Gewerbegrundstücke hat die Gemeinde Oberammergau derzeit?
· Welche Liegenschaften kommen in Frage, von einem Liegenschaftsverwalter betreut zu werden?
· Soll das Liegenschaftsmanagement generell vergeben werden?
Wir möchten mit diesem Antrag bewirken, dass die gemeindlichen Liegenschaften langfristig sinnvoll verwaltet und in einem zeitgemäßen Zustand vermietet werden. Um ein einheitliches Vorgehen gewährleisten zu können müssen unserer Meinung nach alle Liegenschaften nach Ihrer Sinnhaftigkeit und Kosten/Rendite überprüft werden und dann entschieden werden wie weiter vorgegangen wird, bevor erneut ein Verkauf oder eine Vermietung im Raum steht.
Sollte die externe Betreuung der Liegenschaften oder Teilen derer als sinnvoll angesehen werden, kann dadurch das Liegenschaftsmanagement effektiviert und dadurch in der Verwaltung freie Kapazitäten geschaffen werden.



NEUER EfO-ANTRAG / JUGENDBEAUFTRAGTER : ERNEUERUNG UND STANDORTWECHSEL „HALFPIPE“ (08.05.2011)
 
EfO Jugendbeauftragter Simon Fischer hat nach vielen Gesprächen nun beantragt, die“Halfpipe“ am Stufenparkplatz zu erneuern.
Die Halfepipe sei in einem katastrophalem Zustand und seit einiger Zeit nicht mehr nutzbar.
Dies habe u.a. zur Folge, dass sich die Jugendlichen nun an anderen Plätzen aufhalten um ihrer Sportart nachzugehen, wie zum Beispiel am Busbahnhof, Oberammergau
Museum, Eingang zum Foyer des Passionstheater und einige andere.
Dieser Umstand zeige auch, dass die Jugendlichen den Kontakt zum Ort suchen. Wir von würde es sehr begrüßen, wenn der Standort näher in den Ortsbereich verlegt wird.
Ein Vorschlag wäre hier der Sportplatz da sich hier die verschiedenen Angebote ergänzen würde, sowie die Lärmproblematik gering ist.
Dieser Anfangsbaustein ist auch ein Teil eines Umstrukturierungs-Konzeptes, welches EfO gerade erarbeitet. Hier geht es vor allem um klarere Strukturen in der Jugendbetreuung, sowie einige Standortänderungen.
Wir werden Sie informieren wenn es fertig ist.
 
  


NEUER EfO-ANTRAG: „BAUGELD VOM BÜRGERMEISTER“ (07.05.2011)
 
Renaissance des „Einheimischenmodells“?
„Familienfreundlich Bauen in Oberammergau“ so der Untertitel unseres Antrages. Und der sagt eigentlich schon deutlich, wohin die Reise gehen soll. Wir haben daher beantragt, eine
Familienförderung in Oberammergau aufzubauen und mögliche Förderinstrumente zu überprüfen.
Begründung:
Der demographische Wandel und die Abwanderung junger Leute in zentralere Orte bzw. Städte werden auch vor Oberammergau nicht halt machen. Die wirtschaftlichen und sozialen Umstände der heutigen Zeit werden es jungen Menschen immer schwerer machen sich am Land zu halten bzw. niederzulassen und Familien zu gründen.
Auch die Gemeinde Oberammergau wird dies durch sinkende Schülerzahlen, geringere Wirtschaftskraft, nicht in Anspruch genommene Kindergartenplätze und einer steigenden Altersstruktur der Bevölkerung zu spüren bekommen. Zudem haben uns einige Gespräche gezeigt, dass viele Junge Leute im Sinn haben, abzuwandern.
Aus diesen Gründen sollte die Gemeinde Oberammergau es zum Anlass nehmen und beschließen, dass Familien und die, die es werden wollen, gefördert werden.
Dadurch könnten wir erreichen, dass einheimische Familien gestärkt und Familien mit Kindern als Neubürger gewonnen werden können.
Andere Kommunen arbeiten bereits erfolgreich nach diversen Systemen, die sich je nach Kommune zwar unterscheiden, aber alle auf denselben Effekt hinausspielen: Bindung von Familien an den Ort.
(siehe hierzu z.B. www.aktion-pro-eigenheim.de)
Im Folgenden sollen stellvertretend und zur Verdeutlichung einige Beispiele genannt werden:
 
· Bei Zuzug von Familien mit mind. 1 Kind bis10 Jahren einen gesicherten Kindergartenplatz
· Bei Erwerb der Grundstücke / Immobilien der Gemeinde von Familien zur privaten Nutzung mit mind. 1 Kind oder innerhalb der nächsten 5 Jahre, Förderung des Grundstückpreises bis zu 30.000Tsd. €
· Förderung auf Grundstückspreis 50€ pro m² max bis 25000€ auf Gemeindeflächen
· Oberammergauer Eigenheimzulage von bis zu 1000,-€ pro Kind auf gemeindliche Wohnbaugrundstücke
 
Dies soll nur einige Möglichkeiten aufzeigen und beansprucht keine Vollständigkeit. Auch die Zahlen müssten im Einzelfall geprüft und durchgerechnet werden.
Wir wollen auf jeden Fall die „Einheimischen-Modell“ – Debatte wieder ins Laufen bringen, die seit langer Zeit in eine Art Schlummerschlaf verfallen ist – trotz vieler diesbezüglicher Wahlkampfversprechen in den letzten Legislaturperioden.



WIE SCHNELL AUS EINER MEINUNG EIN SCHMARRN KONSTRUIERT WIRD... (6.5.2011)
Als ob wir in unserem Infoblatt nicht darauf hingewiesen hätten... Knapp 3 Wochen nach den falschen Äußerungen der Fraktion der FW äußert sich Schullehrer Ludwig Utschneider mit erhobenem Zeigefinger schon wieder falsch über eine Aussage von Simon Fischer bezüglich des Rathaus – Umzuges.
„ Man solle prüfen, ob das Rathaus auch in die Räume der Schule integriert werden könne“, so Fischers Beitrag und Meinung in der betreffenden Gemeinderatssitzung.
Utschneider konstruiert daraus auf der FW-Homepage ein Schreckensszenario von „gefährlichen Gedankenspielen“ bis hin zu einer „herbeigeredeten Hauptschulschließung“.
Es ist eigentlich nicht wert, darauf einzugehen. Wir legen als Junge Liste 'EfO' dennoch wert darauf, dass Falsches Richtig gestellt wird:
Daher an dieser Stelle Simon Fischers Stellungnahme zum Interneteintrag bei den Freien Wählern vom 4.5.2011:
Da die GR-Kollegen der Freien Wähler auf Ihrer Internetseite in Ihrem Beitrag vom 4.5.2011 die Sachlage nicht richtig darstellen und Tatsachen verdrehen, sehe ich mich gezwungen mich auf diese Schmierereien der Gelben hin zu äußern.
In dem Bericht unterstellen mir die Freien Wähler dass
  1. ... ich Sympathien für den Vorschlag habe die Verwaltung in die Grund- und Hauptschule zu integrieren:
Ja das stimmt.In der zitierten Sitzung habe ich mich dahin gehend geäußert. Ich bin der Meinung, dass überprüft werden soll ob es möglich ist die Verwaltung in den Gebäuden der Grund- und Hauptschule zu integrieren oder durch die z.Bsp. bauliche Aufstockung der Grundschule der nötige Platz geschaffen werden kann.
  1. ... ich erklären würde, dass die Hauptschule in Oberammergau keine Zukunft mehr habe.
Das stimmt nicht! Ich habe gesagt, dass durch den statistisch erwiesenen demographischen Wandel in Oberammergau bereits 2025 20% weniger Jugendliche leben werden. Dies kann zu einem Rückgang der Schülerzahlen führen. Mit keinem Wort habe ich erwähnt, dass die Hauptschule in Ogau keine langfristige Chance hätte. Des Weiteren waren meine Argumente dass bereits jetzt das Gemeindearchiv und die öffentliche Bücherei in der Schule untergebracht sind und durch diese Lösung evtl sogar Kosteneinsparungen möglich sein könnten.
  1. ... meine Äußerungen im Widerspruch zu den Zielsetzungen der Gemeinde stünden.
Auch dass sehe ich nicht so: Ich glaube nicht, dass sich Schule und Verwaltung in einem Gebäude widersprechen würden.
  1. ... ich mir bewusst machen solle wie problematisch meine Äußerungen waren.
Ich bin mir meiner Äußerungen sehr wohl bewusst und sehe sie nicht als problematisch an. Ich finde es eher enttäuschend, dass auf den Versuch andere Lösungen zu finden und objektiv zu diskutieren in keiner Weise eingegangen wird.
Ich möchte mich von dem Begriff der Hauptschulschließung in diesem Zusammenhang distanzieren. Mit keinem Wort habe ich dergleichen in der Sitzung gesagt. Der Begriff der Hauptschulschließung wird einzig und allein von den Freien Wählern in den Mund genommen und in den Raum gestellt.
So stellt sich mir die Frage: Seid ihr euch eurer Zeilen bewusst?
(War es nicht der GR Utschneider der, als es um den Nordverbund in Sachen Mittelschule ging durch seinen Aktionismus die Hauptschule in Oberammergau gefährdete? Damals riet das Schulamt von der Vorgehensweise ab sich mit Oberau „selbständig“ zu machen.)
Ob der Standort an der Grund- und Hauptschule sinnvoll ist kann ich abschließend nicht zu 100% behaupten, da in diese Richtung keinerlei Untersuchungen gemacht worden sind.
Für mich zeigt der veröffentlichte Artikel einmal mehr, dass das Vorgehen in der Rathaus Debatte nicht richtig war. Es wurden und werden keine Alternativen geprüft; - Kommt eine Alternative ins Spiel über die man objektiv diskutieren könnte, antwortet man mit einem polemischen und überzogenen Interneteintrag der wieder einmal alles andere als sachlich ist.
Die Freien Wähler sollten sich fragen wie zuträglich Ihre Art und Weise der Politik für die Zukunft Oberammergaus ist und nicht mir vorwerfen, dass ich den Jugendlichen ihre Zukunft verbaue!
Simon Fischer,
GR und Jugendbeauftragter der Gemeinde Oberammergau
      

 


 

INFOBRIEF DER FRAUENLISTE (2.5.2011)

 

In ihrem 4. Info-Brief dieses Jahres blickt die Frauenliste gewohnt informativ zurück auf die erste Halbzeit dieser Legislaturperiode: Was wurde erreicht, was ist (noch) liegengeblieben. Neben einem Kurzbericht über die Haushaltsdebatte berichtet zudem unsere GR Kollegin Christl Freier von der Tagung "Kommunaler Klimaschutz" an welcher sie am 9. April teilgenommen hat. Den Infobrief gibt es auf den Seiten der Frauenliste.
   


   

EfO ERARBEITET CHECKLISTE FÜR DEN WEG ZUR ENERGIEWENDE (1.5.2011)


Neben unserer Arbeit an Einzelthemen der „Energiewende“ haben wir eine Checkliste erstellt, welche als Grundlage für das noch zu erstellende Energiegutachten dienen kann. In immer mehreren Bereichen stellt sich die Frage, ob die Energiewende in der ganzen Talschaft umgesetzt werden sollte um Synergieeffekte zu erzielen.

Hier ein Ausschnitt aus unserem Fragenkatalog:

- Finanzierungsmodelle Energiewende (Bürgerbeteiligung, Sponsoring durch Vorbildfunktion, Gründung einer Betreibergesellschaft etc…) Hier auch Prüfung, ob eine Energiewende in talweitem Maßstab (Orte Ammergauer Alpen) Sinn macht. (Verbundlösung)

- „Gemeindewerke“ / „Bürgerwerke“: Chancen vs. Risiken

- Ist Analyse

- Herangehensweise: private Interessenten vor Ort:  Durch unsere Umfragen hat sich herausgestellt, dass diverse Firmen und auch Landwirte (im Konkreten durch die Idee eines Biomassekraftwerkes) bereit wären, sich zu beteiligen.

- Solarüberflug Angebot einer externen Firma zur Analyse der Möglichkeiten zur Solarnutzung (Dachneigung, Ausrichtung etc…)

- Forstwirtschaft: Kontaktaufnahme mit den entsprechenden Stellen zur Diskussion möglicher Ressourcen und zukünftige Resourcennutzung. (Momentan ist ein Großteil der Forstflächen schon anderweitig „vergeben“, so das für die Gemeinde Oberammergau momentan nur mehr wenig dieser Ressourcen verbleibt.

- Ermittlung Wertschöpfung

- Fernwärmenetz: Aufbau; Finanzierung . Hier auch Prüfung, ob es ggf. talweit (Orte Ammergauer Alpen) Sinn macht.

- Rahmenbedingungen; Planungsgrundlagen der GO:  Zusammenstellung und Sichtung (s.unseren Antrag vom 28.3.2011)

- Anstoßen der Diskussion im Ammertal:  Bürgerbeteiligung : Was ist möglich (siehe z.B. Windkraft - Debatte in Bad Kohlgrub)

- Ressourcenprüfung: Solarenergie/ Wasserkraft/ Geothermie/ Biomasse/ BHWK/ Windenergie

- Energiemanagement  Gebäude/ Beschaffung/ Straßenbeleuchtung/Verkehr

- Pilotprojekte schaffen (z.B. E-Tankstellen in Laternen, ebikes etc…)

- Energiemesse zur Veröffentlichung des Gutachtens; Umweltfest

- Wellenberg – Lösungen durch Energiewende ?

- Potenzialanalyse

- Umbau Große Laine : Absprache mit Planungen WWA, ggf. Einbau von Leerrohren in die neuen Wehre und Stufen  um sich alle Möglichkeiten offen zu halten. Dies haben wir auch dem Bauamt Anfang 2010 mitgeteilt.

- möglicher Ankauf Stromnetz bei Energie-Selbsterzeugung : welche Zeiträume und Maßnahmen sind nötig. / Kosten.




 
 
SOZIALGESETZ: KINDER UND JUGENDLICHE MÜSSEN 75% IHRES EINKOMMENS ABGEBEN! : JUNGE LISTE „EfO“ HAKTE NACH (29.4.2011)
 
Zugegeben waren wir mehr als „baff“ als uns Anfang dieses Jahres zugetragen wurde, dass Kinder und Jugendliche des Marie-Mattfeld Hauses in Oberammergau 75 % ihres Einkommens an den Staat abführen müssen. Das heißt im Klartext 75 % aus Ferienjobs, Arbeit, Lehre oder auch dem Passionshonorar. Da bleibt nicht viel übrig.
Nach einer Diskussion innerhalb der Liste haben wir beschlossen, dieser Sache nachzugehen und uns beim Münchner Oberbürgermeister Christian Ude (die Stadt München ist der Träger des Marie Mattfeldhauses) schriftlich über diesen Fall zu informieren und ggf. eine Ausnahme zu bewirken, da es aus unserer Sicht problematisch erscheint, den Jugendlichen, die aufgrund ihrer familiären oder sozialen Lage schon von Grund auf einen schwierigen Start ins Leben haben, derartig zu belasten.
Auch moralisch gesehen wäre es eine ganz normale gute „Erziehungsmaßnahme“ oder ein Training für's wahre Leben: Wer arbeitet, verdient Geld, kann sich etwas leisten. Ganz normal eigentlich – doch wohl nicht im Sinne des Sozialgesetzbuches.
 
Zunächst einmal möchten wir positiv erwähnen, dass Oberbürgermeister Ude relativ schnell und sogar persönlich geantwortet hat. Leider endet sein Brief mit dem Satz:
„Ich bedauere es, Ihnen keine günstigere Nachricht geben zu können“.
Die Regelung kommt also von ganz oben: „Hierbei handelt es sich gemäß § 94 Abs. 6 SGB VIII um eine gebundene Entscheidung, für die der Stadt kein Ermessen zusteht.“
 
Vielleicht sollten wir’s jetzt bei der Sozialministerin Frau Dr. Ursula von der Leyen – oder bei
der Ministerin Dr. Kristina Schröder, CDU vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend probieren - die ist ja auch eine „Junge“.

Den Brief des Oberbürgermeisters an die EfO-Gemeinderäte können Sie hier einsehen
        


  
EfO - NEWSLETTER "MAI" ERSCHEINT IN KÜRZE (26.4.2011)
 
Ca. 300 Haushalte profitieren mittlerweile von unserem kostenlosen Service, und werden in regelmäßigen Abständen durch unseren EfO – Newsletter per email über die Oberammergauer Politik, Freizeit und unsere ganz persönliche Meinung zu diversen Themen informiert. In Kürze erscheint unsere Mai Ausgabe, die sie über eine Anmeldung bei unserem „Newsletter-Portal“ noch schnell bestellen können.
Sie erhalten dann als EfO-Abonnent die Infobriefe in Zukunft automatisch zugesandt.


  
EfO AUCH IM "NETZ" UMWELTFREUNDLICH UND GERADLINIG  (23.4.2011)
 
„Entschieden für Oberammergau“ hat sich zur Verwaltung seiner Homepage und seines Mailing-Systems  für einen Provider entschieden, welcher zu 100 Prozent Strom aus erneuerbaren Quellen (wie Wind- und Wasserkraft, Sonnenenergie) nutzt. Der grüne Strom, den unser Provider verwendet, ist zudem RECS-zertifiziert.
EfO setzt auf die Schnelligkeit und die Umweltaspekte der elektronischen Information.
Das ist auch der Grund, warum Sie bisher von uns keine Hochglanzflugblätter erhalten haben. Wir haben uns ganz bewusst für diesen Ressourcen schonenden Weg entschieden.
Wir riskieren dabei aber auch, dass wir nicht alle erreichen.

 

 

PETER OSTERMEIER ÜBERNIMMT CSU – ORTSVORSITZ (16.4.2011)


Wie das Garmisch-Partenkirchner Tagblatt heute berichtet, übernimmt Peter Ostermeier den Ortsvorsitz der seit der letzten Wahl 2008 mehr als angeschlagenen CSU Oberammergau. Der Bad Kohlgruber, der seit vier Jahren in Oberammergau lebt, möchte die Orts - CSU wieder zu einem „verlässlichen, starken und engagierten Ortsverband“ umbauen.

Ein Schritt, den wir von „Entschieden für Oberammergau“ nur begrüßen können, nachdem der Wechsel von Michael Fux – dem einzig im Gemeinderat vertretenen CSU-Mitglied – zur Fraktion der Freien Wähler die Partei noch mehr geschwächt hat und nicht wenige CSU Wähler verärgert hat.

Eine „wiederbelebte“ CSU könnte nun aus unserer Sicht den Wählerwillen der Oberammergauer Bevölkerung wieder besser repräsentieren, als dies momentan der Fall ist. Oberammergau schadet dies auf keinen Fall.

Wir wünschen dem Peter eine 'gute Hand' und freuen uns auf viele Gespräche, Diskussionen und Ideen!

 

Kilian Härtle und Simon Fischer

        


   
EFO-SPEZIAL ZUM HAUSHALT 2011 DER GEMEINDE OBERAMMERGAU (14.4.2011)
 
Liebe Bürgerinnen und Bürger, liebe Freunde,
 
Gestern hat der Gemeinderat den Haushalt 2011 beschlossen. Für dieses Große
Thema ist es daher wieder Zeit für ein „EfO – Spezial“ . Das erste in diesem Jahr.
Anstatt Ihnen hier ellenlange Kalkulationstabellen aufzulisten, wie uns diese bei den
Haushaltsberatungen vorgelegen haben, möchten wir Sie an dieser Stelle,
ausführlich, knapp und verständlich über die Haushaltsberatungen 2011 informieren.
Das „EfO Spezial“ gibt’s nicht nur für unsere Newsletter - Abonnenten, sondern auch hier !

  

 

ÜBER KOMPROMISSBEREITSCHAFT (6.4.2011)

 

In mittlerweile diversen Interneteinträgen und Flugblättern werfen die Fraktion der FW/CSU der politischen gegnerischen Seite Kompromisslosigkeit vor.

An dieser Stelle wollen wir als „Entschieden für Oberammergau“ für unsere Liste einiges klarstellen:

 

1.

Wir von EfO waren es, die „zum Aufbruch der verkrusteten und festgefahrenen Situation“ kurz nach unserem Amtsantritt 2008 gegen den Fortbestand des Versuches Fußgängerzone gestimmt haben, um den Weg frei zu machen für weitgehendere Überlegungen und konkrete Planungen. „Aus einem positiven Probeversuch sollte auch eine reelle Fußgängerzone werden können und das sehen wir gefährdet wenn wir verbissen an den zwei Fronten festhalten. Es soll wieder eine neutrale Diskussionsgrundlage geschaffen werden.Viele Bürger sind für eine Fußgängerzone (oftmals auch in ausgeweiteter Form) - lehnen aber das jetzige Provisorium ab. Daher am Provisorium festzuhalten schien uns in der momentanen Lage der falsche Weg.Wir orientieren uns darüber hinaus an unserem Wahlprogramm, in welchem wir uns in derartiger Weise ebenso geäußert haben.“ (Zitat PM 8.10.2008).Wir sind also auf die gegnerische Seite zugegangen, haben dafür gleichzeitig in Kauf genommen, dass wir mit Ablehnung, Ignoranz und sogar Drohungen von Fußgängerzonenbefürwortern konfrontiert wurden.

2.

Wir von EfO haben uns 2009 für den Kompromissvorschlag „Spielstraße“ eingesetzt und haben diesen in der AGOG über Monate weg miterarbeitet. Durch den 5 vor 12 Rückzug der Gelben (bewusst ausgenommen CSU), wurde diese Arbeit und diese Chance zunichte gemacht. Diese Kompromisslösung wurde von Anfang an von den Gelben schlechtgeredet und auch in der Öffentlichkeit so dargestellt. Mit dieser Grundlage war diese Kompromisslösung zum Scheitern verurteilt. Das haben wir so akzeptiert und dies war auch der Anlass zum Austritt aus der Arbeitsgruppe Ortsgestaltung.

3.

Wir von EfO sind immer noch Kompromissbereit, was wir auch stets betonen. Unter einer Voraussetzung: Statt selbstgebastelte „politische Lösungen“ soll endlich eine fachlich versierte Planung stattfinden. Dies haben wir sowohl im Wahlkampf, als auch in späteren Meldungen immer wieder gesagt. Und das ist auch jetzt noch so.

4.

Wir von EfO haben uns mit unzähligen Gesprächen mit Anwohnern der Verlegergasse sowie dem BGM und in insgesamt 2 Anträgen für die Situation der verkehrsgeplagten Verlegergasse eingesetzt. Leider mit entäuschendem Ergebnis. Aber wir haben's im Gegensatz zu anderen über lange Zeit wenigstens probiert.

 

Im Münchner Merkur war vor einigen Tagen ein Bericht über die Initiative pro FUZO zu lesen. Sie sprechen (auch wenn hier die Seite der Gelben angegriffen wird) von einem Schachspiel mit den Bürgern. Aus unserer Sicht Wohl eher einem Marionettenspiel statt einem Schachspiel. Und zwar deshalb:

Wir wollen aber an dieser Stelle Sie, als Bürgerinnen und Bürger, einmal in die Lage versetzen, zu entscheiden. Wir wollen in den nächsten 3 Minuten den Spieß quasi umdrehen.

Versetzen Sie sich in unsere Lage.  Den Politikinteressierten sind die Pro und Contra – Gründe beider Seiten längst bekannt - und so können Sie jetzt mit Ihrer ganz persönlichen Meinung als Gemeinderat Platz nehmen am großen Tisch im Rathaus:

Vor Ihnen liegen die 2 konträren Schreiben der 2 Dorfstraßen-Initiativen, welche wir letztes Jahr zur damaligen Pro-Contra – Entscheidung innerhalb weniger Tage bekommen hatten. (hier die von 2009 - Stellvertretend für viele Schreiben und emails dieser Art).

Hinter und vor Ihnen hören Sie das Gemurmel und das Raunen von Gegnern und Befürwortern.

Die Pro/Contra - Links, die Sie hier weiter unten sehen , öffnen per Mausklick die jeweiligen Original-Schreiben von damals. Lediglich die Unterschriften der Unterzeichner haben wir entfernt.

Lesen Sie die Anträge ausführlich durch, beachten Sie die Gründe und auch die angedrohten Konsequenzen, falls Sie dem jeweiligen Antrag nicht zustimmen würden.



So, und jetzt bitte Hand hoch zur Abstimmung!

Sie machen’s garantiert falsch…

 

Kilian Härtle und Simon Fischer

 

  

APRILSCHERZ & SERIÖSE BERICHTERSTATTUNG (2.4.2011)


Ein Großteil hat es sofort bemerkt: Unser Bericht, dass Gerhard Ostler und Rudi Killer das Bad erwerben wollen und Killer dafür ein historisches Südtiroler Heimatbad am Kalterer See abbaut, um es in das Oberammergauer Bad zu integrieren war unser EfO-Aprilscherz 2011. Um die reale Ausschreibung durch diesen Bericht nicht in irgendeinerweise zu beeinflussen, haben wir den gestrigen Aprilscherz-Bericht vorsorglich wieder aus dem Netz genommen. Wer Interesse daran hat, kann ihn aber gerne via email bei uns anfordern.

Derweil wollen wir mit seriöser, sachlicher und objektiver Berichterstattung weitermachen.

So sachlich, dass z.B. der Österreichische Waldhör Verlag unsere gesamte Berichterstattung zum fahrbaren Dach (siehe Internet und EfO Infoblatt) für den Werbeflyer und Internetauftritt zum Buch „Ungekünstelte Kunst“ verwendet, und uns zitiert hat.

Für uns ist das Ansporn, bei unserer Berichterstattung weiterhin eine saubere, unterhaltsame und kurzweilige Arbeit abzuliefern !

 

  

 
AUSSCHREIBUNG IN DER PRAXIS: SO SIEHT’S AUS (30.3.2011)
 
Relativ lange hat es gedauert bis Mitte letzter Woche die Ausschreibung Wellenberg starten konnte. Über die Gründe der Verzögerung haben wir bereits informiert. Dazu kamen noch rechtliche Prüfungen ob die Ausschreibung Deutschlandweit oder Europaweit zu erfolgen hat, basierend auf der rechtlichen Prüfung, ob man im Fall „Wellenberg“ überhaupt ausschreiben muss.
Wie sieht nun so eine Europaweite Ausschreibung in der Praxis aus? Darüber können sich die Bürgerinnen und Bürger seit kurzem auf der Gemeindehomepage einen Eindruck verschaffen:
Dort ist der Link zur Ausschreibungsseite der EU zu finden, dazu die Teilnahmeanträge, sowie zur Information für alle Bewerber die 166 Seiten starke Machbarkeitsstudie und Wirtschaftlichkeitsberechnung , welche für den Wellenberg erstellt wurde.
 
Link zu den Ausschreibungsunterlagen:
www.gemeinde-oberammergau.de , dann im Menü „Ausschreibungsunterlagen Wellenberg“  *    (*externer Link, bitte beachten Sie unseren Disclaimer)
   


        
„BIN ICH DRIN?“ – FUZO BERICHT DES BAYERISCHEN RUNDFUNKS (29.3.2011)
 
Neben vielen anderen Gründen wie Aufenthaltsqualität, Tourismus, Umfahrung, Kosten, Notwendigkeit und viele andere welche bei Fußgängerzonengegnern und Befürwortern gleichermaßen als Pro- und Contraargumente herhalten müssen, hat sich beim gestrigen Bericht zur Fußgängerzone des Bayerischen Rundfunks („Aus Schwaben und Altbayern“) zudem eine Art Neidargument aufgezeigt, welches wohl ebenfalls nicht unerheblich zur kontroversen Diskussion beiträgt:
„Bin ich in der Zone oder bin ich nicht?“
 
Wer den Bericht versäumt hat, sei auf die Internetseite des Bayerischen Rundfunks verwiesen, dort ist die Sendung archiviert:
 
 
* externer Link, bitte beachten Sie unseren Disclaimer.
  
Ps: Beide EfO Gemeinderäte sind "nicht drin"...
   
  


SCHRITT 2 ZUR ENERGIEWENDE: ERNEUTER EfO – ANTRAG (28.3.2011)
 
Am 20.10.2010 hat der Gemeinderat Oberammergau durch Initiative und einen Antrag unserer Liste die Energiewende bis zum Jahr 2035 und die Erstellung eines Energiekonzepts beschlossen.
Da dieser aus unserer Sicht sehr wichtige Schritt nicht ohne die starke Einbindung, Ideengebung und Mitwirkung der Bevölkerung machbar ist, haben wir aus diesem
Grund am 11.Dezember 2010 im Gasthof Stern zum ersten „EfO-Energiestammtisch“ ausgewählte Personen aus den Fachbereichen Ökologie, Ingenieurwesen, Landwirtschaft und
Planung eingeladen.
Hierbei wurde Grundlegendes besprochen, vor allem aber wurde deutlich, dass in den letzten Jahren wohl schon einiges zum Thema Ökologie/Energie diskutiert und geplant war – offensichtlich aber wieder in diversen 'Schubladen' verschwunden ist oder verworfen wurde. Unser nächster Schritt ist daher ein Antrag dass sich eine Verwaltungsstelle in der Gemeinde – zeitlich begrenzt – diesem Thema widmet, d.h. die bisherigen Unterlagen, Konzepte und Ergebnisse sichtet und zusammenstellt.
Grundlagenermittlung sozusagen. Das spart einerseits nicht nur Geld beim „Energiegutachten“, sondern soll auch frühere Ideen wieder stärker in den Fokus bringen, frei nach dem Motto: Raus aus den Schubladen, rauf auf den Tisch.
Unser Antrag ging gestern an Bürgermeister Nunn, sie können ihn hier einsehen.
   
  


PASSIONS - DOKU VIELLEICHT AUCH IM KINO? (27.3.2011)
 
Wie uns Jörg Adolph vom BR mitteilt, zeigt der Bayerische Rundfunk am Karfreitag, 22. April, ab 19.00 Uhr den Dokumentarfilm PASSION.

Eine ausführliche vorab Berichterstattung gibt’s auf den Seiten der Bayerischen Rundfunks unter
 - darunter auch diverse Meinungen zum Projekt und ein Interview mit Jörg Adolph.

Jörg Adolph wörtlich:
„Für alle die (mit uns) der Meinung sind, 90 Minuten sind zu wenig für die
Größe der Oberammergauer Passionsspiele, gibt es eine gute Nachricht: Wir
arbeiten weiter an der Kinofassung des Films, die deutlich länger als zwei
Stunden werden wird und auf dem Filmfest München (24. Juni - 2. Juli) in der
Reihe "Neue deutsche Kinofilme" Premiere feiern wird.“
 
Eventuell sei auch eine „sommerliche Film-Aufführung im Passionstheater“ geplant.


  
GEMEINDERATSSITZUNG VOM 23.3.2011: WELLENBERG UND ORTSGESTALTUNG (24.3.2011)
 
11 Besucher, darunter auch einige Vertreter der Bürgerinitiative Wellenberg, zudem Herr Hutter von der Presse waren zur o.g. Sitzung erschienen um das Neueste zum Thema Wellenberg und Ortsgestaltung zu erfahren.
Als 1. Tagesordnungspunkt wurden die Ausschreibungsunterlagen zum Wellenberg vorgestellt, die nun – nach langen und zähen Verhandlungen und umfassender Aufbereitungsarbeit durch die Verwaltung, nun endlich fertig waren. Bevor wir auf die Inhalte der Ausschreibung näher eingehen, wollen wir an dieser Stelle kurz aufzeigen, welche Mühen und auch welche Zeit im vergangenen Jahr in das Projekt Wellenberg gesteckt wurden: vom 31.3.2010 (kurz nach dem Bürgerentscheid „pro Wellenberg“) bis zur gestrigen Sitzung haben insgesamt 21 Sitzungen und Besprechungen zum Thema Wellenberg stattgefunden. Nicht mitgezählt die unzähligen Tage, die die Verwaltung aufgewandt hat, ein umfassendes für die Ausschreibung nötiges Kompendium zusammenzustellen, quasi eine Baubeschreibung und Betriebsbeschreibung unseres Bades.
In den Sitzungen wurden bestimmte Interessenten-Konzepte vorgestellt, man hatte sich letztendlich für eines entschieden und dieses weiterverfolgt, es wurden diverse Vertragsentwürfe erstellt, umgeändert und wieder verworfen.
Ausgiebig wurde geklärt ob, und in welcher Form eine Ausschreibung nötig ist.
Fakt ist: Eine Ausschreibung ist rechtlich und fachlich notwendig – ganz egal wie diverse Interessenten oder Oberammergauer darüber gedacht haben oder noch denken.
Und auch die Art und die Ausführlichkeit der Ausschreibung waren bindend.
Schon oft haben Herr Gerl (und auch wir) betont: Eine Schlamperei wie beim Dach darf es nicht mehr geben.
So weit zur Vorgeschichte und zum Grundsätzlichen der Ausschreibung.
 
Die Ausschreibungsunterlagen wurden im Werkausschuss vor beraten und bis zur o.g. Sitzung noch in einigen Punkten abgestimmt.
Die drei grundlegenden Punkte in der Ausschreibung sind:
- ein wettbewerbsfähiges Bad zu erhalten
- das Schwimmen für Bürger, Vereine und Schüler zu ermöglichen
- den touristischen Mehrwert zu erhalten und auszubauen.
 
Betreut wurde die Ausschreibung durch die Bäderspezialisten der Heidingsfelder Architekten und Ingenieure in fachlicher, sowie Fachanwälte der Kanzlei CMS in juristischer Hinsicht.
 
Es ist schwierig, die umfangreichen Ausschreibungsunterlagen zusammenzufassen, dennoch wollen wir stichpunktartig die wesentlichen Aspekte aufzeigen:
 
 
- Bad bleibt im Besitz der Gemeinde, d.h. die gemeinde bleibt Eigentümer!
- Verpachtung zum nächstmöglichen Termin
- zunächst für 5 Jahre mit Verlängerungsoption
- Gemeinde stellt bis zu 3 Mio. Euro für Sanierung und Attraktivierung zur Verfügung.
- Pacht kann gleich beginnen, Umbau während der Pachtphase
- die Öffnungszeiten sollen sich an den bisherigen orientieren.
- Instandhaltungs- und Wartungsarbeiten sollen in der Verantwortung der Gemeinde bleiben, die Kosten werden jedoch auf den Pächter umgelegt werden. Einen Teil trägt die Gemeinde.
- Die Pflichten des Pächters sind in einer ausführlichen Zusammenstellung genau definiert.
 
 
Die Ausschreibung wurde heute Europaweit für insgesammt 52 Tage veröffentlicht.
 
Vorgehensweise:
Die 5 aussichtsreichsten Bewerber werden ausgewählt und können Ihre Konzepte, Ideen, Finanzierungsnachweise etc.vorstellen.
Das Angebot hat also zu enthalten:
- ein detailliertes Umbaukonzept
- ein detailliertes Betriebskonzept
- Angaben zur Nettopacht.
 
Das Auswahlverfahren findet nach Punktesystem statt.
 
Abgabetermin wird Mitte Mai bis Juni sein, vorgesehen ist dann der Abschluss eines Pachtvertrages Mitte September.
 
Der Gemeinderat beschloss schließlich einstimmig die vorgestellte Ausschreibung, nach einem Jahr der konkreten Auseinandersetzung und Beschäftigung mit diesem sehr komplexen
Thema.
Hoffen wir auf viele Bewerber!
 
 
ORTSGESTALTUNG:
 
Wie vor einiger Zeit schon geäußert, wollen wir uns zur auf/zu Debatte der Fußgängerzone nicht mehr äußern. Die gestrige Sitzung zu diesem Punkt war wieder einmal ein Trauerspiel mit Schuldzuweisungen, Auslegungen und angeblichen Missverständnissen.
Das für uns peinliche daran als Volksvertreter: wieder einmal wurde fast eine Stunde geredet, und im Thema oder beim Problem selbst sind wir keinen Schritt weiter.
 

ENTSCHIEDEN FÜR OBERAMMERGAU VERZAUBERT KINDER ! (21.2.2011)
 
Mit dem ersten Teil des Erlöses aus ihrer Weihnachts-Aktion „Eine Besondere Bescherung“ hat die Junge Liste „Entschieden für Oberammergau“ nun am vergangenen Wochenende die Kinder und Jugendlichen des Marie-Mattfeld-Hauses zu einem „Zauber Essen“ in Vlados Zauberstuben eingeladen. Für die Kinder des Heimes und die Listenmitglieder war es ein sehr schöner Abend, bei welchem sich EfO, die Kinder und die Erzieher näher kennen lernen konnten, und viele interessante Gespräche geführt haben.
Vielen Dank an Vlado, der sich viel Zeit genommen, und dadurch die Aktion unterstützt hat!
An dieser Stelle möchten wir auch ganz besonders unserem Würschtl-Mo danken, der durch seine großzügige Spende zu der Verwirklichung dieser Aktionen beigetragen hat!!!
 
Doch die Aktion ist noch nicht alles: „EFO“ hat im kommenden Sommer eine weitere spannende Aktion mit den Kids geplant, mehr wird aber momentan noch nicht verraten…
 
Das heutige Marie-Mattfeld-Kinderheim wurde am 11.5.1922  als „Hänsel- und Gretel-Heim“ eingeweiht. Gestiftet wurde es vom „Verein für Kriegswaisen Oberammergau“. Die Inbetriebnahme wurde durch großzügige Spenden der Opernsängerin Marie Mattfeld ermöglicht. Heute leben im Marie-Mattfeld-Haus 27 Kinder im Alter von 3-18 Jahren. Betreut werden Sie von 12 pädagogischen Fachkräften. Bis 1999 waren es bis zu 12 Schwestern, die sich um das Wohl der Kinder gesorgt haben. Die Kinder sind in den drei Gruppen Immerfroh, Edelweiß und Sonnenschein aufgeteilt. Zusätzlich sind 2 Integrationshorte für 40 Kinder eröffnet worden, um den bestehenden, großen Bedarf decken zu können. Hier können die Kinder zu Mittag essen und werden bei Ihren Hausaufgaben betreut.


  
GEMEINDEBÜCHEREI OBERAMMERGAU WARTET MIT EIGENER, FRISCHER HOMEPAGE AUF (20.2.2011)
 
Auf der Gemeinde-Homepage war die Gemeindebücherei bis zuletzt lediglich mit ein paar dürren Zeilen beworben, seit kurzem jedoch präsentiert sich die öffentliche Einrichtung mit eigener Homepage mit viel Information und frischen Farben. Zwar steht momentan erst ein Grundgerüst, so teilt und Birgit Reiser von der Gemeindebücherei mit, doch schon jetzt lassen sich viele neue Möglichkeiten erahnen. Neben jetzt schon veranstaltetem Schülervorlesen und aktuell nachzuschlagenden Bestsellerlisten wird z.B auch angestrebt, Bücher online auf Verfügbarkeit zu prüfen. Da noch nicht jeder Link zur Bücherei aktualisiert wurde, möchten wir gerne auf unsere Art und Weise dazu beitragen:
   
 
 

 
EFO-NEWSLETTER „FEBRUAR 2011“ IST RAUS (16.2.2011)
 
Gestern ist unser EfO – Newsletter Ausgabe 2 / 2011 erschienen! Auf 8 Seiten finden Sie diesmal aktuelle Themen zur Oberammergauer Kommunalpolitik – z.B. Veranstaltungs-GmbH, Schnitzschulanbau, Energiewende, Politikverdrossenheit, Veranstaltungstipps u.v.m
Leider haben sich bei der raschen Herausgabe einige Rechtschreibfehler eingeschlichen; wir bitten dies, aufgrund der Kürze der Redaktionszeit zu entschuldigen.
Für Kurzentschlossene bieten wir noch eine Woche lang folgenden Service:
Wer noch bis zum 23. Februar über unser Newsletter Formular das kostenlose Infoblatt abonniert, bekommt die aktuelle email-Ausgabe nachträglich zugesandt und braucht nicht auf die nächste Ausgabe zu warten.
Der EfO-Newsletter wird bereits von über 250 Haushalten in Oberammergau regelmäßig bezogen.


  
FASCHING 2011: 2 VERANSTALTUNGSHINWEISE (15.02.2011)
 
Rosenmontag: „Alles Walzer!“ (7.3.2011)
Der Ammergauer Motettenchor samt hauseigenen Solisten sowie das Streichorchester des Musikvereins laden am Rosenmontag (7. März) unter Leitung ihres Hofkapellmeisters Markus Zwink zum große Gala-Ball. Mit „Kaiserwalzer“, „An der schönen blauen Donau“ und Ausschnitten aus der „Fledermaus“ von Johann Strauss geht es opulent und heiter mitten hinein in den Zauber der K&K Donaumonarchie und in eine rauschende Ballnacht. Unter dem Motto „Let`s Swing and Dance“ wird das ODEON Tanzorchester unter Leitung von Sissi Gossner das Tanzparkett für die versammelte Festgesellschaft eröffnen. Darüber hinaus haben sich schon einige Überraschungsgäste zur allgemeinen Erheiterung angesagt. Man munkelt, dass auch „Baulöwe Mörtl Lugner“ kommen könnte .Für das leibliche Wohl ist mit Wiener Spezialitäten gesorgt. Abendkasse öffnet um 19 Uhr. Eintritt: 12 €/ 8 € ermäßigt; ab
22:30 Uhr 8 € für alle

 
Faschingsdienstag: „Die Friseuse“ (8.3.2011)
Anlässlich des 100. Weltfrauentages zeigt die Frauenliste Oberammergau am
8. März 2011 (Faschingsdienstag) um 20 Uhr im „Wirtshaus“ am Sternplatz in Oberammergau die bittersüße Filmkomödie „Die Friseuse“ von Doris Dörrie. Das humorvoll aufbereitete Frauenthema bietet sich an zum Entspannen, Lachen und Nachdenken – und das nicht nur für Faschingsmuffel!
Vor und nach dem Film kann im „Wirtshaus“ gemütlich gegessen und geratscht werden. Der Eintritt ist frei, Spenden werden natürlich immer gerne entgegen genommen.

GEMEINDERATSSITZUNG VOM 8.2.2011 IM KOMPAKTÜBERBLICK (9.2.2011)
 
In der o.g. Gemeinderatssitzung waren 2 Besucher anwesend, zudem Herr Hutter von der Presse. Entschuldigt waren GR Stückl und Papistock
 
1. Im ersten Tagesordnungspunkt wurde eine neue Feuerwehrsatzung beschlossen.
Hierbei mussten durch diverse Änderungen (z.B. Neuanschaffung eines Fahrzeuges (siehe unseren Bericht vom 22.1.2011), Anschaffung neuer Gerätschaften, die normalerweise nicht zur Grundausstattung der Feuerwehr gehören, aber zum zusätzlichen Katastrophenschutz sinnvoll und wichtig erscheinen) und auch viele rechtliche oder redaktionelle Änderungen (Kapitalanlage, Abschreibungen, KFZ-Nutzungsdauer, Abrechnungsmodalitäten etc…) umgeändert und eingearbeitet werden. Die Satzung aufgrund Art. 28 Bayerisches Feuerwehrgesetz (BayFWG) wurde einstimmig beschlossen und wird auch noch öffentlich bekanntgegeben.
Wer sich einmal das Bayerische Feuerwehrgesetz (was es nicht alles gibt…) anschauen will,
 
 
2. Die Fa. Ziener hat im Rahmen eines Antrages auf Vorbescheid eine Baugenehmigung zur Lagererweiterung durch einen Anbau an das bestehende Hochlager auf FINr. 2215/8 an der Moosgasse beantragt.
Der Sachverhalt ähnelte vom Wortlaut eher höherer Mathematik, dies ist aber bei solchen Themen leider unumgänglich.
Einige Auszüge:
 „Im Bebauungsplan ist eine GRZ von max. 0,4 sowie eine GFZ von max. 0,6 festgesetzt. Die geplante Lagererweiterung würde zu einer GRZ von 0,49 führen und damit die max. zulässige GRZ um 0,09 überschreiten.“ […] dürfen "bei der Berechnung der GRZ (.) Flächen i.S. des § 19 Abs. 4 Satz 1 der BauNVO um 100% überschritten werden". Dies bedeutet, dass für Nebenanlagen, Garagen und Stellplätze mit ihren Zufahrten sowie "bauliche Anlagen unterhalb der Geländeoberfläche" noch einmal die gleiche Grundstücksfläche genutzt werden darf wie für Hauptgebäude. Im vorliegenden Fall gilt somit sowohl für Hauptgebäude als auch für Nebenanlagen eine GRZ von jeweils 0,4. Zusammen ergibt sich eine faktische GRZ von 0,8. Damit reizt der Bebauungsplan die in der BauNVO vorgeschriebene Obergrenze für die bauliche Nutzung in Gewerbegebieten (GRZ = 0,8) bereits voll aus. […]Um die GRZ für Hauptgebäude von 0,4 auf 0,5 erhöhen zu können, muss daher die überbaubare Fläche für Nebenanlagen in gleichem Maße reduziert werden, das heißt, die zulässige Überschreitung für Flächen i.S. des § 19 Abs. 4 Satz 1 der BauNVO muss auf 60% verringert werden, damit letztlich eine GRZ von insgesamt 0,8 nicht überschritten wird.“
 
Im Klartext und in aller Kürze heißt dies Folgendes:
Grundstücke dürfen in diesem o.g. Bereich zu maximal 80% versiegelt, d.h. bebaut werden. Das neue geplante Gebäude würde das Grundstück erheblich ausnützen.
Wenn man nun für das Hauptgebäude die Fläche erhöht (wie geplant) muss gleichzeitig bei den Nebengebäuden die Fläche reduziert werden, um wieder auf die maximal zulässige Bebauung von 80% zu kommen.
Und genau dies regelt die Änderung des Bebauungsplanes Nr. 19b zu diesem Gebiet, welche einstimmig beschlossen wurde.
Wir von „EfO“ freuen uns, dass die weltweit tätige und in Oberammergau von Anfang an ansässige Fa. Ziener durch diesen Beschluss weiter expandieren kann!
 
 
 
3. Antrag auf Aufstellung eines Bebauungsplanes oder Innenbereichssatzung, FI.Nr. 1135,
Rottstraße, Alois Schwarz; Aufstellungsbeschluss
 
Mit Schreiben vom 13.12.2010 beantragt Herr Alois Schwarz die Aufstellung eines Bebauungsplanes oder den Erlass einer "Innenbereichsumlegung" für das Flurstück Nr. 1135 an der Rottstraße.
Hierbei sollte geklärt werden, wie 3 am Ortsrand liegende Flurnummern in Zukunft bebaut werden können, dabei ging es darum, ob ein neuer Bebauungsplan aufgestellt werden soll, oder ob salopp gesagt die Regeln der angrenzenden Bebauung hier übernommen werden sollen. (sog. „Einbeziehungssatzung“)
Das Gremium war sich einig, durch die zukünftigen Bebauungsregeln zu verhindern, dass es nicht zu „Zweitwohnungspalästen“ (Nunn) kommt, die ewig leer stehen. Vielmehr wolle man die Bautätigkeit von jungen Leuten oder Familien unterstützen und ihr entgegenkommen indem die Fluren in kleinere, finanzierbare Grundstücke aufgeteilt werden.
 
Eine diesbezügliche Planung (je nach rechtl. Möglichkeit durch Aufstellung eines B-Planes oder durch Einbeziehung) wurde darauf hin einstimmig zusammen mit weiteren Modalitäten auf den Weg gebracht. Über weitere Schritte werden wir Sie informieren.
  
  
  
 
   

 
   
HEUTE GEMEINDERATSSITZUNG (8.2.2011)
 
Heute werden um 19 Uhr in der öffentlichen Gemeinderatssitzung folgende Themen behandelt:
 
Feuerwehrsatzung; Beschluss über die neue Feuerwehrsatzung:
Erlass einer neuen Satzung über Aufwendungs- und Kostenersatz für Einsätze und anderen
Leistungen der Freiwilligen Feuerwehr Oberammergau.
 
Änderung des Bebauungsplanes Nr. 19 b, Gewerbegebiet .Erlbach I Weinberg":
Änderungen der Grundflächenzahl und Geschossflächenzahl im o.g. Bebauungsplanes um Baumaßnahmen zu ermöglichen und gleichzeitig die rechtlichen Rahmenbedingungen (hier BauNVO / Baunutzungsverordnung) einzuhalten.
 
Antrag auf Aufstellung eines Bebauungsplanes oder Innenbereichssatzung,
FINr.1135, Rottstraße:
Der Bau- und Umweltausschuss hat dem Gemeinderat in seiner Sitzung am 27.01.2011 empfohlen, einen Bebauungsplan für die FlNr. 1135, 1135/2 und 1135/3 aufzustellen.
Nun sollen hierbei im Gemeinderat die einzelnen Modalitäten diskutiert werden und anschließend ein Beschluss gefasst werden.
 
Anschließender Tagesordnungspunkt: Anfragen
 
Im nichtöffentlichen Teil werden überwiegend rechtliche Dinge behandelt, die noch nicht spruchreif sind, oder auch die weitere Vorgehensweise in einigen Punkten (wie z.B. Antrag der FW zum Thema Fußgängerzone, siehe Lokalpresse) besprochen.
Falls die Möglichkeit besteht, werden wir Sie natürlich auch darüber in Kenntnis setzen.
 
Mit freundlichen Grüßen KH
  
   

     
 KÖNIG LUDWIG – LAUF 2011: EINE MULTIMEDIA - NACHSCHAU (7.2.2011)
 
Vieles wurde in den vergangenen Wochen und Tagen schon über den König-Ludwig-Lauf berichtet, wir haben für Sie einige Multimedia-Links zum Lauf zusammengestellt:
(alles externe Links, bitte beachten Sie unseren Disclaimer )
Wir wollen an dieser Stelle ebenfalls allen Danken, die zu dieser großartigen Veranstaltung beigetragen haben!
 
 
http://www.youtube.com/watch?v=rT346ul-FTs    Ein Nachbericht von Thomas Steurer aus Sportlersicht
 
http://www.youtube.com/watch?v=qcLU0Ho7S6Q  Sandra Hansson,Team United Bakeries, über den KÖNIG LUDWIG LAUF 2011
 
http://www.youtube.com/watch?v=W1v0aeILTBo&feature=related   KÖNIG LUDWIG LAUF 2011 : The Movie
 
http://www.youtube.com/watch?v=Mz33GWuXXbw Der Wachs-Chef des Teams Expirit über den KLL 2011
 
http://www.youtube.com/watch?v=z1DxGqhDGjE   Privatvideo mit beeindruckenden Massenstartsequenzen
 
 
 
EFO - NEWSLETTER NUMMER 1 / 2011 IN ARBEIT (6.2.2011)
 
Mitte Februar erscheint unser neuer Newsletter Nr. 1 / 2011, welcher zur Zeit in Arbeit ist.
In der diesmal sehr ausführlichen Ausgabe erfahren Sie neben vielen anderen Themen Neues zum Sachstand „Energiewende“, zum Thema Politikverdrossenheit und Ortsentwicklung. Außerdem überraschen wir Sie wieder mit der „Zahl des Monats“ sowie einem Veranstaltungshinweis für die Faschingszeit.
Den Newsletter können Sie über unser Newsletterformular (siehe Menüleiste oben) kostenlos bestellen.  Wir wünschen viel Freude beim Lesen!
   
 

    
      
ANFRAGEN DER GEMEINDERÄTE IN DER BAUAUSSCHUSSSITZUNG VON 24.1.2011 (27.1.2011)
 
Kilian Härtle (EfO) äußerte, dass in den letzten 2 Wochen vermehrt Beschwerden über den schlechten Räum-Zustand am Altherrenweg bei ihm eingegangen sind. Teilweise sei nicht geräumt, teilweise sei es extrem eisig, zudem seien die Bänke nicht geräumt.
Herr Eitzenberger begründete die Anfrage mit einem defekten Spezialfahrzeug, welches zum Räumen der schmalen und steilen Wege eingesetzt würde. Hier warte man seit Tagen auf ein Ersatzteil, welches aber mittlerweile eingetroffen sei.
 
Kilian Härtle (EfO) erkundigt sich nach dem aktuellen Sachstand V-Markt. Laut Verwaltung seien hier mittlerweile neue Tekturpläne eingereicht worden, welche eine Trennung der Verkaufsfläche, sowie getrennte Lager und Sozialräume vorsieht, wie auch der rechtliche Rahmen dies vorsieht.
Im Verlauf der Anfrage wurden diverse alte Planstände sowie eine aktuelle die Planung vorgezeigt. Hierbei fiel dem Gremium erneut eine Flächenüberschreitung der Verkaufsfläche von weit über 100m² beim rechten Markt auf. Zwar weist der linke Markt weniger als die rechtlich genehmigten 800m² auf, dennoch soll nun die eingereichte Planung nochmals hinsichtlich der genehmigten Flächen (maximal 2x800m² getrennte Verkaufsflächen) überprüft werden.
Eines bedauern wir bei dieser Lösung immer noch: Genehmigt wurden damals vom Bauausschuss 2 getrennte Hallen, die nur durch einen kleinen Entree-Bau miteinander verbunden sind. Eine auch im äußeren Erscheinungsbild vernünftige Lösung.
Was wir momentan sehen ist auch von außen eine einzige große Halle, in welcher jetzt offensichtlich intern die 2x800m² Verkaufsfläche „zurechtgeschustert“ werden sollen.
GR Fux („FreieCSU“   ;-)   ) erkundigte sich nach der vom Innenministerium brandneu herausgegebenen Änderung im Landesentwicklungsprogramm wonach die 800m² Grenze aufgehoben und durch eine 1200m² Regelung ersetzt werden kann. ( Siehe Bericht des Münchner Merkur ).
Die Verwaltung äußerte, dass man hier noch nichts Definitives wisse.
Im schlimmsten Fall könnte eventuell eine erneute Tekturplanung aufgrund der neuen Rechtslage eine nochmalige Erweiterung der Verkaufsfläche um 400m² pro Markt bedeuten.
  


ERBAUEN, ERWEITERN, ENTFERNEN… : BAUAUSSCHUSSSITZUNG VOM 24.1.2011
 
Viele interessante Punkte waren in der o.g. Bauausschusssitzung zu behandeln. Ein aus der Vergangenheit noch gut bekannter Ordnungspunkt zog hierzu sogar 14 Gäste in den Sitzungssaal und stand gleich als TOP1 auf der Agenda:
 
„Parkhotel Sonnenhof GmbH: Neubau von drei Gebäuden“:
 Bisher sollte auf dem Grundstück, gut bekannt als „Osterbichl“ eine Erweiterung des bestehenden Parkhotels Sonnenhof mit Wellnessbereich, Schwimmbad und 3 großen Bettenhäusern entstehen. Ein teil des Gemeinderates, sowie insbesondere die Nachbarschaft liefen damals Sturm gegen die Planungen, welche daraufhin mehrfach geändert wurden.
Nachdem das Bebauungsverfahren in den letzten 2 Jahren mehr oder weniger ruhte, wurde nun eine verkleinerte Planung von 3 Wohngebäuden mit jeweils 3 Geschossen vorgelegt. Hierbei wurden auch vom federführenden Architekten 2 Varianten vorgestellt, die sich im Wesentlichen in der Ausführung der Dächer unterschied. Die Baumasse beträgt insgesamt rund 8000 Kubikmeter, was pro Haus etw 2680 Kubikmeter entspricht. Anhand eines Modells wurden Fragen nach Innen und Außenbereich erklärt, GR Härtle erkundigte sich nach einer möglichen oder geplanten baulichen Änderung, falls die Wohngebäude, wie vom Bauherrn beabsichtigt, teilweise als Suiten genutzt werden.
GR Held äußerte, dass das gebiet ein sehr sensibler Berich sei, umliegend geprägt von Einfamilienhäusern. Auch bringe seiner Meinung nach das Bauvorhaben –wie chon damals bei der Hotelplanung – große ökologische und Bauphysikalische Probleme mit sich (z.B. Ableitung des Oberflächenwassers). BGM Götz äußerte, das Gebiet sei für ihn einzigartig in Oberbayern. Zwischenrufe von anwesenden Nachbarn des Bauvorhabens gaben eine Vorahnung, dass sich das Thema erneut – wie schon beim Hotel-Bau – zu einem nicht unumstrittenen heißen Eisen entwickeln würde. So folgte der gesamte Bauausschuss dem Vorschlag von GR Schauer, das Projekt in großer Runde im Gemeinderat zu behandeln.
Gleichzeitig soll das ruhende Verfahren „Vorhabenbezogener Bebauungsplan zur Hotelerweiterung Parkhotel Sonnenhof“ beendet werden.
 
Neues EFH in der Rottstraße
Relativ zügig wurde daraufhin der Antrag eines Bürgers genehmigt, am Grundstück der Rottstraße 7a ein Einfamilienhaus mit Einliegerwohnung zu erstellen. Hier waren nur 2 Garagen ein Problem, die direkt an der Grundstücksgrenze aufgestellt werden sollen. Hier müsste normalerweise aus Gründen der Einsichtigkeit für den Verkehr ein Abstand von 3 m. zur Grundstücksgrenze eingehalten werden. Der Bauwerber erhielt dafür eine Befreiung, da außerhalb der Grundstücksgrenze noch ein knapp 3 m – Grünstreifen zur Straße reicht, der diese Funktion übernimmt. Aus Sicherheitsgründen wurden vom Bauausschuss noch elektrisch schließende Garagentore empfohlen.
Abstimmung: keine Gegenstimme.
 
Die Erweiterung des Ladengeschäftes in der Verlegergasse 12 (ehemals „Sport Niklas“ oder „Holzschnitzerei Albl“ beschäftigte den Ausschuss als nächstes: Hierbei sollte der bestehende Laden um einen ca. 18m² großen Erweiterungsbau vergrößert werden. Im Gremium herrschte großes Einverständnis, jedoch sollte das Dach, anders wie geplant, als umlaufendes Walmdach ausgeführt werden, so könne es gleichzeitig noch als Dachterrasse genutzt werden. GR Härtle schlug noch vor, die Rand-Dachneigung am Bestand zu orientieren.
Abstimmung: keine Gegenstimme.
 
Auch in der Schwedengasse 24 wird es voraussichtlich ein neues Einfamilienhaus geben, zwar liegt das geplante Gebäude zwar eigentlich im Außenbereich, dennoch innerhalb einer fortgezogenen Linie des Bebauungsplanes, zudem rundet es nach Meinung von Verwaltung und Ausschuss sinnvoll den Ortsrand und das Straßenende Richtung Freifläche ab.
Abstimmung: keine Gegenstimme.
Hier freuen wir uns von ‚EfO’ besonders, wie in diesem Fall dass junge Leute in Oberammergau bleiben und bauen wollen.
 
Das Restaurant „Evi’s Wankalm“ erhält einen Anbau in Form eines Wintergartens. Dieser soll an der Ostseite des Anwesens errichtet werden und mehr Gastraum schaffen, um gleichzeitig die Küche vergrößern zu können. Die Eingabeplanung wurde einstimmig abgesegnet, lediglich das Dach soll als Pultdach ausgeführt werden, das beantragte Walmdach passe nicht zum Bestand so Verwaltung und Ausschuss.
 
Im Bereich Deutingerstraße/Rottstraße wird rund um die Flurnummer 1135 ein Bebauungsplan aufgestellt werden. Grund hierfür war eine voranfrage zur Bebauung des jetzigen Grünlandes durch ein EFH. Um weitere Schritte einleiten zu können, hatte das LRA empfohlen, einen Bebauungsplan aufzustellen, um weitere Bauvorhaben möglich zu machen, die quasi momentan noch in einem „Außenbereich“ liegen würden.
GR Schauer sah bei diesem Tagesordnungspunkt die Chance, anlässlich eines neuen B-Planes eine zusätzliche Verbindung von Rott-/ und Deutingerstraße mit anzudenken.
Die Aufstellung des B-Planes wird nun einstimmig dem Gemeinderat empfohlen.
 
Abgelehnt wurde –fast einstimmig – die Anbringung einer Werbeanlage in Form einer großen Eistüte an einem EisCafe. Die Eistüte entspricht in Größe und Farben nicht der gültigen Werbeanlagensatzung. Auf den Hinweis des Antragstellers, dass eine weiteres Cafe bereits auch so eine „Eistüte“ zur Werbung angebracht habe, wurde ebenso ein Beschluss gefasst, dass das zweite EisCafe diese Werbemaßnahme ebenfalls zu entfernen habe. Themenbeiträge von „Wer anfrägt ist der Blöde -. andere schrauben’s einfach hin“ (Fux) bis hin zu „wenn es eine Satzung gibt muss diese auch eingehalten werden, für was hat man sie sonst.?“ (Schauer) ergänzten die Debatte.
 
Die Wiedererrichtung eines Heustadels im Wiesmahd beschäftigte den Ausschuss im nächsten Punkt. Der Bauwerber gab hierzu an, bereits seit 10 Jahren das Wiesmahd zu pflegen und der Stadel bedeute für Ihn eine große Arbeitserleichterung und auch zwischenzeitliche Heu-Lagermöglichkeit. Da die Pflege des Wiesmahds und der Landschaft der Gemeinde ein großes Anliegen sind, befürwortete der gesamte Ausschuss den Antrag.
Diese Begründung soll nun in dieser Weise auch dem LRA mitgeteilt werden, da solche Bauvorhaben im Außenbereich nur mit einer „Privilegierung“ oder anderen in §35 Baugesetzbuch aufgeführten Voraussetzungen möglich ist.
Info anbei:
Warum engagiert sich die Gemeinde für die Erhaltung des „Oberammergauer Wiesmahds“? Der Einsatz geschieht aus der Einsicht, dass dadurch nicht nur ein wichtiges Rückzuggebiet für gefährdete Tiere und Pflanzen und ein Anschauungsobjekt und Dokument früherer Bewirtschaftungsformen mit besonderer landschaftlicher Schönheit und Eigenart erhalten werden kann. Letztlich ist der Erhalt des „Wiesmahd“ und damit eines für die Umgebung von Oberammergau charakteristischen Landschaftsbildes auch für den Fremdenverkehr wichtig: Ein Verschwinden des „Wiesmahd“ würde zu einer Verarmung der Landschaft führen und damit würde Oberammergau für so manchen Gast an Reiz verlieren. Nicht zuletzt aus diesem Grund fördert die Gemeinde auch für die Wiederaufnahme der Pflege brachgefallener Streuwiesen, indem sie 30 % der dafür entstehenden Kosten übernimmt (70 % der Kosten trägt die Regierung von Oberbayern). Dadurch konnte erreicht werden, daß heute im Bereich des Pulvermooses praktisch alle auf Oberammergauer Gemarkungsgebiet vorhandenen Streuwiesen wieder gemäht werden.
Weitere interessante Info’s zum Thema gibt’s bei der Gemeinde direkt unter:
 
 
Diverse Anfragen ergänzten die Sitzung (folgen in Kürze)
 
Mit freundlichen Grüßen
KH
  
  



WAS MAN BEIM ENTRÜMPELN ALLES FINDET… (24.1.2011)


 Es ist genau 30 Jahre her: In der Faschingszeit 1980 machten sich irgendwelche Maschkera ans Werk und schrieben eine Faschingszeitung, den so genannten „Bürger Boten“. Diese schon etwas vergilbte Ausgabe ist uns vergangene Woche zufällig in die Hände gefallen. 15 Seiten witzige Anekdoten und Zeichnungen. Doch je länger man blättert, desto erstaunlicher und verblüffender und irgendwie erschreckend wirken die Geschichten in der Zeitung. Offensichtlich ist alles anscheinend schon mal da gewesen was heutzutage im Dorf und Gemeinderat diskutiert wird:
“Parkplatzprobleme“, das „Ammergauer Haus“ (obwohl damals noch nicht einmal gebaut), ein „Wellenberg – Abriss“, Hoteliers auf Geld-Ausschau, der „Bustourismus bei den Souvenirshops am Passionstheater“, das "Nachtspiel und die Angst um verirrte Besucher im Dunkeln" - ja sogar die „Olympia Debatte“… Was gibt’s dazu noch zu sagen… Wir wünschen Ihnen viel Spaß bei der Lektüre und danken dem Herausgeber von damals, wer auch immer er gewesen ist. Vielleicht Nostradamus…

Den „Bürgerboten“ von 1980 gibt’s hier als pdf

 

 


 

 CHRISTIAN STÜCKL: PREMIERE FÜR DREIGROSCHENOPER (23.1.2011)


Mit seiner ersten Brecht-Inszenierung überhaupt ist Christian Stückl von den Passionsspielen wieder an sein Münchner Stammhaus zurückgekehrt. Im Münchner Volkstheater inszeniert er die Dreigroschenoper, das weltbekannte Stück um Mackie Messer und seine Braut Polly Peachum. Gestern Abend war Premiere, welche auch viele Oberammergauer besuchten. Die bisherige Kritik ist neben "einigen Längen" besonders für den zweiten Teil der Vorführung durchaus positiv, Besucher der Premiere sprachen von einem wirklich unterhaltsamen Abend. Ein Interview mit Christian Stückl zum neuen Stück gibt’s beim Münchener Kirchenradio unter:

http://www.muenchner-kirchenradio.de/nachrichten/nachrichten/article/stueckls-passion-fuer-polly-peachum.html

(externer Link. Bitte beachten Sie unseren Disclaimer)

Ein Promotion-Video des Volkstheaters zur Dreigroschenoper gibt’s auch unter Youtube:
 
Mehr Info’s unter: http://www.muenchner-volkstheater.de (externer Link, bitte beachten Sie unseren Disclaimer)


 

JAHRESHAUPTVERSAMMLUNG UND FAHRZEUGWEIHE DER FREIWILLIGEN FEUERWEHR OBERAMMERGAU (22.1.2011)


 Am 22.01.2011 wurde nach einer Messe in der Pfarrkirche Peter & Paul am Kirchplatz der neue Versorgungs - Lkw "Florian Oberammergau 81/1" geweiht und offiziell seiner Bestimmung übergeben. Dieser ersetzt den rund 26 Jahre alten Pritschenwagen. Laut Kommandant Peter Gaus beliefen sich die Gesamtkosten für das neue Fahrzeug auf gut 130.000 Euro, wobei der Landkreis 25% beisteuerte und die Feuerwehr aus eigenen Mitteln ca. 15000 Euro aufbrachte. Den Rest leistete die Gemeinde. Nach einer symbolischen Schlüsselübergabe wurde die Jahreshauptversammlung im Hotel Böld fortgesetzt.

Nach dem Kassenbericht von  Schriftführer Gregor Drohmann, des Kassier's und Jugendwart`s Martin Leuprecht , einem ausführlichen uns sehr interessanten Jahresbericht des Kommandanten Gaus meldeten sich neben Bürgermeister Nunn und Kreisbrandrat Eitzenberger auch der Oberammergauer Polizeichef und Landrat Harald Kühn zu Wort. Als Außenstehender konnte man sich durch die vielen Berichte ein detailliertes Bild über die verschiedensten Aufgaben der Feuerwehr machen, insbesondere welche Arbeit auch hinter den Kulissen passiert. Auch Bürgermeister Nunn verwies in seiner Rede, dass dieser Einblick in den Dienstablauf eigentlich allen Bürgern einmal vor Augen geführt werden müsse. Die Jahresversammlung endete nach Ehrungen und Aufnahme neuer Mitglieder (Peter Gaus zeigte sich „stolz und froh, seit Langem wieder die 70er-Marke geknackt zu haben“) - gegen 23.30.

Von Seiten der Jungen Liste sagen wir danke für die Einladung, die Bewirtung, die interessanten Berichte und das Info-Material!

An dieser stelle wollen wir noch die stets aktuelle und interessant gestaltete Homepage der FFW Oberammergau empfehlen!

www.ffw-oberammergau.de      (externer Link. Bitte beachten Sie unseren Disclaimer)

KH


  
  

  
 
GR SITZUNG AM 19.01.2011: „SPENDEN, WASSER & OT“ (20.1.2011)
 
 1. PASSION 2010 - VERÖFFENTLICHUNG DER SPENDEN AUS DEN ZUSATZSPIELEN
 
Von den Gesamterlösen in Höhe von 694.247,81 Euro wurden mittlerweile gemäß dem in der GR-Sitzung beschlossenen Verteilungsschlüssel die Summe von 306.000 Euro bis zum 11.1.2011 ausgeschüttet. Dies hatte insbesondere für die Gemeinde steuerliche Gründe.
Somit verbleibt ein Restbetrag von 388.247,81 Euro, der in 2011 noch verteilt werden kann.
Laut Aussage von Bürgermeister Nunn seien zwischenzeitlich noch einige Anträge eingegangen, Rücklaufende Spendenquittungen seien noch abzuwarten – erst dann könne eine spruchreife Gesamtspendenverteilung offiziell bekanntgegeben werden.
Nunn äußerte zudem, dass er trotz einer eigentlich großartigen Sache - „die Gemeinde Spendet etwas an örtliche Vereine und Institutionen“ – schon wieder großer Unmut im Ort zu spüren sei, nach dem Motto – wer bekommt mehr, wer weniger. Eine gerechte Gewichtung sei genau so schwierig und immer irgendwie ungerecht, wie eine lineare Ausschüttung an alle, quasi nach dem Gießkannenprinzip.
Der Gemeinderat habe sich in der Sitzung am 1.12.2010 große Mühe gegeben und hat über jeden Antrag und Verein einzeln entschieden.
Auch zu einer Bürgermeinung, es sei zu wenig an Bedürftige im Ausland gespendet worden, konnte er folgendermaßen Stellung beziehen, dass z.B. sowohl an Haiti als auch Pakistan gespendet worden sei, in einer deutlich über 5-stelliger Summe.
Abschließend äußerte er, es werde wohl in nächster Zeit also noch mal ein Spendenpaket für Vereine, Institutionen und Vorhaben geben welches zusätzlich im GR debattiert und abgestimmt werde.
GR Utschneider machte klar, dass man von einer Neiddebatte im Dorf weg müsse. Dies könne man verhindern, in dem man nur die Vereinsnamen der Spendenempfänger veröffentlicht, nicht aber die Summe. Hier sei ggf. nur die Gesamtblocksumme zu veröffentlichen.
GR’ Doris Hofer kritisierte daraufhin das Ihrer Ansicht nach völlig untransparente Vergabeverfahren.
Mit der Unterstützung von „EfO“ konnte BGM Nunn rechnen als über folgenden Beschlussvorschlag, im Sinne einer zum jetzigen Zeitpunkt größtmöglichen Transparenz abgestimmt wurde:
„Der Gemeinderat nimmt den aktuellen Stand der Spendenausschüttung zum 19.1.2011 zur Kenntnis und stimmt der Veröffentlichung der abgeprüften Spendenliste zu.“
13:4 (Gegen eine Veröffentlichung der Zahlen stimmten Florian Lang, Martin Müller, Ludwig Utschneider, Karl-Heinz Götz (alle FW))
Die Liste soll nun über die Presse und auch auf der web-page der Gemeinde veröffentlicht werden.
 
2. MITTEILUNG: WASSERWERK. BEKANNTGABE DES JAHRESABSCHLUSSERGEBNISSES 2009  
 
Zu Anfang zunächst die Stellungnahme der Verwaltung zum Sachstand:
„Der Bayerische Kommunale Prüfungsverband hat nun den Jahresabschluss 2009 für das Wasserwerk erstellt. Bei einer Bilanzsumme von 3.345.833,82 Euro hat sich ein steuerlicher Jahresgewinn in Höhe von 7.325,69 Euro ergeben, der auf neue Rechnung vorgetragen wurde.
Die Eigenkapitalquote liegt bei 31,29 %, so dass die Mindestkapitalausstattung von 30 % knapp überschritten wurde.“
Zusätzlich gibt es noch einen Verlust von etwa 950.000 Euro beim Wasserwerk, der abzutragen ist.
Dies alles hört sich mal wieder ziemlich bürokratisch und kompliziert an – wichtig für die Bürger ist aber wahrscheinlich nur diese eine Aussage:
Eine weitere Erhöhung des Wasserpreises (wie zuletzt letztes Jahr) steht nicht im Raum, d.h. die Wasserpreise bleiben, wie beschlossen für die nächsten 4 Jahre bestehen.
Nähere Info’s zur Bestimmung oder Berechnung des Wasserpreises in einer Kommune können Sie in unserem Archiv 2008/2009 – Bericht vom 13.12.2009 „Klarheit bei Wasser und Abwassergebühren“ nachlesen.
 
 
3. OBERAMMERGAU TOURISMUS - ERGÄNZUNG DER EIGENBETRIEBSSATZUNG
 
Die Präsenz des Themas „Rückführung OT“ zeigte sich auch in diesem Tagesordnungspunkt sehr deutlich.
Der ehemalige Werkleiter, Alfons Gerl, steht im Jahr 2011, nicht mehr als Werkleiter zur Verfügung.
Eine Neubesetzung der Position war nicht vorgesehen, da Oberammergau Tourismus Ende 2011 wie oben schon angemerkt in die Hoheitsverwaltung zurückgeführt werden soll. Bis dahin sollen nun erster und zweiter Bürgermeister zu Überbrückung dieser Funktion wahrnehmen.
Begleitung erfahren Sie dabei vom neuen Leiter Amt IV, Sebastian Gries, der sukzessive immer mehrere Aufgaben übernehmen soll.
Aufgrund der Neubesetzung der Werkleitung durch den Ersten Bürgermeister Arno Nunn und durch die neue Stellvertretung durch Zweiten Bürgermeister Karl-Heinz Götz musste daher die Eigenbetriebssatzung entsprechend abgeändert werden, da diese noch die alten Namen beinhaltete – eine reine Formalie also, deshalb auch erwartungsgemäß eine einstimmige Abstimmung, bei Enthaltung von Nunn und Götz als Betroffene.
 
In der Zwischenzeit wird bei OT zur Aufweichung und Abschaffung vorhandener Doppelstrukturen weiter zurückgefahren und weitere Stellen abgebaut:
Unter anderem ist Herr Simbeck wegen seiner Kündigung (aus unserer Sicht leider) nicht mehr tätig, Herr Zinner ist in Altersteilzeit und die Werkleiterstelle von Herrn Gerl wird ebenfalls nicht neu besetzt.
   
 
  

 
  
MWST-THEMATIK ERREGT DIE GEMÜTER (19.1.2011)
 
Seit dem Bericht von Radio Oberland und dem heute erschienenen Bericht zum Thema im Garmisch - Partenkirchner Tagblatt, ist es – zumindest zur Zeit – das Thema im Ort, und erregt weiterhin die Gemüter:
Die Forderung der Beherbergungsbetriebe nach einer Nachzahlung seitens der Gemeinde wegen der 7% / 19% MwSt Problematik.
Stimmungsmäßig schneiden Hoteliers und Beherbergungsbetriebe bei der Bevölkerung offensichtlich schlecht ab:
Auf diversen Internetforen wird – wenn auch anonym – die Kompletteinstellung von Tourismussubventionen durch gemeindliche Steuergelder gefordert, oder angeprangert, dass die Hoteliers das dubiose FDP – 7 % Mehrwertsteuergeschenk nicht für den eigentlichen Zweck einer Investition genutzt haben
Auch die Fraktion Freie Wähler äußern sich auf ihrer Homepage aktuell eindeutig zu dieser Thematik: Zitat:
„Völlig losgelöst von dieser spezifischen Thematik muss gesehen werden, dass die Gemeinde über Jahrzehnte hinweg Defizite erwirtschaftet hat, um den Tourismus im Ort zu fördern, viele der gemeindlichen Betriebe sind keine Gewinnbringer, werden aber von den Touristikern vor Ort eingefordert. Der "marode Gemeindehaushalt" ist in wesentlichen Teilen der touristischen Infrastruktur geschuldet.“
Wir von „EfO“ werden die Sache aufmerksam beobachten, eine Abwägung „wer hier recht hat“ liegt außerhalb unserer Kompetenzen.
Letztendlich werden uns Mediationsgespräch oder die Anwälte früher oder später ein Ergebnis präsentieren.
Wie es auch immer ausgeht: Wir beide Gemeinderäte von Entschieden für Oberammergau werden das Ergebnis akzeptieren, und es aber zugleich in alle unsere zukünftigen weiteren Entscheidungen, bei denen es um „Tourismus“ geht mit ein beziehen.
   
   
 
  

  
 
PASSIONSTHEATER THEMA DER ÖFFENTLICHEN WERKAUSSCHUSSSITZUNG AM 17.01.2011
 
Themen: Dauerausstellung, Bestuhlung, Garderoben, Galerie:
 
In der öffentlichen Werkausschussitzung vom 17.1.2011 wurde der Antrag der Liste „Neu überdacht“ behandelt der sich in folgenden Punkten mit dem Passionstheater befasste:
 
1.Verbesserung der Bestuhlungssituation im Zuschauerraum
2.Verbesserung der Garderobensituation
3.Konzeption einer Dauerausstellung zur Geschichte der Oberammergauer Passion
 
zu 1 :
Einer der wenigen Kritikpunkte der Passionsspiele 2010 waren die engen Abstände der Sitzreihen. Der Vorschlag,  die Reihenabstände der Sitzreihen zu vergrößern um damit unseren Besuchern einen besseren Komfort anzubieten, fand in der gestrigen Sitzung Unterstützung. So wurde auch hier bereits im Hinblick auf die Nutzung des Passionsspielhauses in den nächsten Jahren gehandelt und im Mittelblock die Abstände vergrößert. Der Ausschuss beschloss, das Thema planerisch zu überprüfen und Lösungsvorschläge zu erarbeiten.
Da durch die größeren Reihenabstände logischerweise eine große Anzahl an Sitzplätzen verloren gehen wird, wurde der Einbau einer Galerie gefordert. Diese Idee und deren weitere Prüfung fand jedoch keine Mehrheit im Ausschuss.
 
zu 2:
Der zweite Punkt des Antrags beschäftigte sich mit der Situation der Garderoben im Passionstheater. Fest steht, dass im Bereich der Mitwirkenden auf die nächste Passion hin etwas unternommen werden muss und die Garderoben zeitgemäß und in funktionaler Hinsicht modernisiert werden müssen. Da es momentan sehr schwierig ist die Anzahl der benötigten Garderoben für das Passionsspieljahr 2020 abzuschätzen, hat man sich darauf geeinigt, die Modernisierung der Garderoben in Hinblick auf die Veranstaltungen in den kommenden Jahren planerisch zu überprüfen zu lassen,  um den aktuellen Anfordernissen eines Veranstaltungshauses gerecht zu werden.
 
Zu 3:
Ein sehr wichtiger Punkt für die Zukunft des Passionstheaters wurde in dem dritten Teil des Antrags angesprochen: Die Konzeption einer Dauerausstellung zur Geschichte der Passionsspiele Oberammergaus.
In einer Sitzung der „Arbeitsgruppe Ausstellung“ standen grundsätzliche Überlegungen über den Ort der Ausstellung zur Diskussion: es wurde über den Vorschlag Ludwig Utschneiders, einen neuen Ausstellungskubus im Außenbereich des Passionstheaters zu errichten diskutiert,  alternativ wurde über eine Einbindung einer Dauerausstellung im Foyer des Passionstheaters debattiert.
Wir sind der Meinung, dass eine Ausstellung über die Geschichte der Passion ins Passionsspielhaus gehört, da der Besucher so die Geschichte der Passion auch im Haus selbst erleben kann. Ausstellung, Zuschauerhalle, Bühne, Garderoben, Technik usw. aus einem Guss und unter einem Dach sind für uns Grundlage für eine sinniges und attraktives Veranstaltungskonzept. Auch mag ein geringerer Personalaufwand nötig sein und es können sowohl Führungen als auch eine Dauerausstellung dem Besucher angeboten werden.
Zudem halten wir von „EfO“ es für kritisch, noch eine neue Immobilie zu errichten, die Oberammergau in den folgenden Jahren und Jahrzehnten erneut Fix -und Folgekosten beschert. Das was besteht, muss effektiver und effizienter genutzt, umstrukturiert und gestaltet werden.
 
Der Werkausschuss beschloss, baulich, inhaltlich und konzeptionell die Umsetzung im Foyer zu überprüfen und die Planungen einer Dauerausstellung zur Geschichte der Oberammergauer Passionsspiele weiter zu verfolgen.
   
   
 

 

  
INTERNET IST NICHT ALLES … (12.1.2011)
 
Natürlich kann unser Schaukasten an Aktualität, Informationsfülle und  Vernetzung der Informationen nicht mit dem Internet mithalten, dennoch wollten wir auch dieses Angebot bereitstellen, da uns viele Bürgerinnen und Bürger, die nur selten oder keinen Zugang zum WorldWideWeb haben, darum gebeten haben. Seit mittlerweile einem Jahr existiert nun unser Angebot „EfO-Schauklasten“ an der Ecke Restaurant La Montanara/ Kl. Theater.
Auch hier haben wir – ausgehend von einem Listentreffen letzte Woche  – deutliche Verbesserungen vor:
Seit dieser Woche können Sie im auch im Schaukasten – wöchentlich aktualisiert (!) – unsere Internetberichte nachlesen.
 
 
 

 
 
FREIZEIT (11.1.2011)
 
Nächste Vollmondfahrt auf den Laber am 19. Januar
Erleben Sie die Bergwelt eingetaucht in fahles Vollmondlicht am Mittwoch, den 19. Januar 2011. Die Laber-Bergbahn mit Berggaststätte bleiben an diesem Tag zusätzlich zu den normalen Betriebszeiten  von 18:00 Uhr bis 23:00 Uhr in Betrieb
            
  
 
 
BENEFIZAKTION „BESONDERE BESCHERUNG“ BRINGT   904,00 EURO    AN SPENDEN EIN !  (4.1.2011)
 
Die Junge Liste „Entschieden für Oberammergau“ konnte bei Ihrer Benefizaktion „Eine Besondere Bescherung“ am Dienstag den 28. Dezember am Museum 904 Euro an Spendengeldern erzielen!
Die Liste wird nun in Kürze den Verwendungszweck besprechen und auswählen. Laut einer ersten Besprechung soll unsere Spende regional und zu konkreten Zwecken oder Aktionen verwendet werden.
 
Zur Veranstaltung:
Bei winterlichem Wetter und dennoch erträglichen Temperaturen besuchten viele Einheimische und Touristen unseren Stand, an welchem heiße Wintergetränke angeboten wurden. Der Renner der Aktion waren erwartungsgemäß die Spezialitäten vom berühmten „ WürschlMo“ - viele Gäste waren extra wegen seinen Bratwurstkreationen erschienen. Auch er beteiligte sich großzügig an unserer Spendenaktion. Dafür vielen, vielen Dank!
 
Nicht nur den vielen Besuchern des Info-Standes der Jungen Liste sei gedankt – ein spezieller Dank an dieser Stelle auch an „Bini, Martin & Franky“, die bei ihrer gelungenen spontanen musikalischen Live- Umrahmung der Veranstaltung für den guten Zweck auf Ihre Gage verzichteten!
 
Des weiteren dankt die gesamte Liste ‚EfO’ Tobi Jablonka („Posch Hotel“), Michael Fux („Ferienhaus Fux“), Peri's Obst & Gemüseladen und „TVT Event“, ohne deren Sachspenden und Ihre Unterstützung ein solches Fest nicht gelingen könnte!
Danke auch an das GAP-Tagblatt für den zweimaligen Veranstaltungshinweis, der uns sicherlich viele zusätzliche Besucher bescherte.
 
Dieses Jahr hatten die Gäste und Besucher des Standes die Möglichkeit, sich an einer kommunalpolitischen Umfrage zu beteiligen – viele nutzten diese Gelegenheit. Auf das Ergebnis (Statistik wird gerade ausgewertet) sind wir sehr gespannt, wir werden es demnächst veröffentlichen.
Da die Aktion, besonders auch für die Urlauber und Gäste im Ort eine amüsante Abwechslung zwischen den Festtagen darstellte, planen wir momentan an weiteren Events dieser Art.
 
            
 
 
  
   

 
  


JUNGE LISTE „ENTSCHIEDEN FÜR OBERAMMERGAU“ FEIERT OFFIZIELLEN 3. GEBURTSTAG (3.1.2011)
Obwohl die Arbeiten und die Ideen für eine neue Junge Liste in Oberammergau bereits seit ca. 2006 liefen, hat die neugegründete Liste „Entschieden für Oberammergau“ exakt vor 3 Jahren am 3. Januar 2008 im Hotel zur Post Ihre offizielle und rechtlich nötige „Aufstellungsversammlung“ abgehalten, bei welcher sich die einzelnen Kandidaten der Liste persönlich den Besuchern vorstellten und auch schon ein grobes Leitprogramm präsentiert wurde.   
  


2010 NEIGT SICH DEM ENDE ZU: „ENTSCHIEDEN FÜR OBERAMMERGAU“ HAT ÜBER 150 BERICHTE VERÖFFENTLICHT (31.12.2010)
Nur noch ein paar Stunden, und das Passionsjahr 2010 ist Geschichte! - Geschichte zum Nachlesen, denn wir haben unsere insgesamt 150 politischen Berichte zum Jahr 2010 in der Rubrik „Archiv 2010“ für Sie zusammengefasst. So können Sie zusammen mit dem Archiv 2008/2009 nun mehr in insgesamt 335 Berichten der Oberammergauer Kommunalpolitik schmökern, nachschlagen, vergleichen.
Alle aktuellen Berichte im Jahr 2011 finden Sie wie gewohnt immer auf der Startseite, wenn Sie die EfO-Seite aufrufen.
Wir wünschen Ihnen ein vor allem gesundes, friedliches und erfolgreiches Jahr 2011 !
Ihre gesamte Liste „Entschieden für Oberammergau“ - Die Jungen
   
 

  
  

ERLEBNIS: SONNENFINSTERNISBRUNCH AUF DEM LABER (30.12.2010)
Folgende Mitteilung erreichte uns von der Laberbergbahn – wir geben diese gerne weiter:
Zur partiellen Sonnenfinsternis am Dienstag 04.01.2011 um 9.26 Uhr startet die Laber-
Bergbahn den Fahrbetrieb bereits um 7.30 Uhr.
Sie haben die Möglichkeit bei einem gemütlichen Frühstück zuerst den Sonnenaufgang
und dann die Sonnenfinsternis vom Aussichtsrestaurant aus zu beobachten.
Die Berg- und Talfahrt inkl. Frühstücksbrunch kostet bei Auffahrt bis 9.30 Uhr nur 15,--€.
Vorankündigung: Nächste Vollmondfahrt geplant für Mittwoch, 19.01.2011.