Bauausschusssitzung vom 7.5.2013 (7.Mai 2013)

Bebauungsplan, Fußgängerüberweg und mehr ...

Beim der gestrigen Bauausschusssitzung hat dich das Gremium mit großer Mehrheit für eine Auflösung des Fußgängerüberweges in der Bahnhofstraße (Höhe Ammerbrücke) ausgesprochen.

Vorausgegangen war eine ortsumfassende Untersuchung sämtlicher Überwege durch das Landratsamt, das staatl. Bauamt Weilheim, die Polizei Oberammergau und Fachleute aus der Verwaltung. Oben genannte waren einstimmig der Meinung, dass der Überweg schlecht einsehbar sei (Kuppensituation, Hecken beiderseits) , zudem suggeriere er eine Sicherheit die es nicht gebe. "Dies sei oft ein Problem", so Herr Wörnle (Verwaltung) - "es müsse hier beim Beschluss abgewägt werden zwischen der offensichtlichen Nützlichkeit und der Sicherheit des Überganges".

Die Mehrheit des Bauausschusses schloss sich dann nach ausführlicher Diskussion der Meinung der Fachleute an.

 

Zudem beschloss der Bauausschuss einstimmig, dass bis zu 140.000 Euro für nötige Straßenunterhaltsarbeiten verwendet werden. Dazu gehören unter anderem Risssanierung und Fugenverguss, Sanierung und Angleichung von Straßensinkkästen, Sanierung und Ausbesserung von Spritzdecken, allgemeine Straßen und Belagssanierungen und Einfassungen. Die Arbeiten gehen somit in die Ausschreibungsrunde. Die Gelder wurden bereits im Haushalt 2013 berücksichtigt.

 

Weitere Punkte des Ausschusses waren die Auswahl einer Holzart für die Terrasse der neuen Kinderkrippe, der Neubau eines kleineren durch EG-Richtlinien geforderten Rinderlaufstalles neben einem Bestandsgehöft, Optimierung der Technik in der Kläranlage (Zerkleinerer) sowie kleinere Änderungen und Aktualisierungen beim Bebauungsplan Nr. 19b "Erlbachweg / Weinberg.

Alle diese Punkte wurden einstimmig positiv beschieden.

 

Kilian Härtle

„'Beautiful seeres'. In Es Dur. Mit Auftakt!“ (5.Mai 2013)

Das „Herbert Pixner Projekt“ begeistert erneut im völlig ausverkauften Ammergauer Haus

Herbert Pixner am 3. Mai im Ammergauer Haus. Foto: Anja Stückl
Herbert Pixner am 3. Mai im Ammergauer Haus. Foto: Anja Stückl

Bereits zum dritten Mal hatte der Jugend- und Kulturverein „AmmerGetOn“ unter der Initiative von Christine Dobner das bekannte „Herbert Pixner Projekt “ nach Oberammergau geholt

 

Mit Werner Unterlercher aus Osttirol (Kontrabass), seiner Schwester Heidi Pixner (Harfe) und den „schönsten und weltbesten“ Gitarristen Manuel Randi aus Südtirol (Manouche-Gitarre, Klarinette) bereitete Herbert Pixner den Besuchern im Ammergauer Haus eine traditionell – moderne „Jam Session“ der besonderen Art.

 

Den ersten Lacher erntete Herbert Pixner bei seiner amüsanten Anmoderation und der Vorstellung seines „völlig nigelnagelneuen Programms, das in etwa die gleichen Stücke des Programms des letzten Jahres enthält“. Und so war es dann auch. - Nur viel besser:

 

Durch die Bühnenzusammenarbeit mit Manuel Randi aus Bozen (Manouche-Gitarre) erhielten die bekannten Stücke eine völlig neue Dimension:

Der nun durch vier statt bisher drei Musiker deutlich wuchtigere Klang begeisterte das Fan-Publikum sofort.

Randi‘s mitreißende Oberstimmen, Nachschläge und Soli mit bemerkenswerter Technik ließen sofort an den Kultgitarristen Django Reinhardt erinnern, zusammen mit Herbert Pixner lieferte er sich zeitweise ein regelrechtes Frage-Antwort-Gefecht zwischen Gitarre und Harmonika.

 

Insgesamt experimentiert und klingt das „Herbert Pixner Projekt“ nun deutlich internationaler:

Mit Jazz, Blues und Gipsy brachten die Künstler den Zuhören bei diesem Konzert noch mehr Anspielungen an die große Weltmusik.

So bewiesen die Musiker an diesem Abend bei der musikalischen Interpretation von Bildern

absolutes Können:

Da war Pixners Metapher eines Sonnenaufgangs in den Alpen, bei welchem es im komplett ausverkauften Saal im Publikum so ergreifend still wurde, dass man die Luft schneiden konnte.

Zum anderen lud Pixners Schwester Heidi mit dem Harfensolostück „Summerwind“ auf eine Reise durch die Landschaft Finnlands ein.

Heidi Pixner war übrigens als Ersatz für die im Mutterurlaub befindliche Katrin Aschaber auf der Bühne, was Herbert Pixner mit einem schmunzelnden „unser Bassist der Werner ist der Schuldige“ kommentierte.

 

Auch Manuel Randi kam solistisch nicht zu kurz: zwar „weigere er sich normalerweise immer 'solo' zu spielen, doch wird er in unserer äußerst demokratisch geprägten Gruppe regelmäßig mit 3:1 niedergestimmt“, so Pixners Einführung des Stückes „Hands of Joy“, welches die Zuschauer neben dem Staunen über Randis unglaublich flinke Finger unvermittelt in die weiten Landschaften Amerikas entführte.

 

Aber auch Traditionelles kam wie immer bei Herbert Pixners Programm nicht zu kurz. Wie zum Beispiel eine ursprüngliche Improvisation des Perchtentanzes, der laut Pixner „leider seit Jahrzehnten schon bei diversen Adventsfeiern musikalisch vergewaltigt wurde“

 

Dass das Vierer - Gespann Spaß an der Musik hat, merkte man bei jedem Stück von neuem in Zusammenspiel und Mimik der Interpreten. Diese spürbare Freude am Spielen ist es, was das „Herbert Pixner Projekt“ zu etwas Besonderem, fast Seltenem macht.

 

Und auch die Qualität der Gruppe spricht mittlerweile für sich: So verwenden zum Beispiel das „Südtirol Marketing“, oder die bekannte BR-Reihe „Gernstl unterwegs“ die eingängigen Melodien Kompositionen des Herbert Pixner Projekt.

 

Die rund 570 Zuhörer erlebten einen aufregenden, äußerst unterhaltsamen und zugleich wirklich entspannten Musikabend auf höchstem Niveau.

Wird Pixner wiederkommen? „Luscht hätt I lei schon!“

 

Kilian Härtle

Energiewende: Chancen durch Bioenergie (2.Mai 2013)

Dr. Bernhard Widmann, Leiter des TFZ (Technologie- und Förderzentrums im Straubinger Kompetenzzentrum für Nachwachsende Rohstoffe) und LandSchafftEnergie-Koordinator Florens Dittrich referieren

Flyer/Bild: Veranstalter
Flyer/Bild: Veranstalter

Atomausstieg, Energiewende, Klimaschutz – der Ausbau der erneuerbaren Energieträger gilt inzwischen als Lösung für diese Herausforderungen. Zahlreiche Optionen bieten sich für die praktische Umsetzung.

Welche Bedeutung haben Holz, Biogas, Biokraftstoffe und andere Bioenergieträger im Energiemix der Zukunft? Wird unsere Landschaft eintöniger oder bunter, wenn wir verstärkt auf Bioenergieträger oder andere regenerative Energieträger setzen? Sind das vor allem Chancen

oder gibt es auch Risiken und Einschränkungen?

Mit diesen und anderen Fragen beschäftigen sich Dr. Bernhard Widmann und Florens Dittrich.

Dabei werden grundsätzliche Perspektiven beschrieben sowie Möglichkeiten und Chancen vorgestellt, die eine Umsetzung von Erneuerbare-Energien-Projekten im ländlichen Raum bieten.

Als Anregung zur Umsetzung wird Florens Dittrich beispielhafte regionale Energielösungen vorstellen. Dies wird ergänzt von den Fachkräften der örtlichen Energieversorger.

 

Wann: Donnerstag, 16. Mai, Beginn 19.30 Uhr

Wo: Ammergauer Haus

Der Eintritt ist frei

 

Veranstalter/Organisatoren: Regionalmanagement Bayern, Kreisentwicklungsgesellschaft (KEG) Garmisch-Partenkirchen mbH, Gemeindewerke Murnau, Gemeinde Oberammergau, Karwendel Energie & Wasser, Gemeindewerke Garmisch-Partenkirchen.

 

Mehr Informationen auf www.kreisentwicklungsgesellschaft.de

Bürgerbeteiligung (1.Mai 2013)

… die Termine bis November

Seit dem Start der Umsetzungsgruppen bringen sich aktuell über 80 Bürgerinnen und Bürger aus unserem Dorf in die acht Umsetzungsgruppen ein. Diese Fachgruppen werden von Herrn Klotz von der Firma Qualikom fachlich begleitet und moderiert. Hierbei wird größter Wert auf eine konkrete Umsetzung von den wichtigen und erreichbaren Themen für Oberammergau gelegt. Gerne können auch Sie an der Umsetzung der einzelnen Themen mitwirken. Bitte richten Sie Ihr Interesse direkt an Herrn Klotz unter Telefon 08661/982666 oder per E-Mail an info@qualikom.de.

 

Umsetzungsgruppe

Konkrete Themen 2013

Termine 2013

Gemeindeentwicklung

Zukunftspakt für Oberammergau

Ablaufverbesserungen im derzeitigen Rathaus

Langfristige Entwicklung des Rathauses als Servicezentrale

06. Juni

Tourismus

Tagestouristen als wichtige Zielgruppe für O´gau

Befragung der Tagestouristen / Konzept und neue Ideen zur besseren Einbindung

Qualitätsverbesserung im örtlichen Tourismus

18. Juni

16. September

06. November

Kommunikation

Bessere Informations– und Kommunikationswege für die Bürgerinnen und Bürger

Entwicklung eines neuen Gemeindeblattes

Markenentwicklung Oberammergau

07. Mai

08. Juli

12. September

14. Oktober

Wirtschaftsentwicklung

Entwicklung neuer Ideen und Strategien für die heimische Wirtschaft

Entwicklung einer gemeinsamen Plattform für Wirtschaft

Konkrete Aktionsthemen für die Betriebe am Ort

Detaillierte Qualitätsentwicklung der Unternehmen in Oberammergau

20. Juni

25. September

05. November

 

Zentrumsentwicklung

Stärkung der Aufenthaltsqualität

Eigenschaften des Zentrums nach Zielgruppen

Umsetzung der Themen aus dem Maßnahmenplan

Ortsentwicklung in Kooperation mit dem Planungsbüro Plankreis

06. Mai

13. Juni

25. Juli

26. September

24. Oktober

Erreichbarkeit

Neues Beschilderungssystem nach Ziel – und Bedarfsgruppen

Schönere Ortseingänge und Wege zum Zentrum

Neue Informationstafeln im Ort

Parksystem für Oberammergau

13. Mai

22. Juli

08. Oktober

19. November

 

Versorgung

Leerstände entgegenwirken / Konzept

Stärkung der Kaufkraft am Standort + Zentrum

Zukünftige Versorgung im Zentrum

03. Juni

Leben und Wohnen

Öffentliche Verkehrsmittel in Oberammergau

Konkrete Themen für junge Bürgerinnen und Bürger (Ergebnisse der Umfrage)

Dem Demographischen Faktor entgegenwirken

In Planung

 

 

"Bürgerbeteiligung" (26.April 2013)

Bericht der Fa. Qualikom in der GR Sitzung am vergangenen Mittwoch

"Die Bürger mit einbinden" - ein fast schon populärer Slogan aller politischen Gremien - so auch in Oberammergau:

Entsprechend dem Beschluss des Gemeinderates vom 08.06.2011, die Bevölkerung in angemessener Weise am Planungsprozess für den Ortskern Oberammergaus zu beteiligen, wurde die Firma Qualikom, Grabenstätt, mit der Durchführung der Öffentlichkeitsarbeit und der Moderation des Beteiligungsprozesses beauftragt.

Die durchgeführte Bürger- und Gewerbebefragung stieß - wie schon in der Bürgerversammlung verdeutlicht - neben der nicht zu vermeidenden einzelnen Kritik auf große Resonanz.

 

So haben sich seit der Vorstellung der Ergebnisse dieser Befragung über 80 Personen gemeldet, die seither in 8 Arbeitsgruppen, nämlich

Umsetzungsgruppe 1 - Gemeinde

Umsetzungsgruppe 2 - Tourismus

Umsetzungsgruppe 3 - Kommunikation

Umsetzungsgruppe 4 - Wirtschaft

Umsetzungsgruppe 5 - Zentrumsentwicklung

Umsetzungsgruppe 6 - Erreichbarkeit

Umsetzungsgruppe 7 - Versorgung

Umsetzungsgruppe 8 - Leben und Wohnen

in freiwilliger Mitarbeit und großem Einsatz konkrete Probleme Oberammergaus analysieren, ordnen und konkrete Lösungsansätze bearbeiten.

 

Einzelne Gemeinderatsmitglieder zeigten sich enttäuscht über die "rechnerisch sehr geringe Beteiligung", Heino Buchwieser sah dies jedoch anders: "Wir müssen froh und dankbar sein, dass sich überhaupt knapp 80 Leute bereiterklären hier mitzuhelfen.

Allen, die nicht dabei sind - denen habe man wenigstens die Möglichkeit gegeben - aktiv mitzuarbeiten. Wer dies nicht macht, darf später bei den Ergebnissen dann aber auch nicht jammern."

 

Über die einzelnen Schwerpunkte der Arbeitsgruppen will die Gemeinde demnächst informieren, auch im Protokoll unseres GR-Kollegen Ludwig Utschneider finden Sie hierzu schon jetzt detailliertere Informationen.

 

Für uns von EfO und natürlich den gesamten Gemeinderat wäre es wünschenswert, wenn sich noch viele Bürgerinnen und Bürger begeistern können, hier mitzumachen.

Ein Einstieg ist jederzeit möglich! Bitte machen Sie mit und stellen Sie somit sicher, dass die zukünftige Entwicklung unseres Ortes auf eine breite, von den Bürgern getragene Basis gestellt wird.

 

Kontakt:

FAX 08661/982667 oder info@qualikom.de

oder einfach über die Gemeinde Oberammergau.

 

Die einzelnen Termine bis November werden zusätzlich in der neuen Gemeinde-Information abgedruckt sein, die in Kürze erscheint!

 

Bitte machen Sie mit!

2013: Momentan erneut kein Haushalt (24.April 2013)

Gremium wünscht mit großer Mehrheit eine Verschiebung der Abstimmung in den Sommer

Gemeinderatssitzung am 24.4.2013: irgendwie konnte man es schon riechen, auch Bürgermeister Nunn machte vor Beginn der Sitzung einige Andeutungen in diese Richtung: Würde der Haushalt, wie schon letztes Jahr auch heuer wieder kippen?

Überraschenderweise kam der Anstoß dazu nicht wie von vielen erwartet von den Freien Wählern im Gemeinderat, sondern es war Heino Buchwieser (Neu Überdacht), der zu Beginn der Sitzung den Antrag stellte, die beiden Haushaltspunkte von der Tagesordnung zu nehmen und erneut über den Haushalt zu beraten, wenn feststehe, was der Bürger mit dem Wellenberg will. Und das werde man Beim Bürgerentscheid Wellenberg am 14.Juli erfahren. Der Wellenberg und seine Zukunft sei ein wesentlicher Bestandteil des Haushaltes. Bei den damaligen Haushalts-Vorberatungen war die Entwicklung hin zu einem Bürgerentscheid noch nicht absehbar. So ergäben sich jetzt völlig neue Grundlagen.

In gleicher Weise äußerte sich auch Wolfgang Proksch: "Der Gemeinderat muss wissen mit was er planen kann, und ein so großer Ausgabenposten wie der Wellenberg muss sich im Haushalt widerspiegeln. Wir müssen uns für eine Verabschiedung des Haushaltes jetzt noch die zwei Monate Zeit nehmen, und dann die Ergebnisse des Bürgerentscheides in den Haushalt einfließen lassen"

Nunn äußerte sich zu diesem Thema kritisch: Eine haushaltslose Zeit ist haushaltsrechtlich schwierig zu sehen. Eine Ablehnung des Haushaltes sähe er als Fehler.

Buchwieser konterte: "Da hat es schon ganz andere Jahre gegeben, wo der Haushalt erst im Oktober beschlossen wurde und trotzdem alles weiter gelaufen sei."

Auch Ludwig Utschneider schloss sich der Meinung von Buchwieser und Proksch an, den Haushalt zu verschieben. Für Ihn sei jedoch weniger das Thema "Ausgang des Bürgerentscheides" maßgeblich, vielmehr sehe er in der Angelegenheit ein Deja-Vu -Erlebnis zu letzem Jahr:

Viele Sparmaßnahmen seien nicht oder nur unzureichend aufgegriffen worden. In vielen Punkten sehe er noch Handlungsbedarf. Es seien aus seiner Sicht wenige vom Gemeinderat angeregte Kürzungen mit eingeflossen.

Zudem sei letztes Jahr der Haushalt auch erst im Juli beschlossen worden - also sähe er das mit der Verschiebung "überhaupt nicht kritisch".

Simon Fischer (EfO) hatte im Vorfeld der Sitzung bei Besprechungen auch mehrmals eine generelle Haushaltssperre von etwa 10 Prozent angeregt, diese fand jedoch auf Nachfrage keine Mehrheit und auch der Bürgermeister sah damals "keine Veranlassung".

Proksch brachte die Lange Diskussion nochmals auf den Punkt: "Arno, es ist ein unterschied den Haushalt einfach abzulehnen - oder die Absegnung des Haushaltes etwas zu verschieben da neue und noch nicht einschätzbare Erkenntnisse vorliegen. Das ist jetzt keine Blockade sondern die Pflicht eines Gemeinderats!"

Abstimmungsergebnis: 11:3 für die Streichung der Haushaltspunkte aus der Tagesordnung und 13:1 für eine Verschiebung der Haushaltsabstimmung bis frühestens nach dem Bürgerentscheid.

 

Für uns von EfO ist eine Verschiebung des Haushalts im Sinne von weiteren Beratungen ein richtiger Schritt: Insbesondere muss sich der Bürgerwunsch zum Wellenberg ( als einer der größten Posten) im Zahlenwerk widerspiegeln. Gegebenenfalls muss dann als Ausgleich an anderen Stellen gestrichen werden. Eine erneute Finanzierung "auf Pump" ist für uns nicht drin.

"Ramadama" (23.April 2013)

Aktion „Saubere Landschaft“ am kommenden Wochenende

Das Umweltreferat Oberammergau möchte auf die jährliche Aktion „Saubere Landschaft“ - diesmal am kommenden Samstag, 27. April 2013 - hinweisen.

Treffpunkt ist am Aktionstag um 08.00 Uhr am gemeindlichen Bauhof (Feldiglgasse 17). Von dort starten die einzelnen Reinigungstrupps dann (zum Teil mit Kleinbussen) zu ihren Reinigungsgebieten. Nach Abschluss der Aktion gegen 11.30 Uhr trifft man sich am Bauhof zu einer gemeinsamen Brotzeit. Wie jedes Jahr erhält jeder Helfer auch heuer wieder eine Freikarte für den WellenBerg.


Für den Abtransport schwerer Gegenstände ist es zweckmäßig, Hand- oder Leiterwägen mitzubringen. Die vollen Müllsäcke lassen sich dann auch leichter zu den einzelnen Abholstellen transportieren. Außerdem empfiehlt es sich, Arbeitshandschuhe für das Einsammeln der Abfälle mitzubringen. Dies gilt auch für die Kinder und Jugendlichen, da Holzspieße nur in begrenzter Zahl vorhanden sind und außerdem auch nicht alle Abfälle damit eingesammelt werden können.

Jahresbericht 2012 der Caritas-Kontakt-Stelle (16.April 2013)

Verband stellt Bericht vor

Der Caritas Verband hat vor kurzem seinen Jahresbericht 2012 vorgestellt. Hierbei hat sich auch im Ammertal und Umgebung im letzten Jahr viel getan.

Wir bedanken uns ausdrücklich bei der Caritas Kontakt Stelle, dass wir an dieser Stelle Auszüge aus dem Jahresbericht veröffentlichen, und Ihnen somit das Spektrum und die Arbeit des Verbandes näher bringen dürfen!

Unser spezieller Dank gilt natürlich auch den einzelnen Autoren!

 

Auszüge:

 

Caritas-Sozialstation

Die Caritas-Sozialstation bietet alle notwendigen Hilfen, damit kranke und pflegebedürftige Menschen in ihrer vertrauten Umgebung weiter leben können.

Eine gute Zusammenarbeit mit den Angehörigen und dem persönlichen Umfeld (z.B. Nachbarschaft, ...) spielt eine besondere Rolle, um ein selbstbestimmtes Leben in der eigenen Wohnung zu erhalten. Persönliche Zuwendung, ein gutes Wort oder eine freundliche Geste sind uns sehr wichtig und damit Teil unseres Verständnisses von einer ganzheitlichen Betreuung.

Neben allen pflegerischen Leistungen unterstützen wir den Erhalt der Selbständigkeit durch die Angebote des Hauswirtschaftsteam: vom Reinigen der Wohnung bis zum Einkauf oder anderen Besorgungen. Wir begleiten auf Wunsch auch bei Aktivitäten außer Haus (Spaziergänge, Veranstaltungen u.ä.) und Arztbesuchen und vermitteln auf Wunsch Sonderleistungen wie Hausmeistertätigkeiten und Urlaubsservice.

Im Jahr 2012 betreute die Sozialstation im Ammertal 122 Patientinnen und Patienten.

 

Susan Hiekisch,

Pflegedienstleitung

 

 

Soziale Beratung

Die Soziale Beratung in der Kontaktstelle mit Freiwilligen-Zentrum Oberammergau ist im Ammertal fest verankert. Seit fast 20 Jahren nimmt die Caritas die Funktion einer Anlauf- und Vermittlungsstelle für soziale Anliegen vor Ort wahr. Die regionale Präsenz ermöglicht Bürger/innen aller Altersstufen Zugang zu kompetenter Beratung und zielführender Hilfe. Zugleich unterstützen wir die wertvolle Arbeit der Tafel Ausgabe Oberammergau und sind Ausgabestelle für den „Freizeit-Pass GAP“

Eine persönliche Beratung nahmen 2012 im Ammertal 34 Bürger/innen wahr. Hierzu fanden 116 Kontaktgespräche mit überwiegend persönlichem Kontakt statt. Zusätzlich erhielten 71 Einzelpersonen bzw. Familien und ihre Kinder aus dem Ammertal über die Kontaktstelle einen Garmischer Freizeit-Pass.

Bedürftige nach Orten. Quelle: Caritas Kontaktzentrum
Bedürftige nach Orten. Quelle: Caritas Kontaktzentrum

Die Altersstruktur der Hilfesuchenden blieb wie in den vergangenen Jahren nahezu gleich, d.h. die meisten Hilfesuchenden waren 50 Jahre und älter und meist alleinstehend. Der Anteil von jüngeren Hilfesuchenden unter 30 Jahren hat leicht zugenommen, insbesondere wenn die Zahlen der Tafel mitberücksichtigt werden.

Auch nutzten 2012 wieder viele der älteren, mobilitätseingeschränkte Menschen im Ammertal gerne das Angebot der Mobilen Senioren-Beratung. Es stellt eine große Erleichterung dar und damit versucht die Caritas den Anforderungen meist älterer Menschen an infrastrukturellen Randlagen entgegen zu kommen.

 

Soziale Beratung und Tafel

Die Präsenz der Sozialen Beratung während der Ausgabezeiten der Tafel ist für die Träger und die Bedürftigen eine große Hilfe. Nur ein Teil der Tafel-Besucher nutzt das Beratungsangebot, aber durch die Ausstellung des Freizeit-Pass GAP, kommen alle Hilfesuchenden mit der Sozialen Beratung in Kontakt.

Die Sozialen Beratung der Caritas ist eine beständige und qualitativ wertvolle Arbeit für Oberammergau und das ganze Ammertal. Das Angebot wird überwiegend aus Eigenmitteln der Caritas erbracht.

Leider unterstützen viele Kommunen immer noch sehr halbherzig mit Vergünstigungen den Freizeit-Pass GAP – auch einkommensschwache Menschen sind Bürgerinnen und Bürger.

 

Wolfgang Schweiger

Fachdienstleitung Soziale Dienste


 

Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche

Seit vielen Jahren bietet die Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche Unterstützung für Familien in der Caritas-Kontaktstelle in Oberammergau an.

Im Jahr 2012 wurden 36 Familien aus dem Einzugsgebiet der Außenstelle beraten.

Personeller Wechsel und Ausblick für 2013:

Frau Esther Radlingmayr ging im Dezember 2011 in Mutterschutz und die Stelle konnte erst im April 2012 wieder mit Frau Schillinger-Mann neu besetzt werden.

Da Frau Schillinger-Mann zum 1.1.2013 die Leitung der Beratungsstelle in Garmisch-Partenkirchen übernimmt, wird es in Oberammergau ein neues Gesicht geben.

Frau Jessica Marzusch, Diplompsychologin freut sich auf die neue Aufgabe auch in Oberammergau für Familien ihr Wissen zur Verfügung zu stellen.

 

Kurzporträt: Jessica Marzusch

Nach meinem Psychologiestudium in Tübingen bin ich vor gut 3 Jahren wieder in die alte Heimat zurückgekehrt und habe eine Tätigkeit in einem Psychotherapiezentrum für Jugendliche und junge Erwachsene begonnen.

Parallel dazu habe ich im Rahmen meiner Weiterbildung zur psychologischen Psychotherapie bei der deutschen Gesellschaft für Verhaltenstherapie (DGVT), mein Psychiatriejahr in der kbo-Lech-Mangfall-Klinik Garmisch-Partenkirchen absolviert.

Jetzt starte ich das Jahr mit einer neuen Herausforderung in der Beratungsstelle für Kinder, Jugend und Familie im Caritas-Zentrum in Garmisch-Partenkirchen, wo ich mich auf eine interessante und spannende Zeit freue.

Geboren und aufgewachsen in Garmisch-Partenkirchen genieße ich in meiner Freizeit jetzt wieder unsere schönen Berge.

 

Ziel des Angebots, nicht nur im Caritas-Zentrum in Garmisch-Partenkirchen, sondern auch in der Kontaktstelle Oberammergau Erziehungsberatung anzubieten ist, den Weg zur Beratung möglichst kurz zu halten und dadurch den Zugang zur Beratung zu erleichtern. Vor allem für Familien mit kleinen Kindern oder finanziell belastete Familien bedeutet dies eine wesentliche Erleichterung, die gerne angenommen wird.

Die Caritas-Beratungsstelle bietet Unterstützung bei Fragen rund um das Zusammenleben in der Familie. Erziehungsfragen, Entwicklungsauffälligkeiten des Kindes und Probleme in der Paarbeziehung der Eltern haben ebenso Platz wie Sorgen wegen der Schulleistung oder sozialer Auffälligkeiten im Kindergarten. Häufig lassen sich auch Eltern mit Fragen bei oder nach einer Trennung oder Scheidung beraten.

 

Die Beratungsstelle ist auch mit Schulen und Kindertagesstätten im Ammertal vernetzt, so fanden z.B. Beratungsangebote für Eltern in Schulen und Kindertageseinrichtungen statt, sowie Supervision für Erzieherinnen.

 

Jessica Marzusch,

Beratungsstelle für Eltern,

Kinder, und Jugendliche

 

 

 

Jahresbericht 2012 Tafelausgabestelle Oberammergau

Die „Garmisch-Partenkirchener Tafel“ ist eine Kooperation der Lebenslust-Partner: Diakonie in Garmisch-Partenkirchen e.V., Caritas Garmisch-Partenkirchen, BRK Kreisverband Garmisch-Partenkirchen, Sozialdienst katholischer Frauen (SkF)

Die Tafel verteilt die Lebensmittel an die Menschen, die von einem geringen Einkommen leben müssen. Nach einer formlosen Prüfung der Bedürftigkeit (Einkommensnachweis, der jährlich neu geprüft wird) bekommen sie den „Freizeitpass“ u.a. für die „Garmisch-Partenkirchener Tafel“. Mit diesem Ausweis erhalten sie die zu verteilenden Lebensmittel. Unbürokratisch, direkt, gegen einen symbolischen Euro.

Die Lebensmittel spenden die großen Supermarktketten im Landkreis, aber auch viele Einzelhändler, Bäcker und Metzger.

Die Tafelausgabestelle Oberammergau gibt es seit Dezember 2009. Die Ausgabe der Lebensmittel findet einmal pro Woche statt, jeweils am Mittwoch ab 12:45 Uhr. Für die Belieferung mit Lebensmitteln erhalten wir die Unterstützung durch die Zentrale in Garmisch-Partenkirchen. Die uns die Lebensmittel im Kühlwagen von den Supermärkten der Umgebung abholt. Nur von einigen Geschäften in Oberammergau erfolgt die Abholung der Ware durch die Tafelhelfer aus Oberammergau. Die Waren werden von freiwilligen Helfern, die alle ehrenamtlich arbeiten, sortiert und geputzt, so dass die Ware ordentlich präsentiert werden kann. Die Ausgabe erfolgt nach einem wechselnden System, so dass jeder und jede einmal am Anfang drankommt.

Diese Zahl unserer Kunden ist während des Jahres 2012 konstant geblieben. Allerdings mussten wir feststellen, dass die Kunden regelmäßiger zur Tafel kommen. Kamen Anfang des Jahres durchschnittlich 19 Kunden pro Woche, so erhöhte sich dieses zum Jahresende auf 25 – 30 Kunden pro Woche.

Dieser Trend zeichnet sich auch bundesweit ab. Derzeit gibt es mehr als 900 Tafeln in Deutschland. Alle sind gemeinnützige Organisationen. Bundesweit unterstützen sie regelmäßig über 1,5 Millionen bedürftige Personen mit Lebensmitteln – knapp ein Drittel davon Kinder und Jugendliche.

 

Ilse Göhmann,

Tafel Oberammergau

 

 

Quelle: "Jahresbericht 2012"

Hrsg:

Caritas-Kontaktstelle/Freiwilligen-Zentrum

Daisenbergerstraße 4

82487 Oberammergau

 

 

 

Mehr Informationen über das großartige Angebot finden Sie unter:

www.caritas-garmisch.de

 

Podiumsdiskussion gegen Nazi - Gewalt (13.April 2013)

Christian Stückl ist Teilnehmer einer prominenten Gesprächsrunde zum Thema "Was tun gegen Nazi- Gewalt?"

Plakat zur Diskussionsrunde. (c) stern und Veranstalter.
Plakat zur Diskussionsrunde. (c) stern und Veranstalter.

Am Mittwoch beginnt der in der Presse zur zeit stark thematisierte NSU-Prozess in München. Aus diesem Grund veranstaltet u.a. das Magazin "der stern" auf dem Münchner Marienplatz eine Podiumsdiskussion über rechte Gewalt.

Neben Uli Hoeneß (Präsident des FC Bayern München) , Peter Maffay. (Sänger) , Hatice Akyün (Berliner Autorin), Bernd Wagner (ehemaliger Polizist und Gründer von "Exit"), Franka S. (ehemalige Aktivistin) , Mehmet Daimagüler (Rechtsanwalt), und Hans-Ulrich Jörges (Journalist, Mitglied der stern-Chefredaktion) ist auch der Oberammergauer Christian Stückl Teilnehmer an der Diskussionsrunde.

Der Intendant des Münchner Volkstheaters "versuche auch abseits seines künstlerischen Schaffens, Menschen mit unterschiedlichen Ansichten miteinander zu verbinden", so die Veranstalter. Unter anderem erhielt Christian Stückl dafür den "Integrationspreis" der Regierung von Oberbayern.

Die Veranstaltung beginnt am 17. April um 19 Uhr. Einlass ab 18 Uhr. Die Veranstalter bitten anstelle eines Eintritts um eine Spende von zehn Euro für die Arbeit von "Exit".

Nähere Informationen gibt's auf den Seiten des Stern unter:

http://www.stern.de/politik/deutschland/stern-diskussionsveranstaltung-was-tun-gegen-nazi-gewalt-1994935.html

und auch unter

http://www.mut-gegen-rechte-gewalt.de

„Ein Dorf wird Wirt“ (7.April 2013)

Unser Nachbardorf Altenau macht vor, wie’s geht

Breit gefächert war und ist die Berichterstattung in sämtlichen Medien über die Aktion unserer Altenauer Nachbarn „Ein Dorf wird Wirt“.

"Ein Dorf wird Wirt!" - so heißt auch das große Programmprojekt des Bayerischen Rundfunks, bei dem die Wirtshausrettung der Altenauer über mindestens ein Jahr begleitet wird. Ab 5. April werden Fernsehen, Hörfunk und BR.de berichten, was im Ort alles passiert.

 

Hier haben wir die ausführliche Doku des Bayerischen Rundfunks für Sie verlinkt:

Jede Menge weitere vom BR aufbereitete Infos gibt’s auf der tollen Seite:

http://www.br.de/themen/bayern/inhalt/ein-dorf-wird-wirt/ein-dorf-wird-wirt-100.html

 

und auch unter:

 

http://www.ein-dorf-wird-wirt.de/

https://www.facebook.com/EinDorfwirdWirt

http://www.merkur-online.de/lokales/garmisch-partenkirchen/oberammergau/altenau-dorf-wird-wirt-2805354.html

 

Für uns von EfO ist die Aktion auch ein Vorbild für uns OberammergauerInnen. Nicht nur was Dorfgemeinschaft und Zusammenhelfen angeht, sondern auch wie man eine solche Idee, Vision und Konzeption perfekt organisiert, kommuniziert und die Bürgerinnen und Bürger einbindet.

„Kultur oder Kommerz ?“ (4.April 2013)

CSU Ortsverband Oberammergau lädt zu Bürgerforum ein

Die CSU Oberammergau lädt alle interessierten Bürgerinnen und Bürger herzlich zu

einem Bürgerforum zu folgendem Thema ein:

 

Kultur oder Kommerz ? –

Gegenwart und Zukunft unseres Passionstheaters als Veranstaltungsort

 

Diskutiert werden kann gemeinsam den Verantwortlichen der Passionstheater GmbH über Konzepte, Wege und Ziele der Nutzung des Passionstheaters als Veranstaltungsort.

Gerade im Hinblick auf die große Veranstaltungsvielfalt im Passionstheater diesen Sommer verspricht dieses Thema einen spannenden Abend.

 

Wann? Freitag, den 12.April 2013 um 19.30 Uhr

Wo? Hubertusstüberl im Hotel Alte Post

 

EfO spendet erneut ! (2. April 2013)

200 Euro für Projekt der Schnitzschule am neuen Spielplatz

Bild: EfO/KH
Bild: EfO/KH

Anfang März wurden anlässlich einer von EfO initiierten Projektarbeit in der örtlichen Schnitzschule 6 Arbeiten präsentiert, die teilweise im kommenden Jahr das Angebot am neuen Spielplatz „Alter Kurgarten“ weiter ergänzen sollen.

Die Projektarbeiten wurden von der 2. Klasse der Schule in 2er und 3er Gruppen unter der Leitung von Fachlehrer Wolfgang van Elst konzipiert.

Zur Ausführung ausgewählt wurden letztlich 4 konkrete Projekte, wobei „Entschieden für Oberammergau“ die Patenschaft für das Projekt „Buntes Treiben“ übernahm und das Projekt finanziell förderte.

Bei dem o.g. Projekt „Buntes Treiben“ werden von der Schnitzschule kleine Tiere aus Holz gefertigt und im Bereich des neuen Spielplatzes (Bäume, Sträucher, Spielgerät ) versteckt, die dann eine Art Erlebnis – Suchpfad bilden. Das Projekt wäre zudem jährlich erweiterbar.

Wenn’s so weit ist, erfahren Sie es natürlich hier!

Frohe Ostern! (28.März 2013)

"Entschieden für Oberammergau" wünscht gesegnete Feiertage!

Liebe Oberammergauerinnen, liebe Oberammergauer, liebe Besucher unserer Homepage!

Die Junge Liste EfO wünscht Ihnen für die Osterfeiertage und das kommende Wochenende besinnliche und erholsame Stunden!

„Wir scheuen den Entscheid nicht“ (27. März 2013)

GAP Tagblatt berichtet über die Meinung der beiden EfO-Gemeinderäte

Tagblatt Bericht vom 27.03.2013
Tagblatt Bericht vom 27.03.2013

Am 27.3. erschien der oben aufgeführte Bericht über unsere ganz eigene Meinung zum Vorgehen der Bürgerinitiative.

Unseren ausführlichen Bericht dazu – der als Grundlage für den von Herrn Hutter verfassten Artikel diente – können Sie weiter unten unter „Wellenberg Vereinbarung“ vom 20. März nachlesen.

Thema "Passionshonorar für Ogau's Heimkinder" (26.März 2013)

Neuer Vorstoß von Florian Streibl

Wie das GAP-Tagblatt in seinem Bericht vom 26.März berichtet, hat sich nun MDL Florian Streibl erneut dem Thema „Passionshonorare für die Heimkinder“ angenommen, was uns sehr freut.

Vielleicht erreicht unser Abgeordneter durch seinen politischen Vorstoß nun Erfolge, nachdem der erste Versuch von Seiten der Jungen Liste „EfO“ im April 2011 in einem direkten Schreiben an Münchens Bürgermeister Christian Ude mehr oder weniger ohne Erfolg verlief.

Siehe hierzu auch das Antwortschreiben der Stadt München von damals unter „Anträge und Schriftverkehr“.

Schön wär’s!

"Pixner die Dritte" in Oberammergau (24.März 2013)

Konzert am 3.Mai 2013 zusammen mit Manuel Randi im Ammergauer Haus

Mittlerweile ist der Südtiroler Musiker Herbert Pixner längst kein Geheimtipp mehr und zählt nach wie vor zu den angesagtesten und kreativsten Harmonikaspielern im gesamten Alpenraum. Herbert Pixner an der diatonischen Harmonika, Klarinette und Flügelhorn versteht es wie kaum ein anderer den Spagat zwischen traditioneller Volksmusik, spannenden Eigenkompositionen und fantastisch improvisierter Weltmusik zu spannen. Zusammen mit Werner Unterlercher aus Osttirol (Kontrabass) und Katrin Aschaber aus Nordtirol (Harfe) kennt man die 3 Musiker als „Herbert Pixner Projekt“, einem Gesamttiroler Musikprojekt welches nur ein Ziel verfolgt: „gute, handgemachte und unterhaltsame Musik zu spielen“.

 

Am 3.05.2013 tritt das Herbert Pixner Projekt nun zusammen mit dem Gitarristen Manuel Randi aus Südtirol (Manouche-Gitarre, Klarinette) in Oberammergau auf. Musikalisch spannt das Quartett einen Bogen von traditioneller, alpenländischer und internationalen Volksmusik über Eigenkompositionen bis hin zu Blues- und Jazzstandards und präsenti ert dabei das neue Programm „Handmade in Tirol“

 

INFO:

Herbert Pixner Projekt mit Manuel Randi

Ort: Ammergauer Haus, 82487 Oberammergau

Datum: 3.05.2013

Beginn: 20:00 Uhr

Karten:

Atlas-Reisen Oberammergau, Kartentelefon: 08822/9236611

oder München Ticket

Preis: 20,00 € , freie Platzwahl

Die Klinik Clowns im Oberammergauer Seniorenheim
Die Klinik Clowns im Oberammergauer Seniorenheim

Ein EfO – Nachmittag für Senioren (23.März 2013)

„Lui und Tschimbi“ im BRK Seniorenzentum Oberammergau

'Der Einsatz der Klinik Clowns in Kinderkliniken und Pflegeeinrichtungen für alte und behinderte Menschen basiert auf der wissenschaftlichen Erkenntnis, dass Lachen und Humor positive Auswirkungen auf den Allgemein- und Gesundheitszustand haben.'

Nachdem wir mit dem Erlös der alljährlich an Weihnachten stattfindenden "Besonderen Bescherung", bereits die Kinderstation des Kreiskrankenhaus Garmisch-Partenkirchen finanziell unterstützt haben, wollten wir nun auch einen Nachmittag für die Senioren in Oberammergau gestalten.

Aus diesem Grund waren am gestrigen Freitag die Klinik-Clowns im BRK- Seniorenzentrum in Oberammergau zu Gast. Die ca. 30 anwesenden Seniorinnen und Senioren - überwiegend aus dem Heim - wollten sich diesen abwechslungsreichen Nachmittag nicht entgehen lassen. Die beiden Clowns Lui und Tschimbi begeisterten die älteren Herrschaften mit ihren Liedern und Witzen. Zusätzlich gab es eine große Auswahl selbstgemachter Kuchen und Cafe von der Jungen Liste EfO.

Lui und Tschimbi wurden von der Heimleiterin Pamela Groh nach dem Auftritt im Saal auf die Pflegstation begleitet um mit ihr die bettlägerigen Bewohner zu überraschen.

Frau Groh bedankte sich anschließend für das Engagement der Jungen Liste und der Initiatorin Barbara Dobner für den gelungenen und abwechslungsreichen Nachmittag.

Bericht des GAP Tagblatt vom 25.23.2013
Bericht des GAP Tagblatt vom 25.23.2013

Privatisierung des Wassermarktes (22.März 2013)

„Wasser ist ein öffentliches Gut und keine Handelsware!“

Fast 2 Millionen Menschen in den 27 EU – Staaten haben Zugang zu sauberem Trinkwasser und sanitärer Grundversorgung. Ganz zu schweigen von den ca. 2 Milliarden Menschen, die damit alltäglich konfrontiert sind.

Stellen Sie sich vor, die Preise für Wasser und Abwasser steigen ins Unermessliche, weil global agierende Unternehmen damit Gewinnmaximierung betreiben können.

Stellen Sie sich vor, Sie erhalten kein Wasser, weil Sie es nicht bezahlen können oder weil sich die Bereitstellung für ihren örtlichen Versorger nicht lohnt.

Alle Menschen brauchen sauberes Trinkwasser und eine qualitative, hochwertige sanitäre Grundversorgung.

Daher führt u.a. verdi mit anderen europäischen Gewerkschaften und vielen unterstützenden Organisationen das Europäische Bürgerbegehren – „Wasser und sanitäre Grundversorgung ist Menschenrecht“ – durch.

Seit 1. April 2012 gibt es in Europa erstmalig die Möglichkeit, mit einer Europäischen Bürgerinitiative die EU – Kommission zum Handeln aufzufordern.

Die Ziele sind:

 

  • Wasser und sanitäre Grundversorgung als Garantie für alle Menschen in Europa.

  • Keine Liberalisierung der Wasserwirtschaft.

  • Verbesserung des Zugangs zu Wasser und sanitärer Grundversorgung weltweit.

 

Es soll verhindert werden, dass die geplanten Richtlinien zu Dienstleistungskonzessionen mit der die EU – Kommission Zwangsausschreibungen der Wasserversorgung durchsetzen will.

Es soll ein Ende von Liberalisierung und Privatisierung des wertvollen Guts, das die Menschheit besitzt.

Genauere Infos finden sie z.B. unter:

http://www.right2water.eu/de/node/5

http://www.verdi.de/themen/internationales/wasser-ist-menschenrecht

 

Auch wird „Entschieden für Oberammergau“ im nächsten Newsletter näher auf die Thematik eingehen. Ziel – auch der o.g. Meldung ist es – Möglichst viele Menschen für eine Unterschrift gegen eine Privatisierung zu motivieren. Dabei helfen wir gerne.

Portrait (21.März 2013)

Nikolaus Lang: Künstler, Weltbürger und Kunstprofessor aus Oberammergau

Der Oberammergauer, der einst die Schnitzschule Oberammergau besuchte, interessierte sich schon seit den Kinderjahren für Kunst und Natur. In seiner Zeit in London organisierte der Künstler erste Kunsthappenings und verbrachte zudem einige Zeit in Australien. Nikolaus Lang war zudem Professor an der Münchner Kunstakademie.

Der Bayerische Rundfunk widmete Ihm und seinem Werk kürzlich eine ausführliche Sendung:

http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/sendungen/lido/nikolaus-lang-100.html

„Wellenberg-Vereinbarung“ (20.März 2013)

Bewusst keine Einigung mit Bürgerinitiative

In der GR-Sitzung am 20.3.2013 ist die Bürgerinitiative mit dem Vorschlag einer Vereinbarung an den Gemeinderat herangetreten, um mit Zugeständnissen des Gremiums einen Bürgerentscheid ggf. „abwenden“ zu können. Die Unterzeichnung einer solchen sogenannten „Vereinbarung“ wurde einstimmig, fraktionsübergreifend abgelehnt.

Wesentlich hierbei ist für uns die Frage, ob eine Bürgerinitiative nachträgliche Vereinbarungen entwerfen kann und darf? Wer gibt ihr hier die rechtliche Befugnis? Sind die knapp 900 Unterzeichner damit einverstanden, dass das, was sie unterzeichnet haben nun in abgeänderter Weise dem Gemeinderat vorgelegt wird?

Wolfgang Proksch zeigte wieder einmal in kurzer und prägnanter Weise das Kernproblem auf: 

 

„Das Bürgerbegehren ist ein Antrag der Bürger an den Gemeinderat, dass anstelle des Gemeinderats die Bürger über eine Angelegenheit der Gemeinde entscheiden.

Angelegenheit laut Antrag der Bürgerinitiative ist in diesem Fall das Gesamtgrundstück Wellenberg im Ausmaß von 66.268 Quadratmeter und nicht wie oft betont „altes Becken mit Umgriff“.

 

Ziel eines Bürgerbegehrens kann nicht sein, dem Gemeinderat Vorgaben für eine von ihm zu treffende Entscheidung zu machen oder gar eine Vereinbarung mit dem Gemeinderat zu schließen.

877 Bürgerinnen und Bürger haben den Antrag auf Durchführung eines Bürgerbegehrens unterschrieben und hiermit aber nicht ihren Vertretern eine Vollmacht zum Abschluss einer Vereinbarung erteilt.

 

In der Konsequenz hat also der Bürger genau über diesen Antrag abzustimmen, d.h. über das gesamte Areal Wellenberg (FlNr. 970 und 987 im Ausmaß von 66.268 qm und des darauf stehenden Gebäudes.

Er hat zu entscheiden ob

a) alles beim Alten bleibt oder

b) dieser Gemeinderat oder der künftige Gemeinderat zur Weiterentwicklung und Nutzung des Areals Konzepte entwickeln darf.

 

Es gibt also nur 2 Möglichkeiten:

  1. Durchführung des Bürgerbegehrens mit allen daraus resultierenden Konsequenzen

  2. Rücknahme des Antrags auf ein Bürgerbegehren durch die Bürgerinitiative“

 

 

Ungeachtet dessen ist für uns fraglich gewesen, wer überhaupt der "Vertragspartner" einer solchen Vereinbarung ist. Ist dies Frau Hochenleitner & Co, oder sind es die gut 800 Unterzeichner?

Und: Ehrlich gesagt fehlt uns das Vertrauen in die BI, deren Vertreter immer wieder derart überzogene und polemische Leserbriefe verfassen oder auch in der betreffenden Sitzung durch peinliche Zwischenrufe zu stören versuchten-so weit, dass der Bürgermeister fast die Sitzung abbrechen wollte.

Sicherlich haben sie entgegengesetzt auch kein Vertrauen in den Gemeinderat-das ist klar. Und vielleicht - Mangels Einblick in die komplexe Thematik - auch verständlich.

Dennoch: ein sachlich bleibender und lösungsorientierter Diskussionspartner sieht für uns persönlich anders aus.

Was wäre wenn die BI den Bürgerentscheid zurückzieht, und ggf. ein Investor ein neues Konzept vorstellt, dass der Initiative nicht passt? Gewiss rollt dann der nächste Boykott-Bürgerentscheid auf Oberammergau zu.

So kommen wir nicht weiter. Es muss nun Klarheit für Bürger, Gemeinderat und mögliche Investoren geben!

Deswegen scheuen wir den nun wohl anstehenden Bürgerentscheid im Juli nicht! Jetzt soll vom Bürger entschieden werden wie es weiter geht:

den Wellenberg mit Konzepten zukunftsfähig machen oder ein "weiter so".

Klar ist: Ein weiter so ist für die Kommune finanziell nicht darstellbar, einerseits aus den langfristig zu Verfügung stehenden Mitteln, andererseits kann auch nach dem neuen Steuerrecht der Verlust des Wellenbergs in Zukunft nicht mehr gegengerechnet werden, wie es Jahrzehnte lang praktiziert wurde. Dies wird laut Nunn die Gemeinde zusätzlich "hart treffen".

Langfristig, auch über die nächste Legislaturperiode gesehen steht für uns fest: Wenn Oberammergau es nicht schafft das Bad zu verkleinern, hin zu einem Bad, "dass sich Oberammergau leisten kann" (Aussage ALLER politischen Mandatsträger zu Beginn der Wellenbergthematik) - dann wird wohl auf kurz oder lang die externe Aufsichtsbehörde unser Bad schließen , um die Grundaufgaben der Gemeinde zu sichern. Dann haben sowohl der Gemeinderat, als auch irgendwelche Initiativen überhaupt nichts mehr zu melden.

Verlierer wären dann alle.

Kilian Härtle & Simon Fischer

 

Entschieden für Oberammergau spendet (10.März 2013)

600 Euro für die Kinderstation des Klinikums Garmisch!

„Eine besondere Bescherung“ – dieses Jahr unter anderem für die Kinderstation des Klinikum Garmisch- Partenkirchen. Simon Fischer besuchte stellvertretend für die junge Liste die Kinderstation in Garmisch und konnte Chefarzt Dr. Morhart 600 Euro für seine Station überreichen. Dr. Morhart und sein Team werden selbst über die Verwendung des Geldes entscheiden. Simon Fischer führte ein sehr interessantes Gespräch mit Dr. Morhart , indem er erläuterte wofür das Geld verwendet wird(z.B neue Spiele für die Station, Betreuung und Begleitung von Mutter und Kind zu Hause nach einer Frühgeburt durch Kinderkrankenschwestern etc.)

Eine weiteres Projekt der jungen Liste wird ein bunter Nachmittag im Seniorenwohnen Ammertal sein, bei dem viel gelacht wird. Eingeladen sind alle älteren Herrschaften des Ortes. Termin hierfür ist der 22.03.2013 um 15.00 Uhr

Zurück aus der Urlaubspause (1. März 2013)

Ab jetzt sind wir wieder mit Informationen für Sie da!

"CanCan - Concert et Bal francaise" (2.Februar 2013)

Großer Ball am Rosenmontag im Ammergauer Haus ab 20 Uhr

Die Ammergauer Chorgemeinschaft samt hauseigenen Solisten sowie das Streichorchester des Musikvereins laden am Rosenmontag (11. Februar) unter Leitung von „chef d'orchestre et choeur“ Markus Zwink zum „Bal francaise“. Mit der „Pariser Symphonie“ von Mozart, Bizets L’Arlésienne – Suite und Ausschnitten aus der Operette „Orpheus in der Unterwelt“ aus der Feder Jaques Offenbachs geht es opulent und heiter mitten hinein in das Pariser Leben des 19. Jahrhunderts. Mit dem „Galop infernal“, dem berühmten CanCan mit fliegenden Beinen und schwingenden Röcken steht einem rauschenden Faschingsfest nichts mehr im Wege. Unter dem Motto „Let's Swing and Dance“ wird das ODEON Tanzorchester unter Leitung von Sissi Gossner das Tanzparkett für die versammelte Festgesellschaft eröffnen. Mit Titeln wie „Wochenend und Sonnenschein“, „Sing, sing, sing“, „Ain’t she sweet“ und „Tea for Two“ sind Partystimmung und eine lange Ballnacht im Flair der 20er und 30er Jahre garantiert. Für das leibliche Wohl ist mit französischen Spezialitäten gesorgt.
Das geehrte Publikum wird ersucht, nach Möglichkeit maskiert zu erscheinen!

Abendkasse öffnet um 19 Uhr.
Eintritt: 14 €/ 8 € ermäßigt; ab 22:30 Uhr 8 € für alle

Neu: "Newsletter schnuppern" (1.Februar 2013)

Für Interessierte: Die letzten Ausgaben unseres Infomagazins jetzt zum Probelesen

Für alle die neugierig auf unseren Newsletter sind, haben wir die letzten Ausgaben jetzt zum interaktiven Lesen online gestellt.

Bei Gefallen kann das EfO-Magazin einfach und kostenlos über das "Newsletter abonnieren" Menü bestellt werden. Sie bekommen dann jeweils die neueste Ausgabe per email nach Hause geschickt.

Viel Spaß!

Kopf an Kopf Rennen beim Bürgerbegehren gegen Studiengebühren in Bayern (30.Januar 2013 – 21.15 Uhr)

Es bleibt bis zuletzt spannend. Ergebnis am Donnerstag.

Bis Mittwoch, 30.1.2013 um 21.15 Uhr stand das Ergebnis der Unterschriftenaktion noch nicht fest. Die überwiegende Mehrheit der Medien berichtete „wohl“ von einem Erfolg. Doch es gab durchaus auch Stimmen, die von einem knappen Scheitern der Aktion sprachen.

Das Endergebnis soll am Donnerstag bekannt gegeben werden. Es bleibt also spannend.

Die Freien Wähler hatten vor einiger Zeit das Volksbegehren initiiert. Auch SPD, die Grünen, Linke, Piraten, ÖDP, Studenten u.a. sind daran beteiligt. Bayernweit soll es ca. hundert einzelne Aktionsbündnisse geben.

Wird das Quorum erreicht, setzt der Landtag das Anliegen entweder direkt um – oder er lehnt es ab, dann kommt es zum Volksentscheid.

 

Das Offizielle Endergebnis gibt's ab Donnerstag hier:


http://www.wahlen.bayern.de/volksentscheide/vob_studienbeitraege_vorlerg.htm

 

 

Die Schäffler am Sternplatz in Oberammergau
Die Schäffler am Sternplatz in Oberammergau

„Leid kann mir tun – der Bürgermeister Nunn“ (27. Januar 2013)

Großartiger und unterhaltsamer Auftritt der Murnauer Schäffler in Oberammergau.

Der Schäfflertanz ist der einzige mittelalterliche „Zunfttanz“, der bis in unsere Zeit ununterbrochen aufgeführt wurde. Alle 7 Jahre wird diese Tradition nun lebendig gehalten und in diversen Orten aufgeführt.

Am Sonntag Nachmittag hatte der „Murnauer Schäfflertanz“ nun auch in Oberammergau Station.

Neben der perfekt einstudierten Tanzchoreographie der Tänzer warteten auch deren Sprecher mit unterhaltsamen Gedichten mit erstaunlichen Hintergrundwissen zu Oberammergau auf:

Von der berühmten Streitkultur der Oberammergauer, über das „Jammertal der großen Leiden“, den Liftverkauf, das Ammergauer Haus, die Bürgerbegehren, die Fußgängerzone – bis hin zu „einem, der sich hier alles erlauben kann – das ist der Stückl Christian“ spannten sich die spitzigen Reime des Schäffler Reders – unter ständigem Applaus des Publikums.

Aber auch viel Historisches war zu erfahren: Die Entstehungsgeschichte der Schäfflertänze und deren gelebte Tradition statt touristischer Kulisse.

Sicherlich nicht nur für Bürgermeister Nunn, „dem Polizist aus Unterfranken, in einem Dorf die sich nur Zanken“ - war die Vorführung ein schönes Erlebnis zum Start in die baldige Faschingssaison.

 

Nähere Informationen finden Sie auf der interessanten Seite: www.schaeffler-murnau.de

Halbzeit beim Bürgerbegehren "Nein zu Studienbeiträgen in Bayern" (23.Januar 2013)

Eintragung bei der Gemeinde noch bis zum 30. Januar möglich

Wussten Sie, dass Bayern neben Niedersachsen das einzige Bundesland ist, in dem noch Studiengebühren für ein Erststudium erhoben werden?

 

Das Volksbegehren “Grundrecht auf Bildung ernst nehmen – Studienbeiträge abschaffen” (Kurzbezeichnung “NEIN zu Studienbeiträgen in Bayern”) zielt auch aus diesem Grunde darauf ab, die Studienbeiträge in Bayern abzuschaffen.

 

Im Januar 2013 können die wahlberechtigten Bürger mit Ihrer Unterschrift, das Volksbegehren unterstützen. Für ein erfolgreiches Volksbegehren müssen 10% (rund 950.000 Bürger) der Stimmberechtigten das Volksbegehren unterzeichnen. Sie wollen auch, dass das Volksbegehren erfolgreich verläuft? Dann motivieren Sie noch Ihre Verwandten, Freunde und Bekannten, im Januar 2013 ihre Unterschrift abzugeben!

 

Die Eintragung kann in Oberammergau zu folgenden Zeiten erfolgen:

 

Montag - Freitag von   08:00 bis 12:00 Uhr,

Montag - Mittwoch      13:00 bis 16:00 Uhr,

Donnerstag, 24.01.2013 13:00 bis 20:00 Uhr und

Samstag, 26.01.2013    10:00 bis 12:00 Uhr

 

Die Eintragungsfrist läuft bis 30. Januar 2013

Förderung der musikalischen Ausbildung durch den Passionsfond der Gemeinde Oberammergau (21. Januar 2013)

Investition für die Zukunft

Der Gemeinderat von Oberammergau hat einstimmig die Einrichtung eines Passionsfonds beschlossen zur Förderung der Musik und insbesondere der Förderung der musikalischen Ausbildung junger Musikerinnen und Musiker und Sängerinnen und Sänger in Hinblick auf die Passionsspiele 2020.

Mit Hilfe dieses Passionsfonds soll ein Zuschuss für den Musikunterricht für Instrumente, die im Passionsorchester benötigt werden, und für den Gesangsunterricht gewährt werden. Abhängig von der Anzahl der Schülerinnen und Schüler, die diese finanzielle Unterstützung in Anspruch nehmen werden, wird sich der Zuschuss auf 20% bis maximal 40% der

Unterrichtskosten - bei einer Musikschule oder einer privaten Lehrkraft - belaufen. Für sog. Mangelinstrumente wird ein erhöhter Zuschuss bis maximal 50% der Kosten gewährt. Die genaue Höhe des Zuschusses kann erst nach Eingang aller Anträge festgelegt und bekannt gegeben werden.

Die Anträge auf Bezuschussung der musikalischen Ausbildung sind rückwirkend für das Jahr 2012 bis spätestens zum 28. Februar 2013 bei der Gemeinde Oberammergau einzureichen, die den Fonds verwaltet. Später eingereichte Anträge können nicht mehr berücksichtigt werden.

Dem Antrag ist eine aussagekräftige Bescheinigung über die erbrachten bzw. die entstehenden Kosten für den Instrumentalunterricht, das unterrichtende Institut oder die Lehrkraft sowie die erteilten Unterrichtsstunden und eine Bestätigung über den regelmäßigen

Besuch des Musikunterrichts beizufügen.

 

Quelle: Gemeinde Oberammergau

 

Nähere Info's sowie das Antragsformular finden Sie auf den Seiten der Gemeinde Oberammergau unter:

 

http://www.gemeinde-oberammergau.de/medien/foerderung_passionsfonds.pdf

Wellenberg Areal vom Kofel aus gesehen
Wellenberg Areal vom Kofel aus gesehen

Gemeinderat am 16.Januar : Konzepte für den Wellenberg & Bürgerbegehren (19.Januar 2013)

Chancen oder Diskriminierung?

Wie schon in der Presse zu lesen war, wurden in der obigen Sitzung die eingegangenen Ideen für den Wellenberg vorgestellt. Die einzelnen Grobkonzepte können Sie zudem ausführlich im Protokoll zur Sitzung von Ludwig Utschneider auf der Homepage der Freien Wähler Oberammergau nachlesen.

Wir beschränken uns in unserem Bericht auf eine Wertung und Einschätzung der betreffenden Sitzung, die wieder einmal kein gutes Licht auf das Gremium fallen lies. Auslöser war hierbei u.a. das Baumhaus-Konzept der Fischer Seibold GbR, welches die GRM der Freien Wähler als "politisch verbrannt" werteten und somit grundsätzlich nicht weiterverfolgen wollten.

Eines ist klar: Das Baumhaus-Konzept ist u.a. eine Idee welche sehr wenig in die Substanz eingreift. Zudem seien nach schriftlicher Mitteilung der Betreiber Fischer und Seibold "konzeptionelle Änderungen im Hinblick auf Anzahl, Lage und Ausdehnung der Gebäude noch nicht fixiert sondern verhandelbar".

Was ist also falsch daran, dieses Konzept weiter ausarbeiten zu lassen? Vielleicht zeigt sich bei konkreterer Ausarbeitung, dass es nicht durchsetzbar ist, vielleicht zeigt sich aber auch, dass es im Einvernehmen mit den Bürgern, der Bürgerinitiative und den Entscheidungsträgern für den Standort passend erscheint.

Aus unserer Sicht ist es falsch, zum jetzigen Zeitpunkt von vorneherein Ideen und Vorschläge auszusortieren und abzulehnen.

Bürgermeister Nunn äußerte sich zu der Sachlage völlig richtig: "Wenn das Baumhauskonzept von einem "xy Huber / Maier / Schmitt" aus Farchant oder ähnlich eingereicht wäre, dann würden wir über diesen Punkt nun gar nicht diskutieren. Da wäre es dann kein Thema, dass das Konzept natürlich weiterverfolgt werden kann. Es geht hier meiner Ansicht nach um die Sache und um Chancen!"

Leider teilten die Kollegen der Fraktion Freie Wähler diese Ansicht nicht, so dass von deren Seite gefordert wurde, das Baumhauskonzept vom Grundsatzbeschluss auszunehmen. Die Reaktionen darauf reichten von "eindeutige Diskriminierung eines Mitbewerbers" (Wolfgang Proksch) bis hin zu "ich bin generell gegen irgendwelche Denkverbote" (Kathi Flossmann). Ausgang der Abstimmung: 9:9 . Patt. Simon Fischer hatte sich korrekterweise - wie auch bei allen anderen Beschlüssen zum Wellenberg in den letzten Monaten - enthalten.

Die gewünschte Variante "ohne Konzept Baumhaus" wurde bei der zweiten Abstimmung schließlich von den anderen Gemeinderäten (inkl. EfO) aus oben erwähnten Gründen abgelehnt.

Bürgerbegehren: Sind wirklich Jedem die Auswirkungen bewusst?

Im Anschluss zum oben beschriebenen Tagesordnungspunkt kam es zur grundsätzlichen Abstimmung über die Zulässigkeit des Bürgerbegehrens.

In einem sehr bewegenden Statement legte GR Wolfgang Proksch ("Mit Augenmaß") dar, warum er dem vorliegenden Bürgerbegehren Wellenberg nicht zustimmen könne - dies lies er zudem zu Protokoll geben:


Proksch bemerkt einleitend, dass er kein Berufspolitiker sei. Taktik liege ihm fern. In seinem Job müsse er stets Vor- und Nachteile abwägen. Wenn er jetzt diesem Bürgerentscheid zustimmt, dann habe er innerlich keine Ruhe mehr. Er werde daher der Zulässigkeit nicht zustimmen.

 

Seine Argumente:

Er ist der Auffassung, dass tragende Elemente der Begründung des Bürgerbegehrens unrichtig sind. Die Begründung des Bürgerbegehrens müsse so abgefasst sein, dass die Bürger

-  den Inhalt des Bürgerbegehrens verstehen 

-  seine Auswirkungen überblicken und

-  die wesentlichen Vor-und Nachteile abschätzen können.

 

Die Fragestellung und die Begründung des Bürgerbegehrens seien aber irreführend und unklar:

-   Die betroffenen Flurnummern 970 und 987 haben ein Außmaß von zusammen 66268 Quadratmeter! Er zweifelt daran, dass dies jedem Bürger bewusst ist.

-   Resultat hiervon sei , dass eine Fläche von 66268 Quadratmeter, oder auch nur kleine Teilflächen daraus, nicht verkauft oder verpachtet werden dürfen.

-   Die Flurnummern beträfen nicht nur das "Bad", sondern die Gesamtfläche vom unteren Liegewiesen- Fußweg bis hoch zur St. Gregor Kapelle!

-   eine Verpachtung darf nicht vorgenommen werden, soweit damit eine von der derzeitigen Nutzung abweichende Nutzung verfolgt wird.

 

Das heißt im Klartext:

- es dürfen nicht einmal Teilflächen vom Parkplatz verkauft oder verpachtet werden (z.B. an die Laberbergbahn als Wanderparkplatz)

- es darf z.B. kein Wohnmobilstellplatz am La Grappa - Grundstück entstehen.

- es dürfen auch innerhalb des Bad- Gebäudes keine eventuellen Verpachtungen durchgeführt werden, wie zum Beispiel eine Disco im Kellergeschoss oder eine Verwendung des Rutschenhauses als Kletterhalle etc.

- dieses Gedankenspiel für Ideen und Konzepte ist beliebig fortzuführen.

- die Forderung der Bürgerinitiative einer Bau und Planungsrechtlichen Sicherung des Gesamtareals von 66268 Quadratmeter für die derzeitige Nutzung des Wellenberggrundstücks führt zu einer Konservierung des Gesamten Areals.

 

Ist somit jedem Befürworter eines Bürgerbegehrens das wirtschaftliche Ausmaß bewusst?

Kann der Bürger wirklich mit der Fragestellung und Begründung alle Vor-und Nachteile abschätzen?

Dieser Argumentationslinie folgten nicht wenige Gemeinderatsmitglieder, weshalb es auch zu 6 Gegenstimmen zum Bürgerbegehren kam.

"Napoleon in the Wilderness" begleiteten die Benefizaktion musikalisch.
"Napoleon in the Wilderness" begleiteten die Benefizaktion musikalisch.

EfO - Aktion „BESONDERE BESCHERUNG 2012“ bringt 1753 Euro an Spenden ein (12.Januar 2013)

Junge Liste - Stand auch 2012 wieder ein voller Erfolg!

Die Junge Liste „Entschieden für Oberammergau“ konnte bei Ihrer Benefizaktion „Die Besondere Bescherung“ Ende Dezember an ihrem Weihnachtsstand ihr Spendenergebnis erneut verbessern:

Dieses Jahr können exakt 1753 Euro Erlös gespendet werden!

 

Für zwei konkrete Projekte hat sich die Liste bereits entschieden:

Zum einen erhält die Kinderstation des Klinikum Garmisch einen Teil der Spendengelder zur Erweiterung des Angebotes wie z.B. die Klinik-Clowns oder Einrichtungsgegenstände. „Über die genaue Verwendung soll die Kinderstation selbst entscheiden, die Stationsleitung weiß am Besten, wo das Geld am sinnvollsten verwendet werden kann“, so Christine Dobner, die das Spendenprojekt „Kinderstation“ initiiert hat.

 

Einen weiteren Teil der Spenden nutzt die Gruppierung zur Veranstaltung eines unterhaltsamen Nachmittages für Senioren inkl. Bewirtung, Musik und Unterhaltung der voraussichtlich am 22. März im „Seniorenwohnen Ammertal“ stattfinden wird. EfO hat zusammen mit der Heim-Leitung Frau Pamela Groh hierzu schon konkrete Ideen entwickelt und wird in Kürze darüber informieren.

 

Der Rest des Spendenerlöses soll – wie auch schon im Jahr 2012 – für konkrete soziale Projekte im Dorf aufgewendet werden, wie zum Beispiel Hilfe bei Altersarmut oder Unterstützung für sozial schwach gestellte Personen. 2012 konnte hier schon einigen Bürgern auf unbürokratische Weise geholfen werden.

Die Junge Liste wird jeweils über die weiteren Projekte ausführlich informieren.

 

Seit der ersten „Bescherung“ der Jungen Liste „EfO“ im Dezember 2009 konnten einschließlich des Standes im Dezember insgesamt über 5170 Euro in konkrete Projekte gespendet werden, darunter u.a. eine Spende an die hiesige Tafel, die Care Pakete für Kinder in Peru, ein Zaubernachmittag für das örtliche Kinderheim, ein Zuschuss für den neuen Spielplatz und viele andere Aktionen.

 

Ein ganz besonderes Dankeschön will die Liste EfO allen Beteiligten Firmen und Geschäften aussprechen, die sich so großzügig an den Spenden für die diesjährige Tombola beteiligt haben:

 

Kofel Apotheke, Ammer Geton Pixner , Monika Lang, Mühlbartls Weinstube, A & A Schauer Geschenke, Textilhaus Haag, Schönegger Käsealm, Salon Kretschmar, Bebba Mode, Wolf Sanitätshaus, Wolf Schuhhaus, Pension/ Weinhandlung Kirchenbauer, Kinobar, Heimgarten Kino, Buch Schwarz, Ziener, Sporthaus Mühlstrasser, Passionstheater GmbH, Krachs Laden, Gemeinde Oberammergau, Haushaltswarenladen Mücke, Trachtenverein Oberammergau, Nitro, Kolbenlift GmbH, Heidis Naturkost, Blumen Schneller, Fischer Souvenirs, El Puente, Das Posch Hotel, Kabos Imbiss, Eiscafe Paradiso , Ettaler Mühle , Stern Apotheke, Sportzentrale Papistock, Ferienwohnung Evi Huber und „Peri's“.

 

Zudem ein großer Dank an den WürschtlMo, der auch dieses Jahr wieder einen Teil seiner Einnahmen den Spendenprojekten zukommen ließ, und unsere Musiker von "Napoleon in the Wilderness"!

Ebenso ein großer Dank an Bürgermeister Nunn und die gesamte Gemeinde Oberammergau, alle Helfer und nicht zuletzt an Ernst Maderspacher mit dem Bauhof der Gemeinde sowie Christian Köpf, die das Projekt auch heuer wieder tatkräftig und unkompliziert unterstützt haben.


Grafik: Auszug aus dem GAP-Tagblatt vom 21.Januar 2013

Junge Liste „Entschieden für Oberammergau“ feiert Geburtstag (3.Januar 2013)

Gründungsversammlung 5 Jahre her

Obwohl die Arbeiten und die Ideen für eine neue Junge Liste in Oberammergau bereits seit ca. 2006 liefen, hat die neugegründete Liste „Entschieden für Oberammergau“ exakt vor 5 Jahren am 3. Januar 2008 im Hotel zur Post Ihre offizielle und rechtlich nötige „Aufstellungsversammlung“ abgehalten, bei welcher sich die einzelnen Kandidaten der Liste persönlich den Besuchern vorstellten und auch schon ein grobes Leitprogramm präsentiert wurde.

Finanzkrise in Oberammergau (1.Januar 2013)

Ein Bericht des Bayerischen Rundfunks vom 23.12.2012